Leserstimmen zu
Der Kreidemann

C.J. Tudor

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€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Inhalt: Alles begann an dem Tag, an dem der zwölfjährige Eddie auf dem Jahrmarkt zum ersten Mal den Kreidemann traf. Durch ihn und seine Zeichnungen fanden Eddie und seine Freunde eine Möglichkeit, sich gegenseitig geheime Botschaften zukommen zu lassen. Erst war das Hinterlassen der Kreidemännchen ein großer Spaß. Doch eines Tages führen diese Zeichnungen sie zur Leiche eines jungen Mädchens. 30 Jahre später erhält Eddie einen Brief, der ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens enthält. Sofort sind die Ereignisse aus der Vergangenheit wieder zurück und die Geschichte beginnt sich zu wiederholen. Oder war sie vielleicht nie abgeschlossen? Meine Meinung:  Erst war ich etwas skeptisch, ob mir "Der Kreidemann" von C.J. Tudor gefallen wird, da das Buch oft mit Büchern von Stephen King verglichen wird, von dem ich bisher nichts gelesen habe, es aber auch nicht vorhabe. Doch ich kann ganz klar sagen, dass mich das Buch wirklich überzeugen konnte. Ein absolut geniales Buchcover Das Buchcover gefällt mir sehr. Es ist schlicht und doch so perfekt. Der Titel scheint wie mit Kreide geschrieben und das Strichmännchen, das im "M" des Titels hängt, finde ich absolut genial. Die abgebrochene Kreide, die daneben liegt, macht das Cover für mich perfekt. Ein fesselnder Schreibstil   Der Schreibstil von C.J. Tudor konnte mich von Beginn an komplett fesseln. Schon der Prolog hat mich unglaublich neugierig auf die Geschichte gemacht, was sich dann immer weiter gesteigert hat. Die Geschichte wird zum einen aus der Sicht von Eddie erzählt und darüber hinaus in zwei Zeitebenen: Einmal in der Vergangenheit im Jahre 1986 und dann in der Gegenwart im Jahre 2016. Dieser Wechsel macht das Lesen unglaublich spannend, denn es gibt sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit viele Dinge zu ergründen. Vielfältige Charaktere  C.J. Tudor hat viele unterschiedliche Charaktere für ihr Buch erschaffen, die ich allesamt sehr glaubhaft fand. Zu Beginn des Buches lernt der Leser Eddie und seine Gang kennen. Sie besteht aus Eddie Munster, Fat Gav, Metal Mickey, Hoppo und Nicky. Nicky ist das einzige Mädchen, kann sich aber den Jungs gegenüber sehr gut behaupten. Insgesamt haben mir die 5 Charaktere sehr gut gefallen, denn sie sind alle sehr speziell und unterschiedlich. Mir hat es viel Spaß gemacht, die verschiedenen Charaktere näher kennen zu lernen und auch zu sehen, was aus ihnen nach 30 Jahren geworden ist. Da gab es immer wieder während des Lesens Überraschungen, was mich sehr begeistert hat. Eddie als Erzähler der Geschichte war mir sehr sympathisch, denn ich konnte aufgrund des tollen Schreibstils viel über ihn erfahren und seine Gedankengänge gut nachvollziehen. Allerdings ist er auch kein einfacher Mensch, der gerne mal etwas zu viel Alkohol trinkt und ein leidenschaftlicher Sammler diverser Dinge ist. Durch diese Eigenschaften konnte ich mich nicht komplett mit ihm identifizieren, fand das aber auch gar nicht so schlimm. Auch der Kreidemann ist ein toll dargestellter Charakter, der mich im Laufe des Buches absolut überrascht hat. Gerade bei ihm hatte ich, was den Verlauf des Buches angeht, irgendwie eine völlig andere Idee und fand den Gang der Dinge dann absolut faszinierend und genial. Und auch die junge Chloe, die bei Eddie als Untermieterin wohnt und die Eddie sehr anziehend findet, konnte mich total überraschen. Was ihren Charakter angeht, war ich wahrscheinlich am meisten auf dem Holzweg. Eigentlich ist jeder Charakter, egal, ob er dem Leser sympathisch ist oder nicht, absolut perfekt gewählt und es mehr als wert, vom Leser kennen gelernt zu werden. Also schnappt Euch das Buch und findet selbst heraus, wer sie sind und was ihre Leben ausmacht. Ich denke, auch Ihr werdet die eine oder andere Überraschung erleben. viele wichtige Themen werden aufgegriffen Natürlich geht es überwiegend darum zu erfahren, was im Jahre 1986 tatsächlich zum Tod des jungen Mädchens geführt hat, und warum die Geschehnisse 30 Jahre später wieder aktuell werden. Allerdings nehmen auch Themen wie Freundschaft, schwierige Familienhintergründe, Demenz und falsch getroffene Entscheidungen viel Raum ein. Gerade der Denkanstoß "Was wäre, wenn ..." hat mich nach Beendigung des Buches noch einige Zeit beschäftigt. Überraschendes Ende Das Ende des Buches war für mich wirklich überraschend und ich muss sagen, es hat unglaublich Spaß gemacht, bis zum Schluss mitzurätseln. Ich hatte im Laufe des Buches viele Theorien und immer wieder neue Ideen. C.J. Tudor hat es unglaublich gut geschafft, die Handlung am Schluss perfekt aufzulösen und noch einmal einen Bezug zum Prolog zu erstellen. Vieles hat mich überrascht, aber alles war doch logisch. Ein unglaublich spannendes Leseerlebnis! Mein Fazit: Der Kreidemann von C.J. Tudor ist ein sehr gut konstruierter, absolut fesselnder Thriller, der mich sehr begeistert hat. Es gab viel zu entdecken und immer wieder neue Wendungen, die das Lesen nie haben langweilig werden lassen. Ich hatte unglaublich spannende Lesestunden und vergebe daher eine klare Leseempfehlung!

