Leserstimmen zu
Sternenwinternacht

Karen Swan

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Meg lebt mit Ihrem Partner mitten in den Rockies, ganz abgeschieden, hoch über dem Dorf. In einem der schlimmsten Winterstürme kommt ein Hilferuf rein und ihr Partner geht raus um zu helfen. Als er nach Stunden nicht zurück ist, versucht Meg per Funk Hilfe anzufordern und landet bei Jonas. Zwischen Meg und Jonas (der Fremde aus dem All) entwicklt sich eine Freundschaft und sie kommen sich per Funk und Email immer näher..... er ist ihr eine Stütze in der Zeit nach dem Tod Ihres Verlobten. Ein grosser Teil der Geschichte besteht aus Mails und Funksprüchen, die die Zwei sich hin und her senden. Es geht aber auch um die Frage, der Schuldzuweisung, die ja gerne bei einem Unfall aufkommt. Wer ist schuld und muss jemand schuld sein...... Und wie geht man mit der Wut, Trauer und Einsamkeit um. Mir hat das Buch gefallen und es hat mich unterhalten. Zum Schluss waren mir etwas zuviele Nebenschauplätze und es wirkte zu hektisch, was irgendwie alles etwas hektisch werden liess.

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Meine Meinung: Meg dachte, ihr Leben könnte nicht schöner sein. Sie hat einen Mann an ihrer Seite, den sie bald heiraten wird, einen Hund, der ihr treuer Begleiter ist und ein Haus, wie aus einem Traum in dn Rocky Mountains. Doch es passiert das Unfassbare, ihr Verlobter Mitch kommt bei einem starken Sturm ums Leben. Für Meg bricht die ganze Welt zusammen. Sie kann nicht weinen, sie kann nicht schreien, sie denkt, sie wird nie wieder lachen. Bis sie Glück im Unglück hat und auf Jonas, dem Astronauten trifft. Oder wohl eher auf seine Stimme. Er schafft es als einziger, ihr ein echtes Lächeln wieder herzuzaubern. Allein mit seinen Worten und seiner Stimme. Es entsteht eine innige Freundschaft, die so viel Tiefe hat, dass das Herz erwärmt wird. Ich liebe es einfach, wie sich ihre Beziehung zueinander entwickelt, denn hier ist das Ergebnis nicht ausschlaggebend, sondern der Weg dahin ist einfach traumhaft. Es ist eine vollkommen andere Geschichte/Weihnachtsgeschichte, die nicht so von Anfang an zu erwarten ist. Was mir jedoch nicht besonders gefallen hat, ist, dass so viele Charaktere gleich am Anfang auftauchen und ab und zu auch aus deren Perspektive erzählt wird, wobei ich nicht recht einordnen konnte, was es mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat, bis es sich zum Ende hin jedoch alles aufgeklärt hatte. Dennoch war ich fast 400 Seiten lang ziemlich genervt von den Nebencharakteren, vor allem von Meg's bester Freundin Lucy, die so ihre eigenen Probleme hat und diese klären will. Ich hatte erst Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen. Da das Buch deutlich viele Seiten hat, habe ich jedoch gehofft, dass es mit der Zeit kommt und das tat es zum Glück. Jedoch hat die Autorin sofort mit einer Bombe losgelegt, die mich wirklich zu Tränen gerührt hatte. Und da wusste ich, wenn es so weiter geht, dass hat das Buch wirklich sehr großes Potenzial. Und so war es auch. Es gab ruhige Momente mit Verschnaufspausen, aber auch dramatische und angespannte Situationen, in denen es kaum möglich war, das Buch zur Seite zu legen. Der Schreibstil war wirklich überraschend einfach und ich finde, dass dieser bei einem 600-Seiten-Buch unglaublich wichtig ist, denn dieser entscheidet darüber, wie gut man der Geschichte folgen kann und hier konnte ich es zum glück nach einigen Seiten auch wirklich. Es ist einfach gehalten, auch wenn die Schrift recht klein ist. Es wird aus der Erzählerperspektive geschrieben, aufgrund der vielen unterschiedlichen Sichten. Auch die Kapitel sind sehr schön weihnachtlich gestaltet, sodass die Stimmung des Buches bereits am Anfang rüber kommt, genauso wie bei all den Beschreibungen der Orte, bei denen ich das Gefühl hatte mittendrin zu stehen. Fazit: Ein wunderbarer, etwas anderer Weihnachtsroman, der wirklich in die Tiefe und ins Herz geht und einen wirklich umhaut! Es bekommt dementsprechend 4 von 5 Krönchen!

