Leserstimmen zu
Nadelherz

Julia Corbin

Julia Corbin (3)

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Zwei junge Frauen, die in einer einsamen Gegend zelten, werden entführt und in einem Keller in Käfigen eingesperrt. Erst nach einem Jahr werden sie durch Zufall gefunden, doch nur Tessa überlebt. Ihre Freundin und der Entführer sind tot. Tessa bemüht sich, die schwere Traumatisierung nach den brutalen Misshandlungen zu überwinden, aber sie kommt nicht zur Ruhe - sie erhält ein Kästchen mit einem menschlichen Herzen zugestellt. Kurz darauf wird auch die Leiche dazu gefunden - brutal ermordet und auf bizzare Weise aufgespießt. Und das Morden geht weiter .... Dies ist der dritte Band der Reihe um die Polizistin Alexis Hall und ihre Freundin, die Biologin Karen Hellstern. Ich kannte die Serie bisher noch nicht, hatte aber keine Probleme damit, zumal vorne im Buch die Mannheimer Kripo einzeln vorgestellt wird. Dieser Thriller ist von Anfang bis Ende sehr spannend geschrieben. Die Handlung wird in zwei Zeitebenen erzählt - einmal im Heute und dann in der Zeit der Gefangenschaft und diese Rückblenden sind teils sehr brutal und grausam zu lesen. Man merkt dem Buch an, dass die Auorin von Beruf Biologin ist, denn die wissenschaftlichen Erklärungen sind äußerst fundiert ausgeführt. Die beiden Hauptpersonen Alexis und Karen sind sehr sympathisch und haben offenbar auch schon viel durchmachen müssen. Die Spannung bleibt bis zum großen Finale sehr hoch - so muss ein Thriller sein!

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Tolles Buch

Von: Ramona

05.07.2019

Das Buch ist wirklich sehr spannend....kann es jedem der gerne Thriller liest nur empfehlen. Sehr gut und mitreißend spannend geschrieben

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Spannung, Herzrasen und Schweißausbrüche

Von: Bücherwurm

01.07.2019

Nein, ich bin nicht krank, das sind Nebenwirkungen dieses tollen Buches. Nadelherz ist das dritte Buch der Reihe rund um die Kommissarin Alexis Hall und ihre Freundin Kriminalbiologin Karen Hellstern. Wie das in so Buchreihen oft der Fall ist, fangen sie spannend und vielversprechend an, werden aber mit jedem weiteren Buch langweiliger. Man kennt den Autor und seinen Schreibstil schon, es gibt nichts Neues oder Überraschendes mehr. Das lässt sich zu dieser Buchreihe überhaupt nicht sagen. Die Autorin hält die Qualität der beiden Vorgänger-Bücher, setzt sogar nochmal eins obendrauf. Julia Corbin versteht es meisterlich, Atmosphären zu schaffen. Das Buch beginnt mit dem Satz: "Das Knarren der Bäume erinnerte an ein schmerzerfülltes Klagen, während sie vom Sturm gebeutelt wurden." Da bekommt man doch direkt eine Gänsehaut, wenn man sich vorstellt, durch dieses Setting zu laufen. Mit nur einem einzigen Satz schafft es die Autorin, dass man in der richtigen Stimmung ist, der Nervenkitzel, das gespannte Kribbeln im Bauch. An diese Gefühle sollte man sich gleich am Anfang gewöhnen, denn sie ziehen sich durch das gesamte Buch hindurch. Es wird nie zu viel verraten, die Autorin lässt einem Raum für eigene Spekulationen und Verdächtige. Nichts ist schlimmer, als wenn man schon nach den ersten 50 Seiten weiß, wer es war. Hier ist das anders, es kommen immer mal wieder Verdächtige dazu, andere werden ausgeschlossen, man darf also richtig "mitermitteln". Selbstverständlich wird dann am Ende eine Auflösung präsentiert, auf die keiner am Anfang gekommen wäre. Für mich hat dieses Buch 5 von 5 Punkten verdient, weil für mich persönlich einfach alles stimmt: Plot, Schreibstil, Gruselfaktor. Also ganze klare Leseempfehlung von mir, auch für Thrillerfans, die meinen, schon alles gelesen und gesehen zu haben.

