Leserstimmen zu
Das Haus ohne Männer

Karine Lambert

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Nur Kater Jean-Pierre hat als männliches Wesen Zutritt in die Casa Celestina, so will es die „Königin“, eine ehemalige Primaballerina, die den Mieterinnen mehr mütterliche Freundin denn Vermieterin ist. Sie verlangt eine lächerlich geringe Miete und sonntags wird immer bei ihr ein leckeres Essen zelebriert. Doch als Carla für ein halbes Jahr in einen Ashram geht und die junge Juliette solange in deren Wohnung einzieht, weht eine frische Brise durch das alte Haus. Juliette möchte sich ausruhen, ja, aber für immer den Männern abschwören? Was soll das bringen? So sehr sie die Frauen mag, so wenig versteht sie deren Einstellung – und bringt den „Bienenstock“ ganz schön ins Brummen … Aus der Sicht aller Bewohnerinnen erfährt der Leser stückchenweise, was es mit der Königin genau auf sich hat. Dabei erkennt man oftmals nicht wirklich, welche der Bewohnerinnen nun welchen Satz gesagt hat. Das verwirrt ein wenig, doch passt es auch zur Story: es ist ja egal, wer es sagte – zumal jede ihre eigene Story hat, die Verbindung aber ein gebrochenes Herz ist. So liest sich das Buch gleichzeitig leicht und doch schwierig. Doch wenn man sich fallen lässt und einfach nur liest, ohne an starre Regeln zu denken, entsteht eine zauberhafte Geschichte um besondere Frauen in einem besonderen Haus in einer besonderen Stadt. Auch die Außenstehenden haben ihre Meinung zum Haus ohne Männer. Es kursieren interessante Thesen, die Juliette nach und nach zu Ohren kommen. Und der Leser sieht schmunzelnd dabei zu, wie Gerüchte entstehen und verbreitet werden, denkt hoffentlich über sich und seine eigenen Vorurteile nach. Zusammenhalt trotz Unterschiede, Gemeinsamkeiten trotz Individualität – das ist möglich und genau das zeigt das Buch auch. Man darf nur nicht den Fehler machen und einen Chick-Lit-Roman erwarten oder eine Art Fortsetzung von „Und jetzt lass uns tanzen“, denn „Das Haus ohne Männer“ ist ein eigenständiges, komplett unabhängiges Buch, das einen ganz eigenen Stil hat. Einziger Berührungspunkt ist, dass die Königin Mitte 70 ist. Doch hat die Story weder mit Jugend noch mit Alter zu tun, sondern einzig damit, dass Lebensmodelle sich ändern können und müssen und nichts auf dieser Welt in Stein gemeißelt ist. Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz so verzaubern, wie „Und jetzt lass uns tanzen“, dennoch bekommt es von mir nur einen Stern weniger, also vier Sterne.

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Der Bienenstock und die Bienenkönigin

Von: Catmaniac aus Kreis HD

20.11.2017

Nur Kater Jean-Pierre hat als männliches Wesen Zutritt in die Casa Celestina, so will es die „Königin“, eine ehemalige Primaballerina, die den Mieterinnen mehr mütterliche Freundin denn Vermieterin ist. Sie verlangt eine lächerlich geringe Miete und sonntags wird immer bei ihr ein leckeres Essen zelebriert. Doch als Carla für ein halbes Jahr in einen Ashram geht und die junge Juliette solange in deren Wohnung einzieht, weht eine frische Brise durch das alte Haus. Juliette möchte sich ausruhen, ja, aber für immer den Männern abschwören? Was soll das bringen? So sehr sie die Frauen mag, so wenig versteht sie deren Einstellung – und bringt den „Bienenstock“ ganz schön ins Brummen … Aus der Sicht aller Bewohnerinnen erfährt der Leser stückchenweise, was es mit der Königin genau auf sich hat. Dabei erkennt man oftmals nicht wirklich, welche der Bewohnerinnen nun welchen Satz gesagt hat. Das verwirrt ein wenig, doch passt es auch zur Story: es ist ja egal, wer es sagte – zumal jede ihre eigene Story hat, die Verbindung aber ein gebrochenes Herz ist. So liest sich das Buch gleichzeitig leicht und doch schwierig. Doch wenn man sich fallenlässt und einfach nur liest, ohne an starre Regeln zu denken, entsteht eine zauberhafte Geschichte um besondere Frauen in einem besonderen Haus in einer besonderen Stadt. Auch die Außenstehenden haben ihre Meinung zum Haus ohne Männer. Es kursieren interessante Thesen, die Juliette nach und nach zu Ohren kommen. Und der Leser sieht schmunzelnd dabei zu, wie Gerüchte entstehen und verbreitet werden, denkt hoffentlich über sich und seine eigenen Vorurteile nach. Zusammenhalt trotz Unterschiede, Gemeinsamkeiten trotzt Individualität – das ist möglich und genau das zeigt das Buch auch. Man darf nur nicht den Fehler machen und einen Chick-Lit-Roman erwarten oder eine Art Fortsetzung von „Und jetzt lass uns tanzen“, denn „Das Haus ohne Männer“ ist ein eigenständiges, komplett unabhängiges Buch, das einen ganz eigenen Stil hat. Einziger Berührungspunkt ist, dass die Königin Mitte 70 ist. Doch hat die Story weder mit Jugend noch mit Alter zu tun, sondern einzig damit, dass Lebensmodelle sich ändern können und müssen und nichts auf dieser Welt in Stein gemeißelt ist. Leider konnte mich dieses Buch nicht ganz so verzaubern, wie „Und jetzt lass uns tanzen“, dennoch bekommt es von mir nur einen Stern weniger, also vier Sterne.

