Leserstimmen zu
Löwenzahnkind

Lina Bengtsdotter

Die Charlie-Lager-Serie (1)

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Vergangenheit

Von: Leseratte77

06.06.2019

„Löwenzahnkind“ von Lina Bengtsdotter ist ein Thriller, der ganz viele Themen anspricht. Unter anderen kommt die Vergangenheit der Kommissarin mit ans Licht. Spannende und gut zu lesende Erzählweise trifft auf die verwirrende Suche nach dem Opfer und dem Täter. Nach dem Verschwinden eines siebzehnjährigen Mädchens in der Einöde von Västergötland, soll Charlie und Kollege Anders den Fall übernehmen, und das Mädchen den Eltern wiederbringen. Charlie ist nicht wohl bei dem Gedanken, denn genau in diesem Ort ist sie aufgewachsen. Wenig Arbeit, wenig Abwechslung, viel Alkohol und Langeweile, sowohl für die Jugend, als auch für die Eltern. Erinnerungen an die eigene Kindheit werden wach und beeinflussen Charlie. Kann der Fall geklärt werden? Kann Charlie ihre eigene Vergangenheit aufarbeiten? Ein spannender Thriller, der unter die Haut geht und zum Teil auf Lebensweisen aufmerksam macht, die nur krank machen können. Empfehlenswertes Buch.

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Gullspång, eine etwas trostlose Kleinstadt in Westschweden, umgeben von schöner Natur, aber ohne Perspektiven für die Jugendlichen. Nach einer Party mit viel Alkohol und Drogen verschwindet die 17-jährige Annabelle spurlos. Zur Unterstützung der hiesigen Polizei wird Charlie Lager, Stockholms fähigste Ermittlerin geschickt. Doch keiner ahnt, dass sie ein Geheimnis hat. Sie ist selbst in Gullspång aufgewachsen und wollte ihrer dunklen Vergangenheit wegen nie mehr dorthin zurückkehren. Lina Bengtsdotter hat hier einen sehr interessanten Schwedenkrimi geschrieben. Die Ermittlerin Charlie Lager ist schon eine sehr vielschichtige Person. Ihren Beruf zieht sie kontrolliert und gewissenhaft durch, aber privat verliert sie manchmal die Kontrolle. Sie hat dann Probleme mit ihren Angststörungen, mit Alkohol und damit, sich auf engere Beziehungen einzulassen. Ich finde die Autorin hat die Geschichte sehr spannend geschrieben und die einzelnen Fäden am Ende überraschend und gut zusammengeführt. Da dies Band 1 der Charlie-Lager-Serie ist freue ich mich schon auf weitere fesselnde Ermittlungen aus Schweden.

