Leserstimmen zu
Der Kreidemann

C.J. Tudor

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Es ist das Thrillerdebüt einer jungen Blondine aus Nottingsham und es sorgte bereits 2017 im englischen Sprachraum für Aufsehen - C. J. Tudor ist der weibliche Pendant zu Stephen King. Der Kreidemann erinnert schon sehr stark an "ES" oder "Die Leiche" vom Thriller-König, aber genau deswegen liebe ich dieses Buch so. Der Schreibstil ist atmosphärisch und es macht richtig Spaß in die 80er Jahre und die Kindheitserinnerungen von Eddie einzutauchen. Die Clique von etwas verkorksten Kindern ist sympathisch. Hier hat jeder so seine Fehler und Macken, private Probleme zu hause oder in der Schule. Jedes der Kinder trägt ein Geheimnis in sich, die alle am Ende aufgelöst werden und teilweise wirklich überraschend und schockierend sind. Eddie zum Beispiel hat eine Sammelleidenschaft und später auch ein deutliches Alkoholproblem. Beides sorgt für so einige spannende Situationen. Der Kreidemann ist definitiv kein klassischer Thriller wie die Bücher von Ethan Cross oder Cris Carter. Es fehlen brutal beschriebende Morde und ein sadistischer Serienkiller der aussieht wie ein Hollywoodstar. Aber genau das macht dieses Buch so einzigartig und faszinierend. Die Charakter sind unperfekt und so gar nicht gewöhnlich, und das ist erfrischend. Die Autorin gibt hin und wieder kleine Hinweise zur Auflösung des Mordes, aber komplett durchschaut habe ich alles erst auf den letzten Seiten. Man stellt während des Lesens viele Theorien auf und streicht sie danach auch gleich wieder, und genau dieses eifrige mitdenken macht für mich einen guten Thriller aus. Er muss undurchschaubar und überraschend sein, aber auch eine düstere Stimmung verbreiten. C. J. Tudor ist mit einem Schlag zu meiner neuen Lieblings-Thriller-Autorin geworden. Ich freue mich jetzt schon auf ihr nächstes Werk. Mein Fazit Ein atmosphärischer und düsterer Thriller, der mit faszinierenden Charakteren und überraschenden Wendungen überzeugt. Man möchte dieses Buch nicht mehr zur Seite legen. 5/5 Sternen

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Jeder hat ein Geheimnis. Jeder macht sich schuldig. Und Kinder sind nicht immer unschuldig ... Alles begann an dem Tag, als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: so konnten er und seine Freunde sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist 30 Jahre her, und Eddie denkt, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und Eddie begreift, dass das Spiel nie zu Ende war … „Der Kreidemann“ ist ein spannender Thriller in außergewöhnlichem Stil. C.J. Tudor erzählt ihre Geschichte überaus fesselnd und trotz der atemlosen Spannung mit einem stimmigen Humor. Ihr Thrill entstammt nur den Ereignissen und den setzt sie so gekonnt um, dass man gar nicht aufhören kann zu hören. Der Roman wird in zwei Zeitlinien erzählt, in der Gegenwart und 1986, als die Protagonisten noch Kinder waren und furchtbare Ereignisse erleben mussten. Der Wechsel zwischen den beiden Zeitlinien ist ihr gut gelungen und passt sich der Geschichte an. Es gibt keine unnötige Effekthascherei oder Cliffhanger am Ende jeden Kapitels. Auch die verschieden Protagonisten sind sehr authentisch und ihre Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen ist glaubhaft. Die Clique aus fünf Kindern entwickelt sich zu Erwachsenen, wie man sie erwartet hätte. Keiner hat sich völlig überraschend entwickelt. Welche Auswirkungen die Vergangenheit auf die Gegenwart und Zukunft haben muss, ist hier perfekt inszeniert. Alle haben ihre Stärken und Schwächen, die sie noch glaubhafter und realer machen. Fast könnte man glauben, man lauscht realen Ereignissen und nicht einer fiktionalen Geschichte. Der Spannungsbogen hält sich konstant und es gelingt der Autorin immer wieder mit unvorhersehbaren Ereignissen zu überraschen. Dieses Debüt ist mehr als gelungen und ich bin schon jetzt sehr gespannt auf die nächste Geschichte von C.J. Tudor. Gelesen wird „Der Kreidemann“ von Devid Striesow. Der preisgekrönte Schauspieler beweist auch in dieser Produktion, dass er ausgezeichnet Atmosphäre als Sprecher erschaffen kann. Seine Art zu lesen, macht den Thriller noch knisternder und die Spannung überträgt sich sofort auf den Hörer – toll gemacht! Das Cover in dunkelrot springt sofort ins Auge. Es zeigt den Titel in Kreidebuchstaben, darunter liegt ein Stück Kreide und ein Männchen, das aus Bindfaden gebunden ist. Verpackt sind die sechs CDs in einem Digipac aus Pappe, das im Inneren kurze Informationen zu Autorin und Sprecher bereithält. Fazit Herausragendes Debüt, das mit unglaublicher Spannung und tollem Sprecher überzeugt. Der Plot ist raffiniert und unvorhersehbar und trägt den Spannungsbogen bis zum Schluss. Volle Punktzahl.