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Allgemein zum Buch: Titel: Der Kreidemann Autor/in: C. J. Tudor Genre: Thriller Verlag: Goldmann Ersterscheinung: 29. Mai 2018 Seitenanzahl: 384 Seiten Preis: 20,00 €, Gebundene Ausgabe Inhalt: Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war ... Meine Meinung: Die Geschichte wird aus zwei unterschiedlichen chronologisch betrachteten Perspektiven erzählt. Mit auf die Reise nimmt uns der Protagonist Eddie, der uns die Handlung des Buches einmal im Jahre 1986 und einmal im Jahre 2016 erzählt. Der Schreibstil von C.J. Tudor ist sehr angenehm zu lesen, so dass es mir leicht fiel durch das Buch zu fliegen. Auch die Charaktere wurden anschaulich beschrieben. Es wird zwar nicht in die Tiefe gegangen, was für einen Thriller ja aber auch untypisch wäre. Der einzige Kritikpunkt, den ich in Bezug auf die Charaktere habe, ist, dass er viele verschiedene waren und es mir schwer gefallen ist einen Überblick zu behalten. Vor allem was die Verwandschaft und die Beziehungen anging war es nicht einfach am Ball zu bleiben. Die Handlung ist stets interessant, jedoch nicht hundertprozentig spannend. Zu Beginn des Buches sind die Perspektiven aus dem Jahr 1986 in meinen Augen spannender. Als das Buch sich zum Ende neigt, wurde die Gegenwartsperspektive aber interessanter. Das Ende hat mir allgemein im Vergleich zu den vorherigen Seiten außergewöhnlich gut gefallen. Teilweise war es zwar vorhersehbar, aber nie richtig eindeutig. Somit ist die Auflösung meiner Meinung nach nicht überraschend und dennoch gelungen.Allerdings hat mir auch einiges gefehlt, da noch eine Menge offen geblieben ist. Die Idee der Geschichte war für mich etwas Neues, da ich bisher noch kein Roman von Stephen King oder ähnlichen Autoren gelesen habe. Doch die Thematik gefiel mir. Aufgrund dieser ist "Der Kreidemann" kein klassicher Thriller, weshalb ich dem Buch 3/5 Sterne gebe. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

