Leserstimmen zu
Mehr als tausend Worte

Lilli Beck

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Interessante Geschichte, spannend zu lesen

Von: Leseratte1405

15.01.2020

Mich hat die Familiengeschichte interessiert, gerade zur Zeit des 3. Reiches. Das Buch ist gut geschrieben, liest sich sehr spannend.

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Nach dem Buch Wie der Wind und das Meer war ich super gespannt wie das nächste Buch von Lilli Beck wird. Und als ich jetzt im Dezember endlich danach gegriffen habe war ich von beginn an gepackt und konnte es ab einem gewissen punkt nicht mehr aus der Hand legen. Zum Buch Aliza muss sich verabschieden, von allem und jedem, denn sie ist bald 17 und dann ist die Zeit abgelaufen. Dann kann sie nicht mehr mit den Kindertransporten nach England fliehen. Sie selber möchte das aber nicht, denn sie müsste ihren Verlobten Fabian zurücklassen, doch auch er wird in den Strudel des Nationalsozialismus hineingezogen, er wird zum Wehrdienst gerufen und eigentlich dürften er und Aliza sich nicht lieben, denn es ist Juden und Ariern verboten sich zu lieben. Doch Aliza muss nach England und es vergeht einige Zeit ... Meine Meinung Klar jeder hat sich hier in Deutschland auf gewissen Weise schon mit der NS Zeit auseinander gesetzt und das ich meiner Meinung nach auch unglaublich wichtig, denn wenn man vergisst was damals passiert ist, droht die Gefahr, dass es wieder passiert. Solche Bücher wie dieses hier sind wie ich finde unglaublich wichtig, damit man sich auch im Alltag immer wieder bewusst macht was damals passiert ist. Ich selber wusste schon einiges, aber vieles was in dem Buch hier aufgeführt wird, was mit den Juden damals geschehen ist, wusste ich nicht und war regelmäßig geschockt und konnte nicht weiter lesen. Während des Lesens habe ich mir einige Dokus über diese Zeit angesehen und das hat die Grausame Stimmung die das Buch vermittelt noch unterstützt. Mit den Protagonisten konnte ich mich wirklich schnell anfreunden, und zu ganz bestimmten hat man schnell ein Hass-Verhältnis aufgebaut. In die Geschichte kann man super schnell eintauchen. Leider muss ich sagen, dass es sich gegen Ende etwas gezogen hat ich musste mich über 50-100 Seiten etwas durch das Buch quälen, doch als das vorbei war und es zum Ende ging kam ein so krasser Page-Turner! Mit dem habe ich kein bisschen gerechnet. Eine große Empfehlung! Fazit Das Buch hat mich zu Anfang an geschockt und ich konnte es nicht fassen, dass genau das wirklich passiert ist. Leider hat sich das Ende ziemlich gezogen, dennoch war es ein unglaublich tolles Buch. ★ ★ ★ Sterne von 5 möglichen Sternen Zur Autorin Lilli Beck wurde in Weiden/Oberpfalz geboren und lebt seit vielen Jahren in München. Nach der Schulzeit begann sie eine Ausbildung zur Großhandelskauffrau. 1968 zog sie nach München, wo sie von einer Modelagentin in der damaligen In-Disko Blow up entdeckt wurde. Das war der Beginn eines Lebens wie aus einem Hollywood-Film. Sie arbeitete zehn Jahre lang für Zeitschriften wie »Brigitte«, »Burda-Moden« und »Twen«. »Mehr als tausend Worte« ist nach »Glück und Glas« und »Wie der Wind und das Meer« ihr dritter historischer Roman bei Blanvalet. ©amazon.com Klappentext Berlin, 9. November 1938: Aliza erwacht von durchdringenden Schreien, als ihr Großvater von der Gestapo abgeholt wird. Die politische Lage in Deutschland spitzt sich immer weiter zu, doch entgegen aller Mahnungen weigert sich ihr Vater, ein jüdischer Arzt, das Land zu verlassen. Nur seine Tochter will er im Ausland in Sicherheit bringen. Aliza ist am Boden zerstört, dass sie Fabian, ihre große Liebe, zurücklassen muss. Beim Abschied versprechen sich die beiden, nach ihrer Rückkehr zu heiraten. Doch werden sie die Wirren des Krieges überstehen? Weitere Bücher der Autorin Wie der Wind und das Meer Glück und Glas

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Wunderschön

Von: De Go

22.10.2019

Angenehm zu hörender Roman. Sehr bewegende Geschichte!

