Leserstimmen zu
Gwendys Wunschkasten

Stephen King, Richard Chizmar

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Kurzbeschreibung: Wiedersehen mit Castle Rock Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf. Zu den Autoren: Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt der Spiegel-Bestseller Mind Control. Richard Chizmar ist Verleger von Cemetery Dance Publications und Autor von Kurzgeschichten. Als Herausgeber von Anthologien wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. zweimal mit dem »World Fantasy Special Award«. Meinung: Die 12-jährige Gwendy Peterson macht im Jahr 1974 die Bekanntschaft des mysteriösen Mr. Farris, der ihr einen Wunschkasten schenkt, an dem sich mysteriöse Tasten und Hebel befinden. Gwendy, zu dieser Zeit in ihrer Schule nicht sehr beliebt, da sie etwas übergewichtig ist, nimmt das Geschenk an und bald schon bewirkt der Kasten wahre Wunder. Denn Gwendy verändert sich, ihr Leben wird in positivere Bahnen gelenkt, aber sie trägt auch einiges an Verantwortung. Stephen King und Richard Chizmar ist mit dieser Novelle eine wunderbare Geschichte gelungen, die sich in nullkommanix lesen lässt und sehr gut unterhält. Gwendy ist mir sofort ans Herz gewachsen, da sie bereits in jungem Alter einen starken Charakter hat. Auch werden, wie man es von King kennt, wieder einige Fragen die Moral betreffend aufgeworfen, die den Leser zum Nachdenken anregen. Für mich eine gelungene Kurzgeschichte, über deren Verkaufspreis sich natürlich streiten lässt, aber für King-Fans unverzichtbar sein dürfte. Fazit: Wiederum eine gelungene Kurzgeschichte aus der Feder von Stephen King mit Unterstützung von Richard Chizmar, die sich schnell lesen lässt, aber auch einigen Stoff zum Nachdenken bietet.

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Titel: Gwendys Wunschkasten Autor: Stephen King & Richard Chizmar Verlag: Heyne Sprache: Deutsch Seiten: 128 Seiten ∞ Hardcover Preis: D ∞ 10,00€ Genre: Fantasy ∞ Kurzgeschichte Reihe: Nein Wiedersehen mit Castle Rock Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf. Der Einstieg viel mir total leicht, und schnell begann dieser. Daher war ich sehr schnell in meinem Lesefluss. Da auch der Schreibstil und die ganze Geschichte sehr flott voran ging ohne lange Einleitungen war man gleich gefesselt. Natürlich ist es kein King wie ich es sonst kenne, es ist Kurz und liest sich leicht. Mir hat es aber sehr viel Spaß gemacht und die süße Geschichte über Gwendy und ihre Mysteriöse Box hat mir gut gefallen. Auch Gwendy war mir sehr Sympathisch. Mir hat ab und an vielleicht doch etwas die Informationen gefehlt, aber für diese paar Seiten war es trotzdem ein gutes Buch. Ich konnte mich gut in Gwendy hineinversetzen und der Schreibstil war Spannend. Natürlich hätte man es noch etwas mehr ausbauen können, aber so wie es ist passt es auch. Meine Neugierde über den Wunschkasten wurde zwar nicht befriedigt, aber mit dem Schluss bin ich (erstaunlicherweise) trotzdem total zufrieden. Für zwischen durch, unterwegs und für King Fans sicherlich ein Muss. Und alleine wegen der Süßen Geschichte und dem Cover lohnt es sich das Buch zu hause stehen zu haben! Das einzig, wirklich Negative ist der Preis. 10€ für nicht mal 150 Seiten find ich dann doch etwas viel. Das Cover finde ich wirklich gelungen. Es hat total süsse Details die auch im Buch eine Bedeutung haben. Es fühlt sich auch absolut gut an und das lesen hat mir mit diesem Buch wirklich Spaß gemacht! Ein wirklich gelungenes Buch. Obwohl es so wenige Seiten hat, erzählt es so viel. Ich konnte total abtauchen in die Geschichte und fand die ganze Story bezaubernd, magisch und Spannend. Für mich ein absolutes Lese Vergnügen! Für mich gibts daher 5 von 5 Masken!

