Leserstimmen zu
Tödliche Sonate

Natasha Korsakova

Rom-Krimi-Serie (1)

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Ganz nett

Von: Baupes

20.01.2019

Ich habe das Hörbuch im Auto während der Fahrt gehört. Dafür fand ich es recht gut. Die Stimme des Erzählers ist sehr sympathisch und er schafft es, Spannung und Emotionen zu vermitteln. Auch die Geschichte an sich ist spannend und unterhaltsam.

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Das Cover ist mega schön und passt perfekt zu diesem Krimi, der in der Musikwelt von Rom spielt. Eine Agenturinhaberin wird ermordet, sie hatte Geld und war ein Biest. Familie, Angestellte, von ihr betreute Künstler - alle waren von ihr in der einen oder anderen Weise schon beleidigt oder hintergangen worden. Verdächtige gäbe es also genug. Die Polizei um Commissario Di Bernardo stochert lange im Dunkeln, denn ein ausreichendes Mordmotiv scheint niemand zu haben und durch einige weitere Angriffe dauert es, bis Di Bernardo alle Puzzlesteine beisammen hat. Die Idee zum Krimi gefällt mir gut, ich mag die Kombination von klassischer Musik und Krimi sehr gerne, auch Geschichten, die in Rom spielen. Eine perfekte Kombination! Erzählt wird der Kriminalroman in drei Ebenen: es gibt einen Vergangenheitsteil, der von Stradivaris legendärer Geige berichtet; einen Teil, in dem der/die Mörder/in zu Wort kommt; und schlussendlich der Gegenwartsteil mit dem aktuellen Geschehen. Leider erfährt man bis über die Mitte hinweg nicht, was die im Vergangenheitsteil beschriebene Geige im aktuellen Mordfall für eine Rolle spielt. Auch war mir bald klar, wer der/die Mörder/in ist. Das ist per se nicht schlimm, aber es fehlte vielleicht ein wenig an Spannung und Würze, obwohl immer wieder etwas passiert. Der Fall zog sich für mich in die Länge, weil man einfach nicht weiss, wie diese Geige ins Geschehen hineinpasst. Ich konnte, genau wie der Commissario, den Fall für ein paar Stunden vergessen und das Buch weglegen ohne das Gefühl zu haben, ich müsse dringend weiter lesen. Ansonsten fühlte ich mich wohl im ersten Krimi von Natasha Korsakova und wurde gut unterhalten. Vielleicht könnte die Autorin dem Commissario in einem allfälligen zweiten Band neue Kleidung kaufen, damit er nicht immer ans Joggen und Abnehmen denken muss und sich vollumfänglich seiner Familie, seinem Job, Fussballmatches und gutem Essen widmen kann. Fazit: Stimmiges Debüt, das man mit Wein und klassischer Musik im Hintergrund in aller Ruhe geniessen kann.

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Die Autorin ist Violinsolistin und reist für Konzerte um den gesamten Globus, aber immer wieder auch nach Rom. Der vorliegende Roman ist ihr Debütroman. Wen wundert es, dass das Thema dieses Kriminalromans die klassische Musik, Stradivaris Violinen und das Business drumherum sind? Die hochangesehene Inhaberin einer Künstleragentur wird ermordet aufgefunden. Doch wer auf der prominenten Leiter steht, wird auch angefeindet. Sowohl von abgewiesenen Künstlern, von Wettbewerbern, Mitarbeitern und nicht zuletzt von Familienangehörigen. Der Commissario Di Bernardo hat es nicht leicht, zusammen mit seinen Kollegen den Dschungel an Lügen, Intrigen, Wahrheiten und Halbwahrheiten zu lichten. Was kann der Leser erwarten? Zunächst einen durchaus spannenden Krimi mit interessanten Verwicklungen. Dann einen faszinierenden Regionalbezug zum Schauplatz Rom. Als Kontrast zu den Romanen von Donna Leon eine angenehme Alternative. Die umfangreichen Beschreibungen lassen den Leser durch die Stadt reisen. Als drittes erfährt der Leser sehr viel über das Konzertgeschäft rund um die klassische Musik im Allgemeinen und die Geschichte der Geigenherstellung im Besonderen. Sehr gut gefallen haben mir die historischen Kapitel, die in der Werkstatt Stradivaris im Jahre 1716 beginnen. Sie begleiten die Ermittlungen den gesamten Roman hindurch. Doch der Leser sollte dabei nicht vergessen, dass es sich um einen fiktiven Roman handelt. Auch wenn große Teile der Historie entnommen sind, stimmt deswegen nicht alles, was geschrieben steht. Korsakova stellt dies im Nachwort auch eindeutig klar, weshalb ich unbedingt empfehle, das Nachwort tatsächlich erst nach dem Ende des Romans zu lesen. Mit dem Wissen des Nachworts ist der Krimi vielleicht nicht ganz so spannend, aber nur vielleicht. Ein Manko allerdings sind die unendlich vielen italienischen Namen. Jede Nebenfigur, und wenn es nur der Briefträger auf der Straße ist, hat einen vollständigen Namen bekommen. Das ist verwirrend und zu viel des Guten. Trotz allem bietet der Roman spannende und interessante Unterhaltung.

