Leserstimmen zu
H.O.M.E. - Die Mission

Eva Siegmund

Die H.O.M.E.-Reihe (2)

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STORYBOARD: Nachdem sich Zoë und ihr Team jahrelang gewissenhaft auf ihre Mission vorbereitet und dafür trainiert haben, ist der große Tag gekommen. Als Zoë erwacht, weiß sie zunächst nicht, wo sie sich befindet und ihre Erinnerungen kehren nur langsam zurück. Zoë muss feststellen und schlussendlich auch akzeptieren, dass die Akademie, sie und ihre Crew tatsächlich auf die Reise geschickt hat. Zwar freut sich Zoë auf das lang ersehnte Wiedersehen mit Jonah, doch zugleich birgt die Anwesenheit ihres Bruders Tom und dem gemeinsamen Freund Kip, zu dem sie sich hingezogen fühlt, jede Menge Konfliktpotenzial. Mit dem Wissen, was Zoë in Berlin über die Akademie herausgefunden hat und den beiden fremden Personen an Bord, muss sie sich gut überlegen, welche Informationen sie den anderen mitteilen kann, ohne dass der Auftrag in Gefahr gerät. Denn ihre Ausbilderin hat entsprechende Vorkehrungen getroffen, die Zoë in einen Gewissenskonflikt bringen. Um die Mission und auch ihre Teammitglieder nicht zu gefährden, muss Zoë über sich hinaus wachsen und schwere Entscheidungen treffen. MEINUNG: Der Fortsetzung von "H.O.M.E. - Die Mission" von Eva Siegmund (cbt) habe ich sehr entgegen gefiebert und diese hat mir auch, bis auf einen kleinen Kritikpunkt, gut gefallen. Gespannt begann ich die ersten Seiten zu lesen und die Geschichte zog mich sofort wieder in ihren Bann. Nachdem Zoë während ihrer Zeit in Berlin vieles über die Machenschaften der Akademie herausgefunden hat, findet sie sich nun in einer ihr fremden Umgebung wieder. Noch sind nicht all ihre Erinnerungen wiedergekehrt, aber an ein paar Dinge kann sie sich bereits erinnern. So weiß sie, dass ihr Bruder Tom, ihr gemeinsamer Freund Kip und ihr Verlobter und zugleich Erster Offizier, Jonah, dabei sind. Durch Instruktionen in Form einer Videobotschaft ihrer Ausbilderin, erfährt Zoë weitere Details über die Mission und den damit verbundenen Aufgaben. Dabei hat die Akademie, aus den Vorfällen in Berlin gelernt und unheilvolle Vorkehrungsmaßnahmen eingebaut, die Zoë das Blut in den Adern gefrieren lassen. Als sich die Crewmitglieder nach und nach eingerichtet haben, gehen alle ihren Anweisungen nach. Zwar freut sich Zoë auf das lang ersehnte Wiedersehen mit Jonah, doch zugleich birgt die Anwesenheit ihres Bruders Tom und dem gemeinsamen Freund Kip, zu dem sie sich hingezogen fühlt, jede Menge Konfliktpotenzial. Diese Tatsachen und den Druck nicht scheitern zu dürfen, bekommt Zoë sehr stark zu spüren, was für mich sehr realistisch dargestellt und greifbar war, da die Handlung wieder zu großen Teilen aus ihrer Sicht erzählt wird, was ich nach wie vor sehr passend finde. Ich hoffte und bangte mit Zoë mit, ob sie das Team auf Kurs