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Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen, ich bin angefixt. Ich möchte jetzt die beiden Vorgänger auch noch lesen. Hier muss ich aber dazu sagen, dass jedes Buch in sich abgeschlossen ist, aber ich trotzdem das Gefühl habe irgendwas verpasst zu haben. Diese Geschichte hat von Anfang bis Ende Hand und Fuß. Alles macht einen Sinn. Julia ihren Schreibstil bezeichne ich als flüssig und rasant, wobei ich hier das Tempo wirklich mag - mir persönlich ist es nicht zu schnell. Der Spannungsbogen ist kontinuierlich vorhanden und steigt von Beginn bis zum Ende stetig an. Julia hat es zudem geschafft jedem Protagonisten einen einzigartigen Charakter zuzuordnen so das diese sehr authentisch auf mich wirken. Ebenso werden die Verbrechen/Gewalttaten sehr realistisch dargestellt -was auf eine Art auch sehr beängstigend ist. Auch das die Story im Hier und Jetzt und in der Vergangenheit spielt lässt die Spannung steigen und sorgt dafür, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt. Auch das Julia einiges biologisch erklärt macht diese Story so interessant. Wer jetzt wissen möchte um was es geht, den muss ich enttäuschen. Denn alles was ich euch verraten würde, würde zu sehr spoilern. Der Klappentexte ist mega gelungen und verrät euch schon einges.

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Gleich vorweg: Der dritte Thriller rund um Hauptkommissarin Alexis Hall und Kriminalbiologin Karen Hellstern kann auch alleinstehend gelesen werden. Natürlich weise ich immer darauf hin Ermittlerkrimis und -thriller wegen der persönlichen Entwicklungen der Hauptprotagonisten der Reihe nach zu lesen. Der Einstieg in "Nadelherz" ist wie gewohnt rasant. Julia Corbin fackelt nicht lange herum und als Leser ist man von der ersten Seite an gefesselt. Im Prolog wird ein Pärchen bei einer Wanderung von einem Unwetter überrascht. Sie flüchten in ein heruntergekommendes Bauernhaus, wo niemand zu wohnen scheint. Doch kurze Zeit später erfasst sie das Grauen..... In der Gegenwart wird Alexis nach einem Kurzurlaub in Großbritannien direkt zu einem mysteriösen Fall gerufen. Eine junge Frau hat mit der Post ein Päckchen erhalten, indem sich ein mit Nadeln gespicktes menschliches Herz befindet. Tessa, die Empfängerin, ist die Überlebende einer Entführung. Sie wurde damals mit ihrer Freundin lange Zeit, auf den besagten Bauernhof aus dem Prolog, in einem Käfig festgehalten und gefoltert. Kurze Zeit später wird Alexis zu einer bestialisch ermordeten Frau gerufen, deren Herz entfernt wurde und bald darauf erhält Tessa ein weiteres Päckchen..... Gibt es einen Nachahmungstäter oder gar einen Komplizen? Wie hängen die neuen Mordfälle mit Tessa zusammen und was verbirgt sie? Und warum leuchten die toten Frauen grünlich aus ihren Wunden? Alexis und Oliver ziehen Karen wegen diesem außergewöhnlichen Phänomen hinzu und stehen vor einem Rätsel.... Wie schon in den Vorgängerbänden gibt es Rückblenden in die Vergangenheit. Man erlebt mit Tessa und ihrer Freundin Jasmin ihre Entführung hautnah mit, ebenso wie die anschließende monatelange Gefangenschaft. Dabei blickt man in menschliche Abgründe und erlebt Grausamkeiten, die äußerst perfide sind. Die Schauplätze sind sehr detailliert und bildhaft beschrieben. Die düstere Szenerie hinterlässt beim Lesen Gänsehaut. Der Spannungsbogen ist hoch und steigt zum Ende hin noch. Überraschende Wendungen lassen dem Leser miträtseln und immer wieder neue Theorien aufstellen. Der Plot ist wieder außerordentlich gut durchdacht und etwas komplex. Wie schon in den Vorgängerbänden hat Julia Corbin ihre Kenntnisse als Biologin in ihrem neuen Fall wieder perfekt eingesetzt. Auch wenn hier forensische Biologie eine größerer Rolle spielt, erklärt die Autorin die Vorgänge auch für Laien verständlich. Ich finde es immer wieder sehr interessant, wie man aus Leichen lesen kann. Die Charaktere sind authentisch und facettenreich. Alexis und Karen, sowie Oliver, kennen wir bereits aus den Vorgängerbänden. In ihrer aller Privatleben hat sich einiges verändert. Vorallem Karen muss sich als ehemaliger Langzeit-Single auf ihre neue Rolle als Pflegemutter umstellen. Mit Saskia kommt eine neue Ermittlerin hinzu, die im Laufe der Zeit Volkerts Platz einnehmen soll, dessen Pensionierung bald ansteht. Die Spannung steigt zum Ende hin dramatisch an und ich muss zugeben, dass ich wirklich keine Ahnung hatte, wer hinter diesen grausamen und brutalen Morden steckt. Schreibstil: Der Schreibstil von julia Corbin ist wie gewohnt temporeich und fesselnd. Das besondere Merkmal ihrer Thriller sind die spannenden Beschreibungen der forensischen Biologie, die auch für Laien verständlich erklärt werden. Die Rückblicke in die Vergangenheit erhöhen durch Cliffhanger und Andeutungen die Spannung. Am Beginn gibt es ein kleines Personenregister der Mannheimer Kripo. Das Cover spürt sich auch diesmal durch einen 3-D Effekt plastisch an. Fazit: Ein rasanter und packender Thriller, der mit düsteren Szenerien und Grausamkeiten die Ermittler an ihre Grenzen bringt. Spannend bis zum Schluss! Eine hervorragende Fortsetzung der Hall und Hellstern Reihe, wobei der erste Band auch weiterhin mein Favorit bleibt.

