Leserstimmen zu
Ohne ein einziges Wort

Rosie Walsh

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Gelesen wird das Buch von Britta Steffenhagen und Steffen Groth. Die Stimme von Frau Steffenhagen war mir leider nicht so ganz angenehm. Sie wirkt sehr gezwungen und konzentriert und mir hat die Leichtigkeit gefehlt. Ich bin immer wieder mit meinen Gedanken abgeschweift und konnte mich nur schwer auf das Zuhören konzentrieren. Die Stimme von Steffen Groth war mir deutlich angenehmer. Sehr stark gestört hat mich, dass bei jedem neuen Kapitel, dieses vorgelesen wurde. Das hat den Lesefluss unterbrochen und gestört und mir persönlich ist es beim Zuhören nicht wichtig bei welchem Kapitel man sich nun befindet. Der Schreibstil selbst war leider auch nicht ganz mein Fall. Die Autorin verwendet sehr ausschweifende Beschreibungen und hat eine Wortwahl, die im Alltag wohl so kaum jemand verwenden würde. Auch hier bin ich immer wieder über verschiedene Formulierungen gestolpert und es fiel mir schwer in die Geschichte hinein zu finden. Sarah ist Ende 30 verhält sich allerdings oftmals wie ein frisch verliebter Teenager mit rosaroter Brille auf der Nase. Ich konnte ihr Handeln und ihre Gedanken nur selten nachvollziehen und habe meist nur den Kopf geschüttelt. Sie lässt sich total hängen und man könnte meinen ihr Ehemann sei verschwunden und nicht etwa eine kürzliche Bekanntschaft. Eddie selbst war mir zwar sympathischer, aber so richtig warm wurde ich mit ihm auch nicht. Die Handlung spielt überwiegend in der Gegenwart, wobei es einige Sprünge in die Vergangenheit gibt. Diese waren zum Teil sehr hilfreich, um die Figuren und ihr Leben etwas näher kennen zu lernen. Während sich die erste Hälfte der Geschichte sehr zieht, wird es ab der Mitte dann deutlich spannender und auch ein Stück weit tiefgründig. Richtig überzeugen konnte mich das Hörbuch allerdings bis zum Schluss nicht.

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Meinung: Mich hat der Klappentext sofort Aufmerksam gemacht und ich wollte sofort dieses Buch lesen.Am Anfang bin ich mit den Buch nicht ganz warm geworden, da es sich eine ganze Zeit lang hingezogen und im Kreis gedreht hat. Sarah fährt mit ihren Freunden in die Heimat statt und grübelt dort über den Grund wieso sich Eddie nicht meldet. Da ich nicht zu viel verraten möchte, kann ich nur einfach sagen, das mich der Grund sehr überrascht hat. Man kann zu dem Buch nicht viel sagen ohne gleich alles vorweg zu nehmen. Dennoch kann ich sagen das die Autorin alles sehr schön geschrieben hat aber auch sehr verwirrend, was das Ende gleich noch viel überraschender macht. Empfehlung: Es ist aufjedenfall für alle sehr zu empfehlen die Roman sowieso schon gerne lesen. Dennoch kann ich sagen das dieses Buch auch für alle ist die gerne mal etwas anderes lesen wollen. Ich finde die Geschichte von Sarah ist keine normale Liebesgeschichte. Wenn jemanden der Klappentext gleich anspricht ist es ein kauf wert.

