Leserstimmen zu
Glück schmeckt nach Popcorn

Marie Adams

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Marie hat sich einen beruflichen Wunschtraum erfüllt. Sie führt ein kleines, aber feines Programmkino. Als ihre beste Freundin und Mitarbeiterin Susanne schwanger wird und auch noch in eine andere Stadt zieht, muss sich Martha wohl oder übel um Ersatz kümmern. Doch der ist schnell in Erik, einem immer gut gelaunten Filmstudenten gefunden. Ob das gutgeht? Denn Martha glaubt nicht an Happy Ends, Erik hingegen ist ein unverbesserlicher Optimist. Für die beiden beginnen turbulente Zeiten... Marie Adams ist mit "Glück schmeckt nach Popcorn" eine zuckersüße Liebesgeschichte gelungen, die fluffig wie süßes Popcorn zu lesen ist. Dazu trägt natürlich auch der angenehme Schreibstil der Autorin bei. Eine leichte, lockere Lektüre für zwischendurch, also genau das Richtige für gemütliche Lesestunden auf dem Sofa. Ich habe schon lange kein Buch mehr mit einer so romantischen Geschichte gelesen. Die sympathischen und liebevoll ausgearbeiteten Charaktere passen perfekt dazu. Wobei mir die Gegensätze zwischen der doch etwas nüchternen Martha und dem hoffnungslosen Romantiker Erik sehr gut gefallen haben. Für mich war das wie ein modernes Märchen mit Happy End. Neben der kurzweiligen Handlung finde ich die Idee, ein altes Kino als Kulisse auszusuchen, sehr schön. Ein bisschen in die Welt eines Kinos hinein zu schnuppern war sehr interessant und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Fazit: Eine unterhaltsames Buch, das bestens geeignet ist für absolute Romantikfans.

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Sehr gut hat mir die Idee des Plots gefallen: Es wird nämlich ein kleines Programmkino in Berlin und seine Besitzerin in den Mittelpunkt gerückt. Auch wenn ich selten ins Kino gehe, hat es mich in die glänzende Zeit der Lichtspielhäuser zurückversetzt, da der Charme von diesen ganz toll in das Buch gepackt wurde. Martha setzt alles daran, sich gegen die Blockbuster-Kinos durchzusetzen und ihren Bemühungen zu folgen, ist wirklich schön zu lesen. Am liebsten würde ich mich selbst mal in das Lichtspielhaus setzen. Martha als Protagonistin ist wirklich sehr sympathisch, wenn auch für mich an der ein oder anderen Stelle etwas zu naiv. Sie hat schon viel in ihrem Leben durchmachen müssen und lebt deswegen für ihr Kino. In Sachen Liebe verhält sie sich aber meiner Meinung nach einfach falsch. Das hat mich etwas genervt. Zwar führt gerade dieses Verhalten dazu, dass sich die Story weiterdreht, aber für mich war es teilweise etwas zu konstruiert. Schade. Weniger anfreunden konnte ich mich mit dem zweiten Protagonisten Erik. Er ist Filmstudent und jobbt bei Martha im Kino. Er ist sehr fantasievoll und versucht seinen Traum vom eigenen Film zu leben - warum ich mit ihm nicht warmgeworden bin, kann ich gar nicht genau begründen. Manchmal ist das einfach so. Dass sich die zwei annähern werden, verrät ja schon der Klappentext. Aber auch hier ging es mir einfach zu schnell bzw. war es für mich auf der Gefühlsebene zu dünn. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Das Ende ist dann ziemlich erwartbar und enthält keine Überraschungen. Es ist sehr kitschig, was zu dem Buch an sich passt, aber nicht unbedingt meinen Geschmack getroffen hat. Gut gefallen hat mir der Schreibstil. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und durch die genauen Beschreibungen kann man gut abtauchen. Außerdem gibt es immer wieder Verweise auf berühmte Filme oder Schauspieler. Auch wenn ich mich hier nicht so auskenne, habe ich doch einiges wiedererkannt. Das hat natürlich die Verbindung zwischen Buch und Kino bzw. Film noch mehr gestärkt und gezeigt, dass sich die Autorin wirklich Gedanken gemacht und gut recherchiert hat. Insgesamt war das Buch für mich eine schöne Lektüre, gerade jetzt wenn man sich einfach nur auf die Couch legen und ein bisschen lesen will. Außerdem macht sie Lust, mal wieder ins Kino zu gehen. Trotzdem hatte ich einiges zu kritisieren, deswegen gibt es von mir 3 Sterne.