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Dieses kleine Buch strotzt nur so vor wunderbaren und wundersamen Ideen. Allein der Wortursprung von Gwendy und ihr ungeliebter Spitzname Mugel sind herrlich. Aber auch der titelgebende Wunschkasten ist eine fantasiereiche Idee mit einer schönen und sicherlich auch unverhofften Auflösung. Auch wenn ich für gewöhnlich den Covern der Bücher wenig Aufmerksamkeit schenke, so ist dieses Buch ein Hingucker. Es passt einfach perfekt zur Geschichte. Jeder Leser wird an der geeigneten Stelle im Buch innehalten und sich die Motive genauer anschauen. Garantiert! Die Geschichte ist sehr gut geschrieben. Hier merkt man, dass die Autoren ihr Handwerk verstehen, auch wenn mir nicht klar ist, wer von beiden welchen Anteil an diesem Buch zu verantworten hat. Rasend schnell vergehen die Momente und die Ereignisse im Leben von Gwendy Peterson, was durch die kurzen Kapitel nochmal zusätzlich verstärkt wird. Mit dieser Kurzgeschichte beweist Stephen King aufs Neue, dass er nicht nur 1000-seitige Wälzer schreiben kann, sondern auch sehr unterhaltsame und kurzweilige Kurzgeschichten. Diese Geschichte schafft es den Leser abzuholen und mitzunehmen – und sich selbst vielleicht die Frage stellen, was man selbst mit einem solchen Wunschkasten anstellen würde. Ich kann diese Kurzgeschichte ohne Bedenken auch Nicht-King-Lesern empfehlen.

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Zu kurz

Von: Sarah Janina

31.10.2017

Die Auflösung war kaum vorhanden, beziehungsweise gab es für viele Dinge keine Erklärung, was sehr schade war, da ich gern gewusst hätte, was der Autor sich dabei gedacht hat. Der Schreibstil allerdings war super, die Charaktere toll - wie immer bei King - und auch die Atmosphäre hat gestimmt. Kann man durchaus mit Freude lesen.

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„Gwendys Wunschkasten“ ist eine Kurzgeschichte, die Stephen King gemeinsam mit Richard Chizmar geschrieben hat und für die er sich ein findiges was-wäre-wenn Szenario ausgedacht hat. Der Kurzgeschichte fehlt zwar eine Prise Substanz und eine wohl gesetzte Schlusspointe, dennoch bin ich voll auf meine Kosten gekommen bin, was nicht nur an der spannenden Idee lag, sondern vor allem an Sprecherin Anna Thalbach, die mit ihrer mädchenhaft rauhkratzigen Klangfarbe dem Plot auf die Sprünge hilft und für mich alleine schon Grund genug gewesen wäre zu „Gwendys Wunschkasten“ zu greifen. Freunde origineller Mysterien werden vor allem mit der ersten Hälfte ihren Spaß haben, die mit einer unheilvollen Atmosphäre überzeugen kann: Die 12jährige Gwendy lebt in der Kleinstadt Castle Rock und muss auf ihrem Schulweg jeden Tag an der Selbstmördertreppe vorbei. Eines Tages erwartet sie dort oben ein schwarz gekleideter Mann, der ihr ein seltsames Geschenk macht: einen Kasten mit verschiedenfarbigen Tasten und Hebeln. Ein Wunschkasten angeblich - allerdings ohne Bedienungsanleitung, denn wozu die Knöpfe im Einzelnen gut sind, das muss Gwendy selbst herausfinden. Aus großer Macht erwächst große Verantwortung. Das wussten schon Spiderman und Frodo und auch Gwendy wird eine Bürde auferlegt, die zwischen Missbrauch und Redlichkeit viele Versuchungen schafft. Wird Gwendy den Kasten benutzen? Und wenn ja, um welchen Preis? Himmel, was genau kann das Ding überhaupt? Mit diesen Fragen begleitet man die Protagonistin durch eine Handlung, die zeitlich einen Bogen von etwa zehn Jahren schlägt, zunächst gekonnt das Spannungsfeuer schürt, aber größtenteils eher feine Höhepunkte setzt. Gwendy ist ein kluges, umsichtiges, aber auch neugieriges Mädchen. Eine Heldin, wie man sie sich wünscht, eine Heldin, die Vertrauen aufbaut, aber gleichzeitig einen menschlichen Anteil Unberechenbarkeit in sich trägt. Ihr Hang zur Vorsicht bringt es leider mit sich, dass der wundersame Kasten nicht unbedingt DIE Rolle spielt, die ich erwartet hatte und vieles der Fantasie überlassen bleibt. Trotzdem war Gwendy eine sehr angenehme Erzählstimme für mich. Es mag am geringen Umfang der Geschichte liegen, aber die übrigen Charaktere sind eher dünn gezeichnet. Fiesling Frankie, der es von Anfang an auf Gwendy abgesehen hat, kommt gegen Ende eine wichtige Rolle zu, wird aber insgesamt zu halbherzig in den Plot eingebaut, so dass der Schluss zwar logisch an die Figur anknüpft, im Grunde aber auch völlig anders denkbar gewesen wäre. Es bleibt das Gefühl einer tollen Idee aber einer etwas kraftlosen Umsetzung, die mein Gedankenkarussell jedoch durchgehend in Gang halten konnte und mit der unkomplizierten Erzählweise und dem märchenhaften Unterton trotz kleiner Schreckmomente jugendfrei ist. Kurzweilig waren die zweieinhalb Stunden auf jeden Fall. Und neben Anna Thalbachs toller Sprecherleistung, waren die Metaphern zu politischen Befugnissen ein zusätzliches Schmankerl... denn eine rote Taste besitzt bekanntlich nicht nur der Wunschkasten. Die Kleinstadt Castle Rock dürfte King-Kennern übrigens ein Begriff sein. Sie spielt in Kings Büchern eine wesentliche Rolle und ist Handlungsort einer neuen Serie, die das Schaffensuniversum des Autors ins Fernsehen bringt. Möglicherweise gibt es dort auch ein Wiedersehen mit Gwendy und ihrem schwarzen Mann und - wer weiß - vielleicht sogar die ersehnte Schlusspointe. Fazit: Wer eine deftige Horrorgeschichte sucht, darf „Gwendys Wunschkasten“ gerne auslassen, wem nach einer sanften Schauerbrise ist, dem kann ich diese Novelle guten Gewissens trotz einiger Kritikpunkte ans Herz legen. Handlung: 3,5 Punkte Sprecherin: 5 Punkte insgesamt: 4 Punkte