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Wann und womit fing es an?

Von: Claudia S. aus Kreis HD

04.05.2018

1986: Ed Adams, genannt Eddie Munster, ist 12 Jahre, als auf dem Jahrmarkt dem Kreidemann das erste Mal begegnet. Die Umstände sind äußerst schrecklich. Vom Kreidemann stammt auch die Idee der Kreidezeichnungen, mit denen er seinen Freunden geheime Nachrichten hinterlassen kann. Doch dann finden sie im Wald bei den Kreidezeichen eine Leiche … 2016: Ed ist inzwischen selbst Lehrer und lebt noch immer in seinem alten Elternhaus. Dann bekommt er einen Brief – mit einem Stück Kreide und einer Zeichnung eines Strichmännchens … »Wenn Sie meine Bücher mögen, werden Sie auch dieses verschlingen.« Stephen King Oh ja! Das kann man so sagen! So schnell hatte ich schon lange kein Buch mehr nahezu inhaliert! Und noch dazu – C.J. Tudor bekommt das Ende besser hin, als der Meister des Horrors. Unfassbar! Aber der Reihe nach! Sehr schnell ist mir aufgefallen, dass C.J. Tudor einen genialen Humor hat und eindeutig ein Fan von Stephen King ist. So viele Anspielungen – angefangen beim Namen des Lehrers über die Art, manche Ereignisse quasi schon im ersten Satz eines Absatzes oder Kapitels zu „verraten“, also vorwegzunehmen und dem Leser geradezu ins Gesicht zu schleudern, ohne an Spannung einzubüßen, bis zur kleinen Gruppe von Außenseitern. Ihr Stil ähnelt dem von King enorm, dennoch liest man hier keine King-Kopie. Tudor kommt – sieht man von den inneren Dämonen ab, die man so mit sich herumschleppt – ganz ohne Kings „Zusätze“ aus. Ihr Thrill entstammt allein den Ereignissen. Und das so gekonnt, dass man kaum aufhören kann, zu lesen. Ich hoffe sehr, sie bleibt von jeder Art von Schreibblockade verschont und verfällt in einen regelrechten Schreibrausch, denn davon will ich dringend mehr! Da ich in den 1980ern selbst Teenager war, liebe ich Bücher, die in der Zeit spielen. Der Wechsel zwischen damals und heute ist der Autorin sehr gut gelungen. Die Figuren sind authentisch und ihre Entwicklung von Kindern zu Erwachsenen ist passend. Alle fünf Kids sind als Erwachsene genauso, wie man das erahnen konnte. Keiner hat sich völlig überraschend entwickelt. Welche Auswirkungen die Vergangenheit auf Gegenwart und Zukunft haben muss, ist perfekt inszeniert. Alle haben Stärken und Schwächen – die so austariert sind, dass man meinen könnte, hier handelt es sich um eine wahre Geschichte, keine Fiktion. Der Spannungsbogen ist durchgehend vorhanden. Wie bei King hat man ständig dieses Kribbeln unter der Haut. An jeder Ecke, hinter jeder Biegung erwarte man das Schlimmste überhaupt, bis es dann tatsächlich zuschlägt. Dabei zaubert C.J. Tudor keine abwegigen Erklärungen aus dem Ärmel, sondern hält dem Leser vor die Nase, dass alles von Anfang an da war. Ein Trick, wie bei „The sixth Sense“ – genial und umwerfend und unfassbar gemein. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Oft bissig, teils schwarz, aber nie zu heftig. Man vergisst sehr leicht, dass die Autorin aus Nottingham stammt und auch noch dort lebt. Ich empfinde den Stil nicht wirklich als britisch, für mich ist er eher amerikanisch. Das soll keine Wertung sein, nur eine Feststellung. C.J. Tudor sollte sich jeder Thriller-Fan gut merken! „Der Kreidemann“ ist nicht einfach nur ein gelungenes Debüt, sondern ein wahres Meisterwerk! Immer wieder habe ich mich gefragt, ob das ganz sicher kein Stephen-King-Buch ist. Fünf Sterne, ganz ohne Frage!

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Buchhandlung Rombach GmbH

Von: aus Lahr

08.03.2018

Ein raffiniert psychologischer Spannungsroman - sehr empfehlenswert für alle Kunden.

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LESEZEIT ! UG Bücher in Voerde

Von: Sabine Friemand aus Voerde

08.03.2018

Diesen Krimi fand ich richtig klasse! Der unaufgeregte Erzählstil machte die Handlung sehr spannend, in 2 Tagen war ich durch!

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Buchhandlung Boegl GmbH

Von: aus Neumarkt

08.03.2018

Unglaublich spannend!

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Thalia Buchhandlung der Reinhold Gondrom GmbH & Co. KG

Von: Gerda Schlecker aus Neu-Ulm

08.03.2018

Das war für mich Krimigenuß pur. Großartig! Ich freu mich, daß weitere Bücher bereits in Arbeit sind.

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Gorki-Buchhandlung

Von: aus Seebad Heringsdorf

08.03.2018

Ungewöhnlich - interessant - und vor allem sehr spannend!

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