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Berlin, 9. November 1938: Aliza erwacht von durchdringenden Schreien, als ihr Großvater von der Gestapo abgeholt wird. Die politische Lage in Deutschland spitzt sich immer weiter zu, doch entgegen aller Mahnungen weigert sich ihr Vater, ein jüdischer Arzt, das Land zu verlassen. Nur seine Tochter will er im Ausland in Sicherheit bringen. Aliza ist am Boden zerstört, dass sie Fabian, ihre große Liebe, zurücklassen muss. Beim Abschied versprechen sich die beiden, nach ihrer Rückkehr zu heiraten. Doch werden sie die Wirren des Krieges überstehen? Meinung: Die Autorin Lilli Beck hab ich erst dieses Jahr für mich entdeckt. Sie ist der Grund, dass meine Liebe zu Geschichten die in Kriegzeiten spielen wieder aufgeblüht ist. Für das Buch hab ich wieder eine Zeit gebraucht. Es ist keine leichte Kost. Für mich ist es immer unvollstellbar, wie grausam diese Zeit war und was die Menschen durch machen mussten. Persönlich ist es für mich wieder ein Meisterwerk, was Lilli Beck hier gezaubert hat. Die Geschichte um Aliza spielt an zwei Orten. Berlin und London. Das macht es für mich um so interessanter. Der Schreibstil ist super und das Buch lässt sich flüssig lesen. Fazit: Es ist keine leichte Lektüre, die mir so schnell von der Hand geht. Manche Szenen musste ich verdauern oder darüber nachdenken. Trotzdem ist es für mich gelungen. Das einzige was ich anzumerken habe (aber das ist auch wirklich hochgegriffen) die letzten Seiten wo es um Aliza und Fabian geht. Hier hätte ich mir mehr gewünscht. Das Happy End war auf einmal da. Das fand ich schade aber hat mich nicht davon abgehalten die Geschichte zu lieben. Ich danke zum Schluss den Blanvalet Verlag und das Bloggerprotal für das Rezensionsexemplar. Dies hat nicht meine Meinung beeinflusst.

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Auf dem Weg zur Liebe....

Von: Melanie Schulze aus Geesthacht

29.07.2019

Rezension: Mehr als tausend Worte von Lilli Beck Klappentext: Berlin, 9. November 1938: Aliza erwacht von durchdringenden Schreien, als ihr Großvater von der Gestapo abgeholt wird. Die politische Lage in Deutschland spitzt sich immer weiter zu, doch entgegen aller Mahnungen weigert sich ihr Vater, ein jüdischer Arzt, das Land zu verlassen. Nur seine Tochter will er im Ausland in Sicherheit bringen. Aliza ist am Boden zerstört, dass sie Fabian, ihre große Liebe, zurücklassen muss. Beim Abschied versprechen sich die beiden, nach ihrer Rückkehr zu heiraten. Doch werden sie die Wirren des Krieges überstehen?  Meinung: Es ist ein spannendes Buch. Der Schreibstil ist an manchen Stellen etwas ausschweifend, was aber in diesem Fall nicht schlimm ist. Die Protagonisten sind toll und sympathisch. Die Geschichte spielt im 2. Weltkrieg und man durchlebt mit Aliza die Zeit des Krieges und die war nun wirklich nicht leicht. Zu den Protagonisten: Aliza ist eine starke Persönlichkeit die es schafft ihren Weg zu gehen,trotz der schweren Zeit. Mizzi war Aliza eine tolle Freundin,was sich zum Schluss etwas ändert. Lord Baringham mochte ich neben Aliza am liebsten. Alizas Familie ist liebevoll und sympathisch. Fazit: Ein tolles und gut recherchiertes Buch. Man durchlebt gemeinsam mit Aliza die Zeit des Weltkrieges und ich persönlich musste ab und an mal eine kleine Pause einlegen und das gelesene zu verarbeiten. ACHTUNG KLEINE SPOILER: Mich persönlich hat etwas das Ende gestört. Das aus einer tollen Freundin ohne vorherige Anzeichen plötzlich eine böse Freundin wird. Das Fabian und Aliza wieder zusammen gefunden haben fand ich schön. Alles in allem ein toller Roman mit einem etwas überraschenden Ende! 4/5 🌹🌹🌹🌹

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Vielmehr als nur tausend Worte

Von: Nik Gabl aus Südhessen

06.07.2019

Mehr als tausend Worte ist eine authentische und berührende Geschichte zwischen Aliza, der Jüdin und Fabian, dem Christen während der Wirren der NS Zeit. Der Roman ist getrieben von Liebe und Sehnsucht nach Menschen, nach Orten, nach Berufungen. Nicht nur Liebe auch Sehnsucht ist wohl eine Brücke, manchmal die einzige und/oder die letzte. Lilli Beck schreibt, dass es einem zu Herzen geht ohne kitschig zu sein.

