Leserstimmen zu
Das Haus ohne Männer

Karine Lambert

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Normalerweise bin ich kein großer Fan von so vielen Flashbacks, aber in diesem Buch haben mir die vielen Rückblicke gefallen. Ich war sehr neugierig und habe mich immer gefreut, etwas über die Vergangenheit der Frauen zu erfahren, zu ergründen, was mit ihnen passiert ist und sie den Männern abschwören ließ. Jede einzelne Geschichte war total rührend und dramatisch. Generell haben mir in diesem Roman die vielen Perspektiven- und Zeitwechsel gefallen, was ich sonst eigentlich nie leiden kann. Ich finde die Idee der Geschichte super und an sich auch gut umgesetzt, allerdings fehlt mir am Ende noch etwas. Das ganze Buch wirkt mehr, wie die Vorgeschichte und da, wo es dann wirklich losgehen sollte, ist das Buch bereits zu Ende. Der Schreibstil ließt sich aber gut und lässt einen auch das ein oder andere Mal schmunzeln. Auch ein paar Überraschungen bleiben nicht aus und lassen das ganze Buch lebendiger wirken. Ich finde sowohl die Frauen aus dem Haus ohne Männer alle auf ihre eigene Art super ausgearbeitet, als auch die paar Nebenfigur gut entwickelt. Zwar fand ich "Das Haus ohne Männer" echt nicht schlecht, aber es war jetzt auch kein Buch, das mich so komplett vom Hocker gerissen hat. Fazit: 3/5⭐

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ich hatte eine Komödie über ein Haus voller Singlefrauen erwartet, als ich das Buch zum ersten Mal in die Hand genommen habe.... Den kriegt ihr aber gar nicht, wenn ihr dieses Buch liest. Es ist eine fast schon philosophisch anmutender Roman über die Sehnsucht nach dem richtigen Partner und dem Gefühl der Verbundenheit. Ich überlasse es Euch, ob ihr das die grosse Liebe nennen wollt. Die Frauen leben seit Jahren (ohne Männer im Haus) und dann zieht Juliette ein. Juliette ist jung und träumt von Mr. Right, der grossen Liebe. Die 5 Frauen schaffen es nicht, Juliette von Ihrer Lebensform zu überzeugen, viel mehr weckt Juliette in den Damen (von sehr unterschiedlichem Alter) die Sehnsucht nach einem Partner, der da ist und sich kümmert, versteht und vertraut. Es ist ein sehr schöner Roman und er wirft mehr Fragen auf, als das er Antworten liefert, aber gerade das hat mir sehr gefallen. Er kam auch (wie so oft im Leben) zum richtigen Zeitpunkt. Ich kann ihn Euch nur ans Herz legen, denn es ist wirklich ein Roman, der ans Herz geht.

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Juliette zieht in ein Haus, in dem Männer nicht erwünscht sind. Aus den verschiedensten Gründen haben die Bewohnerinnen Männern abgeschworen. Doch sie ist dazu so gar nicht bereit! Durch ihre lieblose Kindheit hat sie eine starke Sehnsucht danach, sich an jemanden anlehnen zu können. Werden die anderen Mieterinnen das dulden? Der Beginn des Romans hat mich verzaubert. Die Leichtigkeit und das Laissez-faire, die Lambert transportiert haben mir gut gefallen. Jedoch geht der Roman dann sehr oberflächlich weiter. Man spürt kaum etwas von Freundschaft der Frauen untereinander. Sie treffen sich einmal die Woche zum Essen – aber hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Die einzelnen Schicksale der Bewohnerinnen wurden auch nur angerissen. Gerne hätte ich mehr von den einzelnen Frauen erfahren, vor allem von Juliette und der Primaballerina. Die Schicksale hätten mehr Potential gehabt. Von der Schreibweise her gibt es aber nichts zu meckern. Locker-leicht, französisches Flair versprühend, aber halt leider etwas zu kurz. Fazit: Gute Unterhaltung aber man hätte irgendwie mehr draus machen können.

