Leserstimmen zu
Rat der Neun - Gegen das Schicksal

Veronica Roth

Die Rat-der-Neun-Reihe (2)

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"Rat der Neun - Gegen das Schicksal" ist der zweite Band einer Jugendbuch Reihe aus dem Genre Fantasy und 2019 beim cbj Kinder- und Jugendbuch Verlag erschienen. Es geht um Cyra und Akos deren Leben miteinander verknüpft und durch Schicksale verbunden ist. Es spielt in einer Galaxie mit verschiedenen Planeten und auf dem Heimatplaneten von den beiden bricht ein Krieg aus und Cyra und Akos stehen sowohl auf verschiedenen Seiten wie auch auf einer. Das Buch wird aus der Sicht von Akos und Cyra erzählt, hin und wieder bekommt man jedoch auch einen Einbick aus Cisis (Schwester von Akos) und aus Eijehs (Bruder von Akos) Sicht. Da es in diesem Band bereits um den Krieg geht und an verschiedenen Stellen gekämpft wird, ist der Sichtwechsel optimal. Die Charaktere wurden beibehalten und es kommen noch welche hinzu, diese sind so gekonnt eingefügt, dass sie nicht störend wirken, sondern perfekt in die Geschichte passen. Veronica Roth versteht sich darin, verschiedene Charaktere zu erschaffen und so ein echtes Bild zu erzeugen. Nehmen wir Akos: Er ist ein sanftmütiger Charakter, der gezwungen wird hart und gewalttätig zu werden. Und dennoch büßt er nichts von seiner Sanftheit ein. Cyra hingegen wurde in einer ungerechten, aggresiven Welt groß und ist demnach offen für Konflikte und scheut nicht dem Kampf. Zusammen ergibt das ein tolles Bild beim Sichtwechsel in den Kapiteln. Dies ist der zweite Band und ich muss ehrlich gestehen, dass mir beim ersten Band die Erläuterungen zu den Planeten und den Pflanzen gefehlt haben und nun bin ich überrascht, denn im zweiten Band wurden perfekt darauf eingegangen. Ich habe eine genaue Vorstellung von der Galaxie und den verschiedenen Planeten. Die Orakel bildn ein Glied und verweben alles miteinander. Die Schicksale waren hier wirklich immer sehr spannend und ich habe auf die Auflösungen hingefierbert. Offen gestanden hat sich die Geschichte positiv weiter entwickelt und ich bin hin und weg vom zweiten Band. Auch das Cover überzeugt wieder einmal. So sehe ich darin den Strom, der in Verbindung mit den verschiedenen Gaben steht. Leider ist dies der letzte Band einer Dilogie. Dennoch habe ich hier noch zwei schöne Zitate aus dem Buch: "»Erdulde dein Schicksal«, sagte er. »Alles andere ist nur Verblendung.«" ( Seite 43) "»Auf das, was wir getan haben, was wir gerade tun und was wir noch tun werden.«" (Seite 419)

