Leserstimmen zu
Löwenzahnkind

Lina Bengtsdotter

Die Charlie-Lager-Serie (1)

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sehr empfehlenswert

Von: Inge39

29.05.2019

Das Buch wird beworben "Die Nummer 1 aus Schweden". Diese Aussage ist absolut zutreffend. Das Buch nimmt seinen Leser in den Bann, so dass man ganz die Zeit vergisst. Ein sehr schöner Schreibstil bei dem die Spannung bis zum Schluss bleibt und sich am Ende alles zusammenfügt. Besonders hat mir gefallen, dass alle handelnden Personen eine Geschichte haben. Z. B. die Polizistin Charlie hat persönliche Probleme, die sie versucht in den Griff zu bekommen, und ist trotz allem eine sehr pfiffige Ermittlerin. Ein tolles Buch, das ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann. Vielen Dank für das schöne Leseerlebnis.

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In der verschlafenen schwedischen Kleinstadt Gullspång verschwindet Annabelle, ein lebenslustiger Teenager. Schnell ist klar, dass sie nicht einfach von zu Hause weggelaufen ist, sodass die Stockholmer Polizei die beste Ermittlerin aussendet, um Annabelle zu finden. Doch Charlie Lager stammt selbst aus Gullspång und verbindet einige düstere Erinnerungen an ihre Heimatstadt... „Löwenzahnkind“ heißt der erste Roman der neuen Reihe um Ermittlerin Charlie Lager, die die Autorin Lina Bengtsdotter erdacht hat. Ihr Name deutet schon ein wenig darauf hin, dass sie aus Schweden kommt, dort in die Geschichte dann auch angesiedelt, und tatsächlich lassen sich viele Elemente des typischen Schweden-Krimis ausmachen, insbesondere bei der Hauptfigur, Ermittlerin Charlie Lager. Gebrochen, abhängig von Alkohol und Medikamenten, stellenweise depressiv und mit vielen Ecken und Kanten versehen. Was jedoch anfangs ziemlich stereotyp klingen mag (und es auf den ersten Seiten auch ist), wandelt sich bald zu einem sehr clever durchdachten Schachzug. Denn statt den Leser direkt über die Hintergründe aufzuklären, die zu Charlies Lage geführt haben, wird dies nur langsam, Schritt für Schritt aufgeklärt, was mit den aktuellen Ereignissen um das Verschwinden von Annabelle verknüpft wird. Man bekommt so eine Ahnung davon, dass beide Schicksale einige Gemeinsamkeiten aufweisen, wird aber immer wieder von neuen Erkenntnissen überrascht. Mir gefällt, wie sich im Laufe der Zeit die Spannung immer weiter verdichtet und beide Handlungsstränge an Stimmung hinzugewinnen. Toll auch die Szenen, die man lange Zeit gar nicht mit Ermittlerin und Fall kombinieren kann, die für sich allein zu stehen scheinen und immer wieder an besonders packenden Stellen für Dynamik sorgen. Und auch hier gibt es erst ganz am Ende eine Zusammenführung aller losen Fäden mit einigen sehr packenden Erkenntnissen, die zeigen, wie clever der Roman durchdacht ist. Lina Bengtsdotter wechselt immer wieder Perspektiven und Szenarien, was sehr abwechslungsreich wirkt und die Geschehnisse aus zahlreichen Seiten beleuchtet. Die Charaktere werden dabei sehr nahbar und lebendig dargestellt – nicht immer sympathisch und gerade deswegen so nahbar. Auch die gezeichneten Bilder sind klar und deutlich. Der Lesefluss kommt allerdings dadurch ins Stocken, da oftmals die wörtliche Rede vermieden wird und Dialoge nacherzählt werden. „Löwenzahnkind“ ist ein hervorragendes Erstlingswerk der schwedischen Autorin, die viele positive Elemente von bekannten Krimis aus ihrem Land nimmt, aber auf ganz eigene Weise interpretiert und neue Kniffe hinzufügt. Das ist sehr packend, dynamisch und lesenswert geraten, wobei sich die Handlung immer weiter zuspitzt und sehr lebendig geraten ist. Die Charaktere und die gelungen eingebauten Wendungen sorgen für einen positiven Eindruck.

