Leserstimmen zu
Blake

Jack Heath

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Ich als riesengroßer DEXTER-Fan musste natürlich BLAKE kennenlernen. Blake wird nämlich gerne mit dem berühmt berüchtigten Dexter in einem Satz genannt und verglichen. Schnell habe ich aber gemerkt, dass die beiden nicht wirklich viel gemeinsam haben. Abgesehen vom Töten von Attentätern oder Mördern und dem Bedürfnis ein Verlangen zu stillen, ist Blake ganz anders. Blake hat Hilfe von oben, der ihm Verbrecher, die bereits tot sind, reserviert und wortwörtlich serviert. Denn Blakes perverses Verlangen dürstet nach Blut und Fleisch, welches er mit Genuss verzehrt. Es sind eher viele Merkmale, die unterschiedlich sind, anstatt dass Blake und Dexter Gemeinsamkeiten haben. Blake ist für mich ein ganz eigenständiger und auf eine bizarre Art und Weise interessanter Charakter. Identifizieren kann ich mich zwar nicht wirklich mit ihm, aber verstehen sehr wohl. Zumindest einen kleinen Teil. ;) Um sprichwörtlich an sein Menschenfleisch zu gelangen, welches wohl geschmacklich dem Speck des Schweins am ähnlichsten kommt, löst er im Auftrag des FBI von Hoston als Zivilberater diverse Fälle. Ein gerettetes Leben im Gegenzug für einen toten Körper zum Verspeisen. Das hört sich total krank an und ist es auch! Als Geschichte jedoch sehr witzig und amüsant umgesetzt. Zwischendurch lese bzw. höre ich sehr gerne einen Krimi oder Thriller, um etwas frischen Wind in meinen doch sehr jugendlichen und fantastischen Lesegeschmack zu bekommen. Blake ist hier eine vorzügliche Wahl, da dieser Thriller einiges bietet und tolle Abwechslung bringt. Seine Elemente von, was wirklich gut und was definitiv böse ist, sind zwischenmenschlich ungetrübt erzählt und interessant aufgebaut. Auf der einen Seite widert es einen an, dass er einen toten Körper für ein gerettetes Menschenleben bekommt, und auf der anderen Seite fiebern wir Leser mit und wünschen ihm, dass er den Fall löst. Sehr zwiespältig. :D Zudem erzählt Blake seine Geschichte sehr trocken und damit wirklich amüsant. Seine Gedanken zu bestimmten Alltagssituationen, die für uns ganz normal erscheinen und von uns wenig bis gar keine Beachtung geschenkt werden, sieht man erst mit Blakes Gedankengang anders und auch ernster. So wird ein Kuss des Verlangens, für uns eigentlich sinnlich und liebevoll, zu einer krankhaft perversen Leidenschaft. Blake war noch nie jemand anderem mit seinem Lippen so nah, ohne kräftig hineinzubeißen. Bei vielen Momenten der Erzählung musste ich schmunzeln oder laut lachen. Der Protagonist scheint zwar eine abnorme Neigung zum Kannibalismus zu haben, ist aber keines Wegs blöd. Im Gegenteil! Sein Scharfsinn und dazu seine trockene Art, machen ihn mega symphytisch. Grade dann, wenn er sich ertappt fühlt und sich gekonnt lässig aus seiner eigenen Schlinge ziehen muss. Sehr, sehr unterhaltsam. ~ Fazit ~ Sehr makaber und dennoch berauschend spannend. Ein Thriller, der zwar blutige und in manchen Szenen sehr widerliche Beschreibungen enthält, aber durch seine amüsante und rasante Art und Weise der Erzählung fesselnd und bewegend ist. Blake erzählt mit einer Leichtigkeit seinen Alltag, der keineswegs nur eine Lappalie ist. Mit seiner unnatürlichen Vorliebe zu Menschenfleisch, beschreibt er seine Geschichte amüsant und zugleich entsetzlich. Berauschend widerlich!

