Leserstimmen zu
Artemis

Andy Weir

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Artemis

Von: gosureviews

16.03.2018

Hörbuch: Gabrielle Pietermann ließt Andy Weir neues Buch Artemis. Es ist das erste Mal, dass ich ein Buch von dieser Hörbuchsprecherin lese und vermutlich auch mein letzes Mal. Zwar passt die Stimme gut zur jungen Protagonistin, aber Pietermann neigt dazu in hoher und aufgeregter Stimme zu reden und schafft es nicht die unterschiedlichen Person stimmlich gut genug voneinander unterscheiden zu lassen. Es wirk eher wie abgelesen. Es fiel mir schwer in einem Dialog zu erkennen, wer nun gerade am reden ist. Das Hörbuch von mir leider keine Empfehlung. Inhalt: Nach seinem unglaublich erfolgreichen Debütroman der Marsianer, bringt Andy Weir nun seinen zweiten Science-Fiction Roman heraus und natürlich ist die Erwartungshaltung nach einem derartigen Erfolg besonders hoch. Alle fragen sich, ist dieser Roman so gut wie der Marsianer? Meiner Meinung nach ein ganz klares Nein, jedoch ist dies bei weitem kein schlechtes Buch. Andy Weir schafft es erneut, mit der Protagonistin Jazz Bashara eine intelligente, witzige und glaubwürdige Heldin zu erschaffen. Aufgewachsen auf der einzigen Mondbasis Artemis verkörpert sie den Archetyp des findigen Pioniers, der mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln sein Überleben sichert. Obwohl Jazz’s alter mit 26 angegben wird, kam sie mir im Buch irgenwie jünger und naiver vor und insgesamt wirkte die Geschichte eher wie YA-Science Fiction auf mich. Besonders originelle Ideen mit dem Setting der Mondbasis sucht man allerdings vergeben. Hat gerade der Masianer noch mit tollen wissenschaftlichen Erklärungen begeistert, werden hier Erklärungen nur kurz am Rande gegeben. Nichtsdestotrotz lebt die Geschichte von der Charakterentwicklung und macht viel Spaß beim lesen. Das hilft aber leider nur bedingt über die doch etwas langweilige und einfallslose Haupthandlung hinweg, die oftmals sehr vorhersehbar ist und man vergebends auf einen spannenden Twist hofft. Eine sehr generische „Heist gone wrong“ story. Wenn man also seine Erwartungen etwas runterfährt und realistisch betrachtet, dass ein solcher Überraschungserfolg wie „Der Masianer“ eigentlich nicht getoppt werden kann, dann findet man hier einen doch recht unterhaltsamen Science Fiction Roman.

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Artemis

Von: gosureviews

16.03.2018

Nach seinem unglaublich erfolgreichen Debütroman der Marsianer, bringt Andy Weir nun seinen zweiten Science-Fiction Roman heraus und natürlich ist die Erwartungshaltung nach einem derartigen Erfolg besonders hoch. Alle fragen sich, ist dieser Roman so gut wie der Marsianer? Meiner Meinung nach ein ganz klares Nein, jedoch ist dies bei weitem kein schlechtes Buch. Andy Weir schafft es erneut, mit der Protagonistin Jazz Bashara eine intelligente, witzige und glaubwürdige Heldin zu erschaffen. Aufgewachsen auf der einzigen Mondbasis Artemis verkörpert sie den Archetyp des findigen Pioniers, der mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln sein Überleben sichert. Obwohl Jazz’s alter mit 26 angegben wird, kam sie mir im Buch irgenwie jünger und naiver vor und insgesamt wirkte die Geschichte eher wie YA-Science Fiction auf mich. Besonders originelle Ideen mit dem Setting der Mondbasis sucht man allerdings vergeben. Hat gerade der Masianer noch mit tollen wissenschaftlichen Erklärungen begeistert, werden hier Erklärungen nur kurz am Rande gegeben. Nichtsdestotrotz lebt die Geschichte von der Charakterentwicklung und macht viel Spaß beim lesen. Das hilft aber leider nur bedingt über die doch etwas langweilige und einfallslose Haupthandlung hinweg, die oftmals sehr vorhersehbar ist und man vergebends auf einen spannenden Twist hofft. Eine sehr generische „Heist gone wrong“ story. Wenn man also seine Erwartungen etwas runterfährt und realistisch betrachtet, dass ein solcher Überraschungserfolg wie „Der Masianer“ eigentlich nicht getoppt werden kann, dann findet man hier einen doch recht unterhaltsamen Science Fiction Roman.