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Gibt es Happy Ends nur im Kino?

Von: milkysilvermoon

11.01.2018

Martha Mink führt in Köln ein kleines, aber renommiertes Programmkino. Die 29-Jährige glaubt nicht mehr an Happy Ends im echten Leben, seit ihr früherer Freund Tom sie nach einer Fehlgeburt verlassen hat. Ihr einziger Kontakt ist ihre Mitarbeiterin und beste Freundin Susanna. Als diese eines Tages schwanger wird und der Liebe wegen nach Hamburg zieht, braucht sie eine neue Aushilfe. Martha gibt dem jungen Filmstudenten Erik Sonntag eine Chance. Der angehende Regisseur treibt sie mit seinem Optimismus in den Wahnsinn. Er will Martha davon überzeugen, dass das große Glück auch abseits der Leinwand möglich ist. Aber es gibt noch einen Konkurrenten, den Filmkritiker Stefan Feldhausen, der sich ebenfalls um die junge Kinobesitzerin bemüht. „Glück schmeckt nach Popcorn“ von Marie Adams ist ein unterhaltsamer Liebesroman. Meine Meinung: Erzählt wird die Geschichte vorwiegend aus den Perspektiven von Martha und Erik. Etwas vermisst habe ich die Einteilung in Kapitel. Der anschauliche Schreibstil des Romans ist angenehm und flüssig. Viel wörtliche Rede macht die Geschichte lebhaft. Die Seiten lassen sich schnell lesen. Einige Formulierungen regen zum Nachdenken an und verleihen dem Roman Tiefe. Das detailliert beschriebene Setting, das Lichtspielhaus mit viel Charme und Flair, hat mir außerordentlich gut gefallen. Ein Pluspunkt ist für mich auch, dass im Roman etliche bekannte Filme eingebunden sind, was die Geschichte vor allem für Filmfans interessant macht. Mit Martha steht eine Protagonistin im Vordergrund, die verbittert und unglücklich ist, allerdings eine Entwicklung im Verlauf der Geschichte durchmacht. Mit Stefan und Erik gibt es zwei weitere interessante Hauptpersonen. Während der Leser viel über Erik erfährt, bleibt Stefan jedoch etwas blass. Die Handlung ist ein wenig vorhersehbar, aber größtenteils durchaus stimmig. Mit allerlei plötzlichen Wendungen und vielen Überraschungen kann der Roman zwar nicht aufwarten, dennoch empfand ich die Geschichte als kurzweilig. Das liegt auch daran, dass es nicht nur um die Liebe, sondern auch um andere Themen wie Familie, Trennung, Selbstfindung und Vertrauen geht. Das ansprechend gestaltete Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Romans. Mein Fazit: „Glück schmeckt nach Popcorn“ von Marie Adams ist eine kurzweilige Lektüre, die vor allem Filmfans ansprechen sollte.

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Zaubert einem die Sonne ins Herz!