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„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor „Tödliche Sonate“ (Hörbuch) von Natasha Korsakova „Ein Ehrenmann ist jemand, der Geigen spielen kann, es aber lässt.“ Antonio Stradivari Commissario Di Bernardo wurde erst kürzlich von Kalabrien nach Rom versetzt und soll nun den Mord, der an der Musikagentin Cornelia Giordano begangen wurde, aufklären. Diese wurde brutal erschlagen in ihrem Büro aufgefunden. Der Commissario betritt nun mit seinem Team eine Welt, die ihm persönlich völlig fremd ist, denn klassische Musik, Musikagenten, Opernhäuser, Violinen und musikalische Wunderkinder sind überhaupt nicht sein Terrain. Allerdings war Cornelia Giordano – die Grande Dame der klassischen Musik – bei vielen nicht sonderlich beliebt und somit kommen gleich mehrere Verdächtige in Frage. Angefangen von ihren Söhnen bis hin zu ihrer Nichte, die von der Musikagentin erfolgreich protegiert wurde. Und dann kommt noch die „Messias“, Antonio Stradivaris legendäre Violine, ins Spiel. Fazit: Natasha Korsakova ist eigentlich Violinsolistin, hatte aber immer schon sehr viel Spaß am Schreiben und präsentiert uns mit diesem Krimi ihr Debüt als Schriftstellerin. Inspiriert von ihrem eigenen Geigenmodell, einer J.B. Vuillaume-Geige aus dem Jahr 1870, eine präzise Kopie der „Messias“, war der Autorin schnell klar, der Krimi wird in der Musikwelt spielen. Natürlich spiegelt sich die eigene Musikerfahrung der Autorin, aber auch ihre gute Recherchearbeit in diesem Roman wieder. In drei Handlungssträngen lässt uns die Autorin nun in ihre mörderische Welt eintauchen. Sie führt uns zunächst in die Vergangenheit, hin zum wohl berühmtesten Geigenbauer Antonio Giacomo Stradivari und seiner „Messias“, sowie ihrer – von der Autorin erschaffenen fiktiven – Zwillingsgeige Bocciolo die Rosa (Rosenknospe). Dann in die Gegenwart von Commissario Di Bernardo und seinen Ermittlungen. Der dritte Erzählstrang erzählt von den Gedankengängen des Mörders. Und genau diese ständigen Wechsel zwischen den Handlungen machen die Geschichte sehr spannend und fesselt. Hinzu kommt, dass jeder Erzählstrang von einem anderen hervorragenden Sprecher interpretiert wird. Das macht das Hörbuch zusätzlich zu einem absoluten Hörgenuss. „Johannes Steck leiht seine charismatische Stimme Commissario Di Bernardo und dessen Team. Frank Arnold erzählt die Geschichte zweier Geigen – über die Künstler die auf ihnen spielten und ihre Reise durch die Zeit. Oliver Brod wiederum schlüpft in seinem Part in die Rolle des Mörders.“ Auch das Natasha Korsakova zur Untermalung passend an einigen Stellen des Hörbuches eigene Stücke auf der Violine spielt, bereichern das Hörbuch immens. Die Autorin hat einen schlüssigen Krimi konzipiert und mit Commissario Di Bernardo einen sehr sympathischen Ermittler kreiert. Ich fühlte mich gut von diesem Krimi unterhalten und hoffe noch mehr von Commissario Di Bernardo und seinem Team zu hören. Natasha Korsakova hat hier ein tolles Debüt hingelegt !!! Besten Dank an den „Random House Audio Verlag“ für das Rezensionsexemplar.

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Ein Hörgenuss

Von: Annika

19.11.2018

Ich bin sehr gut in das Hörbuch reingekommen. Die Beschreibung der Orte, der einzelnen Personen und sogar des Mordes sind sehr gut. Man weiß immer in welcher Zeit man sich befindet, 1716 oder in der heutigen Zeit. Die Stimmen von Johannes Steck, Frank Arnold und Oliver Brod im Zusammenspiel mit den einzelnen Violinen Stücken gespielt von Natasha Korsakova machen das Hörbuch zu einem einzigartigem Erlebnis.

