Leserstimmen zu
H.O.M.E. - Das Erwachen

Eva Siegmund

Die H.O.M.E.-Reihe (1)

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Ich war auf dieses Buch nicht vorbereitet, sodass es mich mit voller Breitseite umgehauen hat. Was für ein unglaublich tolles Buch! Die Geschichte ist extrem gut durchdacht, es wurde auf alle Details geachtet und man findet als Leser sofort in die Geschichte rein. Ich wollte sofort wissen, was hinter H.O.M.E steckt und was jetzt tatsächlich Realität ist, wem man trauen kann und wem nicht. Die Story hat so eine Intensität an sich, dass sie mich mehrere Tage lang nicht losgelassen hat. Ich habe mit der Protagonistin wirklich mitgefiebert und wollte genau wie sie endlich allem auf die Schliche kommen. Besonders interessant waren die kurzen Kapitel, die andere Sichtweisen bzw. Gespräche beinhaltet haben, denn dadurch hat man als Leser einen Rundumblick erhalten, den man auch benötigt, um den Faden nicht zu verlieren. Die Autorin hat einen sehr wortgewandten und flüssigen Schreibstil, der unglaublich viel Charakter besitzt. Die angesprochene Thematik ist nichts, was völlig abwegig ist, denn auch uns könnte das Problem irgendwann noch mehr beschäftigen. In einigen Ländern ist das jetzt schon der Fall. Es ist schön, mit welch starkem Ausdruck die Autorin hier auf das Thema hinweist und die Geschichte damit verwebt, sodass ein perfektes Zusammenspiel entsteht. Ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen.

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Eindruck: Nach „Pandora - Wovon träumst du?“ und „Cassandra - Niemand wird dir glauben“ veröffentlicht Eva Siegmund mit „H.O.M.E. - Das Erwachen“ nun ein weiteres Jugendbuch bei cbt. Zoës Geschichte spielt in einer dystopischen Zukunft von Berlin, in der Wasserknappheit den Menschen zu schaffen macht. Wer es sich leisten kann, ist in den Norden geflohen, wo noch immer frisches Wasser aus den Hähnen sprudelt. Die ehemalige Hauptstadt ist an vielen Stellen verwahrlost und heruntergekommen, die Kriminalitätsrate sprunghaft angestiegen. Dabei sind die Beschreibungen sehr bildhaft und ich habe mich stets an Zoës Seite gefühlt, als sie ihre ersten unsicheren Schritte durch Berlin unternommen hat. Alles wirkt mutlos, als hätten die Bewohner der Stadt längst aufgegeben. Nur stellenweise blitzt Hoffnung auf - in frisch gestrichenen Häuserfassaden oder lächelnden Gesichtern, in Studenten, die tagein tagaus dafür lernen, um die Zukunft besser zu machen. Die Story ist spannend und voller Wendungen. Nicht nur Zoë beginnt an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln. Was ist real und was ein bloßes Hirngespinst? Wem kann sie vertrauen? Ist alles, woran sie jemals geglaubt hat nur ihrer Vorstellungskraft entsprungen? Immer wieder erleidet Zoë Flashbacks in ihre Zeit an der Akademie, sodass die Grenzen von Realität und Fiktion auch für den Leser verschwimmen. Die rückwärts wie ein Countdown laufenden Kapitel erhöhen zudem doch die Spannung. Als Figur handelt Zoë nachvollziehbar, sie ist den fremden Menschen in ihrem Leben misstrauisch gegenüber, hält sie auf Abstand und ist stets kampfbereit. Erst nach und nach taut sie etwas auf und öffnet sich, teilt ihre Erlebnisse an der Akademie und berichtet von ihrer Ausbildung. Die Akademie selbst wird insgesamt lediglich in kleinen Passagen erwähnt, sodass wir leider über Zoës Team noch recht wenig erfahren. Eva Siegmunds neuer Jugendroman ist nervenaufreibend, modern und steckt voller Überraschungen. Das Tempo ist durchgängig sehr hochgehalten, sodass man das ganze Buch am liebsten in einem Zug lesen würde. Immer wieder werden neue Hinweise gegeben, die das Gesamtbild ein bisschen erweitern und Spielraum für neue Mutmaßungen geben. Der erste Band der H.O.M.E Dilogie endet in einem Cliffhanger, der uns mit vielen Fragezeichen über dem Kopf zurücklässt. Was hat sich die Autorin wohl für den Folgeband einfallen lassen? Was passiert mit Zoë? Ein paar Anhaltspunkte für mögliche Entwicklungen gibt es bereits und es findet sich eine Andeutung von Sci-Fi Elementen, die mich neugierig macht. Ich bin definitiv schon gespannt und freue mich bereits auf den Folgeband „H.O.M.E. - Das Erwachen“, der im März ebenfalls bei cbt erschienen ist. Bewertung: 4,5 von 5 Sternen Lisa von Prettytigers Bücherregal • https://prettytigerbuch.blogspot.de • https://www.facebook.com/prettytigerbuch/