halten und gleichzeitig motivieren kann. Mit jeder weiteren gelesenen Seite kam sie mir erwachsener vor und durch die Hilfsbereitschaft und Zuneigung von Kip wird ihr Selbstwertgefühl zusätzlich gestärkt. Dabei steht die gemeinsame Liebe nicht zu stark im Fokus, was mir gut gefiel. Der Leser bekommt auch, in Form von Logbucheinträgen, die Sichtweise von Jonah zu lesen, der einen etwas anderen Blick auf die Geschehnisse und Dinge hat. Dieser Blickwinkel auf die Geschichte zeigt, wie unterschiedlich wir Menschen Sachen verstehen und darauf reagieren. Dies hat Eva Siegmund richtig gut dargestellt, was mir Jonah etwas sympathischer werden ließ. Dass Jonah auf die Anwesenheit von Tom und Kip mit Argwohn reagiert, konnte ich gut nachvollziehen, mir wäre es nicht anders ergangen. So hinterfragt Jonah Aussagen und Taten von Zoë immer häufiger. Daher ist es wenig verwunderlich, dass es zwischen ihm und Zoë immer öfters zu Streitereien kommt, was nicht gut für das Klima innerhalb des Teams ist. Zusätzlich lauert eine weitere Gefahr auf die Gruppe und als sich ein Kampf auf Leben und Tod entspinnt, muss Zoë über sich hinaus wachsen und letztlich eine schwere sowie einschneidende Entscheidung treffen, um die Mission und auch ihre Teammitglieder nicht zu gefährden. Gerade das Setting, mit seinen verschiedenen Tierwesen, dem dichten Dschungel und den dort lauernden Gefahren, waren für mich beim Lesen jederzeit präsent, sodass bei mir permanent ein Film vor meinem geistigen Auge ablief und mich völlig für sich einnahm. Dabei beschreibt Eva Siegmund die Ängste und auch die Unsicherheit von Zoë äußerst atmosphärisch. Ich war so in die Geschichte vertieft, dass ich alles um mich herum vergaß. Auch das eigentliche Ende und wie sich alles auflöste, konnte mich begeistern. Bis hierhin war die Story für mich rundum gelungen. Doch mit dem zweiten Ende wurde meine Zufriedenheit, hinsichtlich des Verlaufs der Handlung, etwas gedämpft und ließ mich leicht ernüchternd zurück. Diesen Twist hätte ich nicht gebraucht und ich frage mich, warum sich Eva Siegmund so entschieden und dieses eingebaut hat. FAZIT & BEWERTUNG: Der Fortsetzung zu "H.O.M.E. - Die Mission" von Eva Siegmund (cbt) habe ich sehr entgegen gefiebert und mir hat auch der zweite Band gut gefallen. Das Setting und der Schreibstil fesselten mich an die Seiten und bei mir lief während dem Lesen ein regelrechter Film vor meinem geistigen Auge ab, sodass mich die Handlung völlig für sich einnahm. Ich war so in die Geschichte vertieft, dass ich alles um mich herum vergaß. So musste ich unbedingt erfahren, ob es Zoë, Tom, Kip und den anderen gelingen würde, ein neues Leben beginnen zu können. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich bezüglich dem Ende, weshalb ich ein halbes Nosingglas abgezogen habe. Trotzdem wurden es sehr gute 4 von 5 Nosinggläser.