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Der liebe Andy Weir. Meine Freunde, es gibt eine Sache, die man über ihn wissen sollte. Er ist der Mann, der es schafft, ein Buch mit nur einem Protagonisten, der keinen menschlichen Kontakte hat, weil er auf dem Mars festsitzt, zu schreiben und es dabei nicht eine Sekunde langweilig werden lässt. Ich meine ein Buch, in dem sich dutzende Seiten damit befassen wie Mark Watney Kartoffeln anbaut und dafür irgendein Chemie- und Physikzeugs anwendet und das mich, die Chemie und Physik hasst, trotzdem weiterlesen lässt. Das müsst ihr über seinen Schreibstil wissen, denn der Typ schreibt irre gut! In deinem ganzen Leben findest du vermutlich nicht ein Buch, dass mehr Humor hat, denn wenn Weir eins hat, dann ist das Humor. Und er schafft es immer irgendwie, einem diesen Physik- und Chemiemist zu vermitteln! Ohne, dass dir langweilig wird! Jetzt stellt euch diesen Schreibstil und diesen Humor in einer Stadt auf dem Mond vor, mit etwa 2000 Gesprächspartnern, die die saucoole Protagonistin Jazz foppen kann. Ahhhhh! Herrlich! Jazz ist als Person eine richtige Wucht. Zwar kriminell, aber man kann ja nicht alles haben! Als Person jedenfalls eine Glatte 1. Auch die umgebenden Charaktere waren sehr originell und vor allem sehr sympathisch und witzig gestaltet. Das Jazz Araberin ist, fand ich besonders klasse, denn genau das braucht eine gute Geschichte. Eine feurige Persönlichkeit, deren exotische Herkunft, trotz allem keine Rolle spielt, wenn es um das Zusammenleben mit anderen geht. Insgesamt schien mir Artemis zwar sehr idealistisch und ich würde keinesfalls auf dem Mond leben wollen, aber es scheint toleranzmäßig echt gefunkt zu haben, da oben! Auch die Entwicklung der Geschichte war wieder einmal sehr spannend! Die klitzekleine Kleinigkeit, dass halt jederzeit alles ausgelöscht werden kann, schreit ja nur nach Problemen und die Meuchelein, die mit hineingebracht wurden, machten einen wahren Festschmaus, für jemanden der Serien wie NICS und Laura Diamond liebt. Ohja, und gelernt habe ich natürlich auch wieder was, auch wenn ich hoffe, dass ich niemals auf dem Mond in eine ähnliche Lage komme. Zusammenfassend war ich einfach nur richtig begeistert. Die Geschichte ist der Hammer, die Personen haben das gewisse Etwas und man lernt noch was. Besser geht es wohl wirklich nicht! Also, meine Lieben, ab in die Buchhandlung und kauft, kauft, kauft, dieses Buch!