Von: Bennett

10.01.2018

Glück schmeckt nach Popcorn“ ist nach „Das Café der guten Wünsche“ bereits der zweite Roman von Marie Adams, den ich gelesen habe. Zum Inhalt hier nur kurz: Es geht um Martha, die nach Schicksalsschlägen den Glauben an die Liebe verloren hat und sich auf ihren Beruf konzentriert. Ihr ganzes Herz gehört dem „Lichtspielhaus“, einem Programmkino, dass sie mit Erfolg und viel Leidenschaft betreibt. Es versteht sich von selbst (und folgt dem Genre), dass sie dort nicht lange allein bleibt: Gleich zwei Männer buhlen schon nach kurzer Zeit um ihre zuerst widerstrebende Gunst: Filmkritiker Stefan - charmant und kultiviert, jedoch mit einem Hang zum Lästern. Und Erik - junger Filmemacher und Gelegenheitsaushilfe im Kino, blondgelockt, etwas verträumt, ein unverbesserlicher Optimist. Es folgen ca 300 Seiten unterhaltsame Irrungen und Wirrungen - manche humorvoll, andere dramatisch - und am Ende steht die Frage: Für wen wird Martha sich entscheiden? Fazit: Entscheidend bei dieser Art Roman ist meiner Ansicht nach nicht, ob die Handlung mit irrwitzigen Überraschungen aufwartet. Wichtiger ist das Gefühl, das transportiert wird. Ein Buch wie dieses - das sagt schon der Titel – muss nach Glück schmecken! Und ich finde, das hat die Autorin geschafft. „Glück schmeckt nach Popcorn“ ist ein gelungener Wohlfühlroman, der einem die Sonne ins Herz zaubert. Mein persönliches Highlight bei diesem Buch: Die Darstellung des Strahlemannes Erik. Ich glaube, es es ist viel leichter (und daher in billigen Liebesromanen auch so gängig), einen attraktiven „Bad Guy“ zum Romeo aufzubauen, als einen rundherum netten Kerl, der auch noch aus einer intakten Familie kommt. Dass aber auch die „guten“ Jungs uns Frauen bezaubern können, beweist Marie Adams mit dieser Geschichte. Ich jedenfalls war schon nach kurzer Zeit dem blonden Romantiker Erik verfallen... ;-) Ein weiteres Goodie sind die zahlreichen Verweise und Tipps zu Filmen verschiedenster Genres und die liebevolle Beschreibung von Marthas „Lichtspielhaus“ – ein großer Spaß für jeden, der auch in Zeiten von Netflix noch gern ins Kino geht. Daher: Klare Leseempfehlung von mir und 5 Punkte.