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Nadelherz von Julia Corbin ist bereits der dritte Teil rund um Alexis Hall und Karen Hellstern. Die ersten beiden Teile habe ich nicht gelesen - einfach weil auch mein Tag nur 24 Stunden, aber reichlich Aufgaben und Aktivitäten abseits von Lesen und Rezensionen hat :-) Aber Nadelherz klang für mich so absonderlich, dass ich neugierig genug war, es zu lesen ...trotz aller anderen Dinge, die ich eigentlich hätte erledigen sollen :-) Nadelherz Julia Corbin Tessa ist eine junge Frau, die grauenhaftes erlebt hat. Gemeinsam mit ihrer Freundin wurde sie während eines Camping-Wochenendes gekidnappt und für mehr als ein Jahr eingesperrt. Ihre Freundin hat diesen Horrortrip nicht überlebt, aber Tessa scheint es einigermaßen verarbeitet zu haben. Doch dann schickt ihr jemand ein mit Nadeln gespicktes menschliches Herz und es bleibt nicht bei dem einen Herz. Tess reagiert darauf vollkommen unüblich und stellt die Ermittler vor ein großes Rätsel. Mein Eindruck: Wenn Albträume gar kein Ende nehmen wollen … Rasant Die Geschichte startet gleich mit sehr viel Tempo, dass eigentlich auch über  die ganze Geschichte hinweg gehalten wird. Gelegentliche kleine Atempausen verschafft mir ein bisschen das komplizierte Privatleben von Karen Hellstern, für das ich wohl doch besser die beiden Vorgänger-Romane gelesen hätte. Vorgeschichte Gleich zu Beginn wird man mitten in die Handlung geworfen und dadurch ergeht es mir nicht anders als den Ermittlern: Ich bin überrascht, entsetzt und wahnsinnig neugierig :-) Eher nebenbei erfahre ich etwas über die Vorgeschichte von Tessa und wie sie seinerzeit gefunden wurde. Aber es gibt auch eine weiter  Quelle für Informationen über die Entführung. Rückblenden Ein Teil des Romans wird von den Rückblenden zu  dieser Entführung beherrscht, die mir wirklich zwischenzeitlich das Blut in den Adern gefrieren lassen. Nicht nur, wegen der sadistischen Dinge, die sich der Entführer hat einfallen lassen, sondern eben auch wegen dem Einfluss, den er dadurch mehr und mehr bei den beiden jungen Frauen erlangt. Sich vorzustellen, was die beiden erlitten haben, macht beinahe sprachlos. Aktuelles Ein anderer Teil von Nadelherz befasst sich mit dem Schicksal der Frauen, die gerade aktuell entführt wurden und deren Herzen der Täter per Post an Tessa verschickt. Auch hier geht es grausam und sadistisch zu, es gibt reichlich blutíge Szenen und auch deren Leiden macht fassungslos -  für zarte Gemüter ist Nadelherz wohl eher nicht geeignet. Dramatis personae Das Team rund um Alexis Hall macht einen guten Job, kann aber erst einmal weitere Opfer nicht verhindern. Es ist ein bisschen schwer, sich in der Vielzahl der Personen zurechtzufinden, aber dank eines Personenindex gleich zu Beginn kann ich Kollegen, die nicht so häufig auftauchen, nachschlagen. Ich mag solche kleinen Aufmerksamkeiten, vor allem da ich die ersten beiden Bände ja nicht kenne. Spannend Ich fand Nadelherz ausgesprochen spannend ausgedacht, sehr mitreißend geschrieben und das Ende brachte mich schon ein bisschen an der Rand eines Herzinfarktes. Aber nur ein bisschen, also alles gut :-) Ein paar Dinge aus den Hintergründen beschäftigen mich ja nun doch noch, also werde ich mir wohl auch die ersten beiden Bände irgendwann noch holen müssen Mein Fazit: Nadelherz ist ein spannend ausgedachter und wahnsinnig mitreißend geschriebener, temporeicher Thriller. Er ist schon recht brutal und blutig, also eher nichts für empfindliche Leser. Mir hat er ausgesprochen gut gefallen und ich freu mich jetzt schon auf eine Fortsetzung.