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Cover: Ein Traum für jeden Thriller-Fan, es ist schön düster, ein Haus, an einem Teich. Das lässt jede Menge Spielraum für die Fantasie. Schreibstil: Da ich schon einige Schweden gelesen hatte, hatte ich etwas Angst davor das es mich langweilen konnte. Jedoch war diese Angst nicht nötig, denn schon nach den ersten paaren Seiten konnte ich mich nicht mehr von dem Buch trennen. Diese Autorin schrieb die Geschichte so flüssig, leicht und total spannend, dass sie verschiedenen Erzählweisen gar nicht auffielen. Sie wurden so gut hineingeschrieben, dass sie eins mit der Geschichte wurden. Inhalt: Gullspång, eine Kleinstadt in Westschweden. Als in einer heißen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle spurlos verschwindet, ist schnell klar, dass Verstärkung angefordert werden muss. Mit Charlie Lager schickt die Stockholmer Polizei ihre fähigste Ermittlerin – doch was die Kollegen nicht wissen dürfen: Die brillante Kommissarin ist selbst in Gullspång aufgewachsen. Je tiefer Charlie nach der Wahrheit hinter Annabelles Verschwinden gräbt, desto mehr droht das Netz aus Lügen zu reißen, das sie um ihre eigene, dunkle Vergangenheit gesponnen hat. Doch die Zeit drängt – sie muss Annabelle finden, bevor es für sie beide zu spät ist … Meinung: Ich sah das Buch und wollte es unbedingt lesen, was ich Schluss endlich auch durfte. Und ich bin so froh darüber, denn ansonsten wäre mir etwas entgangen. Beginnen möchte ich mit den Charakteren. Charlie, eine super Polizistin, ehrgeizig, aber sie hat einige Baustellen in ihrem Leben, des einen hat sie nie ihr schlimme Kindheit verkraftet und des anderen leidet sie, meiner Meinung nach, ein Alkoholproblem. Annabelle, eigentlich ein sehr gutes und gehorsames Mädchen…ihr bleibt nichts anderes übrig, denn ihre Mutter ist sehr penedrantisch, aufdringlich und überwacht sie so gut wie sie kann… Eines Tages verschwindet Annabelle und da beginnt ihre gemeinsame Geschichte. Charlie hat große Angst davor „nach Hause“ zu kommen, sie hat ein Geheimnis und niemand weiß davon. Nicht mal ihr Arbeitskollege, erst nach und nach öffnet sich Charlie. In mühseliger klein Arbeit erarbeitet sich Charlie Fakten zu Annabelle und den Tathergang. Und auch da kommen nach und nach Dinge ans Licht, die eigentlich keiner wissen sollte. Ich fand es sehr gut, dass man das Gefühl hatte teil der Ermittlungen zu sein, man hat irgendwann angefangen Thesen aufzustellen, wie Annabelle verschwunden ist und wer der Mörder ist. Auf den eigentlichen Täter wäre ich nie gekommen. Neben der ganzen Tragik kamen auch traurige und schlimme Details aus der Kindheit von Charlie zu tage, dass Jugendamt musste einschreiten und rausholen. Denn Betty, ihre Mutter, war keine typische Hausfrau, sie hatte Probleme und ebenfalls ein tödliches Geheimnis. Dieser Thriller ist wirklich rundum gelungen und ich hoffen wir werden mehr von Charlie zu lesen bekommen.

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Spannend bis zur letzten Seite

Von: S.H.

05.06.2019

Absolut spannendes Buch, gut skizzierte Charaktere, Zeit- und Perspektivwechsel...ein guter Auftakt zu einer Krimiserie...

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Charlie ist Anfang Dreißig und Polizistin der Stockholmer Nationalen Operativen Abteilung. Sie hat keine soziale Kontakte -außer zu ihren Arbeitskollegen- und trinkt mehr als sie es tun sollte. Nähe lässt sie lediglich über One-Night-Stands zu, abgesehen von einer Affäre mit einem verheirateten Mann, die sie eher bereut. Charlie soll mit ihrem Kollegen Anders den Fall von Annabelle, eines vermissten Mädchens in der Provinz aufklären. Das Störende daran ist es, dass Charlie dafür in das Dorf fahren muss, in dem sie aufgewachsen ist und das sie seit vielen Jahren nicht mehr besucht hat. Erinnerungen durchziehen gegenwärtige Begebenheiten, Charlie kämpft mit unerwarteten Emotionen, versucht sich gleichzeitig auf den Fall zu konzentrieren. Lina Bengtsdotter beschreibt 3 Geschichten von Freundinnen, die die Vergangenheit mit der Gegenwart in unerwarteter Art und Weise verbinden und zur Aufklärung des Falles aber auch zu Klärungen in Charlie’s Leben führen. Die Stimmung ist düster, gedrückt, die beschriebenen Menschen und Lebensabschnitte glaubhaft und nachvollziehbar. Ich habe das e-Buch in meiner freien Zeit gelesen, der Schreibstil hat mit gut gefallen, die Schriftstellerin führt mit gutem Rhythmus, ohne unnötige Details aber mit klaren Beschreibungen durch die Story. Sie nimmt den Leser mit, man erlebt die Story hautnah und fiebert der Auflösung entgegen. Während längeren Autofahrten habe ich das Hörbuch gehört. Die Vorleserin ist bemüht die Atmosphäre einzufangen und die Dialoge der Charaktere mit unterschiedlichen Stimmlagen wiederzugeben. Letzteres gelingt ihr, meiner Meinung nach, nicht immer, teilweise hat man den Eindruck, dass die Personen sich anschreien, sich nicht normal unterhalten, das hat mich gelegentlich gestört. Alles in Einem: ein guter skandinavischer Krimi, mit einer interessanten, ziemlich düsteren Geschichte, in der die Spannung langsam steigt und bis zum Ende anhält, ohne sich unterwegs zu verlieren. Eine Empfehlung für Fans des nordischen Genres.