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Als ich das Buch ausgepackt habe war ich mir sicher: Eines der schönsten Bücher in diesem Jahr! Ganz klar. Aber ich habe natürlich sehr gehofft, dass der Inhalt überzeugt, denn bei nem Buch kommt es eben auch auf den Inhalt an. Der hat aber restlos überzeugt. Der Leser begleitet Zoe aus der Ich-Perspektive durch die Geschichte. Zoe ist ein echt cooler Hauptcharakter, denn sie bemerkt im Laufe des Buches von beiden Seiten die Guten und die Schlechten. Gleichzeitig wird klar, wie hin und her gerissen sie in dieser, unseren Welt ist. Zunächst, weil sie eigentlich an die Akademie gehört, von der man am Anfang auch ein wenig mitbekommt. Dann natürlich dadurch, dass sie in dieser Dystopischen Welt aufgewacht ist, in der es weder genug Wasser noch etwas Ordentliches zu essen gibt. Doch ein weiteres Problem gibt es: Obwohl Zoe im Koma lag, kann sie lesen, schreiben und kämpfen. Wieso das so ist, kann weder sie sich noch ihr Bruder Tom, noch die Ärzte einen Reim drauf machen. Und da kommt auch schon der zweite wichtige Charakter ins Spiel: Tom. Er ist Zoes großer Bruder und ist der einzige, dem sie sich nach einiger Zeit anvertraut. Er hilft ihr herauszufinden, weshalb sie denkt, sie wäre auf der Akademie gewesen bzw. möchte auch herausfinden, warum sie aufgewacht ist. Doch alleine können sie das nicht schaffen und so suchen sie Hilfe bei Toms bestem Freund Kip, dessen Bruder wiederum ebenfalls ins Koma gefallen war, doch dieser ist in diesem gestorben. Plötzlich werden alle drei verfolgt und es spitzt sie immer mehr zu, bis es zum großen Höhepunkt des Buches kommt. Kip wird zu einem zweiten Loveinterest von Zoe, da sie eigentlich mit Jonah auf der Akademie verlobt ist, doch Kip beginnt ihr auch den Kopf zu verdrehen und sie ihm offensichtlich auch. Diese Gefühlsentwicklung ist unglaublich realistisch gehalten, aber auch stereotypisch für solch eine Dystopie, doch ich finds super! Denn Kip wird als Gegenspieler zu Jonah aufgezogen und ich hoffe, dass ihre Gefühle zu Kip und Jonah eine große Rolle im zweiten Band spielen werden! Eva Siegmund schafft es in diesem Roman ein unglaublich realistisches Bild eines zukünftigen Berlins zu zeichnen. Viele Jugendbücher spielen in Amerika, heißt in meinem Fall oft, dass ich mir eine Stadt ausdenken kann, vielleicht hab ich Anhaltspunkte. Aber in Berlin, einer Stadt, in der ich oft war, fühlte ich mich heimisch, so als ob ich mit Zoe und Co durch die Stadt ziehen würde. Und so realistisch wie dieses kaputte Berlin beschrieben wird, war es schon krass. Fazit Eva Siegmund hat mit dem Buch eine wirklich tolle und spannende Dystopie geschrieben, die in keinem einzigen Wort vorhersehbar war. Die Charaktere sind spannend gestaltet, auch wenn es stereotypischen Gegenspieler gibt, der hoffentlich noch eine Rolle spielen wird. Das Ende war packend und macht Lust auf den nächsten Band.

