Leserstimmen zu
Was bleibt, sind wir

Jill Santopolo

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Kurzbeschreibung Zwei Menschen. Ein Augenblick. Was wäre wenn? Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden … (Quelle: Heyne Verlag) Meine Meinung Der Roman „Was bleibt, sind wir“ stammt von der Autorin Jill Santopolo. Es ist mein erster Roman der Autorin gewesen. Angesprochen wurde ich hier sowohl vom Klappentext als auch vom Cover und so habe ich mich auch recht flott ans Lesen gemacht. Die die handelnden Charaktere hat die Autorin sehr authentisch und vorstellbar gezeichnet. Man lernt beide Protagonisten wirklich gut kennen und kann die Handlungen nachvollziehen. Lucy ist eine sympathische Protagonistin. Man kann sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen, kann mit ihr mitleiden und mitlachen. Aber auch Gabe empfand ich als sehr gut beschrieben. Auch ihn empfand ich als sympathisch und glaubhaft gezeichnet. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und emotional. Man kommt als Leser sehr leicht durch die Seiten und kann ohne Probleme folgen. Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Lucy. Die Autorin hat hierbei die Ich-Perspektive verwendet, die wirklich sehr gut zur Geschichte passt. Die Handlung hat mich berührt. Man kommt schnell ins Geschehen hinein und kann sehr gut folgen. Ich empfand die Emotionen sehr gut beschrieben, sie werden gut zum Leser transportiert. Den Hintergrund mit dem 11. September fand ich gut eingearbeitet. Man kann gut nachvollziehen wie sich alles damals abgespielt hat. Und Lucy und Gabe mittendrin. Das Geschehen weiß den Leser gut zu unterhalten. Es ist eine doch besondere Liebesgeschichte, die allerdings kaum Überraschungen parat hat. Ich fand es ein wenig schade, hatte ich mir hier doch ein wenig mehr erhofft. Das Ende kann nochmal einiges rausreißen. Ich fand es klasse, ich hat es überrascht und es ist wirklich gut gewählt. Ich fand es sehr stimmig und passend. Fazit Insgesamt gesagt ist „Was bleibt, sind wir“ von Jill Santopolo ein Roman, der mir nicht ganz das bieten konnte was ich erwartet habe. Sehr gut gezeichnete Charaktere, deren Emotionen für mich greifbar waren, ein flüssig zu lesender leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar eine richtig tolle Liebesgeschichte und auch sonst wirklich toll erzählt ist, in der mich aber nicht viel überraschen konnte, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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"Was bleibt, sind wir" erzählt die Geschichte einer Liebe, bei der die Frage tatsächlich bestehen bleibt: "Was wäre wenn?" Auch wenn ich wenig Sympathie für die beiden Protagonisten Gabe und Lucy aufbauen konnte, beinhaltet der Roman viele Facetten von Emotionen, die mich letztendlich begeistern konnten. Ich erhoffte mir ein Happy End, denn das Gefühlschaos, was sich immerzu aufbaut, ist wirklich unerträglich und manchmal auch sehr ermüdend. Sowohl Gabe, als auch Lucy bauen sich ein eigenes Leben auf, fern voneinander, und sind doch immerzu miteinander verbunden. Immer wenn sich Gabe meldet, sei es per E-Mail oder SMS, löst sich in Lucy ein Knoten, der sich immer wieder neu entwickelt, sobald der Kontakt abbricht. Immer wieder bringt Gabe Lucy aus der Fassung und es ist immer wieder ein Neubeginn, ein Loslassen, zumindest der Versuch dessen, denn gerade Lucy ist diejenige, die scheinbar zu viel liebt. Es ist niemals verwerflich, zu viel zu lieben, aber für Lucy ist es fast schon zerstörerisch, denn sie kann sich nicht auf ihre Ehe einlassen und die Mutterschaft trägt auch nicht zum Vergessen bei. Wer sagt: "Die Zeit heilt alle Wunden", wird hier schnell entdecken, dass es sich nicht bewahrheiten wird. Gabe ist immer präsent und manchmal macht er mich wütend, da er sich immer dann meldet, wenn Lucy zur Ruhe gekommen ist. Lucy ist immer wieder hin und hergerissen und wird scheinbar niemals ihren Frieden finden, zumindest hat es den Anschein. Erst das Ende des Buches wird darauf zielen, Lucy endlich die verdiente Ruhe finden, die eine verlorene Liebe in ihr ausgelöst hat. Mein Happy End habe ich diesbezüglich bekommen, aber ob es mich wirklich zufriedengestellt hat? Ich empfand Gabe als egoistisch und sich immer wieder so in Lucys Leben drängend, dass ich ihn einfach nicht mögen konnte. Er wirkte auf mich suspekt und nur auf sich bedacht. Wie hätte ich Sympathie für ihn empfinden können? Lucy wirkt auf mich ruhelos und unerfüllt, wobei sie einen Mann an ihrer Seite hat, der zwar nicht perfekt ist, aber ihre Erwartung ist oft auch viel zu hoch, sodass sie das Schöne in ihrer Beziehung und späteren Ehe nicht sehen kann. Ich kann nicht sagen, ob mir der Roman besser gefallen hätte, wenn Gabe seine berufliche Zukunft anders gestaltet hätte und seine Liebe zu Lucy erhalten geblieben wäre. So empfand ich den Verlust für Lucy einfach zu dramatisch, da es sich einfach ein leben lang hinziehen wird. Sie stellt Vergleiche an und bezieht Gabe einfach zu sehr in ihr Leben ein, sodass sie sich unmöglich auf anderes so konzentrieren kann, wie es verdient wäre. Ihr Lebensglück scheitert an diesen Vergleichen und daher wirkt dies für mich tatsächlich oberflächlich und mitunter auch unglaubwürdig. Vielleicht, weil ich es selbst so nie erlebt habe und daher nicht nachempfinden kann? Natürlich hatte ich auch schon Liebeskummer, aber nie so gewaltig, dass es mein zukünftiges Leben derart überschatten kann. Am Ende bleibt tatsächlich die Frage bestehen: "Was wäre wenn?" und lässt mich leider ein klein wenig unbefriedigt zurück. Ich werde daher nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen, da ich in "Was bleibt, sind wir" zu viel Drama empfand und das Schöne, Positive einer Liebesgeschichte für mich an vielen Stellen auf der Strecke geblieben ist. ★★★★ (3,5)