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Auf "Ohne ein einziges Wort" bin ich aufgrund des Covers aufmerksam geworden. Mir gefallen die Farben und das Motiv sehr gut. Es fällt auf und nach dem Klappentext möchte man unbedingt wissen, was sich dahinter verbirgt. Die Geschichte um Sarah und Eddie ist spannend und lädt quasi dazu ein mit Sarah mitzufühlen. Aber auch Eddie lernt man langsam immer besser kennen, sodass man als Leser mit der Zeit verstehen kann wieso er so ist, wie er ist und so handelt, wie er es tut. Beide Charaktere haben Eigenschaften und Eigenheiten, die sie liebenswert machen, sodass man ihre Geschichte auch wirklich bis zum Schluss erleben möchte. Zu Beginn braucht das Buch eine Weile bis es "in die Gänge" kommt aber es lohnt sich darauf zu warten. Mit dem plötzlichen Wendepunkt habe ich tatsächlich nicht gerechnet. Es hat mich quasi kalt erwischt und nun konnte mich nichts mehr halten, bis ich das Buch ausgelesen hatte. Die Zeitsprünge zwischen den Tagen des Glücks und nachdem Eddie verschwand empfand ich als sehr erfrischend. Unter anderem auch deshalb, weil die "Vergangenheit" nicht einfach nur chronologisch war. Denn wenn man selbst manchmal zurückblickt tut man dies ja auch nicht immer der Reihe nach. Die Frage danach was Eddie dazu brachte sich nicht mehr bei Sarah zu melden hat mich das ganze Buch über verfolgt. Es war spannend und herzerwärmend. Traurig aber auch voller Glück und Liebe. Der Schreibstil der Autorin ist gut und ich konnte der Geschichte immer folgen. Die Perspektivwechsel zwischen Eddie und Sarah haben mir sehr gut gefallen, da man die Figuren so noch besser kennenlernen durfte. Auch Sarahs Freunde mochte ich sehr gerne, da sie ihr immer beistanden und unterstützt haben. Ohne ein einziges Wort ist eine Geschichte, die es lohnt gelesen zu werden, auch wenn der Anfang es einem manchmal nicht leicht macht und sich zeitweise etwas zieht. Vielen Dank an den Goldmann Verlag und das Bloggerportal für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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„Ohne ein einziges Wort“ ist der erste Roman, den ich von Rosie Walsh gelesen habe und ich hoffe von Herzen das ich noch vieles von ihr zu lesen bekomme. Zum Cover: Das Cover hat mich sofort angesprochen, vor allem das es in meiner Lieblingsfarbe ist und zum Träumen einlädt. Meine Meinung zum Buch: Der Schreibstil von Rosie Walsh ist sehr flüssig und angenehm, wodurch ich nur so durch die Geschichte geflogen bin. Es war mir einfach unmöglich diesen Schatz aus meiner Hand zu legen, weshalb ich es in nur zwei Nächten durch gelesen habe. In meinen Augen ist dies eine wundervolle und zugleich herzzerreißende Liebesgeschichte, bei der die Augen nicht trocken bleiben, zumindest bei mir nicht. Hier wird keine 0815 Geschichte erzählt und das fand ich richtig klasse. Sarah lebt in Amerika und entschließt sich für einen Heimaturlaub nach England zu fliegen. Dort lernt sie Eddie kennen und sie verbringen eine wunderbare Woche miteinander. Dann muss Eddie weg, doch er verspricht ihr sich zu melden. Doch er meldet sich einfach nicht mehr bei ihr und bleibt unauffindbar. Sie glaubt nicht daran das er sie nur ausgenutzt haben könnte und schreibt ihm weiterhin Nachrichten und am Ende kommt ihr nur ein Gedanke, ihm muss etwas zugestoßen sein, denn das zwischen ihnen war mehr als nur Spaß, es war ein ganz besondere Verbindung. Und so versucht sie alles um herauszufinden was passiert ist, doch das was sie schließlich herausfindet … verändert einfach alles. Mehr möchte ich zur Geschichte nicht erzählen, Ihr müsst dieses Buch selbst lesen. Mich hat es gefesselt, sprachlos gemacht, umgehauen und zu tiefst berüht.

