Leserstimmen zu
Mehr als tausend Worte

Lilli Beck

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Der Titel zieht sich durchs Buch und betrifft nicht nur die Liebe zwischen Aliza und Fabian, man kann ihn auch auf die Zeit des Nationalsozialismus und die Judenverfolgung anwenden. Dass das Leben die besten Geschichten erzählt, hat Lilli Beck einmal in einem Interview gesagt und daran hält sie sich auch bei ihrem neuen Buch „Mehr als tausend Worte“. Sie führt uns mit meist präziser Recherche durch Glück und Unglück der begüterten jüdischen Familie Landau in den Zeiten der beginnenden Naziherrschaft bis zum Ende des zweiten Weltkrieges und bis in die ersten Monate nach der Befreiung Berlins. Man wird zwischen Hoffnung und Enttäuschung hin- und hergerissen. Auch wenn man die politische Situation dieser Zeit kennt, erfährt man manch Neues über jüdische Gewohnheiten. Tiefer gehende Informationen mussten aber nicht sein, denn Lilli Beck führt die Handlung straff voran. Bei der Fülle von Ereignissen ab 1938 beschränkte sie sich auf die Fakten, die immer neue Entscheidungen erfordern - im Leben der jüdischen Familie, von Aliza und ihrer großen Liebe und von der nazitreuen Familie, dem Blockwart des Hauses, in dem die Landaus in Berlin wohnen. Die Handlung wird später weitestgehend auf Aliza reduziert; es wird dennoch nicht langweilig. Lilli Beck baut in der zweiten Hälfte des Buches spannende und überraschende Ereignisse ein, sodass man gern und mit Hoffnung für ein gutes Ende weiterliest. Auch wenn mit Sicherheit einige Ereignisse im Bereich des Fiktiven und vielleicht Unwahrscheinlichen angesiedelt sind, man leidet und fühlt mit der Hauptperson mit. Der Schreibstil von Lilli Beck ist flüssig, manche Sätze wurden etwas pathetisch formuliert. Nur an wenigen Stellen ist der Satzbau holprig, dann muss man zweimal lesen. Das Besondere an diesem Buch ist, dass es zur Aufarbeitung der Geschichte des Zweiten Weltkrieges einen wichtigen Platz erhalten sollte und damit lege ich es vor allem jungen Lesern ab ca. 15 Jahren ans Herz. Auch jene, die nicht gern und nicht oft lesen, kommen mit dem Lesen und dem Inhalt gut zurecht, denn die Botschaft der Liebe ist der Grundgedanke von Lilli Becks Buch.

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Perfekte Urlaubslektüre

Von: Evelyn

26.02.2019

Das Buch „Mehr als tausend Worte“ von Lilli Beck eignet sich perfekt für entspannte Stunden. Die Liebesgeschichte der Hauptcharaktere lässt einen nicht mehr. Man wird in die Welt der Jugendverfolgung hineingezogen und fühlt bei dem Gelesenen sofort mit. Toll geschrieben !

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Irgendwie ein Muss...

Von: Pixi

21.02.2019

Ein Buch mit historischem Hintergrund--einfach hervorragend geschrieben. Die Erzählung aus unterschiedlichen Sichtweisen lässt sich flüssig lesen; also, keine Seiten, die man teilweise "überfliegen" muss. In die Geschichte kann man sich gut hineinversetzen. Da ich "Bücher mit Hintergrund" liebe, bin ich vielleicht etwas befangen. Aber, ich meine: ein Buch, welches man gelesen haben sollte.

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Sehr interessante Sichtweise

Von: Karina

17.02.2019

Als ich angefangen habe, das Buch zu lesen konnte ich es kaum aus der Hand lesen. Die verschiedenen Sichtweisen verstärkt das Lesevergnügen. Die Geschichte ist eindrucksvoll erzählt. Der Hintergrund ist immer wieder erschreckend und darf doch nie vergessen werden. Weiter so

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Lilli Beck, Mehr als tausend Worte

Buchhandlung Buchfink

Von: Andrea Koopmann aus Münster

25.01.2019

Lilli Beck schafft es immer wieder, mit ihren Büchern zu fesseln. Auch wenn ich schon sehr viele Bücher, sowohl im Jugendbuchbereich, als auch in der Belletristik, zum Thema Nationalsozialismus gelesen habe, hat mich ihr Buch sehr berührt. Sie schreibt einfühlsam und hoffnungsvoll und ich konnte mich gut in die Situatin der Protagonistin versetzen. Das Ende entspricht sicherlich nur selten der Realität, passt aber ins Gesamtbild des Buches. Es ist wichtig, dass gerade in der heutigen Zeit neue Bücher über den Schrecken des Nationalsozialismus erscheinen, um hoffentlich viele Menschen zu sensibilisieren. Ich werde es gerne meinen Kunden empfehlen.

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