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Ich fand die Szenerie wirklich bemerkenswert. Wie sieht die Welt aus, wenn nicht mehr genug Wasser für alle da ist? Und wenn das Wasser so teuer ist, dass man es sich kaum noch leisten kann? Von der ersten Seite an hat mich Zoe in ihren Bann gezogen. Irgendwie fand ich sie nicht sonderlich sympathisch, aber ihre Geschichte hat mir sehr interessiert. Sowas habe ich vorher noch nie gelesen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band. Sich vorzustellen, 12 Jahre lang im Koma zu liegen, dann aufzuwachen und nicht ist so, wie man es die letzten Jahre erlebt hat, muss schrecklich sein. Es war wirklich spannend, Zoe auf ihrem Weg zu begleiten. Auch ihr Bruder und Kipp haben mir sehr gefallen. Das Ende war für mich zwar nicht unerwartet, da ich den Titel des zweiten Bandes schon kannte, aber unglaublich spannend und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll. Außerdem hat mich das Thema der Wasserknappheit beschäftigt. Einmal habe ich in der Badewanne gelesen und dachte mir: Ist das gerade dein Ernst? Dabei kannst du doch nicht so viel Wasser verschwenden! Da ich gerne Dystopien und SciFi-Romane lese, war es einfach ein tolles Buch mit einer Geschichte, die alles andere als 0815 ist! Ich kann es nur jedem ans Herz legen, der gerne solche Romane liest.