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„H.O.M.E. Die Mission“ ist der durchschnittliche zweite Band der „H.O.M.E.-Reihe“. Für die Mission haben Zoë und ihre Freunde jahrelang trainiert. Nun ist es so weit, denn sie befinden sich auf dem Weg zum Planeten Keto, dem Ziel ihrer Aufgabe. Zoë ist in ihrer Arbeit schon immer aufgegangen – doch seit sie in Berlin war und gesehen hat, wie das Leben außerhalb der Akademie ist, ist sie nicht mehr dieselbe. Sie konnte hinter die Kulissen ihrer Ausbilder blicken und weiß nun, dass sie die ganze Zeit benutzt wurde. Nichts ist so, wie es ihr erzählt wurde und als wäre das noch nicht genug, wird Zoë unter Druck gesetzt. Dazu kommt, dass die Verbindung von Jonah und ihr Risse bekommen hat. Einige davon wurden von Kip verursacht, Zoës Freund aus Berlin. All diese Ereignisse scheinen ein schlechtes Omen zu sein. Werden Zoë und ihre Crew ihre Mission erfüllen können? Das Cover zeigt im oberen Teil die Stadt Berlin, wie sie in Zoës Zeit aussieht. Es sind viele hohe Gebäude zu erkennen. Einige sind noch gut erhalten, andere fast nur noch Ruinen. Es sieht sehr futuristisch aus. Im Gegensatz dazu sieht man im unteren Teil eine Dschungellandschaft, in dem ein Holzhaus steht. Im Hintergrund sieht man zwei Monde, die über den Bergen stehen. Das Cover zum zweiten Band passt sehr gut zu dem des ersten Bandes. Es zeigt wieder unglaubliche Gegensätze und hat mein Interesse an der Geschichte nur noch erhöht. Zoë ist eine starke und mutige Protagonistin. Nachdem sie aber nun erfahren hat, wer hinter ihrer Ausbildung steckt, ist sie wütend und enttäuscht. Alles war eine Lüge und Zoë muss nun schauen, wo sie bleibt und wie sie ihre Aufgabe erfüllen kann. Enttäuscht, von Selbstzweifeln und Ängsten geplagt versucht sie, sich nichts anmerken zu lassen, um die Mission abschließen zu können. Vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen auf dem Raumschiff stellen eine weitere Herausforderung für sie dar. Zoë muss über sich hinauswachsen, damit sie alles in den Griff bekommen kann. Kip hat sich schon in Band eins langsam in mein Herz geschlichen, weil er einfach eine unglaublich sympathische Art an sich hat. Ich liebe jede Szene mit ihm. Er hat ein großes Talent einen zum Lächeln zu bringen und aus jeder vertrackten Situation das Beste herauszuholen. Wenn er in der Nähe von Zoë ist, wird sein Beschützerinstinkt noch größer, als sonst. Kip ist einfach ein toller Charakter, den man meiner Meinung nach einfach mögen muss. Jonah hat es mir von Beginn an nicht wirklich leicht gemacht, ihn zu mögen. Auf mich wirkt er eher unsympathisch und stur, vielleicht auch manchmal zu unreif. Natürlich ist die Situation auch für ihn nicht leicht und dafür habe ich auch Verständnis, aber mit seiner Art konnte er einfach nicht zu mir durchdringen. Ich habe mich so sehr auf das Buch gefreut, vor allem, nachdem mir der erste Band der „H.O.M.E.-Reihe“ so gefallen hat. Leider habe ich schnell gemerkt, dass es nicht wirklich an seinen Vorgänger anknüpfen konnte. Zoës Geschichte ist interessant, doch das erste Viertel ist eher langatmig und zäh. Danach wurde es etwas besser, aber nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Vor allem vom Ende bin ich unglaublich enttäuscht. Ich finde es sehr schade, weil es mir auch nicht so viel Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen, wie ich es gehofft hatte. Alles in allem kann ich sagen, dass die Geschichte nicht schlecht ist, aber für mich einfach nicht das Leseerlebnis, was ich mir gewünscht habe.