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Normalerweise entscheide ich mich, ob ich ein Buch lesen will, indem ich den Klappentext lese und evtl auch die Leseprobe bzw. die ersten paar Seiten des Buches. Der Klappentext verrät mir, ob mich die Handlung interessiert, und die Leseprobe liefert mir eine Kostprobe des Schreibstils. In diesem Fall war das wunderschöne, bunte und lebendige Cover ausschlaggebend. Es sprüht nur so vor Lebenslust und französischem Flair. Beides wird in der Geschichte beibehalten und bestätigt mein Bauchgefühl. Geht ein Leben ohne Männer und ohne Liebe und ist das das Gleiche? Hatte nicht schon jede Frau einmal die Schnauze voll von Männern und wollte am liebsten alles hinschmeißen und auf einen Planeten ziehen ohne Männer, doch durchgezogen hat es keine. Mitten in Paris gibt es das, ein Haus mit fünf Frauen, alle komplett unterschiedlich. Hier sind Männer strikt verboten. Die Nachbarn gucken schief und bezeichnen sie als Sekte. Doch das scheint die fünf nicht großartig zu stören. Als die junge Juliette ins Haus zieht , bringt sie das Konzept ins Wanken, da sie noch an die Liebe glaubt. Alle fünf Frauen sind auf ihre eigene Art und Weise interessant, haben ihre eigene Geschichte und ihre Gründe warum sie ein Leben ohne Männer und ohne Liebe führen wollen. Der Schreibstil von Karine Lambert ist spielerisch, unterhaltsam, humorvoll, flüssig und wunderschön. Man hat das Gefühl, man sei selbst in Paris und beobachte diese einzigartige WG. Es ist eine Geschichte über das Leben und die Liebe.

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Normalerweise entschiede ich mich ob ich ein Buch lesen will in dem ich den Klappentext lese und evtl auch die Leseprobe bzw die ersten paar Seiten des Buches. Der Klappentext verrät mir ob mich die Handlung interessiert und die Leseprobe liefert mir eine Kostprobe des Schreibstils. In diesem Fall war das wunderschöne, bunte und lebendige Cover ausschlaggebend. Es sprüht nur so vor Lebenslust und französischem Flair. Beides wird in der geschichte beibehalten und bestätigt mein Bauchgefühl. Geht ein Leben ohne Männer und ohne Liebe und ist das das Gleiche? Hatte nicht schon jede Frau ein mal die Schnauze voll von Männern und wollte am liebstens alles hinschemißen und auf ein Planet ziehen ohne Männer, doch durchgezogen hat es keine. Mitten in Paris gibt es das, ein Haus mit fünf Frauen, alle komplett unterschiedlich. Hier sind Männer strikt verboten. Die Nachbarn gucken schief und bezeichnen sie als Sekte. Doch das scheint die fünf nicht großartig zu stören. Als die junge Juliette ins Haus zieht , bringt sie das Konzept ins Wanken, da sie noch an die Liebe glaubt. Alle fünf Frauen sidn auf ihre eigene Art und Weise interessant, haben ihre eigene Geschichte und ihre Gründe warum sie ein Leben ohne Männer und ohne Liebe führen wollen. Der Schreibstil von Karine Lambert ist speilerisch, unterhaltsam, humorvoll, flüssig und wunderschön. Man hat das gefühl man wäre selbst in Paris und beobachtet diese einzigartige WG. Es ist eine Geschichte über das Leben und die Liebe.