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Basierend auf dem Cover und der Inhaltsangabe habe ich mir eine spritzig-leichte, süße Liebesgeschichte, eventuell sogar mit der ein oder anderen Filmreferenz, erhofft. Zum Teil habe ich das auch bekommen, aber leider nicht annähernd in dem Umfang, wie ich es mir gewünscht hätte. Das Geschehen spielt überwiegend in Kino, was ich soweit toll finde. Kinos haben ein ganz spezielles Ambiente, da sie eine gewisse Gemütlichkeit in einen öffentlichen Raum bringen. Diese Gemütlichkeit bzw. Wohlfühlatmosphäre kam aber nicht wirklich beim Lesen bei mir auf. Dies liegt zum Großteil an der Protagonistin Martha. Sie ist ein Charakter, an dem sich die Geister scheiden können: entweder hat man Verständnis für sie oder nicht. Als Person ist sie nicht unbedingt außergewöhnlich, hat eine eher pessimistische Einstellung und Weltansicht und nimmt nur passiv am Leben teil. Zudem schlägt sie Leute mit ihrem Starrsinn häufig vor den Kopf und scheint sich selbst bzw. ihr eigenes Glück bewusst zu boykottieren, indem sie immer genau das Gegenteil von dem macht, was sie glücklich machen würde. Ich hätte ihr das eher verzeihen können, wenn sie sich ihrer Gefühle nicht bewusst wäre. Aber ihre Gedanken machen deutlich, dass sie fast schon bereitwillig mit offenen Augen in ihr Unglück läuft. Das fand ich mit am schlimmsten an ihr: Sie ist klug, aber verhält sich ziemlich dumm. Anfangs war das noch okay, mit der Zeit war es aber auch ein wenig nervig. Noch dazu fährt sie immer dann die Krallen aus, wenn ihr niemand etwas Böses will, einfach weil sie mit Nettigkeit nicht umgehen kann. Ich verstehe, dass sie verletzt ist, dass sie immer noch leidet, aber nur weil ein einziger Mensch sie enttäuscht hat, müssen ja nicht gleich alle schlecht sein. Ich könnte wohl noch weiter über ihr etwas anstrengendes Wesen schwadronieren, aber ich denke, mein Standpunkt ist klar geworden. Aufgrund dieser Eigenschaften war es für mich ein Mysterium, wie ein so vor Lebensfreude strotzender, offener Mensch wie Erik sich so zu ihr hingezogen fühlt. Ich weiß zwar, dass sich Gegensätze anziehen, aber gerade am Anfang entbehrte die Zuneigung jedweder Grundlage. Dennoch fand ich ihn in seinem Bemühen um Martha und seiner Rivalität mit dem Filmkritiker Stefan süß. Nicht jeder hätte ein solches Durchhaltevermögen bewiesen und weiterhin Euphorie verbreitet. Da ich ihn wesentlich mehr mochte als Martha, war ich froh, dass die Handlung durch einen personalen Erzähler wiedergegeben wird. Dadurch begleitet man auch ihn gelegentlich in seinem Alltag und der Fokus wechselt zwischen den einzelnen Personen, ohne dass man durch die "Unwissenheit" der Figuren eingeschränkt ist. Etwas schade fand ich, dass die Zahl der relevanten Akteure recht überschaubar ist, da Martha nun nicht die extrovertierteste Person ist. Den übrigen Charakteren, wie ihrer besten Freundin Susanna, werden allerdings eher Komparsenrollen zuteil. Es kam mir auch etwas merkwürdig vor, dass Martha lediglich eine Angestellte bzw. einen Angestellten hat. Selbst für ein Programmkino finde ich das doch recht wenig. Manchmal hat sie den Laden auch ganz alleine geschmissen - da frage ich mich doch, wie sie sich um ale Bereiche gleichzeitig kümmern konnte. Abgesehen von dieser Ungereimtheit war die Geschichte aber soweit schlüssig, wenn auch nicht übermäßig konfliktträchtig und spannend. Trotz der Tatsache, dass das zentrale Thema Liebe ist, krazt der Roman emotional eher an der Oberfläche bzw. konnte mir Marie Adams keine tieferen Gefühle vermitteln. Möglicherweise lag auch das an der Unnahbarkeit der Protagonistin. Dennoch gab es auch einige Stellen, die mich amüsiert haben, und die Autorin weiß auch sehr gut mit Worten umzugehen. Sie schreibt manchmal etwas blumig, aber meistens mit einem gewissen Witz. Außerdem hat sie einen Hang zu langen Schachtelsätzen, den ich teile, von dem ich aber weiß, dass er nicht jedermanns Sache ist. Zu erwähnen wäre noch, dass eine typische Kapiteleinteilung bei diesem Roman fehlt. Das ist nicht wirklich bewertungsrelevant, aber doch etwas gewöhnungsbedürftig gewesen. Die Geschichte wird stattdessen in einzelne Abschnitte gegliedert, die durch Leerzeilen voneinander getrennt werden. Fazit Alles in allem konnte "Glück schmeckt nach Popcorn" nicht ganz meine Erwartungen erfüllen. Mir fehlte die emotionale Verbindung zu den Figuren sowie ein paar Spannungshöhepunkte, die mein Interesse aufrecht erhalten hätten. Trotz eines guten Schreibstils konnte mich der Roman leider nicht fesseln.