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Karen Swan entführt uns mit ihrem neuesten Roman "Sternenwinternacht" in die Rocky Mountains. Dort leben Mitch und Meg in einer Blockhütte, die sie beide lieben. Es war Mitte März und in etwas über zwei Wochen wollen die beiden heiraten. Sie sind begeisterte Snowboarder. Nun aber saßen sie fest, denn ein schlimmer Schneesturm hatte sie von der Außenwelt abgeschnitten. Im Ort selbst, Banff, gab es die Anordnung, jedermann sollte zuhause bleiben. Dann, am 25. März, passiert ein Unglück. Touristen wurden als vermißt gemeldet. Mitch macht sich auf die Suche. Als er nach einer vereinbarten Zeit nicht wiederkommt, ist Meg alarmiert. Doch es geht nur das Funkgerät und so setzt sie einen Hilferuf ab. Dieser wird von einem ihr Unbekannten gehört. Jonas Solberg ist in der Raumstation, nur das konnte Meg nicht wissen. Immer wieder gab es Verbindungsschwierigkeiten. Meg und Jonas, beide verbindet etwas, das spürt man. Ihre Gespräche bzw. schriftliche Kommunikation ist sehr einfühlsam geschrieben, auch wenn sie sich nicht persönlich kennen. Die Geschichte hat mich von Beginn an auf eine gewisse Art gefesselt und es war nicht einfach, hin und wieder mal eine Lesepause einzulegen☺ Auch wenn das Buch über 600 Seiten hat, es war an keiner Stelle langweilig. Es beginnt im März d. J. und endet mit Kapitel 36 zu Weihnachten. Ein Ende mit neuem Anfang, denn es könnte meiner Meinung nach eine Fortsetzung geben. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und fast alle sympathisch. Es gibt eine, die mir schon zu Beginn suspekt erschien. Das ganze Verhalten und die Gespräche, sehr auffällig. Ausführlicher geht nicht, sonst müsste ich spoilern. Es gehört halt zu einer guten Story, Charaktere mit Fehlern und Problemen. Die Geschichte ist lebendig geschrieben, der Schreibstil gefühlvoll, liebenswert. "Sternenwinternacht" ist ein Buch, das berührt, das aber Hoffnung und Glaube an einen Neuanfang geben kann - wenn man sich darauf einlässt. Das Cover ist traumhaft. Ebenfalls der Prägedruck des Weihnachtsbaums und der Titel. Wenn man mit den Fingern darüber streicht, die Augen schließt, fühlt an sich an einen ganz anderen Ort versetzt. Überhaupt, alles sehr romantisch. Genau mein Geschmack. "Sternenwinternacht" ist eine wirklich besondere Geschichte, passend zur Jahreszeit, meine Leseempfehlung.

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Meg lebt mit Mitch, Ihrem Verlobten, in einer idyllischen Berghütte in den Rocky Mountains. Beide lieben ihr abgeschiedenes Leben oberhalb des Ortes Banff und genießen die Ruhe und das Leben in den Bergen. Während eines heftig tobenden Schneesturms kommt es eines Nachts zu einem tragischen Unglück. In ihrer Verzweiflung sendet Meg einen Hilferuf über Mitchs Funkgerät ab und landet versehentlich bei Jonas, der sich als Commander auf der Internationalen Raumstation befindet. Jonas geht Megs verzweifelter Hilferuf nicht aus dem Kopf und so funkt er sie kurz darauf zurück. Zwischen den Beiden beginnt langsam sich eine Freundschaft zu entwickeln. Als sich dann einige Zeit später die Möglichkeit gibt, dass sich beide persönlich treffen zweifelt Meg. Empfindet sie mehr für ihn? Vergessen kann sie ihn nicht aber kann aus dieser zarten Freundschaft eine Liebe werden obwohl sie sich noch nie gesehen haben? Meine Meinung Karen Swan hat mit „Sternenwinternacht“ einen wundervollen Weihnachtsroman geschrieben. Hinzu kommt dieses wunderschön gestaltete Cover. Das Buch glitzert wunderbar und man hält es einfach gerne in der Hand und schaut sich das tolle Motiv an. Das Setting rund um Banff mitten in den Rocky Mountains ist hier sehr ansprechend beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und hat mir gut gefallen. Einziger Punktabzug: an einigen Stellen sind mir die Beschreibungen zu ausschweifend. Die Geschichte startet sehr emotional und man ist recht schnell im dramatischen Geschehen drin. Megs schönster Tag wird der schlimmste und traurigste in ihrem Leben. Es wird der Tag der Beerdigung von Mitch und alle Ihre Hoffnungen und Träume zerbrechen. Jonas, der Commander der ISS hatte ihren verzweifelten Hilferuf erhalten. Es geht ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf und so meldet er sich kurz danach bei Meg. Es entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen ihnen. Meg, Lucy und Jonas waren meine Lieblingsfiguren. Meg ist unwahrscheinlich symphytisch, eine starke Frau. Man hofft mit ihr, man trauert mit ihr. Ich habe den Schmerz über ihren Verlust richtig mitgefühlt. Herzerfrischend sind auch die Gespräche zwischen Meg und Jonas und vor allem der köstliche Humor hat mich das eine oder andere Mal zum Lachen gebracht. Das zauberhaft glitzernde Cover rundet diesen schönen Roman ab! Fazit Der Leser erlebt eine dramatische Geschichte, aber auch unerwartete Wendungen in der zauberhaft verschneiten Landschaft Kanadas. Eine emotionale und stimmungsvolle Geschichte die perfekt in die Advent und Weihnachtszeit passt. Ich habe diese packende Geschichte sehr genossen daher gibt es von mir gibt eine absolute Leseempfehlung!

