Leserstimmen zu
Angelfall - Am Ende der Welt

Susan Ee

Angelfall-Reihe (3)

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Inhalt Flucht. Überleben. Seit die Engel die Erde in Chaos gestürzt haben, gibt es für Penryn nichts anderes mehr. Wieder einmal muss Penryn vor dem Zorn der Engel fliehen, diesmal mit Erzengel Raphael, ihrer Schwester Paige und den schrecklichen Zwitterwesen, die Paige folgen wie brave Haustiere. Während Penryn Hilfe für ihre Begleiter sucht, rüstet sich die Menschheit für eine letzte Schlacht gegen die Engel. Eine Schlacht, die sie nur mit der Hilfe von Erzengel Raphael zu überleben hoffen dürfen. Der wird aber von seiner Vergangenheit eingeholt und Penryn muss sich entscheiden, ob sie dem Engel, den sie liebt, vertraut oder ob sie ihn wie die anderen Engel bitterlich bekämpfen wird. Fazit Epischer Abschluss »Angelfall – Am Ende der Welt« von Susan Ee ist der würdige, finale Band einer epischen Dystopie. Wie aus den ersten beiden Bänden gewohnt, erzählt Susann Ee die Geschichte von Penryn und Raffe episch, fesselnd, emotionale und mitreißend. Die Endzeit-Stimmung ist Susan Ee mit ihrem bildhaften, lebendigen Schreibtsil hervorragend gelungen. Anders als viele andere Autoren von Dystopien, die maximal andeuten, was neben ihrer betrachteten Heldengruppe passiert, wirft Susan Ee immer wieder einen totalen Blick auf den drohenden Untergang der Menschheit. Dabei skizziert sich ein glaubhaftes Szenario des menschlichen Verhaltens. Das Ergebnis ist die bedrückende Endzeit-Stimmung, die die Angelall-Trilogie auszeichnet. Stark, herzzerreißend, Mitnehmend Neben der gelungenen Atmosphäre hat mich Susan Ee auch wieder mit ihren Charakteren überzeugt. Penryn ist nach wie vor ein junges Mädchen, dass zu viel zu früh erwachsen werden musste und gelernt hat sich durchzusetzen. Sie lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen und tut alles für diejenigen, die sie liebt. Trotz vieler harter Entscheidungen, die sie für das Überleben treffen musste, hat sie ihre Menschlichkeit nicht eingebüßt. Auch Erzengel Raphael ist wieder absolut gelungen. Der Gute hat ja nun mehr als einen tiefen Fall von seiner Position im Reich der Engel hinter sich und ist, ohne sein Wesen zu verlieren, menschlicher geworden. Er ist mitfühlender, hinterfragt mehr und hat gelernt, auch mal seinem Herzen zu folgen. Zusammen sind Penryn und Raffe ein beeindruckendes Duo. Die beiden sind eigentlich Feinde, verlieben sich aber. Dabei lässt Susan Ee die Liebe der beiden aber nicht zu einem schnulzigen Klischee-Gesabbel verkommen, sondern macht aus dieser Liebe etwas besonderes. Penryn und Raffe sind sich die ganze Zeit bewusst, dass sie aus unterschiedlichen Lagern kommen, sich eines Tages möglicherweise auf dem Schlachtfeld gegenüberstehen. Penryn und Raffe bleiben die ganze Zeit sich selbst treu und halten zusammen. Den Lesern ist die ganze Zeit schmerzlich bewusst, dass sich die beiden irgendwann gegeneinander wenden müssen. Es ist herzzerreißend, authentisch und mitnehmend. Eine Empfehlung »Angelfall – Am Ende der Welt« von Susan Ee ist das Ende einer epische Dystopie mit düsterer Atmosphäre. Schnell, fesselnd und abwechslungsreich beendet Susan Ee die spannende Geschichte um Penryn und Raphael stark, authentisch, rau und zärtlich – voller Gefühl und ohne Kitsch. Die Angelfall-Trilogie ist eine klare Empfehlung für Fans von Dystopien.