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Wir schreiben das Jahr 1986. Der 12 jährige Protagonist Eddie verlebt eine schöne Jugend eingebettet in Familie und seine Clique bestehend aus Fat Gav, David, Metal Mike und der Pfarrersrochter Nicky. Doch dieser Sommer soll für alle verhängnisvoll enden. Es tauchen immer wieder ominöse Kreidezeichnungen auf, die mit der Geheimsprache der Jugendlichen nichts zu tun haben. Es ereignen sich Unfälle aber auch Attentate die sowohl die Polizei als auch Bewohner des kleinen Örtchens Anderbury schockieren und ratlos zurück lassen. Der neue Lehrer Mr. Halloran muss bereits kurz nach seiner Einstellung die örtliche Schule wieder verlassen. Ganze 30 Jahre später besucht Mike seinen alten Kumpel Ed mit der Absicht, ein Buch über die Geschehnisse zu schreiben. Er behauptet, Geheimnisse lüften zu können, doch bevor er sich Ed anvertrauen kann, wird Mike tot aufgefunden. Diese Geschichte ist herrlich kurzweilig. Man ist sofort in der Handlung - eine Ich-Erzählung des Protagonisten Ed - drin. Verschiedene Wendungen sorgen für Spannung. Der Kreidemann ist ein durchaus solider und lesenswerter Thriller.

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Das Buch habe ich auf dem Seite des Blogger Portals entdeckt. Wenn mir ein Cover schon gefällt muss ich mir unbedingt den Klappentext durchlesen. Das Cover und der Titel des Buches haben mich bei diesem Exemplar sofort überzeugt, deshalb habe ich mir durchgelesen worum es in diesem Buch von C. J. Tudor geht. Ich habe bis dahin noch nichts von der Autorin gelesen und kannte sie auch nicht. Das hält mich aber nicht davon ab neue Bücher zu entdecken, ich liebe es eher. Als mir dann noch der Klappentext gefallen hatte war das Buch perfekt! Ich habe es also angefragt und meine Anfrage ist positiv ausgegangen. Und Schwups war das Buch nach 4 Tagen schon bei mir. Das Buch wird in zwei Zeitspannen (1986 und 2016). Die Erzählweise ist in der Ich-Perspektive von Eddie der 12 Jahre alt war als er dem Kreidemann zum ersten Mal begegnete. 30 Jahre später ist Eddie immer noch von der Vergangenheit verfolgt und es gesehen schreckliche Dinge. Anhand der Zeitwechsel bekommt der Leser einen Eindruck was vor 30 Jahren passiert ist. Zu weiteren Protagonisten in dem Buch gehört die Clique von Eddie, sie bestand aus Fat Gav, Mickey, Hoppo und Nicky. Als die Kinder 12 Jahre alt waren ereignet sich in ihrer Stadt auf dem Jahrmarkt ein schrecklicher Unfall. Der Kreidemann brachte Eddie auf die Idee mit seinen Freunden Kreidezeichnungen zu benutzen um geheim miteinander zu kommunizieren. „Ich war zwölf Jahre, elf Monate und acht Tage alt, als ich meine erste Leiche sah.“ (Seite 247) Eddie wird Lehrer und die Wege der einstigen Clique trennen sich. Als aber dann alle einen unbekannten Brief mit nur einem Stück Kreide und einem Strichmännchen erhalten, führen die Wege wieder zueinander. In der Zwischenzeit gesehen wirklich grausame Dinge, die im Buch wirklich gut beschrieben werden, auch deswegen ist das Buch wirklich ein guter Thriller für mich. Es stehen einem die Haare zu Berge, weil man so mitgerissen ist.