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Im Mittelpunkt des Skandinavien-Krimis „Löwenzahnkind“ von der schwedischen Autorin Lina Bengtsdotter steht Charline „Charlie“ Lager, eine hochintelligente Kommissarin mit düsterer Vergangenheit. Zu viel Alkohol und lose Affären begleiten die Ermittlerin, die trotz ihrer intellektuellen Brillanz im Job, unfähig ist, Ordnung in ihr Privatleben zu bringen. Der Fall, um den es in dem Buch geht, führt Charlie Lager ungewollt wieder zurück nach Hause in das kleine Dorf Gullspång tief in der schwedischen Provinz. Hier ist sie aufgewachsen, hier lebte sie mit ihrer exzentrischen und alkoholkranken Mutter, und hier ist jetzt die 17-jährige Annabelle verschwunden. Die Ermittlungsarbeit ist für die Kommissarin eine Konfrontation mit ihrer eigenen Vergangenheit und lässt viele schmerzliche Szenen ihrer Kindheit wiederauferstehen. Charlie Lager taucht gemeinsam mit ihrem Kollegen Anders Bratt tief in das Dorfleben ein, doch niemand darf erfahren, dass sie selbst bis zu ihrem 14. Lebensjahr in Gullspång gelebt hat. Parallel zur Suche nach Annabelle, an der nicht nur die Polizei, sondern der ganze Ort beteiligt ist, erfährt der Leser in einem anderen Erzählstrang immer mehr über die verschwundene Annabelle. Das einstige Verhältnis zwischen Charlie und ihrer nunmehr verstorbenen Mutter rückt während der Ermittlungen mehr und mehr in den Vordergrund, und Charlie Lager stellt fest, dass sie nur in Gullspång Antworten auf die Ursache ihre eigenen Probleme finden kann. Kritik zu dem Roman: Lina Bengtsdotter hat mit ihrem Debüt „Löwenzahnkind“ einen mehr als soliden Kriminalroman abgeliefert, der bis zum Ende spannend bleibt. Ich selbst finde die Geschichte um Charlie Lager gelungener als die Ermittlungsarbeit zum Verschwinden eines Teenagers. Während die Arbeit der Polizei nach und nach immer neue Verdächtige hervorbringt, wird Charlie Lager an den Stätten ihrer Kindheit regelmäßig mit Erinnerungen konfrontiert: Bei der Papierfabrik etwa oder im Dorfladen, der schon viele Jahrzehnte leer steht und in dem die Dorfjugend wilde Partys feierte und immer noch feiert. Charlies Situation zuhause, als einziges Kind einer alleinerziehenden alkoholkranken Frau, die ein offenes Haus pflegt und für die gesellschaftliche Regeln eine Heimsuchung sind: „Wenn ich etwas verabscheue, mein Liebling, dann sind das Regeln. Sie betteln doch gerade danach, gebrochen zu werden“ Die Autorin arbeitet das ambivalente Verhältnis der Tochter zur Mutter gut heraus – mit allen Folgen für Charlies späteres Leben, das sie momentan nur mit Medikamenten aushalten kann. Die Ermittlungen fallen vor diesem sehr persönlichen Hintergrund ein wenig farblos aus: Hier und da tauchen Verdächtige auf, um relativ unspektakulär wieder aus dem Visier genommen zu werden. Jugendliche werden verhört, die Eltern befragt, die Suche nach Annabelle wird fortgesetzt. Und manchmal sind die Dinge auch nicht so, wie sie zunächst scheinen. In einem weiteren Erzählstrang parallel zum Geschehen erfährt der Leser einiges über die verschwundene Annabelle und ihre Geheimnisse. Einen erheblichen Anteil an der Aufrechterhaltung des Spannungsbogens haben zweifelsohne die wie wahllos eingefügte Beschreibungen über eine Freundschaft zwischen den beiden Mädchen Rosa und Alice, die außerhalb der eigentlichen Handlung steht. Damit gibt Lina Bengtsdotter dem Leser ein Rätsel auf, dessen Auflösung am Ende einiges zu beantworten mag. „Löwenzahnkind“ von Lina Bengtsdotter ist ein gut konstruierter Kriminalroman, in dem die Lebensgeschichte der Kommissarin eigentlicher Mittelpunkt der Ereignisse ist. Trotzdem sind die Ermittlungen nicht langweilig, sondern ziehen einige Wendungen und Überraschungen nach sich. Den Schluss fand ich übrigens sehr gelungen.

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Tatort Schweden -

Von: Florence J.

25.05.2019

Schweden ist das (Bücher-)Krimiland schlechthin. Lina Bengtsdotter reiht sich nun ein in die lange Liste an nordischen BestsellerautorInnen und - und die Messlatte dieser liegt hoch! Obgleich der Thriller im idyllischen schwedischen Sommer spielt, ist von dieser Idylle in Bengtsdotter nichts zu spüren - vielmehr entführt sie den Leser in das "andere" Schweden, das düster und trostlos zu sein scheint. Die Ermittlern Charlie Lager ist eine tiefgründige Protagonistin, die mit ihrer eigenen Vergangenheit zu kämpfen hat und sich dieser im Zuge der Ermittlung um die junge Annabelle, die nach einer durchzechten Partynacht verschwindet, stellen muss. Auch die übrigen Protagonisten sind von einer sorgfältigen Tiefe gekennzeichnet, was dem Leser erlaubt, sich schnell in die Situation hineinzuversetzen. Stellenweise jedoch ist die Handlung etwas langatmig und vorhersehbar, dennoch gelingt es Bengtsdotter zur Auflösung hin, zu überraschen. Alles in allem ist der Thriller ein spannender Roman für die nächsten (Sommer-)Ferien und eine kurzweilige Lektüre, die jedem Schwedenfan zu empfehlen ist.

