Leserstimmen zu
Ein Tag im Dezember

Josie Silver

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Wir begleiten in diesem Buch die Protagonisten über mehrere Jahre, wobei jedes Jahr im Dezember, sprich zur (Vor-)weihnachtszeit, etwas Besonderes passiert, was die Handlung wieder in eine andere Richtung treibt. Das hat mir sehr gut gefallen, weil es den Bezug zu Weihnachten und Winter herstellt. Dies war mir wichtig, denn ich hatte mir auch ein weihnachtlich angehauchtes Buch erhofft. Ich wurde nicht enttäuscht. Zudem wechseln die Kapitel zwischen Lauries und Jacks Sicht, was natürlich dazu beiträgt die Beziehungen und Handlungen aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten. Der Roman war weder langatmig noch hat es mir an Spannung gefehlt. Es hat Spaß gemacht ihn zu lesen und die Beziehung der Hauptprotagonisten zu verfolgen.

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Laurie´s und Jack´s Blicke begegnen sich das erste Mal auf einer Bushaltestelle und es war Liebe auf den ersten Blick. Leider haben sie sich danach sofort wieder aus den Augen verloren und sie müssen ein Jahr warten bis sie sich wieder begegnen, doch die Begegnung verläuft nicht so wie gedacht, denn ihre beste Freundin Sarah ist mit Jack zusammen. Wie soll Laurie ihr das nur sagen das Jack der Mann ist, den sie vor einem Jahr auf der Bushaltestelle erblickt hat. Ich finde es ist eine unglaublich schöne Geschichte über Liebe auf den ersten Blick, die durch das reale Leben aber nicht so funktioniert wie sie sollte. Mir hat sie im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, der Schreibstil war sehr locker und der Inhalt war auch sehr passend, leider hat mir aber irgendwie etwas an Spannung gefehlt, deswegen muss ich einen Stern abziehen.

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Anlass: Mir war so richtig nach Weihnachtskitsch, deshalb habe ich mir dieses Buch vom Heyne Verlag gewünscht und bekommen. Das hat aber nichts an meiner ehrlichen Meinung geändert ;-). Inhalt: An einem bitterkalten Dezembertag sieht Laurie Jack durch das Fenster eines Busses an einer Haltestelle stehen und versucht, ihn mit Blicken dazu zu bewegen, dass er einsteigt und zu ihr kommt. Denn sie ist spontan, heftig und unwiderruflich in ihn verliebt. Sie wird ihn suchen in jedem Café, jeder Bar und jedem Bus, in dem sie allein oder mit ihrer besten Freundin steht. Und ihn wieder treffen – als Freund ihrer besten Freundin. Was wird sie tun und erinnert er sich an sie? Wir begleiten die beiden acht Jahre lang und sehen zu, wie sie Entscheidungen treffen, damit hadern, sich verabschieden – oder auch nicht. Und am Ende ist wieder Dezember… Meinung: Es ist ein wunderschöner Liebesroman, der sich doch auch um Freundschaft dreht – was schätzen wir höher, was hält länger, was greift tiefer? Ich weiß nicht, ob ich mit jeder Entscheidung der beiden konform gehe, ob ich sie für nobel und richtig halte – aber ich habe mit diesen unfassbar sympathischen Charakteren mitgelitten, gelacht und am Ende ein paar Tränen vergossen. Es ist herzerwärmend, schön, ein bisschen kitschig und richtig tolle Weihnachtslektüre. Ich würde es verschenken!! Für wen: Alle, die eine größere Portion Romantik vertragen – oder diese verschenken wollen! Auf wunderschöne liebevolle Feiertage für uns alle :-).