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Dreißig Jahre ist es her, dass in dem eigentlich sehr beschaulichen Städtchen Alderbury, Südengland, Dinge geschahen, die das Leben einiger verändert hat. Vor allem Edie, der damals erst zwölf Jahre alt war, denkt auch heute noch immer wieder an die Ereignisse zurück. Alles Begann mit einem tragischen Unfall auf der Kirmes, bei dem Eddie ihn kennenlernte, den Kreidemann. Dieser brachte ihn und seine Clique dazu, sich mit Kreide geheime Zeichen zukommen zu lassen. Bis eines Tages die geheimen Zeichen von einem Unbekannten gemalt wurden und diese Zeichen die Kinder zu einer Leiche führten. Doch damals wurde der Kreidemann gefunden, oder? Als sowohl Eddie als auch seine Freunde plötzlich eine Botschaft mit Kreide geschrieben erhalten, sind die Ereignisse von damals wieder lebendig. Meine Meinung Das Cover macht, trotz seiner Schlichtheit, sehr schnell neugierig auf den Inhalt und wenn man dann noch liest, was der Autor Lee Child zu dem Buch sagt, muss man es einfach lesen. Der Einstieg gelang auch schon gleich mit dem Prolog spannend und schockierend und ab diesem Moment hatte mich die Autorin auch schon mit ihrer Geschichte eingefangen. C. J. Tudor schreibt sehr flüssig, sehr einnehmend, dabei aber auch lebendig und geradlinig und die Bilder, die beim Lesen entstehen, wurden hier absolut klar und deutlich. Seien es Beschreibungen der Personen oder der Umgebung, wie z. B. des Waltzers auf der Kirmes, die Autorin schafft es immer die passende Atmosphäre mit Worten lebendig werden zu lassen. Nun war der Prolog hier dann auch wirklich sehr erschreckend, aber keine Sorge, so geht das Buch nicht weiter, denn Der Kreidemann ist eine eher ruhige und nur ab und an blutige Geschichte. Vielmehr wird auch beim Plot eher das Hauptaugenmerk auf die Atmosphäre gelenkt, die teilweise schon recht unheimlich war. Rasant und temporeich ist es eher weniger, aber doch hat diese Geschichte einen ganz eigenen und kaum beschreiblichen Sog. Ich habe hier lange überlegt, wie ich es beschreiben soll, aber auch wenn man das Gefühl hat, das gar nicht viel passiert, ist man doch gebannt, zumindest ging es mir so. Die Autorin hat einfach die Gabe, ihre Kapitel mit dem berühmten Cliffhanger enden zu lassen und diese Cliffhanger baut sie immer ganz geschickt in den Text mit ein. Ich hatte dieses Buch an nur einem Tag verschlungen, so sehr war ich gefangen von dem Geschehen. Es bleibt auch komplett undurchschaubar, was damals wirklich geschah und als Leser kann man hier beinahe permanent miträtseln. Das Ganze wird von Eddie in der Ich-Form erzählt, so dass der Leser hier hautnah am Geschehen dabei ist. Dabei befinden wir uns aktuell im Jahr 2016, doch durch die Botschaft, die Eddie erhält, werden die Erlebnisse von damals völlig präsent. Somit erfahren wir meist in abwechselnden Kapiteln, was damals wirklich geschah und wie sich all das überhaupt entwickeln konnte. Damals war das Jahr 1986, in dem Jahr war Eddie gerade einmal zwölf. Er lebte in einem kleinen Ort, die Sommerferien waren da und wirklich viel geschah hier nicht. Doch wenn man ganz genau hinschaute, dann spürte man, dass in diesem kleinen Ort so einiges mehr im Argen lag. Die Charaktere in diesem Buch ließen mich manches Mal innehalten und nachdenken. Auf den ersten Blick meint man, hier typische Kinder eines Dorfes zu beobachten. Aus dem Leben als apätere Erwachsene erfährt man hier am meisten über Eddie. Aber auch die Schicksale der Anderen wird mit eingebunden. Doch Eddie ist und bleibt der Mittelpunkt und je mehr die Geschichte voran schreitet, desto mehr erfährt man auch über ihn. Wenn man Eddie 2016 betrachtet, dann ist er durch und durch ein Langeweiler, Lehrer in Cordhosen, lebt immer noch im Elternhaus und wirkt auch sonst im wahrsten Sinne des Wortes blass. Doch hinter Eddie steckt etwas, dass ich gar nicht in Worte fassen möchte, doch ich war mir bei ihm nie wirklich sicher, was er oder ob er überhaupt etwas verbirgt. Aber so gut wie alle Charaktere haben eine ganz eigene Dramatik und hinter den Fassaden verbirgt sich oft mehr als man vermutet. Mein Fazit Das Buch ist anders, als ich erwartet habe, denn das blutige, actionreiche Gemetzel ist hier nicht zu finden. Aber trotzdem hat diese Geschichte es in sich, denn hinter den Fassaden findet man so allerhand, man muss nur etwas genauer hinschauen. Die Atmosphäre, die die Autorin hier entstehen ließ, war wirklich großartig, teilweise sind es unheimliche Momente, teils reale Schrecken, die ihre Wirkung beim Lesen nicht verfehlen. Sie hat es geschafft, mich mit ihren Worten mitten ins Geschehen zu versetzen und dieses lebendig und auch glaubhaft werden zu lassen. Wer Bücher mit sehr viel Atmosphäre und vielen Geheimnissen mag, wird hier absolut auf seine Kosten kommen.