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Wie ihr anhand meiner letzten Rezensionen vielleicht festgestellt habt, finden gerade eine Menge winterliche und emotionale (Liebes-)Geschichten ihren Weg zu mir. Eine dieser Geschichten ist Sternenwinternacht von Karen Swan, am 16.10.2017 beim Goldmann Verlag erschienen. Hier hat mich vor allem das Cover magisch angezogen und ich bin ohne Erwartungen in die Lektüre gegangen, nur um wenige Seiten später schon mal die Taschentücher auszupacken. Meg lebt mit ihrem Verlobten Mitch in einem kleinen kanadischen Kaff mitten in den Rocky Mountains. Die zwei haben eine kleine Blockhütte abseits jeglicher Zivilisation und freuen sich auf ihre bevorstehende Hochzeit. Doch dann kommt ein verhängnisvoller Anruf von Mitchs bestem Freund Tuck. In einer kurzen Nacht, während eines heftigen Schneesturmes, wird Megs ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Keine Handyverbindung, die Leitung ist tot und nur das Funkgerät ihres Verlobten um einen Hilferuf abzusetzen. Nie hätte Meg geglaubt, wie weit ihr verzweifelter Hilferuf wirklich reicht und welche Ereignisse er ins Rollen bringt. Da mich vor allem das Cover zum Lesen bewogen hat, hatte ich keine wirkliche Vorstellung, was denn auf mich zukommen könnte, aber lasst mich sagen: DAS hätte ich nie erwartet. Die Geschichte, wenn sie auch anfangs etwas klischeehaft wirkt, entwickelt sich sehr schnell in eine ganz eigene Richtung und hebt sich deutlich von den anderen Büchern des Genres ab. Wenn es auch die typischen leichtherzigen Momente gibt, so hat dieses Buch eindeutig auch eine dunklere Seite und behandelt ein tragisches Thema auf seine ganz eigene Weise. Dabei tappt man als Leser vor allem am Anfang noch gänzlich im Dunklen, denn allgemein gibt die Autorin nur Hinweise und erst ganz am Ende wird explizit gesagt, was Sache ist. Das macht das Lesen auf jeden Fall interessant und führt zu einem enormen Aha-Moment, wenn es einem dann endlich wie Schuppen von den Augen fällt. In anderen Worten, die Autorin erzählt extrem geschickt, greift kleine Details wieder auf und verwandelt sie in wichtige Plotelemente. Eigentlich gibt es mehrere Erzählstränge, da diese jedoch ineinander verwoben sind, ist es wohl akkurater, es als einen äußerst vielseitigen Strang zu bezeichnen. Wie ihre Erzählstränge sind auch die Charaktere eng miteinander verbunden und alles andere als flach. Kaum ein Charakter hat in diesem Buch nur eine Seite und die Dynamik zwischen den Charakteren ist wirklich faszinierend. Wobei man trotz der Vielzahl an interessanten und wichtigen Charakteren schon deutlich sagen muss, dass Meg die Protagonistin ist und sich die Geschichte um ihr Leben und ihre Entwicklung dreht. Eine Entwicklung, die es wirklich in sich hat, auch wenn es absolut nicht die schockierendste Entwicklung ist. Wer das Buch kennt, weiß bestimmt von wem ich rede. Als Leser sollte man sich auf eine äußerst emotionale Geschichte mit einem massiven Twist am Ende einstellen. Man darf sich auf anregende und glaubhafte Charaktere freuen, auf schöne Momente, auf umso traurigere Momente und auch auf lustige Momente. Wenn es um Emotionen geht, ist dieses Buch zweifelsohne ein Allrounder, denn es hat eine Menge zu bieten. Wer also einen freien Tag hat, den er, eingewickelt in eine warme Decke und mit einer Tasse Tee oder Kakao, im Bett oder auf der Couch verbringen möchte, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