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Ich hatte bereits vor Erscheinen schon viel über das Buch gehört und freue mich daher sehr, dass ich es bei einer Buchverlosung bei lovelybooks gewinnen durfte. Die Geschichte startet auch sehr spannend und setzt sich dann kapitelweise abwechselnd in der Gegenwart und ab dem Zeitpunkt von Sarahs und Eddies Kennenlernen fort, bis der Leser dann in der Gegenwart verbleibt. Knapp die Hälfte hat sich aber leider auch sehr gezogen, war zu langatmig und als ich kurz davor war, das Buch weiterzulesen (trotz meiner Neugier zu erfahren, was passiert war), gab es eine 180 Grad-Wendung in der Handlung, und ab dann hat mich die Geschichte dann voll gepackt und ich habe sie in einem Schwung ausgelesen. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, und ich konnte mich wunderbar in die Charaktere einfühlen. Dadurch, dass man lange nicht erfährt, was eigentlich passiert war, dass Eddie sich nicht mehr meldete, ist man neugierig zu erfahren, was dahinter steckt. Ich möchte über die Handlung selbst auch nicht mehr erzählen, um nicht zu spoilern, ich kann für mich sagen, dass die Wendung in der Geschichte für mich der Knackpunkt war, der das Buch noch gerettet hat. Fazit: "ohne ein einziges Wort" ist eine wunderbare Liebesgeschichte, die unter die Haut geht und durch eine absolut unvorhersehbare Wendung in der Handlung erst so richtig gut wird. Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet, und durch die Erzählung aus beider Sicht konnte man sich gut in die Protagonisten versetzen. Ein Punkt Abzug gibt es dafür, dass sich knapp die Hälfte doch sehr gezogen hat. Trotzdem vergebe ich eine volle Leseempfehlung.

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Sarah lernt Eddie im Urlaub kennen. Sie verlieben sich recht schnell und nach ein paar gemeinsamen und glücklichen Tagen trennen sich ihre Wege. Eddie verspricht sich bei Sarah zu melden, aber alles bleibt ruhig und von Eddie kommt kein einziges Wort. Sarah macht sich Sorgen um Eddie und versinkt immer mehr in ihren Liebeskummer. Nicht ahnend das sie der Grund ist, weswegen Eddie sich nicht mehr bei ihr meldet … Von Sarah erfährt man einiges gleich am Anfang der Geschichte, wohingegen Eddie ein Mysterium bleibt, das erst nach und nach gelüftet wird. Ich hatte am Anfang meine Schwierigkeiten mit Sarah, aber nach und nach gewöhnte ich mich an sie und konnte mich ganz auf sie einlassen. Sie war für mich farblos, aber die Rückblicke in Sarahs Vergangenheit haben die Geschichte abgerundet und meine Sicht auf sie verändert. Insgesamt hatte ich aber große Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen, denn sie hat mich irgendwie gelangweilt. Jedoch wurde sie für mich mit der Zeit interessanter und spannender, so das ich doch noch in die Geschichte eintauchen konnte. Überzeugt hat mich auch, das es sehr viele unvorhersehbare Wendungen gibt. Das hat die Geschichte ein wenig aufgelockert und für mich unvorhersehbarer gemacht. Auf jeden Fall konnten mich die beiden Sprecher komplett überzeugen. Britta Steffenhagen hat die Geschichte sehr feinfühlig und mit den passenden Emotionen gesprochen, so das man ihr jedes Wort glaubte. Aber auch Steffen Groth, den ich zum ersten mal als Sprecher gehört habe, konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Rosie Walsh hat ein schönes Debüt hingelegt, das aber meiner Meinung nach nicht perfekt ist, mich aber trotzdem gut unterhalten hat.,Sarah lernt Eddie im Urlaub kennen. Sie verlieben sich recht schnell und nach ein paar gemeinsamen und glücklichen Tagen trennen sich ihre Wege. Eddie verspricht sich bei Sarah zu melden, aber alles bleibt ruhig und von Eddie kommt kein einziges Wort. Sarah macht sich Sorgen um Eddie und versinkt immer mehr in ihren Liebeskummer. Nicht ahnend das sie der Grund ist, weswegen Eddie sich nicht mehr bei ihr meldet … Von Sarah erfährt man einiges gleich am Anfang der Geschichte, wohingegen Eddie ein Mysterium bleibt, das erst nach und nach gelüftet wird. Ich hatte am Anfang meine Schwierigkeiten mit Sarah, aber nach und nach gewöhnte ich mich an sie und konnte mich ganz auf sie einlassen. Sie war für mich farblos, aber die Rückblicke in Sarahs Vergangenheit haben die Geschichte abgerundet und meine Sicht auf sie verändert. Insgesamt hatte ich aber große Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen, denn sie hat mich irgendwie gelangweilt. Jedoch wurde sie für mich mit der Zeit interessanter und spannender, so das ich doch noch in die Geschichte eintauchen konnte. Überzeugt hat mich auch, das es sehr viele unvorhersehbare Wendungen gibt. Das hat die Geschichte ein wenig aufgelockert und für mich unvorhersehbarer gemacht. Auf jeden Fall konnten mich die beiden Sprecher komplett überzeugen. Britta Steffenhagen hat die Geschichte sehr feinfühlig und mit den passenden Emotionen gesprochen, so das man ihr jedes Wort glaubte. Aber auch Steffen Groth, den ich zum ersten mal als Sprecher gehört habe, konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Rosie Walsh hat ein schönes Debüt hingelegt, das aber meiner Meinung nach nicht perfekt ist, mich aber trotzdem gut unterhalten hat.