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Bei mir war der erste Teil ein wenig her, weshalb ich zugeben muss, dass ich etwas Schwierigkeiten hatte wieder herein zu kommen. Es sind auch knappe 1,5 Jahre gewesen! Aber ab Seite 200 ca. hatte ich alles wieder auf der Agenda was dort geschehen ist. Die Geschichte von Cyra, Akos, Cisi und den anderen Charakteren geht weiter. Da sie zu den Familien gehören, die vom Schicksal „gesegnet“ wurden, welches sich nicht gerade nach Zuckerschlecken anhört, sondern mehr nach Tod.. und Tod, versuchen sie weiter gegen den bevorstehenden Krieg anzukämpfen. Denn das schlimmste das passieren könnte, geschieht: Lazmet Noavek, ein brutaler Narzisst, taucht auf der Bildschirmfläche wieder auf. Und hinter sich zieht er eine Spur von Leichen und Verwüstung. In diesem Buch begegnet einem wieder diese korrupte, skrupellose Welt, die sich nicht davor scheut Blut fließen zu lassen. In Agonie kann man die Charaktere begleiten, wie sie versuchen ihrem Schicksal zu entgehen, andere Menschen zu manipulieren und wie sie ein Messer führen, mit der Aussicht auch davon selber zu sterben. Es ist kein Buch, dass allein auf die Beziehung von Charakteren auf ist oder deren Entwicklung, sondern wie sie sich in dieser düsteren und brutalen Welt bewegen und das Unmögliche selbst in die Hand nehmen. Cyra und Akos Beziehung steht deshalb auch nicht sehr im Fokus. Natürlich spürt man ihre Zuneigung, aber ganz schnell befinden sich andere Dinge in ihrem Weg, denen sie sich alleine stellen müssen und nicht als Team. Cisi, die an der Seite der jungen Kanzlerin Isae ist, und die extrem durch ihre Gabe eingeschränkt wird, muss Mittel und Wege finden, einen Kriegsausspruch zu entgehen. Zu mal rückt ihr Schicksal immer näher, denn sie soll der Klinge zum Opfer fallen.. Die Handlung war interessant, das auf jeden Fall, aber dadurch, dass so viele Charaktere aus ihrer Perspektive erzählen und es immer wieder wechselt, fand ich einige Stellen etwas langatmig. Dennoch verüble ich es dem Buch nicht, denn es sollte auch keine einfache, rasante Geschichte sein. Sondern eine, die mit Bedacht erzählt wird und dessen Akteure einem Plan nachgehen. Der Schreibstil wirkte für mich etwas distanziert, weshalb ich an einigen Stellen daran gescheitert bin mich in manche Szenen hineinzuversetzen. Dennoch gefiel mir die Art und Weise, wie die Welt beschrieben wurde und was für eine Stimmung einher ging. Es ist definitiv keine leichte Lektüre für zwischendurch, sondern eine, für die man sich Zeit und Aufmerksamkeit nehmen sollte. Das Ende, und die in Laufe des Buches geschehenen Plot Twists, haben mich ziemlich positiv gestimmt. Ich finde es war ein guter Abschluss dieser Dilogie. Es ist eine einzigartige Welt mit unverwechselbaren, brutalen Charakteren, die keine Kosten scheuen, um an ihr Ziel zu gelangen. Fazit: „Gegen das Schicksal“ ist keine einfache Geschichte, sondern eine die viel Brutalität, eine komplexe und weite Galaxie und Charaktere aufweist, die nicht nur einen inneren Kampf zu bewältigen haben, sondern auch einen, der viele Leben retten kann, wenn sie es richtig anstellen. Doch das wäre viel zu einfach. Es ist ein High Fantasy Buch, für welches man sich definitiv Zeit nehmen sollte, wenn man es lesen möchte, um so die Geschichte auch in vollen Zügen auskosten zu können. 3 von 5 Sternen