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Herz-Schmerz

Von: mamenu

03.12.2018

Klapptext Wenn dir die Liebe deines Lebens begegnet..Wirst du sie erkennen? London.An einem kalten Winterabend sitzt Laurie im Bus,als sie einen jungen Mann an der Haltestelle bemerkt,der in ein Buch vertieft ist.Er schaut auf,und für einen wunderschönen Moment treffen sich ihre Blicke.Aber Lauries Bus fährt weiter,noch bevor er einsteigen kann.Trotzdem kann sie den Boy nicht mehr vergessen.Erst ein Jahr später begegnen Jack und Laurie sich endlich wieder.Doch der Zufall,der sie zusammenführt,macht ihre Liebe fast unmöglich. Meine Meinung Eigentlich habe ich gedacht, das es in dieser Geschichte etwas Weihnachtlich zugeht, aber leider empfand ich das beim lesen ganz und gar nicht. Zwar konnte ich die Winterliche Atmosphäre beim lesen spüren, was ich auch gut fand, denn das macht das ganze so richtig Romantisch, jedoch so richtig Weihnachtlich kam das ganze nicht bei mir an.Trotzdem fand ich diese Geschichte nicht schlecht. Sie wurde aus zwei Perspektiven geschrieben, zum einen aus Sicht von Laurie und dann noch aus Sicht von Jack. Ich fand es schon sehr interessant das sich diese Geschichte über 10 Jahre erstreckt. Wenn man bedenkt, wann sie sich das erste mal gesehen haben, sowie die Erlebnisse, die so in der ganzen Zeit noch passiert sind. Mehr möchte ich darüber auch nicht verraten. Ihr solltet es dann doch selber lesen. Der Schreibstil ist locker und leicht, einiges war für mich doch vorhersehbar, was ich dann aber nicht so schlimm fand. Auch die Charakteren fand ich alle gut ausgearbeitet. Also dieses Geschichte hat eigentlich alles was man braucht. Ein wenig Herz-Schmerz und auch einige Abschnitte wurden sehr Humorvoll geschrieben. Dieses Geschichte ist zwar nicht so tiefgründig aber trotzdem hat mir das lesen von Anfang bis Ende Spaß gemacht.

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Jack und Laurie begegnen sich zufällig an einem Dezembertag kurz vor Weihnachten. Sie erblickt ihn aus einem Bus heraus und beide spüren gleich eine deutliche Verbindung zueinander. Doch Jack verpasst es einzusteigen. Laurie kann diesen Augenblick nicht vergessen und versucht Jack ausfindig zu machen. Sie trifft ihn aber erst über ein Jahr später, mittlerweile ist er der neue feste Freund ihrer besten Freundin. Laurie darf also keine Gefühle für Jack zulassen. Einzig eine Freundschaft ist möglich... Diese Freundschaft begleitet man als Leser über Jahre hinweg. Man erlebt Höhen und Tiefen der beiden, verfolgt wie zwei fast noch Jugendliche erwachsen werden und mit den Prüfungen, die ihnen das Leben auferlegt, umgehen. Dabei ist man aber nicht nur Teil von Jacks und Lauries Leben, sondern schließt auch Sarah, Lauries beste Freundin, sehr ins Herz. Die Freundschaft zwischen ihr und Laurie ist ein ebenso wichtiger Bestandteil der Geschichte wie Lauries Freundschaft zu Jack. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Lauries und Jacks Sicht. Durch diesen Perspektivwechsel zwischen den Kapiteln bekommt man sowohl einen sehr guten Einblick in Lauries als auch in Jacks Gefühle und Gedanken. Die Kapitel sind insgesamt recht kurz gehalten, sodass sich das Buch recht schnell und flüssig lesen lässt. Trotzdem ist es Josie Silver gelungen, sämtliche Emotionen zu übermitteln. Beim Lesen muss man schmunzeln, laut lachen aber auch durchaus mit den Tränen kämpfen. "Ein Tag im Dezember" ist eine wundervolle Geschichte über Liebe, Freundschaft, das Erwachsenwerden und die damit verbundenen Entscheidungen, die man im Leben treffen muss.