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Was für ein Buch

Von: Silvia aus Friedrichshafen

08.06.2018

Was für ein Buch, teilweiße dachte ich als Stephen King Fan, echt ich hätte ein King vor mir, und trotzdem brachte die Autorin ihr eigenes ich rein und kopiert Stephan King nicht. Die Zeitsprünge von 30 Jahren einmal die Geschehnisse von Eddie um seine Freunde in den 80er Jahren und dann die in der Gegenwart, die plötzliche Wendungen, die ich nicht erwartet hätte, bauen von der ersten Seite bis zum Schluss die Spannung auf ,verliert sich auch über das ganze Buch hinweg nicht, selbst am Schluss gelang es C.J nochmal mich zu überraschen. Meine Meinung her spielen Erinnerungen, in diesem Buche ein sehr große Rolle. Wie es ist, wenn man als 12 Jährigen von Erlebnisse eines Sommerers geprägt wird, man nicht vergessen kann, etwas Bestimmtes vergessen will und versucht Erinnerungen umzuschreiben, die einen dann doch wieder einholen. Auch die Demenz Krankheit Alzheimer kommt stark vor, Leben in der Vergangenheit Erinnerungen die verloren sind, verschwunden wie in ein schwarzen Loch. Zitat: „Mitsamt seinen Erinnerungen. Was wohl das Schlimmste war. Denn wer sind wir, wenn nicht die Summe unsere Erfahrungen, die Dinge, die wir im Leben angesammelt haben? Sobald uns die genommen werden, sind wir nur noch ein Haufen Fleisch, Knochen und Blutgefäße“ Und wiederrum wie es ist als angehöriger zu leben mit einen Alzheimerkranken wird thematisiert. Zitat: „Erinnern- vielleicht brachte das einen um“ Es war ein Buch das mich echt beeindruckt hat und bin gespannt was die Autorin noch so herausbringt.