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Nach einem gelungenen ersten Band, war ich sehr gespannt, wo mich die Fortsetzung hinführen würde. Das Cover finde ich richtig schön und im Nachhinein kann ich sagen, dass diese wirklich sehr genial gewählt wurden und beide perfekt zu dieser Geschichte passen. Ich bin ja ein riesiger Fan von Dystopien und mag es, wenn einiges an Action geboten wird und da kann ich mich hier echt nicht beschweren. Teil 2 beginnt gleich richtig rasant und ich war absolut geflasht und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Man muss allerdings dazu sagen, dass diese Fortsetzung ein wenig in den Sci-Fi Bereich geht, aber für mich nur zu einem kleinen Teil. Es ist eher eine gelungen Mischung, bei der trotzdem noch die dystopischen Merkmale im Vordergrund liegen. Über den Inhalt selbst will ich an dieser Stelle gar nicht viel verraten, man sollte unvoreingenommen heran gehen. Was ich aber sagen kann, ist, stellt auch auf Adrenalin pur ein. Es gibt grandiose Überraschungen, tolle Wendungen, interessante neue Charaktere, und vor allem eine geniale neue Umgebung mit Keto. Die Beschreibungen und überhaupt diese Idee mochte ich total. Ab und an hatte ich allerdings ein kleines Problem mit Zoe. Manchmal konnte ich einfach ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen und ihre Entwicklung ging in eine Richtung, die mir nicht so gut gefiel, aber nach einiger Zeit hat sich das dann zum Glück wieder gelegt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich nicht so genau weiß, was ich von diesem Ende halten soll. Auf der einen Seite, hat es mich absolut unerwartet getroffen und mich total aus den Socken gehauen, aber gleichzeitig hat es mich auch etwas ungläubig zurückgelassen. Schwer zu beurteilen, ob man das jetzt gut findet oder nicht, das muss am Ende jeder selbst für sich entscheiden. Was ich der Autorin aber absolut zugute halten muss, sie hat mich hier völlig kalt erwischt, und ein Ende hat mich selten so dermaßen überrascht wie hier. Fazit H.O.M.E. 2 ist ein absolut gelungener Abschluss einer grandiosen Dystopie, die ich jedem nur empfehlen kann. Zwar gibt es in dieser Fortsetzung auch Sci-Fi-Elemente, aber in meinen Augen hält es sich insgesamt in Grenzen und es ist insgesamt betrachtet nur am Rande ein Teil der Geschichte. Es geht richtig zur Sache, Adrenalin, Spannung pur, tolle Charaktere, die eine grandiose Entwicklung hinter sich haben. Wir haben hier ein unglaublich faszinierendes und toll beschriebenes Setting, ich war hin und weg. Außerdem gibt es jede Menge Überraschungen und unerwartete Wendungen. Vor allem das Ende ist mal etwas, womit sicherlich niemand rechnet und auch wenn ich selbst nicht ganz sicher bin, ob ich die Autorin dafür hassen oder lieben soll, so ist es doch einfach nur richtig genial. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Als Zoe erwacht, befindet sie sich auf der Mission, für die sie und ihre Freunde jahrelang ausgebildet wurden. Doch irgendetwas scheint schief gelaufen zu sein. Die letzten 3 Jahre Ausbildung fehlen und es sind auch bei weitem nicht alle dabei. Außerdem weiß nur Zoe was wirklich hinter der Mission steckt. Um die anderen zu schützen, beschließt sie, ihnen nicht die Wahrheit zu sagen, sobald auch sie aufwachen. Doch kann das gutgehen? "H.O.M.E. - Die Mission" ist schon wie Band 1 aus Sicht und Gedanken der Hauptprotagonistin Zoe geschrieben und lässt sich leicht und flüssig lesen. Während ich sie in Band 1 noch ziemlich nervig fand, merkt man jetzt an ihren Handlungen und wie sie die Verantwortung übernimmt, dass sie erwachsener geworden ist. Die Geschichte und ihren Ablauf an sich empfand ich spannender als noch in Band 1. Auch wenn es sich phasenweise etwas gezogen hat. Einige kurze Passagen waren aus Sicht ihrer Ausbilderin und den Gedanken ihres Freundes Jonah, in Form eines Logbuches, geschrieben. Was für mich die Geschichte abgerundet hat. Leider kam mir jedoch eine Stelle relativ am Anfang des Buches unlogisch vor. Hier hat Zoe etwas gemacht, dass in der Folge eine bestimmte Konsequenz haben müsste. Das hat Zoe sogar gedacht. Im Nachhinein war davon jedoch nichts zu sehen. Genauer kann ich darauf nicht eingehen, ohne zu spoilern. Das Ende empfand ich als genial. Das habe ich so wirklich nicht erwartet. Fazit: Ein gut und flüssig zu lesendes Jugendbuch mit einer interessanten Idee und einem Ende, dass man so nicht erwarten konnte.