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Handlung: Sarah Mackey ist vor 20 Jahren nach Amerika gezogen um dort einen Neuanfang zu starten. Im Herzen ist und bleibt England ihre Heimat. Bei einem Besuch in ihrer Heimatstadt in begegnet Sarah zufällig Eddie David und verbringt sieben wunderschöne Tage mit ihm. Nach den sieben Tagen fliegt Eddie in den Urlaub und verspricht Sarah, sich auf dem Weg zum Flughafen bei ihr zu melden. Doch er meldete sich nicht. Er rief nicht an, schrieb ihr keine Nachricht, nichts. Sarah ist sich sicher, ihm muss etwas zugestoßen sein. Sarahs Freunde rieten ihr, sie solle Eddie vergessen, so sind Männer eben. Doch Sarah muss herausfinden, was mit Eddie passiert ist. Der Grund für sein Verschwinden wird allerdings alles verändern.. Charaktere: Sarah ist Geschäftsführerin eines Wohltätigkeitsvereins, welchen sie gemeinsam mit ihrem noch Ehemann (leben getrennt) gegründet hat. Sie steht mit beiden Beinen fest im Leben und weiß, was sie will. Jedes Jahr zur selben Zeit besucht sie ihre Heimatstadt in England. Sarah wirkt auf mich unglaublich stark und kämpft wie eine Löwin für das, was sie will. Eddie wohnt in Sarhas Heimatstadt in England und besitzt dort eine kleine, unscheinbare Hütte in der er lebt und wohnt. Er kümmert sich liebevoll um seine kranke Mutter und trauert seiner toten Schwester hinterher. Eddie spielt einmal die Woche mit seinen Freunden in einem Verein Fußball und scheint auf dem ersten Blick ein schlichter Mann zu sein. Ab den Moment wo die beiden sich begegnen, verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander. Ab der Hälfte des Buches wurden mir beide Charaktere zu "durcheinander". So hatte ich den Eindruck, dass Sarah irgendwann verrückt wird, da sie zum Beispiel Selbstgespräche geführt hat. Ihre Verzweiflung konnte ich zum Teil nachvollziehen, denn welche Frau kennt es nicht? Man lernt jemanden kennen, versteht sich super und dann meldet er sich nicht mehr. Doch irgendwann war das alles ein wenig zu viel und absurd. Sarah hat tolle Freunde, die immer an ihrer Seite sind und alles mit ihr durchgestanden haben. Die Nebencharaktere waren sympathisch und gelungen. Schreibstil: Der Schreibstil war anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, doch nach den ersten Seiten kam ich gut in die Geschichte. Die Geschichte ist in drei Teile unterteilt, die deutlich erkennbar sind. Die Geschichte ist aus der Sicht von Sarah und Eddie geschrieben. Abwechselnd wird die Geschichte in der Gegenwart und Vergangenheit geschrieben. Erzählt wird sie aus der Ich-Perspektive. Meinung: Rosie Walsh hat mit Ohne ein einziges Wort eine Liebesgeschichte mit viel Drama und Spannung geschrieben. Ich habe das Buch innerhalb von 3 Tagen durchgelesen und konnte es gar nicht mehr aus den Händen legen, da es so spannend geschrieben ist und ich wissen wollte, was hinter dem Verschwinden von Eddie steckt. Die Geschichte um Sarah und Eddie ist sehr außergewöhnlich, dennoch hat sich vieles in die Länge gezogen und gerade am Anfang passierte einige Zeit nichts. Auch der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Insgesamt fand ich, dass es ein wenig zu viel Drama war. Ab der Hälfte folgte auf ein Drama das nächste. Mein Fazit: Ich fand das Buch spannend und gut, aber mich hat sie nicht vollends vom Hocker gehauen. Das Buch ist dennoch eine reine Achterbahn der Gefühle. Ich habe gelacht, geweint, mitgefiebert und bei manchen Sachen einfach nur den Kopf geschüttelt. Für alle, die für zwischendurch eine schöne und gefühlvolle Lektüre wollen, eine Lese- und Kaufempfehlung. 3,5/5 🌟