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Der Konflikt zwischen Thuvhe und den Shotet wird immer größer und mit der Rückkehr von Lazmet Noavek, der schon einmal mit brutaler Hand über die Shotet geherrscht hat, scheint ein Krieg unausweichlich. Akos und Cyra hatten Thuvhe schon hinter sich gelassen, doch sie können ihren Schicksalen nicht entfliehen. "Gegen das Schicksal" ist der zweite Band von Veronica Roths Rat der Neun Dilogie, der vorwiegend aus den Ich-Perspektiven von Cyra Noavek und Cisi Kereseth, sowie der personalen Erzählperspektive von Akos Kereseth erzählt wurde. Hin und wieder durften wir auch in die Sicht von Eijeh Kereseth eintauchen. Mir hat es sehr gut gefallen, dass wir nicht nur aus den Perspektiven von Cyra und Akos lesen durften. Wir haben Cisi und Eijeh so besser kennenlernen dürfen und insgesamt einen sehr guten Überblick über die Geschehnisse bekommen! Cyra hat mir besonders gut gefallen! Sie ist eine mutige Kämpferin, die auch in diesem Band viel ertragen und über sich hinauswachsen musste! Ich mochte ihren trockenen Humor echt gerne und konnte besonders mit ihr mitfiebern! Das soll aber nicht heißen, dass mir die anderen Charaktere nicht gefallen haben! Akos ist ein sehr ruhiger, in sich gekehrter Charakter, der in diesem Band erst ein wenig ziellos war, nachdem er einen großen Rückschlag hinnehmen musste und hadert mit seinem Schicksal. Doch er findet schnell ein neues Ziel und tut alles, um dieses zu erreichen. Mir haben Cyra und Akos zusammen richtig gut gefallen! Cyra ist aufbrausend und Akos wirkt in ihrer Gegenwart wie ein Ruhepol, die beiden ergänzen sich wirklich gut, auch wenn sie es in diesem Band nicht leicht hatten. Die Liebesgeschichte stand nicht so stark im Fokus, was mir aber sehr gut gefallen hat! Akos Bruder Eijeh bleibt etwas geheimnisvoll, aber seine Sicht war sehr spannend, denn als Orakel hat er viele bedeutungsvolle Visionen erhalten. Cisi ist ebenfalls ein sehr interessanter Charakter! Ihre Lebensgabe bringt es mit sich, dass sie die Stimmung um sich herum spüren und auch beeinflussen kann. Sie ist eine Vertraute von Isae Benesit, der jungen Kanzlerin von Thuvhe, und versucht als solche einen guten Einfluss auf Isae zu nehmen und ihr eine Richtung zu weisen. Mir haben alle Charaktere sehr gut gefallen, auch die vielen spannenden Nebencharaktere! Eine sehr gelungene Mischung! Auf dem Planeten Thuvhe nimmt die Spannung zwischen den Thuvhesi und den Shotet immer mehr zu und mit dem Auftauchen des tot geglaubten Lazmet Noavek wird ein Krieg immer wahrscheinlicher. Cyra und Akos haben den Planeten verlassen und suchen nach Verbündeten, doch sie müssen schnell feststellen, dass sie nicht kampflos aufgeben wollen. Wir lernen in diesem Band ein wenig mehr über den Rat der Neun und neue Planeten kennen, was ich sehr spannend fand! Ich mochte die Welt mit den wenigen schicksalsgesegneten Familien und den Lebensgaben einzelner Menschen schon im ersten Band richtig gerne und diese hat mir auch im zweiten Band wieder sehr gut gefallen! Cyra, Akos, Cisi und auch Eijeh haben eine Lebensgabe und lernen diese in diesem Band besser kennen und beherrschen. Es gab auch einige Wendungen, manches hatte ich schon vermutet, aber vieles konnte mich auch überraschen! Die Geschichte entwickelt sich spannend weiter. Ich fand zwar, dass sie ein wenig ruhiger war und kleine Längen in der Handlung hatte, sich aber sehr gut lesen ließ! Insgesamt konnte mich dieses Finale fesseln und sehr gut unterhalten, sodass ich mit diesem Abschluss sehr zufrieden bin! Fazit: "Rat der Neun - Gegen das Schicksal" von Veronica Roths ist ein toller zweiter Band und gelungener Abschluss der Dilogie! Besonders gut hat mir wieder die großartige Welt gefallen, aber ich mochte auch die vielfältigen Charaktere total gerne! Die Geschichte entwickelte sich spannend weiter und konnte mich fesseln! Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Das Leben von Cyra und Akos ist vom unausweichlichen Schicksal bestimmt, das die Orakel bei ihrer Geburt geweissagt haben. Demnach wird Akos im Dienst der Familie Noavek sterben. Trotzdem liebt er Cyra. Als Cyras totgeglaubter Vater Lazmet den Thron wieder für sich beansprucht, sieht Akos sein Ende näher denn je. Lazmet beginnt einen brutalen Krieg, und Cyra und Akos sind zu allem bereit, um ihn zu stoppen. Für Cyra könnte das bedeuten, dass sie ihren eigenen Vater töten muss. Für Akos steht das eigene Leben auf dem Spiel. Doch schließlich bestimmt das Schicksal beide Leben auf vollkommen unerwartete Weise … Das Cover gefällt mir gut, denn es ist schlicht, passt zwar nicht perfekt zum ersten Teil, aber das stört nicht sehr. Nebeneinander sehen die beiden Bücher wirklich hübsch aus. Auch der Schreibstil konnte mich wieder überzeugen, denn er ist flüssig, spannend, düster und einfach zu lesen. Die Kapitel sind aus den verschiedenen Sichten geschrieben, was es einem sehr erleichtert, sich in die Personen hineinzuversetzen und ihre Handlungen und Gefühle nachzuvollziehen und um die Situation aus verschiedenen Sichten beobachten zu können. Die Charaktere bleiben interessant und es kommen neue Charaktere hinzu, aber auch bekannte Gesichter tauchen wieder auf. Cyra und Akos müssen zusammenhalten, aber so einfach ist das nicht für sie und auch die anderen Charaktere verfolgen ihre eigenen Ziele. Insgesamt ein wirklich gelungenes Finale. Ich habe ein bisschen gebraucht, wieder in die Geschichte rein zu kommen, aber dann war es spannend und voller Spannung, Vertrauen, Verrat, Liebe und Freundschaft. Manches hat mir ein bisschen zu lange gedauert, aber das ist nur meine Meinung. Es ist notwendig den 1. Teil gelesen zu haben.