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Es ist so weit. Die Akademie hat Zoë und ihre Crew auf die Mission geschickt, auf die sie so lange und akribisch vorbereitet wurden. Doch die Vorzeichen könnten schlechter nicht sein: Zoë weiß inzwischen, welche finsteren Motive ihre Ausbilder antreiben und wie sehr sie getäuscht wurde. Auch das lange ersehnte Wiedersehen mit Jonah wird von der Anwesenheit seines Rivalen Kip überschattet und als die Crew am Ziel ihrer Mission ankommt, scheint ihr Scheitern vorprogrammiert. Meinung: Wie bereits im ersten Teil konnte auch hier der Schreibstil überzeugen. Er beschreibt, beschränkt sich aber dennoch auf wichtige Merkmale, er ist fesselnd und ein Lesefluss ist zu jeder Zeit gegeben. Nachdem Teil 1 mich jedoch 100 % überzeugen konnte, war Teil 2 hier leider nicht ganz so gut dabei. Die Story war zwar wie bereits oben beschrieben spannend und auch der Schreibstil konnte wie geschildert überzeugen, allerdings ist Teil 2 keine klassische Dystopie mehr, sondern geht eher in Richtung SciFi. Nachdem ich nicht so der Fan von Welten und Raumschiffen bin, konnte dieser Teil somit nicht ganz meinen Nerv treffen. Was mich jedoch positiv überrascht hat, war das ENDE :O Mit einem solchen Ausgang hatte ich nicht gerechnet und das Ende warf für mich ein paar Fragen auf, die leider unbeantwortet blieben. Fazit: Für mich ist H.O.M.E leider kein wirkliches Highlight gewesen, da ich mit hohen Erwartungen an die Fortsetzung heran getreten. Nachdem es dann auch leider in eine etwas andere Genre-Richtung ging, war es für mich trotz des tollen Schreibstils nicht wirklich leicht an dem Buch dran zu bleiben. Aus diesem Grund gibt es von mir 3 von 5 Sternen ♥ - wer SciFi begeistert ist, sollte sich aber Band 2 unbedingt zu Gemüte führen

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Dieses Buch hat mich emotional echt fertig gemacht. Ich konnte es nicht erwarten weiter zu lesen und alles über die Mission zu erfahren. Ich habe mit der Protagonistin wirklich mitgelitten und mitgehofft. Sie hat so vieles auf sich genommen und sich selbst immer an letzte Stelle gesetzt. Ich finde die Entwicklung der Charaktere so immens und auch essenziell für den Verlauf der Geschichte. Im zweiten Teil erfährt man auch endlich mehr über Jonah und er ist für mich mit eines der Highlights dieser Dilogie. Ich kann jetzt nicht verraten wieso, weil das alles spoilern würde, also lasst euch einfach überraschen. Die Charaktere müssen sich in diesem Buch mit Neuem auseinandersetzen, mit dem sie so noch nie konfrontiert waren. Umso spannender ist es als Leser alles mitzuverfolgen. Auch in diesem Buch gibt es immer wieder kleine Kapitel aus einer anderen Sichtweise, die einen Rundumblick gewähren und alles nur noch spannender machen. Ich bin von der Idee und dem Schreibstil der Autorin wahnsinnig begeistert. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass mich diese Reihe so faszinieren und verblüffen kann. Das Ende habe selbst ich nicht kommen sehen und lässt mich sprachlos zurück. Die Umsetzung dieser Geschichte und die Wichtigkeit der darin angesprochenen Themen müssen erzählt und auch gelesen werden.