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INHALT: Ein kurzer Augenblick verändert das Leben von Lucy und Gabe. Sie begegnen sie bei einem Shakespeare Seminar und wissen sofort- das zwischen ihnen ist die grosse und einzige Liebe im Leben. Beide sind gerade mal Anfang zwanzig und jeder für sich hat Pläne für sein Leben. Lucy möchte in New York Karriere machen und Gabe möchte als Fotograf die Welt bereisen. Wird das ihre Liebe aushalten? Wir begleiten die Beiden in den nächsten 13 Jahre ihres Lebens und erfahren, ob ihre Liebe stark genug für das wahre Leben ist oder ob ihre Träume wie Seifenblasen platzen. MEINE MEINUNG: Ich bin ganz unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen und wollte mich einfach in die Geschichte fallenlassen. Und das konnte ich auch. Durch den wirklich sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil fiel mir der Einstieg überhaupt nicht schwer. Es kam mir vor, als unterhielte ich mich mit einer Freundin und sie erzähle mir ihre Geschichte. Als Leser erfährt man das Buch aus Sicht von Lucy und es ist geschrieben wie Tagebucheinträge. Durch die recht kurzen Kapitel ĺässt es sich sehr schnell lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Die Charaktere waren mir symphatisch und ich fand sie auch sehr authentisch, obwohl ich manche Handlungen von Lucy und auch Gabe doch in Frage gestellt habe. Sollte man sich in eine Beziehung einmischen? Ich fragte mich während des Lesens oft, wie das Ende wohl aussehen wird. Mir kam das Buch auch sehr emotional vor und die Gefühle wurden gut herausgearbeitet. Zu Beginn der Liebe von Lucy und Gabe hätte es für mich aber auch ruhig noch mehr Gefühl sein können und ich hätte noch mehr vom Beginn der Liebe erfahren wollen. FAZIT: Ein Roman mit viel Gefühl und virl Stärke. Ein Roman über das Leben und der Frage: Was die erste und einzig grosse Liebe alles aushält. Von mir gibt es 4/5 Sterne.