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Rat der Neun Gegen das Schicksal Veronica Roth Dies ist der Finalband der Dilogie und bietet ein Cover mit hohem Wiedererkennungswert zur Reihe. Der zweite Band schließt sehr gut an seinen Vorgänger an und mich zog die Autorin mühelos wieder in die Geschichte hinein. Lügen, Intrigen, Kampf, Tod, Prophezeiungen und dazwischen große Gefühle. Lyra und Akos, müssen sie sich ihrer vorgesehenen Bestimmung ergeben oder finden die beiden einen Ausweg. Zum Inhalt selbst werde ich nicht spoilern und verweise daher auf den interessanten und aussagekräftigen Klappentext. Meine Empfehlung ist jedoch unbedingt vorher den ersten Teil zu lesen! Ich wurde mit dieser konstant spannenden und dynamisch dargestellten Geschichte in eine unvergessliche Traumwelt katapultiert. Dieser Finalband hat mich sehr beeindruckt, berührt und in Atem gehalten. Wieder einmal wurden die Charaktere so perfekt platziert das man jedem einzelnen Charakter souverän identifizieren konnte. Diese Lebendigkeit mit der die Figuren auf das Papier gebracht wurden, war für mich unfassbar genial. Ich habe gelitten, gehofft, gebangt und geflucht, getobt und unendlich geliebt. Geschätzt habe ich die Vielfalt die in den Zeilen der Dilogie beinhaltet ist , diese hat die Autorin exzellent und vor allem harmonisch geradlinig dargelegt. Als Leser war ich zu jeder Zeit am Platz. Der Schreibstil ist sagenhaft schwungvoll, geschmeidig und stilsicher. Unvorhersehbare Wendungen ließen mich aufkeuchen und mitunter Atem anhaltend weiterlesen und für mich waren sie völlig überraschend, von der Autorin jedoch brillant durchdacht. Ebenso durchdacht ist auch der Roman selbst, schon während ich den ersten Teil der Dilogie gelesen habe, dachte ich mir den zweiten Teil muss du unbedingt lesen und ich bin zu keiner einzigen Zeit enttäuscht worden! Mein Fazit : Ein großartiger zweiter Teil der harmonisch zum ersten Teil passt und fabelhaft unterhält.

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