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In der Casa Celestina, einem Wohnhaus mitten im schönen Paris, leben 5 unterschiedliche Frauen, die allesamt der Liebe und den Männern abgeschworen haben. Jede der sympathischen Damen hat ihre ganz eigene Geschichte, die jeweils durch traurige Erfahrungen und eine schmerzliche Vergangenheit geprägt wurde. In einem Punkt sind sich die Frauen allerdings einig: Sie wollen keine Männer mehr in ihr Leben lassen.Die 75-jährige Hausbesitzerin, die von den anderen nur „die Königin“ genannt wird und früher einmal eine begehrte Primaballerina war, stellt strenge Regeln auf.Der Hauskater Jean-Pierre, ist das einzige männliche Wesen, das die Casa Celestina betreten darf. Sogar Postboten und Handwerker müssen draußen bleiben. Doch als die Bewohnerin Carla, für einige Monate nach Indien reist und Juliette vorübergehend in die Wohnung zieht, bringt die junge Frau den gemächlichen Alltag der bunten Damenrunde mächtig durcheinander. Juliette bringt die Bewohnerinnen tatsächlich dazu, ihr Leben ohne Männer noch einmal zu überdenken, denn die junge Frau ist der Männerwelt keineswegs abgeneigt. Was wäre schließlich ein Leben ohne der Liebe? Sie ist entschlossen den Richtigen zu finden, doch das erweist sich als gar nicht so leicht. Charmant und unterhaltsam erzählt die Autorin über ein Haus voller Frauen, die alle auf die eine oder andere Art von den Männern und der Liebe enttäuscht wurden. Die Sizilianerin Giuseppina wurde von ihrer Familie verstoßen; Rosalie wurde von ihrem Ehemann verlassen und auch Simone wurde mehrmals von ihren Liebhabern sitzengelassen. Die Königin“ und ehemalige Tänzerin, kann sich nicht damit abfinden, dass ihre Glanzzeit vorbei ist und versteckt sich nicht nur vor den Männern, sondern gleich vor der ganzen Welt. Das Haus verlässt sie schon lange nicht mehr, doch welches Schicksal hat sie zu diesem Schritt bewogen? Fünf unabhängige Geschichten, die alle mehr oder weniger interessant waren, jedoch fehlte mir Tiefgründigkeit, Witz und Spannung. Die Handlung plätscherte so dahin und die Charaktere blieben mir zu blass. Liebevoll, warmherzig, sanft und leise, würde ich den Roman beschreiben, aber insgesamt leider zu langweilig. Ich ahnte den Ausgang der einzelnen Geschichten und konnte mir das Ende stets zusammenreimen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und ansprechend und ihre Schauplatzbeschreibungen machen Lust auf die nächste Reise nach Paris, doch leider hat das Buch insgesamt keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

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Keine Männer – das ist die Regel. Zumindest in dem Roman "Das Haus ohne Männer" von Karine Lambert. Die Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem sie Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als die junge Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Liebe noch nicht aus ihrem Herzen verbannt … Das Cover ist erfrischend anders. Es ist in einem warmen Farbton gehalten. Links und rechts erkennt man kleine Fenster in verschiedenen Farbtönen, welche den verschiedenen Hausbewohnern zugeordnet worden sind. Auch der gewählte Titel ist kurz und knackig und macht klar, um welche Thema es in diesem Roman geht. Der Plot ist nicht neu, aber interessant umgesetzt. Auch das Setting in einem altmodischen großen Haus, der Casa Celestina in Paris, ist gut gewählt. Diese Location ist ungewöhnlich, ebenso wie ihre Protagonistinnen, die in der französischen Metropole zusammenfinden. Karine Lambert schreibt in einer einfachen, klaren Sprache. Fast könnte man von einem Episoden-Roman sprechen. Denn wir erhalten immer einen winzigen Einblick in das Leben der jeweiligen Protagonistin. Wie in einer Rückblende werden wichtige Stationen aus ihrem Leben beleuchtet und der individuelle Grund, weshalb sie Männer (und die Liebe) aus ihrem Leben gestrichen haben. Es ist gleichsam der kurze Blick durch das Fenster, welchen uns das Cover bereits gewährt. Vieles wird angerissen, nichts vertieft. Diese Darstellungsweise ist reizvoll, aber gleichzeitig auch ein deutliches Manko. Die einzelnen Bruchstücke sollen sich wie ein Puzzle zu einem komplexen Bild zusammensetzen, aber sie bleiben für meinen Geschmack etwas zu vage. Deshalb vergebe ich heute 4 Sterne für ein charmantes, melancholisches Buch über eine Wohngemeinschaft der besonderen Art.