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Ich habe die Novelle Gwendy's Button Box von Stephen King und Richard Chizmar zuerst als Original-Hörbuch kennengelernt und wurde von der Leserin förmlich in die Handlung hineingesogen. Das Wiedersehen mit Castle Rock ist ein Leckerbissen, vor allem, weil es Hintergründe zu dem oft erwähnten, aber nie besuchten Castle View und ein nettes Cameo von Sheriff George Bannerman zu bieten hat. Die Geschichte ist eine derjenigen, die einen Protagonisten über mehrere Jahre hinweg begleiten, was mir bei kürzeren Werken in der Regel nicht so gefällt, hier aber notwendig ist, um die Auswirkungen des Wunschkastens auf das Leben von Gwendy Peterson zu untermalen. Diese Auswirkungen sind eine Mischung aus faszinierend und spannend, wobei es den Autoren gelingt, sowohl deren Schattenseiten als auch deren Vorzüge ausbalanciert darzustellen. Die Auftritte des Mannes in Schwarz (vor allen Dingen von dessen Hut!) sind ebenso beklemmend wie spannend, doch verzichten die Autoren leider darauf, dessen Motivation zu beleuchten. So bleiben sehr viele Fragen offen, allen voran die, warum der Mann in Schwarz den Kasten nicht selbst behält und woher dieser Kasten wohl ursprünglich stammt. Fazit: Ein sehr interessantes Konzept, das bis zum Ende gut zu unterhalten weiß und dem Leser/Hörer immer wieder die Frage aufdrängt, wie er an Gwendys Stelle gehandelt hätte. Am Ende aber blieb ich mit zu vielen unbeantworteten Fragen zurück, um eine 5 rechtfertigen zu können.

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In jeder Stadt und auf jeder Schule gibt es diese eine Person. Die Person, die gehänselt wird, mit der man nicht spielen mag und von der man Abstand nimmt. Auch wenn es mehr als schlimm ist – leider ist es die traurige Wahrheit. Genauso ergeht es Gwendy. Gwendy ist eher pumlig als schlank. Während andere Mädchen ein wunderbares Leben führen, wird sie von ihrem Schwarm geärgert und verachtet. Doch all das ändert sich schlagartig, als dieser geheimnisvolle Mann mit seinem schwarzen Anzug und dem kleinen schwarzen Hut in ihr Leben tritt. Denn er hat etwas für Gwendy – er hat sie unter allen Menschen ausgewählt. Er hat sie auserwählt für den Wunschkasten … Auch wenn King neben Fitzek mein absoluter Lieblingsautor ist, war ich von seinen letzten Werken eher enttäuscht als erfreut. Dieses Buch konnte meine Meinung definitiv wieder richten. Über King’s Schreibstil lässt sich nicht streiten. Er ist und bleibt ein absoluter Meister seines Werks. Deshalb ist es auch sinnlos großartig über den Schreibstil zu philosophieren. Ich habe mich sofort in den ersten Seiten unsterblich in die Geschichte von Gwendy und ihrem geheimnisvollen Wunschkasten verliebt. Diese Mischung aus einem Hauch Fantasy und ganz viel ‚Märchen‘ hat es mir angetan. Auch wenn es nur 128 Seiten sind und die Kapitel relativ knapp gehalten sind, habe ich das Buch verschlungen. Gwendy ist eine so wunderbare Person. Sie ist nett, zuvorkommend, aufmerksam und vernünftig. Auch wenn sie sich im Laufe der Geschichte und der damit verbundenen Jahre ändert, so bleibt sie stets so wie sie ist. Natürlich ist auch die Aufmachung des Covers wundervoll. Der Inhalt der Geschichte spiegelt sich darin komplett wieder und durch das Holzmuster wirkt das Buch sehr edel.