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Laurie sitzt im Bus, Jack an der Bushaltestelle, ihre Blicke treffen sich. Für sie ist es Liebe auf den ersten Blick. Sie glaubt, dass es auch bei ihm gefunkt hat. Doch sie verpassen sich um wenige Sekunden. Das nächste Jahr über ist sie erfolglos damit beschäftigt, ihn zu finden. Eines Tages stellt ihre beste Freundin und Mitbewohnerin ihr ihren neuen Freund vor: es ist Jack. Bestürzt beschließt Laurie, zu schweigen, denn sie ist sich nicht sicher, ob Jack sich überhaupt an sie erinnert und natürlich will sie Sarahs Glück nicht zerstören. Für sie beginnt eine lange Zeit der Eifersucht und des Liebeskummers. Die Geschichte spielt bis zu zehn Jahre nach ihrem ersten Blickkontakt und wechselt in der Perspektive zwischen Laurie und Jack. Beide Protagonisten waren mir sehr sympatisch, ich konnte mich gut in sie hinein versetzen, habe mit ihnen gefühlt, geliebt, gelitten. Teilweise führen sie eine sehr enge Beziehung, sind beste Freunde. Doch das Leben führt sie auch auseinander. Es ist spannend zu beobachten, wie sie neue Bindungen aufbauen und versuchen, ihre Ziele zu erreichen. Da man als Leser beide Gefühls- und Gedankenwelten kennt, weiß man, dass beide etwas füreinander empfinden, aber scheinbar nie der richtige Zeitpunkt für sie kommt. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Familie, Verlust, Entscheidungen, verpasste und neue Chancen und auch darüber, sich und anderen seine Gefühle einzugestehen. Durch die relativ kurzen Episoden und einige Perspektivenwechsel ist das Buch locker und leicht zu lesen. Dabei ist es teilweise traurig und emotional, aber auch sehr schön. Es ist perfekt für die kalte Jahreszeit, weil es eben nicht nur eine gescheiterte mögliche Liebesgeschichte beschreibt, sondern das Leben selber.

