Leserstimmen zu
Bauherr sucht Frau

Julia Bähr

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Knapp 200 Seiten kurz lässt sich dieser vergnügliche Roman gut in Überbrückungssituationen lesen. Flüssige Schreibe, witzige Dialoge, ein wenig Informationen zum Denkmalschutz und viel Herz machen diese Geschichte aus. Die Akteure sind allesamt symphatisch, man sie sich und ihr Handeln sehr gut vorstellen ebenso die Umgebung, die Stadt und ihre Umwelt. Kein Tiefgang zu erwarten, aber das erwartet man auch nicht, fängt man erst Mal an zu lesen. Der Titel ist nicht ganz stimmig, eher ist es anders rum: Ewige Singlefrau möchte Mann fürs Leben. Wie sie dahin kommt und ob überhaupt, klärt sich beim Lesen. Wie sich alles fügt, bleibt bis fast zum Schluss offen. Denn die Geschichte ist nicht - wie so viele andere ähnlicher Art - vorhersehbar. Auch dies macht sie mir schmackhaft!

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Bin verzückt

Von: EvaMaria

22.05.2018

“Bauherr sucht Glück” ist mein zweites Buch der Autorin und ich bin definitiv wieder verzückt, denn es war spaßig und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Eine wunderbare Mischung. Carla arbeitet in einer Stiftung, die zuständig ist für alte Gebäude und deren Erhaltung. Hier lernt sie Lorenz kennen, der ein Haus renovieren will, aber irgendwie ist es nicht so ganz nach den Vorstellungen von Carla. Auch ist sie derzeit Single und ihre Freundinnen wollen sie animieren, dass sie sich mal einen Freund sucht. Persönlich hat mir die Handlung wirklich gut gefallen, denn es war eine schöne Liebesgeschichte, die uns einen tollen Einblick in die Arbeit in einer Stiftung gibt und was hier alles so zu organisieren ist. Allerdings hätte ich mir hier mehr Details gewünscht, denn ich denke, dass es noch interessanter gewesen wäre, allerdings wäre es dann wahrscheinlich zu trocken geworden. Die Sache mit der Liebe und den Emotionen war amüsant, denn die Autorin macht es den beiden nicht zu leicht und so kann man zwar das Ende etwas erahnen, dennoch gab kleinere Überraschungen bis dahin. Die Chemie zwischen Lorenz und Carla war wunderbar beschrieben und es war echt amüsant, wie die beiden interagieren. Da gibt es wirklich einige klasse Szenen. Absolut gelungen. Carla war wirklich eine gelungene Hauptprotagonistin. Sie war mir sympathisch und ich fand sie auch recht glaubwürdig. Manchmal hätte ich mir bei ihr etwas mehr Tiefe gewünscht, denn ich denke, dass es der Handlung doch etwas gut getan hätte. Die Nebencharaktere fand ich ebenfalls gelungen. Hier würde ich besonders Carlas Freundinnen hervorheben, die würde ich als wirklich sympathisch beschreiben. Die Schreibweise war sehr flüssig und locker. Die Handlung war toll verständlich und man konnte dieser sehr gut folgen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Carla erzählt, was mir gut gefallen hat. Das Cover finde ich gut, denn es passt gut zur Handlung und es macht einen recht lockeren, amüsanten Eindruck, was mich beim Lesen der Geschichte bestätigt hat. Zur Autorin: Julia Bähr, geboren 1982, absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitet als Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ihr Herz schlägt für Pommes frites und Karaoke. Zusammen mit Christian Böhm verfasste sie 2013 den Hochzeitsroman Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen, gefolgt von ihren romantischen Komödien Sei mein Frosch und Liebe mich, wer kann!. Mehr Infos zur Autorin: Julia Bähr, Twitter, Facebook Quelle: Verlag Fazit: 4 von 5 Sterne. Toller, unterhaltsamer Roman. Wunderbare, lockere Unterhaltung. So, kann ich euch das Buch definitiv weiterempfehlen.

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