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Schon "Der Marsianer" hat mir damals gut gefallen, bis auf die vielen technischen Erklärungen. Nun war ich aber sehr auf das neue Buch von Andy Weir gespannt, denn der Klappentext hat mich sehr ansprochen. Diesmal befinden wir uns nicht auf dem Mars, sondern auf dem Mond und wir begleiten die weibliche Protagonistin Jazz. Mir hat der Einstieg in die Geschichte sehr gut gefallen und mich konnte das Buch von der ersten Seite an fesseln. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive und man bekommt so einen sehr guten Einblick in den Charakter von Jazz. Sie ist sehr tapfer und hat teilweise eine derbe Sprache. Mir hat ihre Persönlichkeit aber gefallen und es hat Spaß gemacht sie zu begleiten. Trotz ihrer taffen Art war sie mir sympathisch und ich habe mit ihr mitgefiebert. Das Buch war an keiner Stelle langweilig und ich konnte oft nicht aufhören zu lesen. Es gibt hier zum Glück nicht ganz so viele technische Begriffe und Beschreibungen wie in "Der Marsianer". Auch der Schreibstil des Autors hat mir wieder gefallen und das Buch hat sich sehr flüssig lesen lassen. Weir schafft es auch, alles sehr anschaulich zu beschreiben und ich konnte mir die Stadt auf dem Mond bildlich vorstellen. Man kann das Buch nicht mit "Der Marsianer" vergleichen aber ich muss sagen, dass es mir insgesamt sogar besser gefallen hat. Fazit: Eine klare Leseempfehlung für dieses Buch! Bitte mehr davon! Für 5 Sterne hat es nicht ganz gereicht aber dennoch konnte mich die Geschichte begeistern. Daher gibt es von mir 4 Sterne!

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Der Marsianer hat mich umgehauen und ich war absolut überzeugt von Andy Weirs Schreibstil und sein Talent, von der ersten bis zur letzten Seite eine solche Spannung aufzubauen die man förmlich greifen kann. Deshalb habe ich es mir nicht nehmen lassen, denn neuen Roman aus seiner Feder zu lesen. Wieder entführt uns der Autor auf einen anderen Planeten. Diesmal aber nicht auf den Mars, sondern auf den Mond. Wir lernen Jazz Bashara kennen, die sich neben ihrer Tätigkeit als Trägerin, jemand der Ware von A nach B transportiert und dafür Geld bekommt, als kleine Schmugglerin von nicht ganz legalen Dingen ihr Geld verdient. Da bietet sich ihr eines Tages eine lukrative Gelegenheit bei der sie viel verdienen kann. Do wie es immer so ist, läuft nicht alles nach Plan und dann passiert noch das Unfassbare: Ihr Auftraggeber wird ermordet! So macht sich Jazz mit ihren Freunden daran, die Verschwörung aufzudecken und die Station Artemis, ihre Heimat zu retten. Artemis hat mir, genauso wie der Marsianer sehr gefallen. Er war zwar nicht so wie der Weltbestseller, dennoch auf seine ganz eigene Weise sehr unterhaltsam und spannend. Man erlebt mit Jazz so einiges und es vergeht eigentlich kein Moment in dem mal nicht etwas passiert. Besonders hat mir aber Jazz selbst extrem gut gefallen und ich konnte mich trotz ihrer vorlauten Art mit ihr anfreunden. Ich habe es genossen, mit ihr durch die manchmal verschlungenen Gänge von Artemis durchstreift. Interessant fand ich ebenso, die vielen technischen und physikalischen Dingen die nicht nur die Protagonisten so um sich wirft. Ich fand das schon cool und es hebt sich deutlich von der Masse an Science Fiction Romanen ab. Da man hier keine Alien-Invasion braucht um ein spannendes und aufreibendes Abenteuer zu erzählen. Ich mochte den Roman und generell die Dynamik von Artemis, ebenso die Tatsache, dass es eine Stadt auf dem Mond gibt und man, wenn man das nötige Kleingeld besitzt einen Trip dorthin unternehmen kann. Genauso fand ich Jazz Leben auf der Station interessant, dass sie sich mit krummen Dingern über Wasser halten muss, hat einen einen speziellen Grund, denn man aber erst im Verlaufe des Romans erfährt. Ihre Beziehung zu anderen Menschen ist nicht gerade immer das Beste, auch zu ihrem Vater nicht, denn Jazz versucht unabhängig ihr Leben auf die Reihe zu bringen und das ist sehr interessant zu lesen wie sie es versucht. Neben Mondspaziergängen, dem Sabotieren von Tanks und dem Besuchen des Mondlandepunkts von 1969, haben Leser das Vergnügen sich in einer Verschwörung auf dem Mond wiederzufinden. Wie bereits erwähnt ist Jazz die Protagonistin, aber auch zahlreiche Nebenfiguren werden wunderbar integriert und erhalten eine einnehmende Rolle die nicht ganz unwichtig ist. Denn nur gemeinsam können sie Artemis retten. Man erlebt schon einiges und muss sich auf vieles gefasst machen. Artemis von Andy Weir ist cool, dennoch nicht so mitreißend wie der Marsianer, trotzdem ein abwechslungsreiches Abenteuer. Ich habe mich unterhalten und kann es sehr empfehlen.