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Gelungener Debüt Roman

Von: dospi

03.06.2019

Eines vorweg: wenn man einen Thriller aus Skandinavien liest, liegt die Messlatte sehr hoch. Man denkt automatisch an die großen Thriller Autoren der Gegenwart wie Jo Nesbo, Adler Olsen, Stieg Larsson etc. Bei den genannten Autoren wurde man von Beginn an "gepackt" von der Story. Auf Löwenzahnkind trifft das auch zu. Schon nach wenigen Seiten hat man sich sein eigenes Bild von der eigenwilligen, mit privaten Problemen behafteten "Charly" gemacht. Lina Bengtsdotter steigert die Spannung bis zur letzten Seite. Das Ende der spannenden Geschichte überrascht dann doch. Der erste Teil der Charlie-Lager-Serie macht Lust auf mehr. Die Figuren sind gut skizziert. In den folgenden Teilen der Serie ist genügend Raum für private Eitelkeiten, Verehrer und undurchsichtige Kollegen. Sehr düster wird der Ort des Geschehens, Gullspång, von Lina Bengtsdotter skizziert. Die Geschichte passt sehr gut in diesen düsteren Ort. Auf jeden Fall ein gelungener Debüt Roman, der auf jeden Fall Lust auf eine Fortsetzung macht.

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Recht gut

Von: Tashi

30.05.2019

Eine neue Ermittlerin aus Schweden. Recht spannend geschrieben. Natürlich eine Ermittlerin mit psychischen Problemen, aber zu Abwechslung mal keine in der Partnerschaft. Mir persönlich war es zu wenig von dem Fall, es ging sehr viel um die Ermitterlin. Trotzdem lesenswert und vielleicht wächst die neue Serie ja mit der Zeit

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Charlie ermittelt

Von: Gerda Meister

29.05.2019

Das Cover dieses Romans zeigt in eher düsteren Farben ein einsames Haus hinter einem See. Zum Inhalt: Annabelle Roos, die Tochter von Nora und Fredrik Roos ist nach einer Party verschwunden. Die Kommissarin Charline Lager, genannt Charlie, soll bei den Ermittlungen helfen. Sie hat einen Abschluss in Psychologie, zu viel Männerbekanntschaften und ein Alkoholproblem. Annabelle lebte im schwedischen Gullspång, das zugleich auch Charlies Heimatort ist, den sie allerdings schon lange verlassen hat. Die Nachforschungen gestalten sich schwierig, keiner hat etwas gesehen oder weiß etwas. Wird es Charlie gelingen, den Fall zu klären? Im Laufe der Ermittlungen versinkt Charlie immer mehr in die Erinnerungen an ihre eigene Kindheit. Sie erfährt einige Dinge über sich und ihre alkoholsüchtige Mutter, die sie nicht wusste oder verdrängt hat. Hat Annabelles Verschwinden sogar etwas mit ihr selbst zu tun? Unterbrochen wird die Handlung immer wieder durch zweierlei Rückblicke. Zum Einen (jener Tag) geht es um Annabelle selbst aus ihrer Perspektive und zum Anderen (eine andere Zeit) geht es um zwei Mädchen, Alice und Rosa, die einen kleinen Jungen töten. Wie hängt das alles zusammen? Die Autorin schafft es sehr gut, die einzelnen Handlungsstränge zu verknüpfen und so für Spannung zu sorgen. Wer einen Thriller mag, der ohne viel Blutvergießen auskommt, ist mit dieser Autorin gut bedient.

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