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Eine ganz spezielle Wohngemeinschaft, ja, das sind die 5 Frauen im Haus ohne Männer oder der Casa Celestine, wie sie es liebevoll nennen. Vom Cover etwas in die Irre geführt habe ich an und für sich einen amüsanten Chick-lit-Roman erwartet. Daher war ich zunächst etwas verwirrt von den ersten Kapiteln und musste mich zum Weiterlesen tatsächlich selbst anschubsen, aber es hat sich am Ende doch gelohnt. 5 ganz unterschiedliche Frauen bewohnen das Haus der "Königin", die keine Männer darin duldet, und ihre 4 Mitbewohnerinnen haben sich bislang daran gehalten. Als Juliette für kurze Zeit eine der Wohnungen übernimmt, kommt frischer Wind in die Hausgemeinschaft und alte Strukturen fangen an zu bröckeln. Als roter Faden zieht sich Juliettes Alltag durch die gesamte Geschichte. Sie hat eine sehr erfrischende Art und dadurch wird das Geschehen lebendig. Unterbrechungen gibt es bei den Rückblicken auf das Leben jeder einzelnen Mitbewohnerin. Jede einzelne der Frauen hat ein Päckchen zu tragen, das sie letztendlich zum Entschluss, ein Leben ohne Mann zu führen, gebracht hat. Aber nach Juliettes Einzug und vielleicht aufgrund ihrer unkonventionellen Art stellt sich bei Giuseppina, Simone, Carla und selbst der Königin die Frage, ob sie mit diesem Lebensmodell überhaupt noch glücklich sind. Denn irgendwie ist doch jede/r von uns auf der Suche nach Glück, Geborgenheit, Liebe und einer Schulter zum Anlehnen. Mir hat das Buch gut gefallen, denn es verbindet humorvolle Szenen, nachdenklichen Passagen, ungeschminkte Wahrheiten und ein tragisches Lebensresumée. Dafür eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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Meinung Keine Männer – das ist die Regel. Die Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem sie Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als die junge Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Männer noch nicht aus ihrem Herzen verbannt … Nachdem ich von Karine Lamberts „Und jetzt lass uns tanzen“ begeistert war, wollte ich auch ihren Debütroman „Das Haus ohne Männer“ hören. Doch leider konnte dieser Roman nicht an meine hohen Erwartungen anknüpfen. Jede der Frauen im Haus ohne Männer hat ihr eigenes Schicksal, eine Geschichte, die von enttäuschten Hoffnungen und einer tragischen Vergangenheit erzählt. Das sind fünf unabhängige Geschichte, die jede für sich fesselt, jedoch fehlt es an einem starken Verbund zwischen den Frauen. Die Abkehr von der Männerwelt war mir als Gemeinsamkeit einfach zu wenig. Das Haus gehört einer 75-jährigen ehemaligen Primaballerina, genannt „die Königin“, die sich nicht damit abfinden kann, dass ihr Körper sie immer mehr im Stich lässt, dass ihre Glanzzeiten vorbei sind. So versteckt sie sich vor aller Welt und vor allem vor den Männern. Nach und nach hat sie die anderen Frauen um sich geschart und ihnen ihre Regeln auferlegt, was denen aber ganz recht ist und sie lassen sich gern vorschreiben, wie sie zu leben haben. Die Idee von Frauen, die den Männern und der Liebe abgeschworen haben, fand ich sehr reizvoll, doch mit ihrer Umsetzung des Themas konnte die Autorin mich nicht abholen. Ich hatte etwas entweder viel Witzigeres oder viel Tiefgründigeres erwartet. Aber die Handlung plätscherte mehr oder weniger oberflächlich an mir vorbei. Sämtliche Frauen blieben mir zu blass. Ich konnte keine Nähe zu ihnen herstellen. Das ist schade, denn da wäre deutlich mehr Potenzial gewesen. Gelesen wird der Roman mit viel Gefühl von Katrin Fröhlich, die die Charaktere zum Leben erweckt und Atmosphäre aufkommen lässt. Leider lässt auch ihre tadellose Leistung, die Protagonisten nicht lebendiger oder vielschichtiger werden. Leider kann auch die beste Sprecherin nicht wegzaubern, was an Geschichte fehlt. Das Cover zeigt die leuchtend pinkfarbene Fassade eines Hauses. Hinter den sechs Fenstern sind die Frauen oder Jean-Pierre, die Katze zu sehen und man errät schnell, welche Person wo wohnt. Verpackt sind die vier CDs in einem Digipac aus Pappe, das im Inneren kurze Informationen zu Autorin und Sprecherin enthält. Fazit Roman mit guter Grundidee, aber deutlichen Schwächen in der Umsetzung. Sprecherin und Produktion sind tadellos, können aber die Mankos nicht deutlich auffangen. Drei von fünf Punkten.