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Klappentext Keine Männer - das ist die Regel. Die fünf Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem die Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Männer noch nicht aus ihrem Herzen verbannt… Meinung Nachdem mich der erste Roman von Karine Lambert (Und jetzt lass uns tanzen) sehr begeistert hat, bin ich mit sehr viel Freude an ihr neuestes Werk gegangen. Leider hat mir dieser Roman nicht gefallen… Ich hatte während des Lesens das Gefühl, dass die Geschichte um die Bewohnerinnen zu konfus erzählt wird. Der Roman hatte keine Struktur, keinen roten Faden. Alles wirkte so durcheinander. Von den verschiedenen Frauen aus dem Haus erfährt der Leser erst nach und nach, woher sie kommen, was sie erlebt haben und wie sie in diese skurrile Wohngemeinschaft gekommen sind. Ich konnte weder zu Juliette noch zu den anderen Bewohnerinnen in irgendeiner Weise eine Beziehung aufbauen. Ich als Leser habe mich irgendwie im Stich gelassen gefühlt, weil ich nur wenig von Gefühlen und Gedanken erfahren habe, nur von Beweggründen, warum sie der Liebe abgeschworen haben. Das war mir zu wenig. Ich empfand den Roman im Allgemeinen zu flach und die Figuren zu platt. Mir hat sehr viel Input gefehlt, was die Emotionen der Charakter angeht. An einigen Stellen fand ich den Roman schwierig zu lesen. Wenn fünf Frauen aufeinander treffen und alle durcheinander reden, dann verliert man schnell den Überblick. Oft habe ich mich gefragt: „Wer hat das denn jetzt gesagt?“ Das hat den Lesefluss immens gestört. Fazit „Das Haus ohne Männer“ hatte zu wenig Tiefgang und meiner Meinung nach zu viele Figuren. Die Grundidee ist wirklich gut, nur konnte mich die Umsetzung leider nicht überzeugen. Der Roman bekommt zwei von fünf Sternen von mir.

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Fünf Frauen, fünf Geschichten und eine Gemeinsamkeit: sie alle haben den Männern abgeschworen und leben jetzt gemeinsam in einem Haus, in dem Männer nicht weiter als bis zum Gartentor dürfen. Als eine der Bewohnerinnen sich entschließt für einige Monate in Indien zu leben, zieht die romantische Juliette in ihre Wohnung. Juliette, die von den wohl ignorantesten Eltern überhaupt aufgezogen wurde, glaub dennoch an die Liebe und will die Suche danach noch lange nicht aufgeben. Gefallen hat mir besonders, dass die Frauen alle so unterschiedlich sind, sei es in Interessen, Herkunft oder Lebensart. Trotzdem sind sie alle gute Freundinnen und treffen sich jeden Sonntag am Tisch der Königin um gemeinsam zu essen und zu reden. Es herrscht ein tolles Gemeinschaftsgefühl zwischen diesen Frauen, die alle schmerzhafte Erfahrungen mit Männern gemacht haben. Sie alle verbinden die Schatten der Vergangenheit, aber auch gleichzeitig die Freude des Momentes. Die Hausbesitzerin, eine ehemalige Primaballerina, thront als Königin im obersten Stockwerk des Hauses. Dort pflegt sie ihren Bambus, in der ständigen Angst, dass dieser blühen könnte. Denn das würde nicht nur eine Veränderung bedeuten, sondern auch dessen Leben beenden. Nicht nur die Hausbewohnerinnen sind zum Verlieben, das ganze Viertel ist es. Der kleine Gemüseladen, die Buchhandlung und der Eisenwarenladen geben dem Viertel ein ganz besonderes Flair, das von seinen Bewohnern nur noch verstärkt wird. Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen, da es schön bunt gestaltet ist, und man durch die einzelnen Fenster einen kleinen Einblick in das Leben der Frauen erhält. Ich kann "Das Haus ohne Männer" wirklich nur empfehlen, es lässt sich gut nebenher lesen, was ich momentan in der Klausurenphase als sehr angenehm empfinde. Die Charaktere schließt man sofort ins Herz, und es war wunderschön über die unterschiedlichen Leben der Bewohnerinnen der Casa Celestina zu lesen.

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Ein Haus mit einer unumstößlichen Regel: Es sind keine Männer erlaubt! Kein Männerbesuch, kein männlicher Handwerker und nicht einmal der Pizza Lieferant darf das Haus betreten! Hier leben 5 Frauen unter einem Dach, die alle aus ganz unterschiedlichen Gründen der Liebe abgeschworen haben. Als Juliette übergangsweise in das Haus einzieht, stellt sie so einiges auf den Kopf und im Haus beginnt es zu rumoren... Das Haus der Frauen ist ja schon mal eine ganz andere Idee. Das fand ich wirklich spannend. Allerdings war es manchmal doch ziemlich verwirrend all die Frauen. Natürlich werden alle von Katrin Fröhlich etwas unterschiedlich intoniert, aber es wechselt so schnell. Ganz nebenbei muss Frau Fröhlich auch noch all die Gedankengänge der Frauen wiedergeben. So muss man sich bei dem Hörbuch schon wirklich konzentrieren. Außerdem fehlte mir Spannung... Die Geschichte plätscherte so vor sich hin und die Frauen waren für mich nicht wirklich so greifbar wie ich es mir wünschen würde. Das Hörbuch kommt bei Weitem nicht an Karine Lamberts Bestseller "Und jetzt lass uns tanzen" heran. Schade...

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