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Ich habe mich sehr auf den 3. Band der Reihe um Hell & Hellstern gefreut. Ich wurde nicht enttäuscht. Was die Fälle angeht, können die Bände unabhängig voneinander gelesen werden. Sie sind in sich abgeschlossen. Allerdings finde ich, dass man am besten mit dem 1.Band: "Die Bestimmung des Bösen" anfangen sollte,um die Hintergrundinformation zu den Protagonist*innen besser verfolgen zu können. In ihrem neuen Fall haben es die Kriminalbeamtin und Kriminalbiologin mit einem sehr grausamen Täter zu tun. Er lässt die Opfer grausam sterben und verschickt ihre Herzen gespickt mit Nadeln per Post. Vor einem Jahr wurde die junge Frau Tessa Maerten mit ihrer Freundin von einem Mann in einem Käfig tief im Wald festgehalten, nur durch Zufall konnte Tessa befreit werden, ihre Freundin und der Täter sterben. Nun erhält Tessa ein menschliches Herz mit Nadeln und die schimmen Erinnerungen holen sie wieder ein. Alexis übernimmt diesen Fall und kurz darauf ist natürlich auch Karen in die Ermittlungen involviert. Sie finden eine brutal zugerichtete Leiche, die leuchtet. Was hat das zu bedeuten ? Da ist Karen mit ihren Fachkenntnissen der Biologie gefragt. Während Karen mit Chris, dem Pathologen sich mit der Alexis hat zunehmend den Eindruck,dass Tessa etwas verheimlicht... Ich war wieder voll im Geschehen. Von der ersten Seite an, die mit einem gruseligen Prolog startet, hatte ich einen Spannungpegel, der sich nur noch steigerte. Die kurzen spannenden Kapitel lesen sich sehr gut. Der tolle flüssige Schreibstil von Julia Corbin ist mir ja duch die beiden Vorbände bekannt. Die Handlung ist überhaupt nicht vohersehbar, sondern hat mich bis zur letzten Seiten rätseln lassen. Auch in diesem Band bekommen wir wieder private Einblicke in die Entwicklunge von Alexis und Karen. Die Handlungsstränge wechseln immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit, was mir auch sehr gut gefalle hat, da wir bestimmte Abläufe besser nachvollziehen konnten. Die biologischen Fachlichkeiten, die Julia Corbin als Biologin mit einbringt, haben die richtige Dosis für mich gehabt, interessant und nicht zu ausschweifend in Fachbegriffen. Das Ganze endet in einem spektakulären Finale und ich freue mich schon auf Band 4 ;)