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Allgemein zum Buch: Titel: Ohne ein einziges Wort Autor/in: Rosie Walsh Genre: Roman Verlag: Goldmann Ersterscheinung: 14. Mai 2018 Seitenanzahl: 528 Seiten Preis: 9,99 €, Taschenbuch Meine Meinung: Ohne ein einziges Wort hat mich vor allem aufgrund der scheinbar geheimnisvollen Geschichte neugierig gemacht. Es klingt als würden die beiden Protagonisten einen wundervollen Traum leben, der so abrupt endet, dass man es sich nicht erklären kann. Normalerweise sind die typisch kitschtigen Liebesgeschichte gar nicht meins. Allerdings ist dies nur zu Beginn eine kitschige Liebesgeschichte, die sich sehr schnell in einen Albtraum verwandelt, den es zu ergründen gilt. Sarah ist ein durch und durch starker Charakter. Das merkt man bereits zu Beginn der Handlung. Sie ist zwar auch sehr durch den Wind und chaotisch, sehr aufgeweckt und teilweise verplant, aber sie kämpft für das was sie haben möchte und für das woran sie glaubt. Man muss sie einfach lieb haben, da ihre oben genannten Eigenschaften einen sie sofort ins Herz schließen lassen. Ihr Humor macht sie witzig und verleiht dem Buch eine leichte und entspannte Note. Gleichzeitig brennt sie so vor Leidenschaft und Willenskraft, dass man Sarah schon fast dafür beneiden kann. Gerade letztere Charakterzüge haben mich in den Bann gezogen und fasziniert. Eddie hingegen scheint anfangs kein Protagonist zum Verlieben zu sein. Doch man wird getäuscht. Nach und nach erfährt man immer mehr über ihn und sein Leben, was ihn nicht nur interessanter macht, sondern den Leser auch verstehen lässt wieso er so ist wie er ist. Eddie ist zurückhaltend und verschlossen, weshalb man doch wieder nicht allzu viel von ihm mitbekommt. Meiner Ansicht nach hätte es nich ein bisschen mehr sein dürfen, da ich das Gefühl hatte, das da eine noch tiefgründigere Geschichte zum Mitfühlen hätte hinterstecken können. Die Handlung ist auf der einen Seite grandios aufgebaut, auf der anderen Seite hätte sie jedoch auch spannender aufgebaut sein können. Was mir in diesem Bereich sehr gefallen hat sind die unterschiedlichen zeitlichen Perspektiven. Zum einen spielt die Geschichte in der Gegenwart wo Sarah bereits verlassen wurde. Hier spielen Trauer und Leid eine große Rolle. Da gibt es aber auch noch die Vergangenheit, in die die Leser einen Einblick bekommen. In diesen Abschnitt erfährt man vor allem Gefühl, Liebe und Leidenschaft. Ein wenig verwirrend ist jedoch, dass die Vergangenheit nicht chronologisch sortiert ist. Es macht die Geschichte zwar auch spannender und aufregender, allerdings muss man dort auch erst einmal durchsteigen, was mir teilweise schwer fiel. Des Weiteren hat sich das Buch zu Beginn hingezogen und war langatmig. Es dauerte etwas bis ich mich einfinden konnte und die Geschichte somit richtig genossen habe. Die emotionale Achterbahnfahrt, auf die einen das Buch mitnimmt, hat es für mich aber wett gemacht, weshalb das Buch von mir 5/5 Sterne bekommt. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. :)

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