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Aufmerksam wurde auf dieses Buch durch Padi von PadiLovesBooks. Sie schwärmte von der Handlung, sodass ich mir auch mal den Klappentext durchlas und einfach nur angefixt wurde. Es klang richtig gut und ich musste es einfach im Bloggerportal anfragen. Der Schreibstil von Jack Heath finde ich unglaublich fesselnd und ich habe quasi an den Seiten geklebt. Geschrieben ist der erste Band der Timothy Blake Reihe aus der Sicht des gleichnamigen Charakters. Trotz seines sehr gewöhnungsbedürftigen Lasters habe ich Blake sehr schnell in mein Herz geschlossen und mit ihm mitgefiebert. Auch bietet das Buch zu Beginn jedes Kapitels eine kleine Rätselfrage, die hinten im Buch gelöst wird. Diese Unterhaltung Einbeziehung des Lesers hat mir sehr gut unterhalten, auch wenn ich die Rätsel eigentlich nie von selbst lösen konnte. Die Handlung des ersten Bands war sehr spannend und man wird zu Beginn gleich in die Geschichte hineingeworfen. Blake arbeitet schon fürs FBI und hat seinen Deal (hier werde ich nicht mehr verraten, da es sonst spoilern würde). Doch für einen neuen Fall (er hilft in der Regel dabei vermisste Personen zu finden, bei denen das FBI nicht mehr weiterkommt) bekommt er einen neuen Partner bzw. eine neue Partnerin. Diese ändert sein gewohntes Muster und des Öfteren droht sein Laster aufzufliegen. Mir hat die Chemie zwischen Blake und seiner neuen Partnerin sehr gut gefallen und hat ein bisschen Schwung in die Geschichte gebracht, da er so auch ein bisschen über seine Vergangenheit berichtete und ich einen Einblick darin bekam, wie er zu diesem Menschen werden konnte. Denn auch hier zeigt sich, dass Menschen nicht immer "böse" geboren werden, sondern dazu gemacht werden. Ob durch äußere Einflüsse oder Taten. Zwischendurch hatte das Buch mal seine Längen oder ich konnte den roten Faden nicht immer gleich erkennen. Doch nach ein paar Seiten geschah wieder etwas, sodass die Spannung sich wieder aufbaute und mich mitriss. Das Ende dagegen konnte mich komplett überzeugen und umhauen. Der Autor löste den Fall gut und schlüssig auf und die letzten Seiten versprechen einen spannenden und vor allem interessanten zweiten Band. Ich bin schon heiß drauf und bin gespannt, ob dieser auch übersetzt werden wird (hoffentlich!) und wann er dann erscheint. Der erste Band der Timothy Blake Reihe von Jack Heath gefiel mir sehr gut. Der Schreibstil war fantastisch und führte schnell durch die Seiten, aber dennoch schlichen sich kleine Längen in die Geschichte. Wären diese nicht gewesen, hätte es die volle Punktzahl bekommen.

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Timothy Blake ist ein Einzelgänger und ziviler Berater, den das FBI engagiert, wenn es nicht mehr weiter weiß. Blake hat eine spezielle Vereinbarung mit dem Außendienstdirektor des FBI bezüglich der Vergütung seiner Arbeit. Er ist ein Meister des Rätsel-Lösens, der scheinbar immer die Details zu bemerken scheint, die sonst niemanden auffallen. Er verdient sogar seinen geringen Lebensunterhalt damit Rätsel zu lösen die Leute ihm schicken. Des Weiteren, teilt er sich ein Haus mit einem paranoiden Drogendealer und besitzt nur zwei Outfits. Zunächst fragt man sich, wie dieser brillante Mann in einer solchen Notlage landete. Aber durch vielen Rückblenden, die das Buch durchziehen, lernt man Blakes tragische Kindheit kennen und beginnt zu erkennen, wie der kleine Junge zu diesem Mann wurde. Ich habe die vielen Wendungen dieses Buches sehr genossen, da diese oft sehr unerwartet kamen und die Handlung sehr interessant gemacht haben. Als großer Thriller-Fan kann ich ehrlich sagen, dass ich noch nie zuvor ein Buch über Kannibalen gelesen habe, der als Ermittler Verbrechen aufklären. Einige Szenen waren ziemlich grausam bzw. eklig, aber was erwartet man, wenn davon gesprochen wird, Menschen zu essen und deren Überreste zu entsorgen. Den einzigen Minuspunkt den ich an das Buch vergeben muss, ist leider das Ende, welches ich als einen schlechten Abschluss für das Buch erachte. Jedoch habe ich mich mal schlau gemacht und entdeckt, das es im englischen schon einen zweiten Teil gibt. Ich finde es toll, dass es zu Beginn eines jeden Kapitels ein kurzes Rätsel gibt, dessen Antwort auch immer etwas mit dem Kapitel zu tun hat. Es hat wirklich Spaß gemacht die Antworten herauszufinden und wenn man mal nicht auf die Antwort kommt, kann mal am Ende des Buches alle Antworten nachlesen. Es war eine nette Geste, die gut zu Blakes Rätselhaftigkeit passt.