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Nach „Die Bestimmung des Bösen“ und „Das Gift der Wahrheit“ ist dies der 3. Band der Reihe um Hauptkommissarin Alexis Hall und Kriminalbiologin Karen Hellstern. Eigentlich sind die Bände in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Trotzdem würde ich empfehlen, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man doch das Verhalten und die Emotionen der Protagonisten mit Vorkenntnissen besser verstehen kann. Und einmal mit einem dieser Bände angefangen, wird man sowieso die anderen Bände auch lesen wollen. Diesmal geht es um die junge Frau Tessa, die ein menschliches Herz gespickt mit Nadeln zugeschickt bekommt. Dies ist umso alarmierender als Tessa zusammen mit ihrer Freundin vor längerer Zeit in Gefangenschaft geraten war und über ein Jahr lang wie ein Tier in einem Käfig gefangen gehalten wurde. Anscheinend ist dieser Alptraum noch nicht wirklich vorbei. Am nächsten Tag wird auch die dazugehörige Leiche gefunden. Und schon geht es weiter. Tessa erhält das nächste Herz zugeschickt…..mehr sei an dieser Stelle nicht verraten! Ich habe die ersten beiden Bände mit absoluter Begeisterung gelesen. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen an dieses Buch recht hoch. Und ich kann schon vorweg nehmen: Meine hohen Erwartungen wurden absolut erfüllt. Ja ich finde Julia Corbin hat sich sogar selbst nochmal übertroffen. Die Protagonisten sind erneut gut ausgearbeitet und der Plot ist gut durchdacht. Meist hat man beim Lesen von Thrillern irgendwelche Verdachtsmomente und Vorahnungen. Doch hier ist das ganz anders gewesen. Bis zum Ende gab es eigentlich für mich keine wirklichen Verdächtigen und es blieb ein durchgehender Spannungsbogen von Anfang bis Ende erhalten. Am Schluss mündete das Ganze sogar noch in ein actionreiches Finale, und die Spannung hat nochmals angezogen. Es gab sogar noch eine dicke Überraschung, mit der ich absolut nicht gerechnet habe. Im Buch wechseln die Zeitstränge immer wieder ab zwischen den Geschehnissen der Gegenwart und Rückblenden aus der Vergangenheit. Beide Stränge haben mir gleichermaßen gut gefallen, allerdings waren die Rückblenden fast noch etwas packender, da sie beim Lesen in tiefste menschlichen Abgründe führen. Der Plot ist komplex, aber trotzdem sehr gut verständlich geschrieben. Da Autorin Julia Corbin Biologin ist, gibt es durch Kriminalbiologin Karen Hellstern immer wieder interessante Exkurse in die biologischen Untersuchungsmethoden. Dies ist meiner Meinung nach genau im richtigen Maß eingebaut. Alles in allem ein absolut fesselnder Thriller, dessen Ende in keinster Weise vorhersehbar ist, und der mit viel Spannung und Nervenkitzel punktet. Für mich zählt dieses Buch auf jeden Fall zu den Jahreshighlights 2019.

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