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Penryn und Raffe sind wieder zusammen und auf der Suche nach einer Möglichkeit, Uriel und seine Gefolgschaft zu besiegen. Eine große Hilfe dabei könnte Penryns Schwester Paige darstellen, die scheinbar eine Beziehung zu den Mutantenwesen, Skorpione genannt, aufbauen kann. Währenddessen zeigt sich immer mehr, dass die letzten Monate an niemandem spurlos vorbei gezogen sind. In Zeiten von Krieg und Gefahr weiß niemand mehr, wem er noch trauen kann. Wie schon in den ersten beiden Bänden, konnte mich der Schreibstil hier wieder recht überzeugen. Er ist noch immer leicht lesbar und dennoch konnte er eine gewisse Bildhaftigkeit vermitteln. Leider kann ich das von der Handlung aber so gar nicht behaupten. Diese war in Band drei nicht nur weiterhin total abstrus, sondern teilweise auch noch wahnsinnig langweilig und hat sich gezogen wie Kaugummi. Endlose Schlachten, viel Blut und lange Dialoge haben der Geschichte nicht gut getan. Im Gegenteil habe ich einige Seiten einfach nur quer gelesen und wusste am Ende dennoch, was geschehen ist. Es hätte also ziemlich viel weggelassen werden können. Außerdem hat mich die Entwicklung der Geschichte wahnsinnig gestört. Diese hatte weder Sinn, noch war sie in irgendeiner Weise packend oder spannend. Zwar wollte ich wissen, wie diese Reihe zu ende geht, doch das Ganze dazwischen hat mich einfach nicht mehr interessiert. Und dann noch das Ende. Wirklich? Mir fehlte hier das, was ich im vorherigen Verlauf zu viel fand. Man kann meiner Meinung nach, eine Trilogie nicht einfach mit einem dreiseitigen Epilog abschließen, der so gut wie nichts aussagt. Dennoch haben mir die Charaktere auch hier wieder recht gut gefallen. Penryn ist und bleibt eine tolle Protagonistin mit Feuer im Hintern und auch ihre Mutter kann man nur lieben. Meine Meinung zu Paige hat sich allerdings bis zum Ende nicht geändert. Sie war einfach nur gruselig und gleichzeitig mitleiderregend. Raffe mochte ich zwar ganz gern, aber etwas Besonderes war er einfach nicht. Schade! Eigentlich kann ich, trotz einiger guter Aspekte, nur sagen, dass mich dieser letzte Band enttäuscht hat. Während Band zwei mich wenigstens noch packen konnte, so war dies hier gar nicht mehr der Fall und damit kann die Bewertung auch nicht mehr annähernd gut ausfallen. Dennoch denke ich, dass es Fans geben wird, die auch diesen Band feiern werden.

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Worum geht es? Die Rebellin Penryn und der Engel Raffe sind auf der Flucht vor dem Zorn der Engel. Sie sind auf ihrer bisher wichtigsten Mission: Sie müssen einen Arzt zu finden, der Raffe zu seinen Schwingen verhilft und Penryns kleine Schwester vom Fluch der Engel befreit. Außerdem müssen sie sich für Ihre letzte Schlacht wappnen. Gelingt ihnen das nicht, sind sie alle verloren. Als Raffe von seiner Vergangenheit eingeholt wird, steht Penryn vor einer schrecklichen Entscheidung: Vertraut sie dem Engel, den sie liebt? Oder muss sie auch gegen ihn kämpfen, um die Menschheit zu retten? Meine Meinung: Bisher war die Angelfall Reihe bei mir ein großes auf und ab. Der erste Teil war für mich der beste Band der sich trotz einiger Kritikpunkte meinerseits sehr schnell und mit Spannung lesen ließ. Band 2 war für mich um einiges schwächer da die Geschichte erst zum Ende hin an Fahrt annahm. Im zweiten Band gab es genau wie im dritten Band einige Logikfehler die die Geschichte durcheinander geworfen haben. Doch die Geschichte war auch spannend und zum Ende hin ein toller Abschluss. Die Angelfall Reihe ist eine besondere Dystopie die sich mit der Apokalypse mit Engeln beschäftigt also etwas ganz besonderes. Diese Reihe war spannend, aktiongeladen, romantisch und auch an einigen Stellen brutal. Also ist für jeden Leser etwas dabei. Bewertung: Band 1: 3 Sterne ⭐️⭐️⭐️ Band 2: 2 Sterne ⭐️⭐️ Band 3: 3 Sterne ⭐️⭐️⭐️