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INHALT: Der zwölfjährige Eddie lebt mit seinen Eltern in einem beschaulichen Ort. Er hat einige beste Freunde und gemeinsam streifen sie in ihrer Freizeit umher und erleben Abenteuer. Diese schöne Kindheit endet aprupt, als es einen Unfall auf dem Jahrmarkt gibt. Dieses Erlebnis macht ihn noch lange zu schaffen. Wenig später entdecken er und seine Freunde mysteriöse Kreidezeichnungen im Wald. Sie verfolgen diese und entdecken eine Leiche. MEINE MEINUNG: Dieser Thriller wird in der Ich Perspektive von Eddie erzählt. Wir erleben ihn im Jahre 1986, als diese schrecklichen Ereignisse geschehen und dann 30 Jahre später. Diese zwei Zeitebenen wechsel sich ständig ab. Die Geschichte in der Vergangenheit konnte mich sofort fesseln. Es war spannend geschrieben und die Ereignisse überschlugen sich förmlich. Der Schreibstil hat mich überzeugt, er war flüssig zu lesen. Die Spannung wird auch noch einmal durch den Wechsel der Zeitebenen erhöht. Wobei ich die Vergangenheit wesentlich interessanter und spannender als die Gegenwart fand. Im Gegenwartsstrang wurde es dann erst zum Ende hin wieder richtig fesselnd. Die Darstellung der Charaktere fand ich sehr gelungen. Eddie und seine Freunde sind mir richtig ans Herz gewachsen und man sieht ihre Entwicklung auch sehr gut im Verleich von Vergangenheit und Gegewart. Ich fand den Thriller auch nicht zu blutig, wobei ich bei manchen Szenen schon schlucken musste. Es war eine gute Mischung aus beiden. Während des Lesens spürte ich auch ständig eine gewisse gruselige Atmosspäre, weil es oft unvorhersehbare Wendungen gab und es zeitweise doch sehr mysteriös zuging. Am Ende werden viele Fragen geklärt, wobei für mich auch noch einiges offen blieb. FAZIT: Ein spanndendes und sehr gut zu lesendes Buch, das mich doch fesseln konnte. Ein bisschen mehr an Spannung im Gegenwartsstrang wäre gut gewesen und somit gebe ich 4/5 Sterne. 🌟🌟🌟🌟

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Eddie ist zwölf Jahre alt und hat eigentlich eine wunderschöne Kindheit. Er lebt in einem kleinen, überschaubaren Städtchen, seine Eltern lieben ihn und zusammen mit seinen Freunden stürzt er sich in Abenteuer. Doch als Eddie den Jahrmarkt besucht, ändert sich sein Leben für immer, denn ein Mädchen verunglückt schwer. Durch das Unglück lernt Eddie einen Lehrer kennen, der ihm von sonderbaren Kreidezeichnungen erzählt. Schließlich beschließen Eddie und seine Freunde, sich auch Nachrichten mit Kreide-Symbolen zu schreiben. Doch es scheint, als würden sich diese Symbole schon nach kurzer Zeit verselbständigen und führen Eddie und seine Freunde geradewegs zu einer Leiche...  Der Leser erlebt Eddie auch noch 30 Jahre nach dem Fund der Leiche und merkt schnell, dass dieser noch immer stark von den Ereignissen von damals gezeichnet ist. Hätte es diesen Tag in seiner Kindheit nicht gegeben, sähe sein Leben vielleicht anders aus und er wäre nicht ewiger Single und hätte vielleicht einen anderen Beruf als Lehrer erlernt. Während Eddie versucht, im Alltag den Erinnerungen zu entfliehen, tauchen plötzlich wieder die Kreidezeichen auf, die Eddie damals zu der Leiche führten...  "Der Kreidemann" - ein Krimi der mich unglaublich fesseln konnte, nicht nur durch den Schreibstil, der es dem Leser kaum möglich machte, das Buch aus der Hand zu legen, sondern auch wegen den Wendungen, die man als Leser unmöglich vorher sehen konnte. Vor allem in den letzten Seiten war die Spannung auf einem unfassbarem Niveau. Sowohl der Kindheits-Eddie als auch der Erwachsenen-Eddie sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich konnte ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen.  Das Buch ist, glaube ich, C. J. Tudors erster Krimi, konnte mich aber auf jeden Fall überzeugen. Wenn die Autorin ihr nächstes Buch in Deutschland veröffentlicht, werde ich mir das auf jeden Fall auch anschauen.  Meine Bewertung: 5/5

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