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>>Manchmal bricht etwas Altes auseinander, damit sich was Neues zusammenfügen kann.<< Meg lebt mit ihrem Verlobten Mitch in einer kleinen Berghütte in den kanadischen Rocky Mountains. Sie liebt ihr abgeschiedenes, idyllisches Leben, doch während eines gewaltigen Schneesturms passiert ein tragisches Unglück. Da das Telefon tot ist und Internet sowieso dort oben nicht funktioniert, setzt sich Meg ans Funkgerät und versucht verzweifelt, Hilfe zu holen. Ihr Ruf erreicht Jonas, einen Unbekannten mit skandinavischem Akzent. Jonas kann Megs Notruf nicht vergessen und funkt kurz drauf zurück und so entwickelt sich mit der Zeit eine enge Freundschaft. Doch plötzlich ergibt sich eine theoretische Möglichkeit, einander in echt treffen zu können und Meg bekommt kalte Füße. Trotzdem kann sie seine Stimme einfach nicht vergessen. . . „Sternenwinternacht“ von Karen Swan ist ein etwas anderer Winterroman. Ein typisch kanadischer Plot einer englischen Autorin. Ich muss sagen, dass ich zunächst Probleme hatte, in das Buch reinzufinden. Ich hatte einfach andere Erwartungen. Stattdessen begann alles sehr emotional und sehr dramatisch. Zudem dachte ich zunächst, die Handlung rund um die beiden besten Freunde von Meg und Mitch sollte besser in einem weiteren Roman aufgearbeitet werden, da so einfach zu viele Protagonisten und zu viele Perspektiven im Vordergrund stehen. Doch gegen Ende löst sich alles auf, nur das wusste ich die vorherigen 400 bis 500 Seiten halt nicht. Rückblickend muss ich nun sagen, dass die Geschichte mich doch berührt hat und mir immer noch die ganze Zeit durch den Kopf spukt, was natürlich hauptsächlich an Meg und Jonas liegt. Meg, deren Hochzeit zur Beerdigung wurde. Meg, die in Jonas einen guten Freund gefundnen hatte. Jonas, der norwegische Commander auf der ISS, Veillchen-Elli's Stimme aus dem All, ihr Schutzengel aus dem Orbit. Jonas, der das Schicksal scheinbar gegen sich hat. Gelungen sind die miesen Astronauten-Witze und natürlich Dolores! Fazit: Manchmal ist man dazu bestimmt, sich auch unter den widrigsten Umständen immer wieder zu begegnen!

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In ihrem diesjährigen Weihnachtsroman entführt uns die englische Schriftstellerin Karen Swan in den Skiort Banff in den Rocky Mountains. Hier lernen wir unsere Protagonisten Meg und Mitch und ihren treuen Gefährten Budger kennen, die sich hier in den Bergen einen großen Traum verwirklicht haben. Die Geschichte: Eigentlich kann es nicht schöner sein. Meg und Mitch, beide begeisterte Snowboarder, die im Sommer auch gerne wandern, leben in einer idyllischen Hütte mitten in den Rocky Mountains. Und bald soll ihr Glück perfekt sein - steht doch die Hochzeit bevor. Doch dann zieht eines Nachts ein gewaltiger Schneesturm auf und unzähligen Lawinen bahnen sich ihren Weg ins Tal. Ausgerechnet in dieser Nacht macht sie Mitch auf die Suche nach zwei vermissten Wanderern. Und am nächsten Morgen ist nichts mehr wie es wahr. Des Nachts hat Meg noch einen Hilferuf per Funk abgesandt und ist bei einem Unbekannten gelandet. Jonas ist Kommander auf der ISS. Ihn berührt Megs Anruf und er kann sie nicht vergessen. Er versucht weiter mit ihr in Kontakt zu bleiben und zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Freundschaft. Und dann stellt sich die Frage: Kann man sich in jemanden verlieben, von dem man nur die Stimme kennt? Ein unglaubliches Buch - eine Wahnssinnsgeschichte. Ich hatte nach den ersten Seiten Tränen in den Augen und auch am Ende der Geschichte hatte ich feuchte Augen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach genial. Aufgrund der atemberaubenden Landschaftbeschreibungen kann man sich ein tolles Bild von den Rocky Mountains machen. Man taucht sofort in die Geschichte ein, wird gefangengenommen. Das Ganze ist so dramatisch, spannend und gefühlvoll. Und diese schrecklichen Ereignisse, die sich in dieser Sturmnacht abgespielt haben, habe