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Ein Buch genau nach meinem Geschmack: Die Welt scheint für Zoë zu Beginn perfekt zu sein, sie hat einen tollen Freund, mag ihr Leben, auch wenn sie einen strengen Plan hat, an den sie sich zu halten hat und scheint sehr zufrieden zu sein. Doch dann wacht sie in Berlin auf und alles ist anders. Berlin ist ein trostloser, grauer Ort. Dort führt man ein kaputtes Leben, ohne Natur und ohne Wasser. Alles ist Zoë so fremd, die Dürre und das Elend ist wirklich sehr gut heraus gearbeitet und dadurch sehr ergreifend. Zoë Gefühlschaos ist mit Händen zu greifen und nachzuspüren, so gut beschreibt die Autorin ihr Wechselbad der Gefühle. Der Kontrast zwischen den zwei Welten ist so krass, die Unterschiede so enorm, dass einem das Elend in Berlin nur noch schlimmer erscheint. Und die allgegenwärtige Frage "Was ist real" begleitet einen von Seite zu Seite. Wo überschneiden sich Traum und Realität? Wie weit würdest zu gehen um dein Ziel zu erreichen? Fast durchgehend wird in H.O.M.E. die Spannung gehalten und wenn nicht, entstehen zum Glück keine langweiligen Leerstellen, nein in den ruhigeren Momenten sitzt man gemeinsam mit Zoë da und grübelt über all die Ungereimtheiten in ihrem Leben. Es gelang mir sehr schnell in dieses Buch reinzukommen und der flüssige Schreibstil hat ein leichtes vorankommen gefördert Eva Siegmunds Schreibstil ich grandios! Sehr, sehr intensiv und deutlich, dadurch wir die Handlung sehr vorstellbar und real. Man bekommt gute Einblicke in die Katastrophe in der Zoë landet und mit derer sie zu kämpfen hat, ohne genau zu wissen, was zur Hölle eigentlich los ist. Je weiter man liest, des to nerven aufreibender wird es, bis das Buch einen völlig in den Bann zieht und erst wieder ausspuckt wenn man die letzte Seite gelesen hat. Das die Kapitel rückwärts runter zählen und nicht wie gewohnt bei 1 beginnen, war auch sehr interessant und hat mich neugierig gemacht. Es gab allerdings ein paar kleine Stellen in dem Buch die mich stutzig gemacht haben, weil sie nicht mit dem zusammen gepasst haben was ich zuvor gelesen hatte und auch im Laufe des Buches haben sich diese etwas ungenauen Tatsachen nicht absolut geklärt. Das ist als kleines Manko anzumerken. Mir gefällt es sehr, dass hier ein wichtiger Aspekt wie die Wasserknappheit angesprochen wird, wodurch die Menschheit ums Überleben ringt, doch leider ist diese Thematik etwas zu kurz gekommen. Vor allem weil es grade so ein wichtiges Thema ist, hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin stärker darauf eingeht. Ich mag die 17 jährige Protagonistin Zoë Alma Baker sehr gerne. Sie ist eine ziemlich starke Persönlichkeit, ehrgeizig und mutig bist zum Ende. Sehr authentisch finde ich Zoë Ängste und ihre Befürchtungen nicht gut genug zu sein, damit wirkt sie sehr viel Menschlicher als die Heldinnen anderer Bücher, die vieles einfach achselzuckend wegstecken und sich ins Getümmel schmeißen, ohne je Selbstzweifel zu haben. Ab und zu verhält sie sich ein bisschen Naive, an ein paar Stellen haben ich mich sogar gewundert, aber das macht sie nur um so menschlicher. Das Buch ist sehr unterhaltsam, Stellenweise sehr düster und staubig und extrem spannend. Allerdings für jemanden (wie mich) die schon sehr viele Dystopien gelesen hat, etwas vorhersehbar, aber damit muss man als Vielleser rechnen und ich finde, dass darf kein Kriterium sein um das Buch zu werten. Deshalb lasse ich diesen Punkt außen vor, erwähne ihn aber, falls ihr ebenfalls schon viele Dystopien gelesen habt und euch darauf einstellen könnt. ;) Einiges musste man sich selbst zusammen Reimen und eine Fragen sind auch noch offen geblieben, aber das ist auch gut so, wozu sollte ich sonst den zweiten Teil lesen, wenn ich schon nach Band 1 alles weiß. Das Ende ist auch richtig fies und ich will endlich diesen zweiten Teil lesen! :D Der ja zum Glück bald erscheint. :) Das Cover finde ich sehr interessant und Aufmerksamkeit Erweckend. Vor allem passt es hervorragend zum Inhalt. Sehr gut gewählt. H.O.M.E. - Das Erwachen bekommt 4/5 Sternen. Wie oben bereits erwähnt, ziehe ich einen Stern ab, für die etwas unlogischen Stellen und dafür, dass zu wenig auf die Wasserknappheit eingegangen wurde, die ja eigentlich Hauptverursacher der Not ist. Ansonsten ist das Buch wirklich sehr spannend und es lohnt sich absolut.

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Was tust du, wenn du aus dem einzigen Leben, das du kennst und 12 Jahre gelebt hast, erwachst? Wenn alles, was du zu wissen geglaubt hast, plötzlich falsch zu sein scheint? Und dir statt Verbündete und Freunde nur noch Fremde bleiben? Zoe hatte ein scheinbar perfektes Leben: Zusammen mit ihrem Freund Jonah war sie Kapitän an einer Eliteschule, hatte dort Freunde und Verbündete. Doch dann erwacht sie auf und findet sich im fremden und kaputten Berlin wieder. In dieser Welt gibt es keine Bäume und auch kein Wasser, es gibt nur Dürre und viel zu viel Elend. Doch Zoe ist fest entschlossen herauszufinden, was hinter ihrem alten Leben steckt … H.O.M.E. ist anders, es ist düster und gleichzeitig so voller Humor, Leben und Liebe, was nicht zu Letzt dem grandiosen Schreibstil zu verdanken ist. Dabei ist die Handlung viel zu vorstellbar, macht sprachlos, aber lässt hoffen. Ein sehr spannender Aspekt war für ich, dass H.O.M.E. in Berlin spielt. Dadurch konnte ich mir noch deutlicher ein Bild machen und war noch schockierter von der Katastrophe, in die Zoe genauso erbarmungslos geworfen wurde wie ich als Leser. Das Mädchen ist ein wunderbar authentischer Charakter: Ehrgeizig, mutig und verantwortungsbewusst. Dabei ist sie aber nicht vollkommen, zweifelt oft an sich oder hat Ängste. Sie ist hat Humor und ist schlagfertig, hält aber auch anderen zu Liebe mal den Mund (eine Eigenschaft die mir oft fehlt und mich echt rasend macht!). Obwohl man sich vieles selbst zusammenpuzzlen konnte und das Ende mich wenig überrascht hat, wollte ich das Buch nicht aus der Hand legen und Zoe weiter begleiten Für mich ist H.O.M.E. wirklich ein Highlight: Gut erzählt mit tollen Charakteren und einer fesselnden Story.