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Wow.. WAS ein Buch! Cover: Ich muss ja gestehen: ich war wirklich sehr skeptisch diesem Buch gegenüber, weil ich die Vermutung hatte, es wäre ein "billiger Abklatsch" von Dexter (eine meiner Lieblings Serien!) Aber da habe ich mich (zum Glück!) getäuscht. Einfach weil das Cover für meinen Geschmack große Ähnlichkeit mit dem Titelbild von Dexter hat.. Aber es ist trotz gut und interessant gemacht und passt zum Inhalt finde ich (auch wenn ich Gesichter auf Dem Cover eigentlich absolut nicht ausstehen kann.. ) Zum Inhalt: Nein - Blake hatte etwas ganz eigenes - seine eigene Geschichte, seinen eigenen Charakter.. natürlich gab es kleine "Überschneidungen", aber ich hatte auch nicht erwartet, dass das Rad neu erfunden wird! Und es war einfach ein wirklich gutes Buch! Die Rätsel zum Anfang von jedem Kapitel, und der ganze Plot.. ehrlich, ich bin schon lange nicht mehr bei einem Buch so lange im Dunkeln getappt was den "Täter" angeht. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr flüssig lesen und die "Ekel-Momente" von denen ich immer wieder gelesen habe in Bewertungen, waren "relativ überschaubar" meiner Meinung nach, da hat der Autor für solch ein Buch das richtige Maß gefunden. Oder ich bin vielleicht, was das anbelangt, sehr hartgesotten..😅 Blake gehört bereits jetzt zu einem meiner Jahreshighlights! Daher bekommt es von mir auch wirklich verdiente 5 Sterne Ich finde auch (im Gegensatz zu manchen anderen) das Ende sehr schlüssig, alles andere hätte ich als heuchlerisch empfunden und nicht stimmig. Blake bekommt eine klare Leseempfehlung, man sollte das Genre „Thriller, Psychothriller etc.“ jedoch wirklich lieben um das Buch auch zu mögen, weil es (ganz vielleicht) doch etwas an die Grenzen geht !

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Besonders

Von: Suse

07.04.2019

Amerika, Gegenwart. Timothy Blake ist ein genialer Profiler und steht als inoffizieller FBI-Mitarbeiter auf keiner Gehaltsliste. Er hat nämlich ein geheimes Laster und wird nicht mit Geld entlohnt, sondern mit etwas, das seine dunklen Triebe befriedigt. Als Blake mit seiner neuen Partnerin Special Agent Reese Thistle eine heikle Geldübergabe einfädelt, geht die Sache schief: In einem gestohlenen Wagen finden sie eine Schaufensterpuppe mit einer menschlichen Niere darin. Blake, der sein finsteres Geheimnis sorgsam hüten muss, gerät unter Verdacht … Der Autor: Jack Heath, geboren 1986, hat sich schon als Kind darüber beklagt, dass ihm die meisten Bücher nicht spannend genug sind. Er begann selbst zu schreiben, recherchierte in Leichenhallen und Gefängnissen und bereiste zahlreiche Länder. Mit »Blake« legt er seinen ersten harten Thriller vor. Heath lebt in Canberra, Australien. Meine Meinung: Dieses Buch wird ja sehr mit der Serie Dexter verglichen. Ich kenne die Serie jedoch nicht und konnte mir daher auch nichts darunter vorstellen noch kann ich Vergleiche ziehen. Mich hat einfach die Thematik in diesem Buch sehr angesprochen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ich muss jedoch ehrlich gestehen das ich am Anfang des Buches so meine Probleme hatte in die Geschichte zu finden. Der Schreibstil des Autors war am Anfang nicht so meins. Ich habe aber weitergelesen und was soll ich sagen, es war großartig. Sehr spannend und originell. Die Idee hinter der Geschichte war für mich mal was ganz anderes und hat mich sehr mitreißen können. Auch die Charaktere waren hier so gut beschrieben und haben ein Gesicht bekommen. Ich habe mitgefiebert und es wirklich sehr gerne gelesen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat mir der Stil sehr gut gefallen. Und trotz der Dicke des Buches hat der Autor den Spannungsbogen hochhalten können. Von mir eine klare Empfehlung. Es hat mich neugierig auf die Serie gemacht und ich mochte den Protagonisten so gerne. Besonders und Einzigartig. Einfach mal was ganz anderes auf den Markt, als die typischen Thriller.

