Leserstimmen zu
H.O.M.E. - Das Erwachen

Eva Siegmund

Die H.O.M.E.-Reihe (1)

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STORYBOARD: Zoë lebt auf den ersten Blick gesehen ein perfektes Leben. Sie hat einen Freund der sie liebt und Freunde, mit denen sie an der H. O. M. E. - Akademie lernt und gemeinsam mit ihnen für eine wichtige Mission trainiert. Alles läuft super, bis zu jenem Tag, als Zoë in einem dunklen Raum in einem Bett zu sich kommt und ihr plötzlich ein Mann ins Gesicht blickt. Nach einem kurzen Kampf wird alles wieder schwarz vor ihren Augen und sie meint, dass alles nur geträumt zu haben. Doch als sie das nächste Mal erwacht, findet sie sich in einem Krankenhaus wieder. Als ihr behandelnder Arzt, Dr. Akalin, ihr erzählt, dass sie aus einem jahrelangen Koma erwacht ist und ihre Familie sie sehen möchte, weiß sie nicht, was Realität und was Einbildung ist. Nachdem Zoë aus dem Krankenhaus entlassen und nach Hause zurückkehrt ist, fällt ihr die Eingewöhnung schwer. Durch immer wiederkehrende Erinnerungen und einige Ungereimtheiten begibt sich Zoë, gemeinsam mit ihrem Bruder und dessen bestem Freund, Kip, auf eine Reise quer durch Berlin, um hinter das Geheimnis zu kommen. MEINUNG: Ich mag die Ideen und den Schreibstil von Eva Siegmund sehr und als ich erfuhr, dass es eine neue Dilogie von ihr geben wird, musste ich den ersten Band von "H. O. M. E. - Das Erwachen" (cbt Verlag) sofort lesen. Dabei bleibt der Klappentext recht geheimnisvoll und so war meine Neugierde, was mit Zoë geschehen ist, geweckt. Die Geschichte startet auch gleich mit der Protagonistin und man lernt ihren Alltag an der H. O. M. E. - Akademie kennen. Dieses Leben ist geprägt von Disziplin, Gehorsam und Lernen. Die Schüler werden hier fast schon militärisch erzogen, da verschiedene Kampftechniken sowie Fremdsprachen auf dem Lehrplan stehen. Dabei kommt Zoë eine besondere Rolle zugewiesen, da sie als Captain für eine geheimnisvolle Mission vorgesehen ist. Auch mit ihrem Freund, Jonah, den sie über alles liebt, läuft alles super - ein perfektes Leben, könnte man meinen. Doch diese Idylle platzt wie eine Seifenblase, als Zoë in einem Bett erwacht und nicht weiß, wo sie sich befindet. In diesem dunklen Raum erkennt sie nur schemenhafte Umrisse von anderen Betten, begleitet von seltsamen Geräuschen. Als sich plötzlich ein männliches Gesicht in ihr Blickfeld schiebt, nimmt ihr Überlebenswille und das erlernte Wissen aus dem täglichen Training die Kontrolle, aber da Zoë zu geschwächt ist, verliert sie diesen Kampf und alles um sie herum versinkt im schwarzen Nichts. Als Zoë das nächste Mal erwacht, befindet sie sich in einem Krankenhaus und rätselt, ob alles nur ein Traum war. Mit Zoë wurde ich zu Beginn nicht richtig warm, zwar ist sie ein starker Charakter und hat das Herz auf dem rechten Fleck, jedoch machte sie es mir nicht gerade leicht, sie zu mögen. Während ihrer Zeit auf der Akademie kam sie mir resolut und zielstrebig vor, aber in Berlin war sie mir zunächst etwas wankelmütig. Natürlich muss sie sich erst einmal wieder zurecht finden, was alles andere als einfach ist, sind die vielen Eindrücken und Informationen, was in Berlin und auf der Welt geschehen ist, doch sehr beängstigend. Zum Glück legte sich mein Gefühl dahingehend, da sie im weiteren Verlauf der Handlung wieder zu sich selbst fand. Zoë´s Bruder, Tom, ist ihr gegenüber zu Beginn eher skeptisch eingestellt, da er nicht wirklich glaubt, dass er seine Schwester wieder zurück hat. Doch je mehr Zeit er mit Zoë verbringt und sie ihm Einzelheiten aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit erzählt, umso überzeugter ist er. Tom ist hier wirklich der große Bruder und er sorgt sich nicht nur um seine Schwester, sondern möchte, dass ihre Familie wieder zusammen findet. Ich mochte Tom, da er für seine Überzeugung und dem Wunsch nach ein wenig Harmonie, in dieser schweren Zeit, alles tun würde. Als Zoë Toms besten Freund Kip kennenlernt und mehr über sein Schicksal erfährt, fühlt sie sich auf eine besondere Weise mit ihm verbunden. Kip war mir sofort sympathisch und man muss ihn einfach mögen. Ein weiter Punkt, der mir sehr gut gefiel, war die Botschaft, die sich hinter seinen Tattoos verbirgt. Eine schöne Idee der Autorin, die ich als sehr bewegend empfand. Für ihn steht schon nach kurzer Zeit fest, dass er Zoë unbedingt helfen muss, wohl auch, weil er nicht gegen seine Gefühle für sie ankommt. Gemeinsam versuchen sie hinter das Geheimnis zu kommen und je mehr die drei herausfinden, umso mehr muss sich Zoë entscheiden, auf welcher Seite und für welches Leben sie kämpfen möchte. Eva Siegmund ist hier ein toller Mix aus Thriller und Dystopie gelungen, der sich gut und zügig lesen lässt. Gerade die Beschreibungen der Menschen und deren Lebensumstände im Zuge der knappen Ressourcen, wie Wasser, Nahrung, Kleidung und Jobs, empfand ich als sehr realistisch dargestellt und diese erzeugten bei mir eine bedrückende Stimmung. So ein Leben möchte ich niemals führen. Zwar hatte ich die eine oder andere Vermutung in welche Richtung die Story gehen könnte, aber mit diesem Ende habe ich nicht unbedingt gerechnet. Nichtsdestotrotz haben mir die Handlung und die gewählten Aspekte innerhalb der Geschichte gut gefallen. FAZIT & BEWERTUNG: Eva Siegmund verwebt in "H. O. M. E. - Das Erwachen" (cbt Verlag) gekonnt sehr aktuelle Themen, wie Wasserknappheit, Dürren, Hungersnöte und Flüchtlinge zu einer spannenden und guten Dystopie, welche absolut realistisch und zugleich beängstigend auf den Leser wirkt. Dabei regt der Inhalt sehr zum Nachdenken an und ich bin sehr gespannt, wie es mit Zoë, Kip und den Anderen weitergehen wird - 4,5 von 5 Nosinggläser.