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An dieses Buch ging ich sehr unvoreingenommen, denn ich fand jetzt den Klappentext recht ansprechend und wollte mich von der Handlung einfach überraschen lassen. Nach Beendigung kann ich euch jetzt sagen, dass ich etwas durcheinander bin. Wie im Klappentext schon erwähnt, lesen wir die Geschichte von Lucy und Gabe, die sich während eines Seminars kennenlernen und auch näherkommen. Ich hatte als Leser das Gefühl, dass es zwischen den beiden die wirklich große Liebe zu sein scheint, allerdings haben beide sehr unterschiedliche Träume. So kommt es, dass sich die beiden trennen und jeder sein eigenes Leben lebt. Einige Jahre später treffen sich die beiden wieder und irgendwie hat man als Leser das Gefühl, dass zwischen den beiden noch was ist. Die Handlung fand ich recht unterhaltsam und wirklich nett geschrieben. Persönlich würde ich sagen, dass die Geschichte in eine Art Tagebucheinträge formuliert ist, denn wir lesen das Buch in der Ich – Perspektive von Lucy, die aber ihre Erlebnisse jemandem erzählt. Diese Form fand ich recht angenehm zu lesen und es war aus meiner Sicht auch gut, dass man Lucy als Erzählende genommen hat und nicht immer gewechselt wurde, denn so bekommt man als Leser sehr viele Eindrücke vom Gefühlsleben von Lucy. Ich musste auch so manches Mal mit ihr mitleiden, denn manche Abschnitte fand ich schon sehr traurig, hingegen fand ich wiederum andere Abschnitte recht humorvoll. Es gab da zum Beispiel eine Szene, wo beschrieben wird, was ihr Freund ihr für eine Überraschung machen will, obwohl sie keine Überraschungen mag. Fand ich sehr realistisch beschrieben. Ich möchte noch erwähnen, dass die Handlung aus meiner Sicht doch etwas vorhersehbar war und es für mich jetzt nicht groß irgendwelche Überraschungen gegeben hat, dennoch habe ich mich jetzt eigentlich nicht gelangweilt. Allerdings kann ich euch sagen, dass das Ende doch definitiv nicht vorhersehbar war und ich so wirklich überrascht war. Persönlich fand ich das Ende absolut in Ordnung, obwohl es doch ein oder zwei Kleinigkeiten gab, die nicht aufgelöst wurden. Das Gute daran ist wiederum, dass ich jetzt was zum grübeln habe. Die Schreibweise würde ich als sehr flüssig und locker, aber auch recht einfach bezeichnen. Allerdings war das Buch auch sehr angenehm zu lesen. Das Setting in New York fand ich wirklich gut gewählt, denn ich mag Geschichten, die in dieser Stadt spielen. Die Emotionen in diesem Buch fand ich dem Leser sehr toll näher gebracht und ich konnte mich sehr gut in Lucy hineinversetzen. Lucy fand ich jetzt recht sympathisch beschrieben. Sie wirkte recht authentisch, obwohl ich jetzt manche Taten von ihr nicht nachvollziehen konnte, aber nun ja, man kann ja nicht alles verstehen. Lobenswert fand ich, dass sie sich nicht hat alles gefallen lassen. Auch die Nebencharaktere fand ich recht gut beschrieben. Das Cover gefällt mir gut. Vor allem die Farbwahl hat es mir angetan. Wirklich sehr ansprechend. Zur Autorin: Jill Santopolo lebt in New York und arbeitet als Lektorin. Sie hat bereits zahlreiche Jugendromane veröffentlicht und sich als erfolgreiche Autorin etabliert. Zudem reist sie als Dozentin durch die Welt und spricht über das Schreiben und Geschichtenerzählen. »Was bleibt, sind wir« ist ihr erster Roman bei Heyne. Quelle: Verlag Fazit: 4 von 5 Sterne. Ein wirklich toller Roman! Absolut empfehlenswert.

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Vom Grundsatz her hat Jill Santopolo eine ganz klassische Liebesgeschichte geschrieben - Mädchen trifft Junge, es kommt etwas dazwischen, trotzdem hören die großen Gefühle nicht einfach auf - jedoch traut sie sich erzählerisch deutlich mehr, als der Durchschnitt. Dass die Erzählerin das Geschehen gewissermaßen als einseitiges Zwiegespräch mit dem abwesenden Geliebten schildert, ist da fast schon eine Marginalie. Inhaltlich auffallend ist vielmehr die gefühlt hohe Präsenz von Gabe, obgleich er in Lucys Leben doch allenfalls sporadische Stippvisiten absolviert. Dies gibt Jill Santopolo die Möglichkeit, zeitgleich einen Lebens- (und New York-)Roman, sowie eine gefühlsstarke Romanze zu erzählen, wobei sie in beiden Aspekten ein gutes Gespür für die passenden Worte hat; sie schildert Situationen und Emotionen so stimmig, dass Geschehen und Personen stets glaubhaft und gefühlsecht bleiben. Einziger Nachteil ihres Konzeptes bleibt der Umstand, dass aufgrund der überwölbenden Liebe-des-Lebens hinsichtlich der tatsächlichen Ehe (immerhin jahr(zehnte)lang, mit zwei Kindern, und auch nicht unglücklich) während der Lektüre durchweg ein deutliches Zweite-Ware-Lesegefühl mitschwingt.

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