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Zitate: "Du hast zehn Minuten, dann komme ich zurück und wecke dich wirklich unsanft auf." "Du nimmst dir zu viel raus", brumme ich und werfe theatralisch einen Arm über meine Augen. "Ich bin jetzt dreiundzwanzig, und du bist immer noch zweiundzwanzig. Ich bin alt genug, um deine Mutter zu sein. Räum dein Zimmer auf, und mach deine Hausaufgaben." Aber was hätte ich sonst sagen sollen? Die Wahrheit? Dass es sich anfühlt, als hätte sie mir Sternschnuppen in den Mund geküsst? Zum Inhalt: Ich habe schon lange kein Buch mehr wie dieses gelesen. Es ist kein New Adult Buch, in dem die beiden sich auf den ersten Blick total ineinander verlieben, es dann ein paar Probleme gibt und sie dann am Ende doch irgendwie ihr happy end haben. Stattdessen ist dieses Buch so viel mehr. Es ist echt und hat sehr viel tiefe. Wenn ich das jetzt so schreibe klingt es eigentlich viel zu stumpf, für das was ich eigentlich sagen möchte. Josie Silver hat einen ganz eigenen Schreibstil. Die ganze Geschichte ist sehr ruhig, aber trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, habe alle Protagonisten sehr ins Herz geschlossen und immer mit ihnen mit gefiebert. Laurie ist ein Herzensguter Mensch und man muss sie einfach lieb haben. Zeitgleich ist sie aber unglaublich menschlich und wirkt erstmal nicht unbedingt besonders. Jack hat seine Hoch- und Tiefpunkte. Aber auch das macht ihn sehr menschlich und damit sympathisch. Sarah ist die aufgedrehte beste Freundin, die perfekt in die Geschichte passt und obwohl sie sich manchmal nicht ganz so toll verhält, muss man auch sie einfach lieb haben. Einer meiner Kritikpunkte an das Buch ist der Alkoholkonsum. Es gibt wahrscheinlich fast kein Kapitel, in dem niemand etwas trinkt, was an sich nicht weiter problematisch ist, aber auch auf keinen Fall normal. Es passt zwar unglaublich gut in die Geschichte, zu den Engländern in ihren Dreißigern, die in der Medienwelt aufsteigen, aber ich finde nicht, dass man einen so hohen Alkoholkonsum ohne einen Kommentar stehen lassen sollte. Zur Gestaltung: Als das Buch bei mir ankam, war ich überrascht, wie schön es tatsächlich ist. Nachdem ich das auch in meiner Story geschrieben hatte, antwortete der Heyne Verlag: "Innerlich und äußerlich". Nach erhalten des Buches konnte ich erstmal nur dem zweiten Teil dieser Aussage zustimmen, aber jetzt kann ich dieses Zitat nur an euch weitergeben! Fazit: Viele Stellen haben mich sehr berührt, der Schreibstil war einfach wunderbar und die Geschichte berührend real. Einige wenige Stellen hätte man vielleicht etwas kürzen können, aber andererseits, bin ich froh, dass das Buch so "langsam" war. Normalerweise mag ich das bei Büchern überhaupt nicht, aber hier macht es das Buch erst zu dem, was es ist. Deshalb bekommt das Buch von mir 4,5/5 Sterne und ich kann es euch nur ans Herz legen! Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an den Heyne Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Inhaltsangabe: Als Laurie James am 21. Dezember 2008 in den überfüllten Bus einsteigt der zur Delancy Street fährt, hätte sie niemals damit gerechnet auf diesem Weg ihrem Traummann zu begegnen. An diesem kalten Winterabend fährt der Bus langsam die Camden High Street entlang. Lu, die eigentlich nur noch nach Hause in ihre Studenten-WG möchte, sieht müde und verträumt aus dem Fenster des Oberdecks, als dieser an einer Bushaltestelle abbremst. Dabei beobachtet sie einen rotblonden Mann, der ganz vertieft in sein Buch ist. Lu putzt die Fensterscheibe des Buses ab, um eine bessere Sicht auf den Titel seiner Lektüre zu erhalten. Bei diesem kläglichen Versuch wird der Unbekannte auf sie aufmerksam- und für einen magischen Moment halten die beiden einen intensiven Blickkontakt, der alles um sie herum vergessen lässt. Sowohl Laurie als auch der Fremde spüren eine gewisse Anziehungskraft zueinander. Während die Medienwissenschaftsstudentin mit sich ringt nach draußen zu dem jungen Mann zu gehen, ist der rotblonde Unbekannte nach kurzem Zögern bereits auf dem Weg ebenfalls in den Personentransporter einzusteigen. Genau in diesem Moment schließen sich die Türen und der Bus fährt los. Beiden wird bewusst, dass sie sich scheinbar für immer aus den Augen verlieren werden. Laurie erzählt umgehend ihrer besten Freundin und gleichzeitigen Mitbewohnerin von diesem berauschenden Erlebnis und von dem Charme des jungen Mannes, der einem weltfremden Professor glich. Sarah, die nun über jedes Detail dieser Begegnung Bescheid weiß, ermutigt Lu nach dem ominösen Bus Boy zu suchen. Nach über 12 Monaten der ergebnislosen Suche, gibt die brünette Studentin allmählich die Hoffnung auf, ihren Traummann jemals wieder zu finden. Zwischenzeitlich hat jedoch Sarah ihre große Liebe namens Jack O'Mara gefunden. Sarah möchte endlich diesen nun Laurie bei der alljährlichen Studentenweihnachtsfeier vorstellen. Immer wieder schwärmt ihre beste Freundin von ihrem perfekten Liebesglück. Plötzlich klingelt es und Sarah's Freund steht vor der Wohnungstüre. Es ist der von ihr gesuchte Bus Boy, der von ihrer Freundin umarmt und gleichzeitig küssend begrüßt wird. Für Lu bleibt in diesem Moment die Zeit stehen. Wo und wann hat Sarah den jungen Mann kennengelernt? Und gibt es für Lu doch noch ein Happy End? Eigene Meinung: "Ein Tag im Dezember" ist ein sehr angenehmer Roman von Josie Silver, der über die Liebe auf Umwegen erzählt. Die Geschichte spielt im schönen London, bei der die beiden Protagonisten sich auf den ersten Blick ineinander verliebten. Doch wie es das Schicksal so will, sind Jack und Laurie immer zur falschen Zeit am falschen Ort- oder die Umstände sorgen dafür. Die Grundidee fand ich toll und ich behaupte einmal, dass man diesen Roman das ganze Jahr über lesen kann, da bis auf wenige Passagen selten weihnachtliche Stimmung aufkommt. Die Charaktere wurden jeweils gut ausgearbeitet. Jeder hatte seine individuellen Stärken und Schwächen was dafür sorgte, dass jede Person auf ihre Weise positiv im Gedächtnis hängen blieb. Meiner Meinung nach zog sich das Ende etwas in die Länge, obwohl man als Leser oder Zuhörer bereits ahnen konnte, wie der Schluss wahrscheinlich enden wird. Die Sprecher Merete Brettschneider und Elmar Börger fand ich super. Sie haben den Protagonisten den letzten Feinschliff verpasst, da sie sowohl von der Stimmfarbe als auch vom Klang toll miteinander harmonierten. Durch ihre unterschiedlichen Sprechvarianten hauchten sie den Protagonisten Leben ein und dies macht das Hörbuch zu einem positiven Genuss. Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

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