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GANZE REZENSION: https://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2018/04/krieg-gegen-die-engel-angelfall-am-ende.html MEINUNG Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da ich Band 2 erst vor kurzem gelesen habe^^ Die Autorin bleibt sich treu: Der Schreibstil ist wieder wirklich klasse. Von Susan Ee würde ich gerne noch mehr lesen. Mit trockenem Humor, düsterer Atmosphäre und nicht gerade zimperlicher Brutalität war auch der letzte Teil der Geschichte wieder ein Fest für mich. Handlungstechnisch gefiel es mir sehr gut, denn zum einen mag ich es lieber wenn Penryn und Raffe zusammen sich durchschlagen, als alleine (wie im 2. Band). Zudem gefielen mir sämtliche Entwicklungen äußerst gut. Lediglich das Ende bzw. die Auflösung wurde mir dann zu kurz abgehandelt. Nicht falsch verstehen, der Showdown war super. An Charakteren gibt es wieder nix zu meckern. Penryn, ihre Mutter und ihre Schwester sind einfach eine merkwürdig unterhaltsame Mischung. Raffe und auch noch andere Engel waren (wieder) ein Highlight. Nach wie vor bin ich von der grundlegenden Idee der Trilogie sowie deren Umsetzung begeistert. FAZIT Ein gelungener Abschluss einer noch gelungeneren Trilogie. Eine Empfehlung höchsten Grades für Fans von trockenem Humor und düsterer Fantasy, gerne mit Endzeit-Setting. - 4,5 von 5 Feenfaltern - Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar! © Anna Salvatore's Bücherreich

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Der letzte Kampf zwischen Menschen und Engeln steht bevor. Penryn und ihr Engel Raffe sind endlich vereint. Allerdings sind seine Flügel immer noch abgetrennt. Sie brauchen dringend einen Arzt, der Raffes Flügel annäht und jemanden, der sich auch um Penryns Schwester Paige kümmert, die immer noch wie ein Monster aussieht. Auf ihrem Weg kommen Penryn allerdings Zweifel an Raffe. Kennt sie den Engel überhaupt? Lange mussten wir auf den dritten Band der Angefall-Reihe warten. Ob sich die Wartezeit ausgezahlt hat? Die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich liebe die kämpferische Penryn, die mit Raffes Engelsschwert "Pooky" durch die zerstörte Welt zieht. Auch der mysteriöse Raffe, der Engel, der kaum etwas von sich preisgibt, außer, dass er die Enge mäßigen will. Dazu kommen Penryns Schwester Paige, die von Wissenschaftlern zu einem menschenfressenden Monster gemacht wurde und ihre durchgeknallte Mutter, die vielleicht normaler ist, als man vermutet. Ein großer Pluspunkt der Reihe ist, dass es sehr viel Action gibt. Die Autorin versteht es, ein Endzeitszenario zu erschaffen mit allem Drum und Dran. Meiner Meinung nach war in diesem Band aber viel Action. Dauernd jagt irgendetwas Penryn oder sie muss aus irgendeiner Situation fliehen. Das war einfach zu viel. Es war so viel, dass die romantischen Szenen zwischen Penryn und Raffe einfach nicht isn Buch passten. Ich habe mich sooo auf ein bisschen Romantik zwischen den beiden gefragt, aber die Szenen haben dann einfach nicht ins Buch gepasst. Aber das Ende ... Das Ende war wirklich passend! Jetzt, da ich die Cover von allen 3 Bänden kenne, bin ich eigentlich recht begeistert von ihnen. Auch wenn sie etwas. Sci-Fi-mäßig wirken, oder geht es da nur mir so? Der abschließende Band bekommt nur 3 von 5 Herzen von mir. Die Mischung aus Action und Romantik war etwas unausgeklügelt und hat mir deshalb nicht so gefallen.