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Inhalt: Nach 12 Jahren erwacht die 17-jährige Zoë aus dem Koma. Völlig orientierungslos findet sie sich in einem schäbigen Berliner Krankenhaus wieder, denn Zoë kann sich nicht daran erinnern, jemals ins Koma gefallen zu sein. In ihrer Erinnerung hat sie die vergangenen 12 Jahre die Eliteakademie H.O.M.E. besucht, um für eine geheime Mission ausgebildet zu werden. Zoë beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln, als sie immer mehr Flashbacks über ihre Zeit an der Akademie heimsuchen. Was ist Fiktion und was ist Wirklichkeit? Zoë beginnt Nachforschungen anzustellen und kommt nach und nach hinter ein gut gehütetes Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird. Cover: Die Covergestaltung gefällt mir außerordentlich gut. Das Cover ist sehr clean gehalten und an das Setting des Buches angelehnt. Am oberen Rand erkennt man ein altes Gebäude, das an eine Eliteuniversität erinnert und im unteren Bereich findet man die Skyline von Berlin. Der Titelschriftzug dominiert das Cover als zentrales Motiv. Meinung: Sehr lange habe ich auf die neuste Reihe von Eva Siegmund hingefiebert. Nach ihrer Pandora-Dilogie bin ich ein großer Fan ihres tollen Schreibstils. Auch mit „H.O.M.E. – Das Erwachen“ hat sie bei mir wieder voll ins Schwarze getroffen. An einem Abend habe ich dieses grandiose Buch durchgesuchtet und ich frage mich, wie ich die Wartezeit auf den finalen Band nun aushalten soll. „H.O.M.E. – Das Erwachen“ spielt in einer dystopischen Zukunft, die gar nicht mal so abwegig erscheint. Die Welt leidet unter einer verheerenden Dürre und die Menschen fliehen in den Norden, wo es noch genügend Trinkwasser gibt. Zoë erwacht in einem Berlin, das stark von der Wasserknappheit gezeichnet ist. Die Menschen stehen vor den Krankenhäusern Schlange, um wenigstens ihre Kinder versorgt zu wissen. Sauberes Wasser können sich die Wenigsten leisten und skrupellose Firmen versuchen aus der Verzweiflung der Menschen noch Profit zu schlagen. Eva Siegmund transportiert diese düstere und bedrückende Grundstimmung äußerst gut und man fragt sich sofort, gerade nach der extremen Trockenheit in diesem Jahr, wie real dieses Zukunftsszenario werden kann. Es hat mich erschreckt und auch zum Nachdenken gebracht, denn wir gehen mit dem Gut Wasser viel zu sorglos um. Schließlich sind wir es gewohnt, dass es für uns jeden Tag im Überfluss vorhanden ist. Trotz der ernsten Thematik ist „H.O.M.E. – Das Erwachen“ ein unterhaltendes Jugendbuch. Eva Siegmund beschreibt ihre Settings und Figuren sehr liebevoll und detailliert, sodass man ohne Probleme komplett in die Story abtauchen kann. Der Spannungsbogen ist sehr schön ausgearbeitet und baut sich bis zur letzten Seite kontinuierlich auf, um in einem genialen, aber auch grausamen Cliffhanger zu münden. Für mich ist das Ende wirklich das i-Tüpfelchen des gesamten Buches. Zoë ist eine interessante und vielschichtige Protagonistin. Mit ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit kämpft sie sich durch Berlin, um hinter das Geheimnis ihrer Erinnerungen zu kommen. Dennoch hat Zoë auch eine sehr verletzliche Seite, die sie für den Leser schon früh zur Sympathieträgerin werden lässt. Man fiebert wirklich gern mit ihr mit. Die anderen Charaktere sind ebenfalls äußerst vielfältig angelegt. Nach und nach blickt man hinter die Fassaden der Menschen und es gibt die eine oder andere Überraschung. Am 11. März 2019 erscheint der finale Band der Reihe „H.O.M.E. – Die Mission“. Fazit: Eva Siegmund ist mit „H.O.M.E. – Das Erwachen“ ein grandioser Einstieg in ihre neueste Dilogie gelungen. Vom Setting, über die Figuren bis hin zum tollen Worldbuilding – hier stimmt einfach alles. Sehr gern vergebe ich für diese unterhaltsame Dystopie volle 5 Ananas.