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Von Rosen und Krawatten

Von: StefanieFreigericht aus Freigericht

18.11.2018

Commissario Dionisio di Bernardo will gerade joggen, als er nach Parioli gerufen wird, das schicke Viertel Roms. Die Leiche der Konzertagentin Cornelia Giordano wurde von ihrer Sekretärin Marina Adamová gefunden, als diese mit dem üblichen Mittagssnack zu ihrer Chefin zurückkehren wollte. Doch wer kann die harte Geschäftsfrau so gehasst haben, dass er sie so zugerichtet hat? Da gibt es etliche Musiker, deren Karrieren Cornelia Giordano scheinbar willkürlich zerstört hatte – und da gibt es ihre Familie, für die doch vermutlich ein Erbe herausspringen dürfte. Während sich der Commissario und seine Kollegen, Ispettore Roberto del Pino, Gerichtsmediziner Dottor Fabio Ricci und Polizeipsychologin Giorgia Magnati, durchwühlen durch schwierige Familienverhältnisse, Erbschaften, Mäzenatentum, Günstlingswirtschaft und fragwürdige „Gefallen“, passiert ein Überfall auf eine der Personen im Dunstkreis der Ermittlungen. Doch kann sich das Opfer wirklich an nichts erinnern? Und wie hängt der anonyme Brief damit zusammen? Ich war zunehmend begeistert von diesem Krimi und seiner speziellen Darstellungsform. Autorin Natasha Korsakova ist selbst Geigerin – das merkt man sehr positiv in ihrem Erstling. Da sind zum einen die Einschübe mit von ihr gespielter und komponierter Geigenmusik, stets an die jeweilige Stimmung angepasst, die in ihrer Gesamtheit aber auch das Klangpotential des Streichinstruments vermitteln, ohne zu lang zu werden (das hier MUSS man geradezu hören, nicht lesen). Dann gibt es den Wechsel vom Rom des Jahres 2017 in die Vergangenheit; angesetzt wird hier am 12. August 1716 in der Werkstatt von keinem geringeren als Antonio Stradivari. Der Leser kann diesem Pfad aus der Vergangenheit schrittweise über die Jahrzehnte folgen. Außerdem gibt es Sprünge zu einem Ich-Erzähler, der über seinen oder ihren Mord an der Konzertagentin berichtet, weitere Pläne offenbart (schön schaurig, dass ausgerechnet hier die erste Person gewählt wird). Dazu erfährt man ein wenig aus dem Leben des Commissario (zugezogen, geschieden, ein 17jähriger Sohn, Alberto, der bei der Ex, Monica, lebt), folgt den Ermittlungen durch Rom und in die Tiefen des Musikbusiness und die Kunst der Violinisten, bekommt Hunger bei den diversen Mahlzeiten (del Pino zeichnet für wahre Fressorgien verantwortlich). Man erfährt von di Bernardos Beziehungsfrust, lernt die weiteren Personen langsam mit ihm zusammen kennen – bis er beginnt, das Geflecht zu durchschauen. Währenddessen ist der Täter jedoch auch ihm näher gekommen – die mächtige Managerin war für ihn nur der Auftakt zu der namengebenden „tödlichen Sonate“. Und zu allem beherrscht die Debüt-Autorin auch einen angenehmen Humor mit einer oft trockenen Note. Das hat mir sehr gut gefallen, ich habe nebenbei noch etwas gelernt über Geigen(spiel) und Stradivari und könnte mir das sehr gut in Serie vorstellen (schließlich will ich noch wissen, wer Camilla für den Commissario war – Schwester? Kollegin? Geliebte?). Ich fand das Hörbuch sehr gut gelesen, auch wenn ich keine drei Sprecher gebraucht hätte (ich bemerkte die Unterschiede nicht unbedingt bei jedem Wechsel, hätte nur zwei Sprecher vermutet...). Leichte Abzüge, weil ich die Auflösung dann reichlich komplex fand. Dazu wünsche ich mir wie bei fast jedem Hörbuch eine Namensliste - ich habe meine aus der Leseprobe für das gedruckte Buch zusammengesucht. 4, 5 Sterne, die ich zur Aufmunterung für Nachschlag aufrunden möchte

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Kann man hören

Von: Melanie

18.11.2018

Das Hörbuch ist relativ spannend gestaltet. Die Geschichte ist gut durchdacht und die Handlung hat Hand und Fuß. Da es In diesem Buch um Violinen geht werden zwischen durch Musikstücke eingespielt. Dies finde ich persönlich sehr störend. Bei Autofahrten trotz allem gute Unterhaltung.

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Zwiegespalten

Von: um

16.11.2018

Ich finde die drei mehr oder weniger parallel erzählten Geschichten sehr gut. Grandiose Sprecher und spannend bis zum Schluss! Was mir gar nicht gefällt, ist die Musik zwischendurch. Aber das ist Geschmacksache. Ich höre gerne Hörbücher ODER Musik, und hasse es wenn ich aus der Handlung gerissen werde. Wen das nicht stört wird viel Spaß an diesem Hörbuch haben.

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