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Es gibt ja so viele Geschichten über Magie, Wesen und Welten und ich lese sie wirklich alle gern aber es gibt eine Spezie, die ich am liebsten habe. Engel. Ich weiß nicht warum das so ist aber irgendwie üben sie auf mich eine besondere Faszination aus. Deshalb hab ich mich gefreut, dass nun Teil 3 der Angelfall-Reihe erschienen ist und ich ein Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen habe. Vielen Dank an dieser Stelle an den Heyne Verlag und das Bloggerportal. Klappentext: Penryn und Raffe, die Rebellin und der gefallene Engel, sind auf der Flucht vor dem Zorn der Engel. Und sie wissen: Sie müssen einen Arzt zu finden, der Raffe zu seinen Schwingen verhilft und Penryns kleine Schwester vom Fluch der Engel befreit, bevor die letzte Schlacht ansteht. Gelingt ihnen das nicht, sind sie alle verloren. Als Raffe von seiner Vergangenheit eingeholt wird, steht Penryn vor einer schrecklichen Entscheidung: Vertraut sie dem Engel, den sie liebt? Oder muss sie auch gegen ihn kämpfen, um die Menschheit zu retten? Meine Meinung: Das Cover ist mal genau nach meinem Geschmack und es könnte die Stimmung des Buches nicht besser ausdrücken. (Ich habe erst vor kurzem mitbekommen, dass das Cover und der Titel des ersten Bandes geändert wurden und mir gefällt es jetzt sehr viel besser.) Doch bevor ich mit Teil 3 durchstarten konnte, musste ich (für mich) die ersten beiden nochmal lesen, damit ich auch alles wieder auf dem Schirm habe und das war auch gut so, denn man startet genau dort, wo Teil 2 geendet hat und die Autorin sich auch nicht mit Wiederholungen aufhält. Wer die zwei Vorgänger kennt wird wissen, dass Penryn und Raffe eine ganz eigene Beziehung zueinander pflegen. Ebenso wie zu Pooky - dem Engelsschwert. Ich habe das Gefühl, dass Penryn die ganze Zeit über damit beschäftigt war ihrer Familie in irgendeiner Weise hinterher zu rennen, um sie zu suchen und zu beschützen. Kaum findet sie sie sind sie auch schon wieder weg oder sie muss sich um Raffes Identität sorgen machen, da er als Engel (mit Dämonenflügeln) nun nicht unbedingt jmd ist, dem man als Fremder unbedingt vertraut. Dabei braucht ihr Mutter wahrscheinlich am allerwenigsten irgendeinen Beschützer. Auch Raffe hat schwer mit sich zu kämpfen. Auf der einen Seite steht "seine" Menschentochter, die er beschützen möchte und auf der anderen sehnt er sich nach seinem alten Leben und seinen Flügeln. Als es dann zum unausweichlichen kommt müssen er und Penryn Entscheidungen treffen, die aller Leben beeinträchtigen wird. Dass ich ausgerechnet in diesem Teil meine Meinung über Beliel nochmal ändere, hätte ich nie für möglich gehalten. Am Ende hab ich wirklich gehofft, dass es für ihn nicht so ausgeht. Dem Geschehen kann man während des Lesens sehr gut folgen, was durchaus dem Schreibstil der Autorin zu verdanken ist. Die Handlungen der Charaktere sind meines Erachtens meist nachvollziehbar obwohl ich mir an manchen Stellen mehr Biss von Penryn erhofft habe. Auch gegenüber der Engelsärztin hatte ich mehr Kampfgeist erwartet. Raffes Sehnsucht hingegen konnte ich förmlich spüren und habe mitgefiebert, dass er seine Flügel wiederbekommt und Penryn trotzdem nicht vor den Kopf stoßen muss. Ich mochte die Angelfall - Trilogie sehr gern. Die Charaktere haben eine ganz spezielle Persönlichkeit und geben trotz jeder unüberwindbar scheinenden Katastrophe nach der anderen nicht auf und bleiben willensstarkt. Doch bildet euer Urteil selbst und begleitet Erzengel Raffe und Menschentochter Penryn auf einer ganz speziellen Reise um Leben und Tod.