ich in meinem Kopfkino vor Augen. Ich sehe Meg, die verzweifelt ist und sich an jeden Strohhalm klammert. Sie ist eine äußerst sympathische Protagonistin, doch scheint sie an dem Unglück fast zu zerbrechen. Wäre da nicht Jonas - ein Fremder, der es durch seine Astronautenwitze sogar schafft, ab und an ein Lächeln auf Megs Gesicht zu zaubern. Der Autorin hat alle mitwirkenden Charkatere wunderbar beschrieben und so kann ich mir von jedem Einzelnen ein genaues Bild machen. Das Buch ist so packend und mitreisend und ich hatte während des Lesens des öfteren ein Gänsehautfeeling. Und dann ist da Megs beste Freundin Lucy, die mir von Anfang an nicht besonders sympathisch war, irgend etwas schien sie zu verbergen. Am Ende war ich von den ganzen Ereignissen dann ziemlich erschüttert. Ein tolles Gesamtpaket - mit einer berührenden Geschichte und am Ende ist die Magie von Weihnachten doch noch ein bisschen zu spüren. Begeistert hat mich auch das traumhafte Cover, ein echte Hingucker. Für mich ist dies ein Lesehighlight , ein Traumbuch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne.

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Inhalt Die begeisterte Snowboarderin Meg lebt und arbeitet in den Rocky Mountains. Eines Nachts kommt es während eines Schneesturms zu einer folgenschweren Katastrophe. Meg greift zum Funkgerät und setzt einen Hilferuf ab, der versehentlich bei einem Unbekannten landet. Jonas, berührt von Megs Verzweiflung, kann ihren Anruf nicht vergessen und funkt tags darauf zurück. Schon bald entwickelt sich eine zarte Freundschaft, und ganz langsam beginnt Meg sich zu fragen, ob sie vielleicht mehr für ihn empfindet. Doch kann man sich in jemanden verlieben, von dem man nur die Stimme kennt? (Quelle: Bloggerportal ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Meg verliert in einer Nacht alles. Ihre Zukunft und ihre Hoffnung. Sie wird zu einem Geist, der durchs Leben wandert. Halt gibt ihr Jonas – Meg hangelt sich von Nachricht zu Nachricht und wagt sogar einen Kurzurlaub bei ihrer Schwester Ronnie, sehr zum Missfallen ihrer besten Freundin Lucy. Danach kommt sie als neuer Mensch zurück, was viele ihrer Freunde aufatmen lässt. Doch der Glanz vergeht schnell – als würde ihr der Ort alles Lebensenergie aussaugen. Doch es kommt alles noch schlimmer… Meg war mir von der ersten Seite an sympathisch und ich habe mit ihr gelacht und gelitten. Sie macht in diesem Buch eine unglaubliche Wendung durch, die ich voller Bewunderung beobachtet habe. Zwar muss man sie immer wieder zu ihrem Glück drängen, aber wer wenn nicht sie hätte es verdient? Mitch liebt Meg und seinen Hund Bagger über alles, doch ihn belastet etwas. Sie streiten sich häufiger als früher und er hat sich verändert. Das fällt auch Meg auf. Als mitten in einem Schneesturm Personen vermisst werden und niemand nach ihnen sucht, macht die Mitch auf die Suche und lässt Meg mit genauen Anweisungen zurück. Zusammen mit Bagger bricht er auf, doch nur einer der beiden kehrt zu ihr zurück… Wirklich kennenlernen tut man Mitch nicht und deswegen wusste ich auch nie, was ich von ihm halten soll – sympathisch war er mir nicht. Sein Verhalten ist am Beginn des Buches komisch und man bekommt eine Vermutung, was passiert sein könnte. Leider hat sich meine am Ende bestätigt. Lucy ist die beste Freundin von Meg und ist laut deren Schwester Ronnie ein manipulatives Biest, das Meg für sich alleine haben will. Sie redet ihr alles schlecht und macht sie kleiner als Meg in Wirklichkeit ist. Meg sieht es nicht und entzweit sich dafür lieber mit ihrer Schwester, die sie verlassen hat. Das alles kommt Lucy entgegen. Sie ist mit Tucker verheiratet, dem besten Freund und Geschäftspartner von Mitch. Die