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„Die Liebe ist hartnäckig. Wenn man ihr die Tür verschließt, versucht sie, durchs Fenster hereinzukommen.“ Inhalt: Die fünf Bewohnerinnen eines Hauses mitten in Paris sind sich einig: Keine Männer dürfen ins Haus. Sie alle haben der Liebe abgeschworen und Kater Jean-Pierre ist das einzige geduldete männliche Wesen. Doch dann zieht Juliette in das Haus ein und sie denkt ganz anders darüber… Meine Meinung: Der Schreibstil von Karine Lambert ist warmherzig, leicht humorvoll und sehr flüssig zu lesen. Die 222 Seiten kann man gut an einem gemütlichen Leseabend lesen. Die Frauen sind eng untereinander befreundet und leben seit Jahrzehnten ohne Männer, doch dann kommt Juliette, die noch an die Liebe glaubt. Jeden Sonntag treffen sich die Frauen im 5. Stock bei der „Königin“, einer inzwischen 75-jährigen ehemaligen Baletttänzerin, zum Abendessen. Der Königin gehört das Haus und sie hat die Regel aufgestellt. „Freundschaft in Pantoffelweite“ nennen die Frauen ihre Besuche. Alle Frauen sind auf ihre Art sympathisch, sind aber eher Nebencharaktere. Zwar werden nach und nach die Schicksale der Frauen und ihre schlechten Erfahrungen mit Männern erzählt, aber der rote Faden, der sich durch die Handlung zieht, ist Juliettes Geschichte. Sie mochte ich auch am liebsten. Alle Schicksale haben mich berührt und doch fehlte mir etwas in dem Buch und es konnte mich nicht so richtig fesseln. Der Ansatz ist auf jeden Fall da, aber ich hatte eine insgesamt zusammenhängende Geschichte erwartet. Das Buch wurde mir vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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Frauenhaus

Von: StMoonlight

05.11.2017

In Paris steht ein Haus. An sich nichts Besonderes, wären da nicht seine Bewohnerinnen: Fünf Frauen die den Männer abgeschworen haben. Ihre Gründe sind vielseitig und doch haben sie sich darauf verständigt, dass kein Mann je ein Fuß in das Gebäude setzen darf. Das geht soweit, dass nicht einmal ein männlicher Handwerker Zutritt bekommt. Oder zumindest fast keiner, denn Kater Jean-Pierre darf nach Herzenslust ein und ausgehen. Doch dann kommt der Moment, an dem Carla für einige Monate nach Indien reist und ihre Wohnung untervermietet. Juliette, natürlich ebenfalls Single, zieht ins Haus ein – und mit ihr jede Menge Chaos, denn so wirklich abgeneigt ist die neue Bewohnerin den Männern nicht. Die Geschichte beginnt mit der Vorstellungen der Bewohnerinnen. Der Leser erfährt, warum die jeweilige Frau den Männern abgeschworen hat. Allerdings werden die Protagonisten hier einzeln vorgestellt, so dass es eher wirkt wie völlig unabhängige Geschichten. So ganz „rund“ war das für mich leider nicht. Ich hätte mir hier mehr Gemeinsamkeiten zwischen ihnen gewünscht. Das ein Geschlecht dem anderen abschwört ist ja nun nichts Neues, dass sich alle in einem Haus zusammenfinden und dann selbst Handwerkern & Co. den Zutritt verwehren, fand ich allerdings äußerst amüsant. Trotz des flüssigen Schreibstils und den teils lustigen Einlagen, konnte Karine Lambert mich nicht mit diesem „Frauenhaus“ überzeugen. Eine nette Idee, deren Umsetzung leider nicht wirklich geglückt ist.

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