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Blake

Von: ZeilenZauber

04.04.2019

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Timothy Blakes Geheimnis, werde ich euch nicht verraten. Das müsst ihr schon selber herausfinden, wenn ihr euch traut. Denn ich warne euch, dieses Buch ist nichts für Zartbesaitete. Stellenweise ist es verdammt eklig. Vor allem, wenn es um Blakes Vergangenheit, die man nach und nach erfährt, geht. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und so hörte ich immer Blakes Gedanken, seine Überlegungen und erlebte alles hautnah mit. Dementsprechend wurde ich von den gleichen Dingen überrascht wie Blake. Aber zwei oder drei Mal war ich ihm eine Nasenlänge voraus und ich weiß nicht, ob es meiner Krimi-Thriller-Paranoia oder doch der in diesem Moment einfachen Struktur der Geschichte geschuldet ist. Überhaupt ist dieses Buch eine Ansammlung an Unterschieden. Bleiben wir bei der Spannung. Mal ist es total spannend und mal verliert sich der Autor in langatmigen Beschreibungen. Ja, im Ganzen gesehen, wurde die Spannung wellenförmig gesteigert. Doch sie flachte auch zwischendrin immer mal wieder bei den beschreibenden Passagen ab. Der Schreibstil Heaths ist auch äußerst unterschiedlich. Auch ohne Action schreibt er knackig-kurz und die Handlung nimmt Fahrt auf. Doch dann wird in einer Szene wieder in epischer Länge über die Gegebenheiten gefaselt, wo eigentlich Fahrt aufgenommen werden sollte. Also eine recht unausgewogene Schreibe. Der Sprecher Martin Bross liest im Großen und Ganzen prima. Nur wenn er versucht mit unterschiedlichen Stimmen Figuren zum Leben zu erwecken, ist er nicht wirklich erfolgreich. Da bedarf es noch einiger Übung. Liest er einfach das Buch, nimmt er den Leser prima mit und kann Gefühle und Stimmungen transportieren. Das klingt jetzt alles recht negativ, doch ich wurde gut unterhalten und vor allem der Ansatz der Story und Blakes Geheimnis ist mal was völlig anderes. Ich vergebe gern knappe 4 Profiler-Sterne und bin froh, dass ich mein Essen das komplette Hörbuch bei mir behalten habe.