drei kennen sich schon ihr ganzes Leben. Lucy arbeitet mit bei ihrer Mutter im Familienhotel – wirklich aufgehen tut sie dabei nicht, aber es ist besser als nichts. Nach dem schweren Schicksalsschlag um Mitch verändert sich alles – besonders die Beziehung von Lucy und Tucker… Zuerst war mir Lucy wirklich sympathisch, aber mit jedem Kapitel wollte ich Ronnie mehr zustimmen. Lucy ist Gift für die Menschen in ihrer Umgebung und niemand nimmt es war. Nur eine Person hat eine Vermutung und unternimmt nichts. Bis es schließlich zu spät ist. Tucker kommt nicht mit dem Verlust klar, zusätzlich hat er auch noch Meg als Freundin verloren und mit Lucy läuft es immer schlechter. Er fühlt sich nicht mehr wohl in seiner Haut und ertrinkt seinen Kummer im Alkohol. Die verbliebene Energie steckt er in das Geschäft, das nun auch nicht mehr den Stellenwert hat, den es vor ein paar Wochen hatte. Tucker hat den Sinn seines Lebens verloren und taumelt nur noch durch den Tag… Ich habe auf jeder Seite mit Tucker gelitten – von allen wird er als „der Böse“ dargestellt, aber den habe ich in ihn nicht gesehen. Für mich war er ein Opfer, so wie Meg. Jonas ist Norweger und hat es in Rekordzeit zum Astronauten geschafft, der nun in einem Raumschiff die Erde umkreist. In seiner Freizeit funkt er mit Amateurfunkern, bis ihn ein Hilferuf erreicht. Eine junge Frau erbittet Hilfe, die er ihr versucht zukommen zu lassen. Auch wenn es zu spät war. Er kommt sie nicht aus dem Kopf und versucht Kontakt aufzunehmen, was sich als schwieriger als gedacht entpuppt. Doch irgendwann treffen sie sich wieder am Funk und es entwickelt sich eine Freundschaft, doch wird diese auch auf dem Erdboden weiterhin Bestand haben? Jonas muss man einfach ins Herz schließen, es bleibt einem nichts anderes übrig. Er ist ein schlauer Mann, der es aber nicht wie ein Schild vor sich her trägt. Für mich passt er perfekt zu Meg. Dolores ist die Chefin von Meg und mit der Zeit auch eine gute Freundin geworden. Auch wenn sie deutlich älter ist. Sie sieht mit Kummer zu, wie Meg auf ihr Leben verzichtet, um andere glücklich zu machen. Mir war sie unglaublich sympathisch. Bianca ist die Mutter von Lucy und beobachtet mit Sorge das immer schlechter werdende Verhältnis zwischen ihrer Tochter und Tucker. Auch auf Meg hat sie ein Auge geworfen, denn diese hat außer ihr und Dolores, Lucy und Ronnie keine wirkliche Familie mehr. Auf Bianca blicke ich mit gemischten Gefühlen zurück. Im Buch war sie mir sehr sympathisch, aber nach dem Lesen möchte ich ihr nur den Kopf geraderücken und sie fragen, warum sie ein so falsches Spiel gespielt hat. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht von Meg und Jonas, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Zusätzlich gibt es einige Kapitel aus der Sicht von Lucy und auch Tucker kommt zu Wort, was mir unglaublich gut gefallen hat. Das gab dem Ganzen noch einen weiteren interessanten Blickwinkel. Ich habe das Buch fast in einem Zug durch gesuchtet, da ich es nicht aus der Hand legen konnte. Man fühlt sich von der ersten Seite an wie Zuhause und möchte unbedingt wissen, wie es am Ende ausgeht. Wer bekommt ein Happy End und wer nicht? Ich bin ohne Erwartungen an die Geschichte ran gegangen und wurde vollkommen überrascht – die Geschichte beinhaltet so viel mehr als ich gedacht habe. Es ist nicht nur eine einfache Liebesgeschichte, sondern so unglaublich viel mehr. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten – ich kann euch nur sagen: Kauft und lest dieses Buch. Ihr werdet es nicht bereuen. Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung. 🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne

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