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Bewertung: 3 1/2 Sterne In "Glück schmeckt nach Popcorn" geht es neben der gewohnten Liebesgeschichte um Kino und Filme. Das war auch der Grund, warum ich mich für dieses Buch bei Lovelybooks beworben habe. Ich liebe Kinofilme und war selbst in einem Verein tätig, der unser kleines Programmkino, das ausgesuchte Filme spielt, unterstützt hat. Auch im Lichtspielhaus, dem heimeligen Kino unserer Hauptprotagonistin Martha, steht kein Popcornkino auf dem Programm. Nach der Trennung von ihrem Freund und dem Verlust des gemeinsamen Baby's gibt es bei ihr keine Filme mit Happy Ends. Auf dem Spielplan stehen ausgesuchte Klassiker und ältere Filmschmankerl. Im Gegensatz zu den großen Kinokomplexen setzt Martha auch auf Wohlfühlambiente. Ihr Leben dreht sich einzig und allein um das Lichtspielhaus. Freunde oder Freizeit hat sie kaum. Als ihre Mitarbeiterin und beste Freundin Susanne schwanger ist und zu ihrem Freund nach Hamburg zieht, sucht sie Ersatz und trifft auf den Filmstudenten Erik, der sich als Regisseur versucht. Mit seiner fröhlichen Art versucht er Martha aus ihrer selbstgewählten Isolierung herauszulocken.... Die Geschichte kommt nicht nur leichtfüßig daher, sondern ist auch etwas melancholisch. Das beginnt bei Marthas Filmauswahl, ihrer Weigerung für Happy Ends und ihre eher pessimistische Einstellung zum Leben und vorallem zur Liebe. Das machte es nicht immer leicht sie zu mögen. Ganz klargekommen bin ich mit ihr leider nicht, obwohl wir die Liebe zu ausgewählten Filme teilten. Ihr Pessimismus und ihre Verbitterung fing mich nach einiger Zeit an zu nerven. Auch ihr Verhalten war für mich manchmal nicht nachvollziehbar. Bei Erik war es genau umgekehrt. War er mir anfangs zu unbeschwert und von sich überzeugt, mochte ich später seine positive Ausstrahlung, seine romantische Ader und sein Selbstvertrauen. Vorallem wie er sich um Martha bemühte, öffnete ihm gegenüber mein Herz. Trotzdem fehlte mir der Funken und die Glaubwürdigkeit seiner plötzlichen Verliebtheit gegenüber Martha. Sein Konkurrent Stefan, ein Filmkritiker, überzeugte mich anfangs mehr, wurde mir aber von Seite zu Seite immer unsympathischer, was die Geschichte sehr vorhersehbar macht. Die Emotionen kamen trotz des ziemlich kitschigen Endes leider nicht ganz bei mir an. Überzeugen konnte mich aber das atmosphärische Ambiente des Schauplatzes, das Lichtspielhaus. Das alte Programmkino hatte sofort mein Herz gestohlen und die Beschreibungen haben mir richtig gut gefallen. Die im Roman erwähnten Schauspieler und Filmtitel haben mich in Erinnerungen schwelgen lassen und genau das Gefühl hervorgerufen, das ich mir bei dieser Lektüre erhofft hatte. Der Wohlfühlroman ist etwas vorhersehbar, wie sehr oft bei Liebesromanen, was mich aber nicht wirklich störte. Die Geschichte ist trotz meiner Kritik unterhaltsam, gibt Mut nach vorne zu schauen und seine Träume zu verwirklichen.... Schreibstil: Marie Adams hat einen leichten und einnehmenden Schreibstil, der sich gut lesen lässt. Etwas gestört hat mich auch, dass es keine Kapitel im Roman gibt. Ich denke mir oft: "Noch schnell dieses eine Kapitel und dann ab ins Bett"...hier hatte ich immer das Gefühl irgendwo mittendrin festzustecken. Fazit: Ein etwas melancholischer Wohlfühlroman, der mich nicht ganz packen konnte. Die Gefühle kamen bei mir nicht wirklich an und die Geschichte plätschert manchmal etwa zu viel dahin. Hingegen konnte mich das bezaubernde Ambiente und die Affinität zum Kinofilm überzeugen.Trotz der Kritikpunkte hat mich der Roman aber gut unterhalten.