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MEINE MEINUNG: Ich habe dieses Buch zunächst etwas länger vor mir hergeschoben, da ich irgendwie nicht bereit für so eine Geschichte war – was ich aber im Nachhinein total bereue, denn das Buch war toll! Eva Siegmund hat eine so tolle und beängstigend reale Welt erschaffen, die mich einfach gefesselt hat. Ihr Schreibstil hat ebenfalls dazu beigetragen, dass ich immer Lust hatte, weiterzulesen. Man möchte die ganze Zeit erfahren, was Zoë passiert ist und was es mit ihrer Zeit an der Akademie auf sich hatte. Stück für Stück erfährt man mehr über sie und über diejenigen, die die Fäden in der Hand haben. Zoë mochte ich als Protagonistin ziemlich gerne, da man ihre Handlungen und Gefühle absolut nachvollziehen konnte. Auch bestimmte Nebencharaktere fand ich interessant und bin auf weitere Auftritte gespannt. Mir hat dieses dystopische Berlin so gut gefallen und gleichzeitig hat es mir irgendwie Angst gemacht, da es so real ist – aber ich möchte nichts vorwegnehmen. *ACHTUNG, MÖGLICHER SPOILER* Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, war, dass dort eine Liebesgeschichte eingewoben wurde, wo meiner Meinung nach keine nötig gewesen wäre… MEIN FAZIT: Auf jeden Fall ein Buch, dass ich weiterempfehlen werde und wo ich schon total auf die Fortsetzung gespannt bin, die am 11. MÄRZ 2019 erscheint😊. Das Ende hat nämlich noch einiges an Potential für das nächste Buch gegeben….😉

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Ein beginnendes Endzeit Szenario der Extraklasse aus deutscher Feder. Eine Akademie in nicht so ferner Zukunft. Ein kleines Mädchen das zur Elitekämpferin ausgebildet wird. Das ist Zoe's zu Hause. Bis sie plötzlich entführt wird und in der Charite' in Berlin aufwacht. Ihr wird gesagt das alles was sie bisher kannte und zu glauben schien alles nur ein Traum war- denn sie lag 12 Jahre im Koma. Eine Familie die ihr fremd ist und eine Stadt die mit Flüchtlingen überschwemmt wurde und die so gar nicht zu ihrem Weltbild passt. Die Autorin hat hier ein komplexes Geflecht aus Lügen und Intrigen gesponnen das nicht so leicht entwirrt werden kann. Wen kann man trauen und wer spielt ein falsches Spiel. Und zu welchem Zweck? Der Fokus hier liegt eindeutig im erklären und zeigen der "neuen" Welt und mit wem der Leser es zu tun haben wird. Ein leises entdecken und herantasten ein Wechselbad der Gefühle für Protagonisten und Leser. Der Schluss endet mit viel offenen Fragen. Einer der grössten jedoch wo wird die Reise hingehen? Der Schreibstilist einnehmend und bildgewaltig. Die Charaktere sind authentisch und voller Emotionen. Sicherlich könnte man glauben das Zoe das alles viel zu schnell akzeptiert doch führt sie mit sich selbst einen Kampf im Inneren den es zu lösen gibt. Ein faszinierendes Setting das in nicht all zu ferner Zukunft in Europa spielt. Erschreckend Real und Unabwendbar wenn die Menschheit so weiter macht. Ein spannender aber leiser Auftakt der mit einem Cliffhanger endet in dem der Leser den Knall der alles ins Wanken bringt spürt aber noch nicht sehen kann. Ich freue mich schon riesig auf Teil 2

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