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Teil 1 der Dilogie konnte mich Anfang des Jahres absolut begeistern und so habe ich dem 2. Teil natürlich total entgegengefiebert. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch der 2. Teil hat mich begeistert und sehr gut unterhalten. Nach einem dreijährigen Schlaf wacht Zoë zunächst einmal allein in dem riesigen Raumschiff auf. Doch es bleibt ihr kaum Zeit, sich auf die neuen Umstände einzustellen, denn es liegen eine Menge Aufgaben vor ihr und schon bald muss sie mit Jonah das Schiff auf dem Planeten Keto landen. Keto ist das genaue Gegenteil von dem, was von der Erde noch übrig geblieben ist. Und dort gibt es vor allem wieder eins: Wasser. Das Verhältnis zwischen Zoë und Jonah ist ziemlich angespannt und so gibt es eine weitere Hürde, die es zu meistern gilt. In diesem Teil gibt es auch einige Kapitel aus Jonahs Sicht und auch von der Erde bekommt der Leser noch einige Bruchstücke mit. Dies hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin wartet hier mit tollen Ideen auf und die Geschichte hält einige Überraschungen bereit. Das Ende hat mich, ehrlich gesagt, völlig überrumpelt. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Fazit: Ein toller Abschluss der Dilogie, spannend und überraschend. Unbedingt Lesen!

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H.o.m.e. Die Mission setzt an, wo Band 1 aufhörte und dennoch wird schnell klar, so einfach ist das gar nicht, da mittlerweile rund drei Jahre vergangen sind, die Zoe und die anderen verschlafen haben. Auch sind sie nicht mehr auf der Erde, sondern befinden sich in direktem Anflug auf den Planeten Keto. Dumm nur, dass ihre Ausbildung nicht vollständig ist und ihnen grundlegendes Wissen fehlt. Dazu kommt, dass sie offenbar in einem riesigen Raumschiff, der Mother, das für Menschenmassen konzipiert ist, quasi allein sind. Was ist also passiert und wie geht es weiter? Was passiert ist bleibt zunächst im Dunklen und auch der Verbleib einiger Charaktere, wird nur angedeutet. Dafür ist das Geschehen auf den ersten 100 bis 150 Seiten erstmal recht eintönig. Zoe grübelt, hadert mit sich und lenkt ein Raumschiff. Viel passiert nicht, außer, dass die Home Foundation ihr natürlich wieder böse mitspielt und gewaltsam erzwingt, ihren Befehlen zu folgen. Wenn nicht, schadet es nicht ihr, sondern ihren Crewmitgliedern. Erpressung vom Feinsten. Nachdem das Buch dann endlich in Fahrt kam, war die Handlung gewohnt interessant und spannend, wenngleich ich es nicht mehr ganz so innovativ wie den ersten Band empfand. Hier wird aus der Dystopie mit Polithriller Charakter ein Scifi Roman für Jugendliche und das merkt man deutlich. Es geht vorangig in der ersten Hälfte um Zoe und Jonah und wie Zoe krampfhaft versucht wieder die alte Vertrautheit zu ihm aufzubauen, was natürlich nicht funktioniert. Es hat mich ein wenig gestört, dass sie ihm nicht die Bohne zu vertrauen scheint und die Situation geheim hält, statt ihn ins Vertrauen zu ziehen, was letztlich die ganze Lage vermutlich entschärft hätte und der Vorgeschichte der beiden (verlobt) angemessen gewesen wäre. Ich kann noch verstehen, dass sie gegenüber Jonah nicht zugeben mag, wer Kip ist, aber warum sie ihren Bruder nicht als solchen offenbart, erschloss sich mir nicht ganz. Leider ging mir durch das Hin- und Her dieser Geheimniskrämerei ein wenig das Flair aus Band 1 verloren und es fiel mir auch deutlich schwerer, es am Stück wegzulesen. Dennoch hat Eva Siegmund u.a. mit den Nachtaffen unglaublich komplexe und faszinierende Wesen und Dinge erschaffen, die das Buch lesenswert machen. Die Auflösung und das Ende des Buches überraschten mich dann doch recht massiv, wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich das Buch deswegen genial finden soll oder doch eher weniger toll. Ich bin da ein wenig zwigespalten. Um zu wissen, was ich meine, muss man das Buch gelesen haben. FAZIT Kein Lese-Highlight wie Band 1 für mich, aber ein guter solider 2. Band mit Stärken und Schwächen, der jedoch mehr ins Scifi Genre abrutscht und mit dem Flair aus Band 1 nicht mithalten kann. Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

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