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Ich habe dieses Buch über Rezensionen auf anderen Blogs gefunden und wusste, dass ich es lesen MUSS. Einige dieser Rezensionen haben gesagt, dass ihnen die Entwicklung von Aliza ab der 2ten Hälfte des Buches nicht mehr gefällt. Entsprechend vorbelastet bin ich an die Story heran gegangen und habe regelrecht auf den „cut“ gewartet ab wann es umschlägt. Im Nachgang kann ich den Punkt benennen, aber ich teile diese Meinungen nicht! Ganz im Gegenteil. Ich fand eher am Anfang das Liebesgesäusel nervig. Alizas Leben hat sich nur um Fabian gedreht, ihre Gedanken waren zu jedem Zeitpunkt bei … richtig Fabian. Es war Krieg, ihr war alles egal ausser Fabian. Das fand ich sehr anstrengend zu lesen. Ja ich war auch mal verliebt und jung aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mich so verhalten würde wenn Krieg ausbricht. Alizas Familie fand ich hingegen toll gezeichnet! Sehr authentisch und liebevoll war Samuel. Er tat mir so furchtbar leid wie er unter dem Blockwart Karuschke leiden musste. Dieser hat sich zwar immer ins rechte Licht gerückt und die Familie nicht GANZ hängen gelassen aber er hat immer dafür gesorgt, dass das größte Stück an ihn ging und Samuels Not ausgenutzt. Das war manchmal echt schwer zu ertragen weil ich mich sehr gut hineinversetzen konnte in die Auswegslosigkeit, die einen dazu zwingt auf die widrigen „Deals“ die Karuschke hatte einzugehen. Ich fand, dass Aliza in England erwachsen geworden ist. Sie hat Fabian nie vergessen und hat am Ende alles dafür getan um ihn und ihre Familie wiederzufinden. Was ist daran verwerflich? Hätte ich genauso gemacht vorallem wenn ich die finanziellen Mittel zur Verfügung habe. Das Ende fand ich total überzogen. Völlig unpassend. Zuviel des Guten und einfach unglaubwürdig. Total schade, das Buch war bis zu den letzten 50 Seiten wirklich authentisch, aber was dann passiert ist kann ich Frau Beck nicht abnehmen. Ich gönne es Aliza aber ich finde es völlig übertrieben, dass auf einmal jedes Steinchen auf ein anderes passt und sich alles wie von selbst fügt. Deshalb keinen Higlight Status von mir aber eine Leseempfehlung gibt es trotzdem. #gegendasvergessen

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Ein Buch das unter die Haut geht

Von: Ariane Bianca aus Oranienburg

05.07.2019

Mehr als tausend Worte ist ein Buch das mich noch lange begleiten wird,es erzählt die Geschichte der 17jährigen jüdischen Alizia die 1938 beginnt und uns schonungslos zeigt ,wie alles schleichend begann.Erst mit kleinen Einschränkungen für Juden dann mit dem grossen Knall der Reichsprogromnacht. Für Alizias Arztfamilie ist es zu spät für eine Auswanderung nur Sie hat das Glück mit einem Kindertransport nach England zu kommen. Das Buch schildert ihre unterschiedlichen Erfahrungen in England und die Stimmung dort ,die sich generell gegen Deutsche richtet Juden oder nicht ,was mir zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bewusst war. Dort geht es auch wieder um Alizias Überleben wenn auch rein im wirtschaftlichen Sinne. Gleichzeitig erzählt das Buch die Situation ihrer Familie die immer die sich immer weiter zuspitzt . Alizias Gefühle werden von der Autorin so detaliert geschildert das ich sehr nah dran war an dieser jungen Frau die sich immer wieder beweisen muss . Eines der besten Bücher über die NS Zeit die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ganz klare Empfehlung für ein gefühlvolles Buch .

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