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Mordlüsterne Engel, Apokalypse, Höllenwesen und andere Schrecklichkeiten. Das und vieles mehr macht die Bücher von Susan EE aus. In den ersten beiden Bänden geraten wir in einen Strudel aus Albträumen, Pläneschmieden und dem Ende der Welt und was zunächst klang wie ein Jugendbuch, ist doch viel brutaler. So geht es auch in "Am Ende der Welt" weiter und die Geschehnisse spitzen sich zu. Bis zum Ende habe ich ich gefragt, wie die Menschen da nur leben heraus kommen sollen? Kommen sie überhaupt lebend aus der Sache heraus? Wie viele müssen noch sterben? Werden die Engel ihre Apokalypse bekommen? Und ganz wichtig: Was wird aus Penryn und Raffe? Der letzte Band. Der letzte Kampf. Aber ist dies das Ende? Ich bin wieder mit viel Begeisterung in diese Geschichte herein gestürzt und wurde zunächst nicht enttäuscht, denn es geht blutig und skurril weiter und die Schlucht zwischen Engeln und Menschen wächst und wächst. Somit bröckelt auch das Vertrauen und die Zusammenarbeit von Penryn und Raffe - die beiden stecken in dem größtem Zwiespalt aller Zeiten und müssen sich entscheiden wem ihre Loyalität gilt. Ich fand es wahnsinnig spannend zu erleben, wie beide sehr lange auf einem schmalen Grad wandern und dabei sich selbst treu bleiben. Und die Geschichte nimmt ihren Lauf auf ein scheinbar unausweichliches Ende ... Kämpfe. Alte Bündnisse. Schwarz und Weiß. Es gab sehr viele, sehr überraschende Geschehnisse und eine Wendung zum Ende hin, mit der ich absolut nicht gerechnet hätte. Um ehrlich zu sein, sah ich alles den Bach herunter gehen. Die Menschheit, die Engel, die Welt wie wir sie kannten und auch die "Beziehung" zwischen unseren Helden. Und doch schafft die Autorin eine Wendung, die sich ganz passabel in die Geschichte einschleust. Ehrlicherweise habe ich mir ein weniger weich geklopftes Ende gewünscht, denn nach all den blutigen Gräueltaten, all den skurrilen Wesen, all dem Tod und den Ideen, welche die Autorin in all ihren drei Büchern gezeigt hat ... ich weiß nicht genau. Das Buch lässt mich reichlich unzufrieden zurück. Alles in allem gefiel mir dieser Abschlussband recht gut. Am letzten Drittel der Geschichte hatte ich dann aber doch meine liebe Mühe. Nicht etwa, weil "Am Ende der Welt" schlecht geschrieben wäre, sondern einfach, weil die Autorin - so finde ich - ihren blutigen Prinzipien nicht ganz treu bleibt. Die Reihe ist und bleibt dennoch eine innovativ gestaltete und sehr düstere, geniale und absolut lesenswerte Engel-Geschichte, die ich so noch nicht erlebt habe. Jeder, der düstere Geschichten liebt und abseits der herkömmlichen Wege lesen möchte sollte unbedingt die Bücher von Susan EE lesen!