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Heiß ersehnt, wurde der neue Roman des Autors, des Bestsellers „Der Marsianer“, doch wir reisen diesmal nicht auf den Mars, sondern auf den Mond. Denn die Menschheit hat es geschafft, auf dem Mond leben zu können. Da fragt man sich natürlich, wieso um alles in der Welt, sollten wir das wollen? Ganz klar: Tourismus. Es gibt die Reichen, die es tun, weil sie es können, oder auch diejenigen die es sich einfach einmal im Leben gönnen. Da der Mond bewirtschaftet werden muss, gibt es auch die Menschen, die dauerhaft dort Leben und arbeiten. Auch hier gibt es unterschiedliche Klassen und Gesellschaftsschichten. Doch der Mond wird keineswegs, nur von den Amerikaner besiedelt, wir begegnen hier so gut wie jeder Rasse und Kultur, die auch auf der Erde existend ist. Unsere Protagonistin selbst ist Araberin und heißt Jazz (Spitzname für Jasmin). Es ist teuer, hierherzukommen und unglaublich teuer, hier zu leben. Aber eine Stadt kann nicht allein aus reichen Touristen und exzentrischen Milliardären bestehen. Sie braucht auch Angehörige der Arbeiterklasse. Seite 15 Jazz ist eine intelligente und gewitzte junge Frau. Sie verdient ihr Geld zum Schein als „Trägerin“, man könnte es auch Kurier nennen. Doch um ihrem Traum, eine bleibe mit eigenem Bad und ein Raum, in dem man aufrecht stehen kann, näher zu kommen, betreibt sie ein kleines, aber illegales Nebengewerbe, der Schmuggelei. Wie sie dazukam, erfahren wir im laufe der Erzählung. Als Charakter kann man sie sehr mit Mark Watney vergleichen, nur eben in weiblicher Form. Die Stadt schimmerte im Sonnenlicht wie metallene Brüste. Was denn? Ich bin keine Dichterin. Und die Kuppeln sehen wirklich wie Brüste aus. Seite 135 Als Jazz ein fragwürdiges Angebot zu einem Job erhält, ist sie schockiert, bis sie die Höhe ihres Honorars erfährt und ohne zu zögern einwilligt. Als sie beginnt diesen Auftrag auszuführen, kommt die Autorbekannte Technik ins Spiel. Andy Weir, nimmt uns in alle Gedankengänge, technische Überlegungen und Erklärungen mit. Ich liebte es Erklärungen zu erhalten wie: Wieso ein Kaffee auf dem Mond, scheiße schmeckt .. oder, wieso die Prepaid Währung „Motten“ heißt… und wie gewinnt man eigentlich Sauerstoff auf dem Mond? Mir gefiel „Artemis“ sogar noch mehr als „Der Marsianer“ , denn es war viel rasanter und spannender und irgendwie interessanter, vielleicht auch weil, es in gar nicht so einer weit entfernten Zeit, unsere Zukunft sein könnte. Ich kann es somit allem Technik verrückten, oder die es gerne werden wollen, wärmstens empfehlen. Ich gebe jedoch zu, dass ich mir nicht unter allen Erklärungen konkret etwas vorstellen konnte. Doch das ist auch nicht weiter schlimm, wer es möchte, kann alle Begriffe nachschlagen, um seinen Horizont zu erweitern. Oder man erfreut sich einfach an seiner eigenen Fantasie, sowie ich es meistens getan habe. Ich hoffe, ich konnte meine Begeisterung , zum Ausdruck bringen. Alles in einem, ist es wieder ein empfehlenswertes Buch. Ich hoffe Andy Weir hört, niemals auf zu schreiben.

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