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"Glück schmeckt nach Popcorn" ist der zweite Roman, den ich aus der Feder der Autorin Marie Adams lese. Diesesmal machen wir Halt in der Stadt Köln, hier betreibt unsere Protagonistin Martha ein kleines, aber feines Lichtspielhaus, das zum Verweilen einlädt. Aber nun zur Geschichte: Nach der Trennung von ihrem Freund Tom, glaubt Martha nicht mehr an Happyends. Sie führt ein kleines, aber renommiertes Programmkino - in dem sich allerlei Intellektuelle, Filmkritiker und Cineasten tummeln. Hier gibt es andere Filme zu sehen, als in den großen Kinokomplexen. Marthas Leben spielt sich zwischen ihrer Wohnung und dem Kino ab. Ihre Mitarbeiterin Susanne ist ihre beste Freundin, doch als diese schwanger ist und in eine andere Stadt zieht, muss sich Martha nach einem neuen Mitarbeiter umsehen. Ihre Wahl fällt auf den Filmstudenten Felix. Felix ist stets gut gelaunt und treibt Martha mit seinem Optimismus in den Wahnsinn. Auch Felix hat einen Traum. Er arbeitet hinter den Kulissen an seinem Gute-Laune-Debüt. Und er möchte Martha überzeugen, dass es auch das große Glück im wahren Leben gibt. Wenn ich die Augen schließe, sitze ich immer noch in Marthas Lichtspielhaus mit einer Tüte Popcorn in der Hand und genieße einen herrlichen alten Film. Ein wunderschönes altes Kino mit verschlissenen Sitzen aber mit einer Besitzerin, die all ihr Herzblut in dieses Lichtspielhaus steckt und dabei nicht merkt, wie an ihr das Leben vorrübergeht. Martha hat sich so auf den Erhalt ihres Kinos fixiert und wurde von ihrem Freund Tom so enttäuscht, dass sie im Moment nur noch funktioniert. Die Protagonistin ist so wunderbar beschrieben, dass ich Martha vor mir sehe. Und dann tritt Felix in ihr Leben und sorgt für allerlei Wirbel, der Martha fast zu viel ist. Felix ist ein richtiger Sonnenschein und rüttelt Martha endlich wach. Die Autorin hat auch alle Charaktere wieder so treffend beschrieben. Ich kann sie mir jeden einzelnen von ihnen super vorstellen. Da ist der Kritiker Stefan. Ist er der richtige Mann für Martha? Aber zwischen Felix und ihr ist auch ein Knistern zu spüren. Doch Martha wehrt sich - wie kann ein Mann wie Felix zu ihr passen? Und warum gibt es in Marthas Lichtspielhaus eigentlich kein Popcorn? Eine wirklich unterhaltsame, tolle, herzerwärmende Lektüre für unterhaltsame Lesestunden. Ich habe mich von Anfang an wieder pudelwohl gefühlt und habe meinen Aufenthalt im Lichspielhaus sehr genossen. Das Cover ist einfach wieder ein Traum - ein echter Hingucker. Gerne vergebe ich für diese Gute-Laune-Lektüre 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

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Martha ist die Chefin eines kleinen, aber feinen Programmkinos. Da sie persönlich nicht an Happy Ends glaubt, zeigt sie auch genau solche Filme. Einzige Angestellte ist ihre beste Freundin Susanna. Doch als diese schwanger wird und zu ihrem Freund nach Hamburg ziehen will, muss Martha den Tatsachen ins Auge sehen. Sie gibt eine Anzeige auf, auf die sich der Filmstudent Erik bewirbt. Erik, der Gute-Laune-Mann, der Filme mit Happy End liebt und den ganzen Tag puren Optimismus versprüht und somit das genaue Gegenteil von Martha ist. Er verliebt sich in Martha und möchte ihr unbedingt beweisen, dass es sich lohnt, an die Liebe zu glauben, doch da gibt es auch noch Stefan, den Filmkritiker, der sich ebenso zu Martha hingezogen fühlt.  "Glück schmeckt  nach Popcorn" - eine liebevolle und warmherzige Geschichte um die Besonderheit eines kleinen Programmkinos, um die große Liebe und das Glück. Es ist eines dieser Romane, bei dem ich das Gefühl habe, dass die Autorin diese Geschichte extra für mich geschrieben hat. Das kleine erlesene Programmkino, ich habe es förmlich vor mir gesehen. Wer so ein Kino in seiner Nähe weiß, sollte dort unbedingt mal einen Film ansehen. Programmkinos haben ein ganz besonderes Flair.  Im Martha herum ist irgendwie alles dunkel und grau. Sie lebt nur in und für ihr Kino. Als Erik in ihr Leben stolpert, geht plötzlich die Sonne auf und auch, wenn er sie anfangs mit seiner ewig guten Laune nervt, die Farben um Martha herum werden stetig heller, was sich nicht nur auf die Auswahl der Filme bezieht.  "Glück schmeckt nach Popcorn" - eine romantische Liebesgeschichte zum Träumen, die zudem Lust macht, sich im Kino endlich mal wieder einen schönen Liebesfilm anzusehen. 

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