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Zuerst lernt der Leser Zoë auf der Elite-Akademie kennen. Die 17-jährige ist dort seit ihrem 5. Lebensjahr. Ihr Leben ist ausgefüllt mit Lernen und Training. Sie wird für eine Mission vorbereitet. Zoë ist die Kapitänsanwärterin dieser Mission. Alles ist perfekt inklusive ihrem Freund Jonah. Doch dann wacht Zoë in einem Krankenhaus auf. Sie soll 12 Jahre im Koma gelegen sein. Ihr Leben an der Elite-Akademie und die Liebe für Jonah fühlen sich aber real an. Zoë soll Menschen, die ihr fremd sind, Mama und Papa nennen und mit ihnen nach Hause gehen. Nur ihren Bruder Tom erkennt sie. Zoë ist mutig und schlau. Sie ist eine Kämpferin. Sie ist es gewohnt, andere zu führen. Sie hinterfragt nichts, sie folgt Befehlen. Furcht ist eine Schwäche und Schwäche konnte ich mir nicht erlauben. Seite 164 Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Zoë in der ersten Person erzählt. Die Protagonistin war mir sofort sympathisch. Ich konnte sehr gut in ihre Gedankenwelt eintauchen und mit ihr mitfühlen. Die Charaktere sind alle sehr liebevoll gestaltet. Sie wirken alle authentisch. Eva Siegmund schreibt jugendlich und frisch. Mit ihren bildhaften und detaillierten Beschreibungen konnte ich mir das Berlin der von ihr erdachten Welt gut vorstellen. Ich war sofort in der Geschichte drinnen. Eva Siegmund lässt gleich nach Zoës Erwachen Spannung aufkommen und wirft einige Fragen auf. Der Leser ist genauso neugierig wie Zoë, was mit ihr passiert ist und wie sie in dem Krankenhaus gelandet ist. Die Autorin kann die Spannung auch das gesamte Buch über aufrecht erhalten. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Eva Siegmund konnte mich fesseln und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Grundidee hat mir gut gefallen. Die Autorin hat sich viele Gedanken über die Welt gemacht, in der Zoë erwacht. Die Geschichte und das Setting sind gut durchdacht. Die Welt ist erschreckend. Das Wasser ist knapp. Die Menschen kämpfen täglich ums Überleben. Die Protagonistin ist den Luxus und Überfluss der Elite-Akademie gewohnt und muss sich erst anpassen. Mir haben schon die Bücher Pandora und Cassandra der Autorin sehr gut gefallen. Genauso konnte sie mich auch mit H.O.M.E. 1 - Das Erwachen begeistern. Das Buch zählt für mich zu meinen Lese-Highlights des Jahres. Nach dem Cliffhanger am Ende freue ich mich schon sehr auf den Folgeband. Fazit: Großartiger Reihen-Auftakt! Kurzweiliger Lesespaß! Spannend und fesselnd! Leseempfehlung!

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