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»Blake« ist ein Thriller aus der Feder von Jack Heath und im Heyne Verlag erschienen. Der Autor verspricht einen Ermittler, wie nie zuvor ein Ermittler war, doch ob sich dieses Versprechen auch hält? Handlung Amerika, Gegenwart. Timothy Blake ist ein genialer Profiler und steht als inoffizieller FBI-Mitarbeiter auf keiner Gehaltsliste. Er hat nämlich ein geheimes Laster und wird nicht mit Geld entlohnt, sondern mit etwas, das seine dunklen Triebe befriedigt. Als Blake mit seiner neuen Partnerin Special Agent Reese Thistle eine heikle Geldübergabe einfädelt, geht die Sache schief: In einem gestohlenen Wagen finden sie eine Schaufensterpuppe mit einer menschlichen Niere darin. Blake, der sein finsteres Geheimnis sorgsam hüten muss, gerät unter Verdacht … Schreibstil Jack Heath hat einen guten Schreibstil, mit dem er seine Geschichte sehr gut gestaltet hat. Sein sehr bildhafter Stil hilft einem ausgezeichnet in die Geschichte zu kommen, jedoch wünscht man sich von Zeit zu Zeit, dass seine Bildsprache nicht so realistisch wäre. Besonders in den doch recht blutigen Szenen. Rundum schafft es Jack Heath jedoch mit seinem Schreibstil, dass man nicht die Lust beim Lesen verliert und von einer spannenden Situation in die Nächste schlittert. Buchcover Im Grunde ist das Buchcover zu »Blake« nichts Besonderes. Es zeigt das halbe Gesicht eines Mannes, der Blut auf seinem Shirt hat. Trotzdem finde ich es super ansprechend. Wahrscheinlich liegt das am Blick der abgebildeten Person, denn dieser jagt mir einen Schauer über den Rücken. Persönliche Meinung Meine Meinung zu »Blake« von Jack Heath ist positiv ausgefallen. Immer wieder dachte ich, dass ich dem Täter auf der Spur sei und doch wurde ich überrascht und musste mit meiner Tätersuche von vorne beginnen. Dabei wirkt die Auflösung des Falls keineswegs an den Haaren herbeigezogen, auch wenn ich ab und zu Schwierigkeiten hatte, denn Gedankengängen des Autors zu folgen. Auch muss ich gestehen, dass es mir manchmal etwas zu eklig war, denn wenn es um die Beschreibung von Blut geht, bin ich ein weichen. Ebenfalls gut hat mir gefallen, das Blake nicht gerade ein Sympathieträger ist. Man eckt mit dem Protagonisten in manchen Ansichten an, jedoch will man ihn trotz allem weiter bei den Ermittlungen begleiten. Ein spannender Thriller, mit dem doch etwas eigensinnigen Ermittler.

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Protagonist Blake Okay Blake ist irre, doch so irre, das es dafür wohl ein neues Wort geben sollte. Ich muss gestehen ich war mega gespannt auf diesen Protagonisten, einfach weil er mich ein bisschen an Dexter erinnert, aber nein, tatsächlich legt Blake eine Schippe drauf oder auch zehn… So oder so, ist er wirklich faszinierend, er verfügt aufgrund seiner ungepflegten Art nicht über diese bestimmte Anziehung die ich erwartet hatte, doch er ist raffiniert, gerissen, ein Trickser, einTäuscher und spielt in diesen Bereichen in der Profiliga. Schade nur, dass ihm das zwischenmenschliche aufgrund seines „Lasters“, das eine zentrale Rolle in seinem Leben spielt, flöten gegangen ist. So war leider immer nur dieser Dreh- und Angelpunkt in seinem Fokus. Ansonsten war ich wirklich gespannt bis zu letzten Seite, einfach weil man die Tiefen seiner Psyche ergründen will, doch bei dem Gedanken, dass es wirklich so Menschen geben soll, läuft es mir kalt den Rücken runter. Story-Aufbau Jack Heath hat einen Schreibstil, der einen in seinen Bann zieht. Sofort ist man in der Story drin und auch seine bildhafte Erzählweise ist unfassbar gut, was an manch weniger schönen Stellen des Buches auch für Übelkeit sorgen kann, aber das gehört wohl einfach dazu. Die Story an sich ist eher simpel, und auch hierin ist der Mittelpunkt immer Blakes Gelüste. Da rutschen auch mal die Ermittlungsarbeiten in den Hintergrund. Während man 3/4 des Buches das Gefühl hatte, man kommt dem „eigentlichen“ Verbrecher kaum auf die Spur, wird das Buch im letzten Teil doch rapide zum Ende gebracht, was einen teils hektischen Eindruck vermittelt. Doch alles in allem, dreht sich ja doch alles nur um Blakes Geheimnis, so dass leider auch das Charisma ein bisschen abhanden kommt. Alles in allem ein guter Thriller, der nichts für Menschen mit niedriger Ekel-Faktor-Grenze ist.

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