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Richard Farris bezeichnet sich selbst als Wanderer. Mit kecker Melone auf dem Kopf, tingelt er, adrett gekleidet, durch ganz Amerika und beobachtet die Menschen. Hin und wieder wecken bestimmte Personen sein Interesse. Eine von ihnen ist die zwölfjährige Gwendy Peterson. Als er sie zum ersten Mal anspricht, ist sie zunächst vorsichtig. Natürlich weiß das Mädchen, dass sie nicht mit Fremden sprechen und schon gar keine Geschenke entgegennehmen soll. Als Farris ihr jedoch ein Kästchen aus braunem Holz überreicht, überwiegt die Faszination. Sie ist eine Auserwählte und es hat den Anschein, als gehöre es tatsächlich ihr. Mit diversen Hebeln und Tasten ausgestattet, erfüllt der Kasten seinem Besitzer alle Wünsche – von Schokolade über Silbermünzen und allerlei mehr. Gwendy versteckt ihren Wunschkasten erst in einem Hohlraum des Wurzelwerks einer alten Eiche im Garten, später hinter einem Ziegelstein des Keller-Gemäuers oder im Kleiderschrank. Mit dem Besitz des Kästchens geht große Verantwortung einher. Er ist ein Geheimnis und Neugier sowie Zwang, die Tasten zu drücken, sind nicht zu unterschätzen. Jahre vergehen, bis Gwendy große Schuld auf sich lädt … GWENDYS WUNSCHKASTEN bewirkt in zweiunddreißig Kapiteln über rund zehn Jahre augenscheinlich eine Menge Gutes. Das Mädchen entwickelt eine starke Persönlichkeit, bekommt Bestnoten in der Schule und erntet viel Lob und Anerkennung. Ihr Umfeld profitiert ebenso vom Glück wie sie selbst. Dennoch fragt sich Gwendy, genau wie die Leserschaft, was sich schlussendlich hinter den bunten Tasten des Kästchens verbirgt. Hell- und dunkelgrün, orange und gelb, blau und violett – eine jede gilt für einen bestimmten Kontinent. Die schwarze Taste steht für das große Ganze und die rote Taste für einzelne Wünsche in beliebiger Anzahl. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Hauptfigur die Entscheidung trifft, eine von ihnen zu betätigen. Natürlich nicht ohne Folgen! Die Erzählung von STEPHEN KING und RICHARD CHIZMAR bewegt sich in einem ruhigen Rahmen, ohne bahnbrechende Actionelemente oder übertrieben arges Blutvergießen. Das Grauen schwingt zwischen den Zeilen und betrifft vielmehr die Fragestellung „Was wäre, wenn …?“ Für Spannung ist dennoch gesorgt, weiß man nie, wann eine Taste betätigt wird, welche Wirkung dies hat und ob Gwendy den Kasten vielleicht früher oder später wieder abgeben muss. Eine ganze Reihe Eventualitäten! Der Abschluss der Novelle ist recht gefällig, stimmt dennoch nachdenklich. GWENDYS WUNSCHKASTEN erscheint als handliches Hardcover im Heyne Verlag. Die Aufmachung ist optisch wie haptisch ein Traum: Mit Holzprägung samt Furchen, wirkt das Buch selbst wie ein kleines Kästchen. Naschereien und Münzen in Spotlack, haben ebenfalls spürbare Höhen und Tiefen. Wirklich toll gemacht! Fazit: GWENDYS WUNSCHKASTEN ist kein Horror im üblichen Sinne, jedoch eine absolut lesenswerte Novelle mit Tiefgang. STEPHEN KING und RICHARD CHIZMAR funktionierten gut als Team – Idee und Umsetzung sind zweifelsohne gelungen.

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