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Schwedenkrimi

Von: Hebe

24.05.2019

Löwenzahnkind, der Debüt-Thriller von Lina Bengtsdotter, der zur Nummer 1 in Schweden und bereits in 20 Ländern veröffentlicht wurde, überzeugte mich leider nicht. Die hochtalentierte Kommissarin Charline (Charlie) Large, die in kürzester Zeit einen Abschluss in Psychologie und die Ausbildung an der Polizeihochschule absolvierte, arbeitet seit zwei Jahren beim NOA in Stockholm. Als in Gullspang, Västergötland, ein siebzehnjähriges Mädchen verschwindet, wird sie mit ihrem Kollegen Anders, zur Unterstützung der ortsansässigen Kollegen, dorthin geschickt. Mit einem zwiespältigen Gefühl macht sie sich auf den Weg. Was ihre Kollegen nicht wissen: Charlie ist in Gullspang aufgewachsen, und die Konfrontation mit den Stätten ihre Kindheit sind alles andere als einfach und wecken verstörende Erinnerungen in ihr. Für mich erfüllt der Thriller alle Klischees eines schwedischen Krimis. Die Ermittlerin mit Alkohol- und Beziehungsproblemen und einer schwierigen Vergangenheit, die Protagonisten mit psychischen Problemen. Geschickt werden drei Handlungsstränge in kurzen Kapiteln miteinander verwoben. Die verschiedenen Protagonisten und Schauplätze der Handlung sind sehr anschaulich beschrieben. Die Spannung steigert sich bis zum Schluss mit jedem Kapitel, wobei das Ende dann doch überrascht. Die Frage, was der Titel Löwenzahnkind mit dem Buch zu tun hat, erschloss sich mir, als Nicht-Psychologin, erst durch weitere Recherche. Mein persönliches Fazit: ein durchschnittlicher Thriller, den man lesen kann, aber nicht lesen muss.

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Geister der Vergangenheit

Von: Annett

24.05.2019

DIE FAKTEN: Der Krimi „Löwenzahnkind“ ist von Lina Bengtsdotter, hat 448 Seiten (ebook 320 Seiten) und ist im Penguin Verlag erschienen. Das Buch ist Band 1 der neuen Reihe um Charlie Lager. DER INHALT: Die siebzehnjährige Annabelle aus dem Ort Gullspang in Westschweden verschwindet. Kommissarin Charlie Lager kehrt an ihren Geburtsort zurück, ermittelt und muss sich den Dämonen ihrer Kindheit stellen. MEINE MEINUNG: Für mich ist das Buch eher ein Krimi als ein Thriller. Der Krimi unterteilt sich in vier Erzählstränge, die sich erst im letzten Drittel des Buches ineinander fügen. Im ersten Erzählstrang geht es um die Suche nach der verschwundene Annabelle. Im zweiten Erzählstrang wird die Geschichte von Charlies Vergangenheit in Gullspang erzählt. Im Dritten geht es dann um die Geschehnisse kurz vor Annabelles Verschwinden und im vierten Erzählstrang geht es um zwei junge Mädchen, die sich lange nirgends einordnen lassen. Mit Charlie bin ich nicht richtig warm geworden. Möglicherweise wird ihr Denken und Handeln in weiteren Bänden verständlicher. Das Cover passt sehr gut zur Atmosphäre des Buches. Gullspang stelle ich mir als einen sehr trostlosen Ort vor. Die Handlung war gut. Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Die Kapitel sind nicht zu lang und die Sätze nicht zu lang und verschachtelt, was mir persönlich gefällt. Einzig die Spannung stellte sich erst sehr spät ein. Das erste Drittel des Buches war sehr zäh und ich hab mehrfach überlegt das Buch abzubrechen und zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu lesen. FAZIT: Ein lesenswerter Krimi, der von mir 4 von 5 Sternen erhält.

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Spannung von der ersten bis zur letzten Seite

Von: steffi17881

23.05.2019

Dieses Buch hat mich einfach wahnsinnig gepackt. Die Charaktere wirkten sehr durchdacht und sehr gut ausgearbeitet. Die 3 Handlungsstränge sind toll geschrieben und aufeinander abgestimmt. Ich hatte trotz das es 3 waren nie das Gefühl das es verwirrend oder konfus ist. Die Hauptprotagonistin war wirklich toll beschrieben und man hatte teilweise das Gefühl ihren Schmerz wirklich fühlen zu können. Das Setting war einfach toll gewählt und macht richtig Lust auch mal nach Schweden zu reisen. Ich freue mich schon sehr auf ein nächstes Buch der Autorin.

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guter Schwedenkrimi

Von: maxi

22.05.2019

Ich habe das Buch fast in einem Zug durchgelesen, es war spannend geschrieben und ich würde gerne mehr von Charlie lesen :-)

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