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Anmerkung: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen. Danke dafür. Stil: Die Geschichte wird wieder aus der Sicht unserer Protagonistin Penryn erzählt. Der Schreibstil ist mir in diesem Band nicht anders vorgekommen als in den vorherigen Bänden, also immer noch gut. Charaktere: Von den Charakteren war ich in diesem Band leider ziemlich enttäuscht. Sie haben sich in typische klischeehafte Jugendbuchprotagonisten verwandelt. Dabei war ich in den ersten Bänden so froh, dass sie eben nicht so waren. Wo Penryn zu Beginn stark & durchsetzungsfähig war, so schwach & schwammig hat sie hier gewirkt. Sie ist oft mit offenen Augen in Fettnäpfchen getreten, hat naiv nicht vertrauenswürdigen geglaubt, war hilflos & musst von anderen gerettet werden. Was sie früher mit Selbstvertrauen angepackt hätte, hat sie jetzt mit Ach & Krach und viel Hilfe gerade so geschafft. Außerdem hat sie Raffe in einer der ersten Szenen sexuelle genötigt, in dem sie seine Hand im Schlaf auf bestimmte Körperteile ihrerseits legte. Und das wurde leider so gar nicht hinterfragt oder als unangebracht klargestellt. Aber auch Raffe hat sich hier mehr wie das typische Alphamännchen benommen. Nicht nur hat er die ganze Zeit darauf beharrt, dass Penryn unbedingt einen starken Mann braucht, der sie beschützt (den die alte Penryn nicht gebraucht hätte, aber die neue leider scheinbar schon). Sondern er setzte sich auch öfter über ihren Willen hinweg, in dem er sie beispielsweise einfach hochhob & weg trug, obwohl sie vorher ziemlich klar machte, dass dies nicht ihr Wille ist. Außerdem hat er gegen Ende zu etwas sehr unmoralischem zugestimmt, was mir gar nicht gefallen hat. Letztendlich hat er es nicht ganz so durchgezogen wie ich gedacht hatte, aber allein, dass er dem nicht sofort widersprochen hat, hat mich schockiert. Das ganze Liebesdrama zwischen den beiden war mir auch zu viel. Ich mochte es eigentlich, dass sie nie dieses klischeehafte Liebeschaos hatten, das das Genre oft ausmacht. Es war zwar eine Liebesgeschichte da, aber die war eher subtil. Nun wurde aber zum Schluss nochmal die Keule rausgeholt & noch mal so richtig klar gemacht, dass die beiden von Natur aus niemals zusammen sein können, aber es doch so gern wollen. Dieses Hin & Her passte für mich einfach nicht in die Geschichte, die ich vorher zu kennen dachte & mochte. Plot: Die Handlung erschien mir sehr oft ziemlich Plot convenient zu sein. Sprich, es passierte oft etwas, nur weil es die Handlung voran treibt oder eben die Charaktere in eine bestimmte Richtung drückt. Dabei kam es meist aus dem Nichts oder war nicht unbedingt eine logische Folge der Ereignisse. Ich weiß nicht so recht, ob es in den vorherigen Bänden auch schon so war oder es erst jetzt vorkam. Aber ich denke es fällt mir jetzt eher auf, da ich nicht so in der Geschichte drin war wie sonst, weil die Charaktere mir nicht mehr gefallen haben. Das Finale der Trilogie war kompetent geschrieben & auch sehr actionreich. Spaß beim lesen hatte man da schon, aber irgendwie konnte es mich nicht ganz überzeugen. Auch das Ende war für mich etwas zu viel des Guten. Fazit: Objektiv gesehen ist das hier ein relativ okayes Jugendbuch. Es macht nichts sonderlich schlechter als vergleichbare Bücher, aber es sticht auch nicht positiv hervor. Meine Erwartungen waren nur viel höher, da die ersten beiden Bände eben sehr viel mehr als nur okay waren. Und dieser dritte Band konnte da so gar nicht mithalten. Im Gegenteil hat es für mich sogar die beiden Protagonisten ziemlich versaut. Daher habe ich 2,5 Sterne vergeben.

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