Leserstimmen zu
Ein Tag im Dezember

Josie Silver

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Dieses Buch war wunderschön und emotional. Erzählt wird Jack's und Laurie's Geschichte innerhalb von 10 Jahren. Am Anfang jeden Jahres stehen die Vorsätze, die Laurie sich für das folgende Jahr macht. Es werden viele einschneidende Momente in ihrem Leben erzählt, unter anderem Fehlentscheidungen die sie getroffen haben und Chancen, die sie nicht genutzt haben. Das Buch ist die perfekte Flucht aus dem Alltag und eine schöne Geschichte zum Träumen. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, lest dieses wunderschöne Buch!

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Meine Meinung Manchmal gibt es Bücher, bei denen man sich denkt `Ja, das könnte eine ganz süße Geschichte werden.´ - und dann hauen sie einen plötzlich komplett von den Socken. Ich muss zugeben, ich hatte nicht viel von "Ein Tag im Dezember" erwartet. Ich wollte ein Buch lesen, was eine hübsche Geschichte für zwischendurch beinhaltet und mich eben schlicht und einfach unterhalten kann. Im Endeffekt ist die Geschichte um Jack und Laurie aber so viel mehr! Eine Geschichte über Freundschaft, über das Leben - und darüber, welche Auswirkungen unsere Entscheidungen haben. Unsere Protagonistin Laurie war mir von vornherein sympathisch. Ich konnte ihr Handeln und ihre Gefühle nachvollziehen und mich stellenweise sogar mit ihr identifizieren. Auch Lauries beste Freundin, Sarah, mochte ich sofort - die beiden sind ein absolutes Dreamteam. Ich glaube, jeder würde sich so eine Freundschaft wünschen. Jack war mir zwischenzeitlich mal ein bisschen suspekt, das muss ich zugeben - im Großen und Ganzen ist aber auch er ein toller Typ, den man gernhaben kann. Josie Silvers Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Er ist locker, leicht zu lesen und sorgt dafür, dass man nahezu durch die Seiten fliegt. Auch die Art und Weise, wie das Buch aufgebaut ist, empfand ich als unglaublich passend. Wir verfolgen Lauries Leben, und natürlich das ihrer Freunde, über fast 10 Jahre und haben dadurch einen guten Einblick in die Entwicklung der Personen und auch darein, wie sich die Beziehungen zwischen den Charakteren über die Zeit entwickeln. Was dadurch außerdem deutlich wird - und, in meinen Augen, eine große Bedeutung für die Geschichte hat - ist, welche Entscheidung sich wie auswirkt. Und obwohl viele Entscheidungen und Geschehnisse Schmerz zur Folge haben, stellt man sich am Ende die Frage: Was, wenn alles anderes gekommen wäre? Wenn Dinge, bei denen man sich wünscht, sie wären niemals passiert, tatsächlich nie eingetreten wären ... Wäre dann alles so gekommen, wie es schlussendlich der Fall war? Vermutlich nicht - und ich finde, diese Sache, macht das Buch zu etwas ganz Besonderem. Wir werden im Leben alle irgendwann mal eine Entscheidung treffen, oder haben eine getroffen, die wir gern zurücknehmen würden. Dabei verlieren wir aber oft aus den Augen, dass alles Schlechte auch Gutes zur Folge haben kann. Tatsächlich muss ich auch zugeben, dass ich sogar an einigen Stellen das ein oder andere Tränchen verdrücken musste. Die Autorin hat es also geschafft, mich emotional voll mitzureißen. Übrigens handelt es sich bei dem Buch nicht um eine Weihnachtsgeschichte - ehrlich gesagt dachte ich das zuerst, warum auch immer. Vielmehr spielt Silvester eine recht große Rolle - Laurie schreibt sich jedes Jahr Neujahrsvorsätze auf und wir Leser können dann verfolgen, ob ihr die Erfüllung gelingt, oder auch nicht. Fazit Eine unglaublich tolle Geschichte, die ich jedem nur ans Herz legen kann! Traurig, bitter und doch voller Glück. Voll Hoffnung und mit einer tollen Aussage.

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Ein Augenblick reicht aus, um sich zu verlieben. Aber es braucht ein halbes Leben um sich zu Lieben “Es fing an an einem verschneiten Dezembertag vor fast zehn Jahren. Ich saß im Bus und hatte einen schrecklichen Tag hinter mir... plötzlich sah ich aus dem Fenster und sah den wunderbarsten Typen – wie ich damals dachte – sitzen. Ich sah ihm in die Augen und er mir und noch nie in meinem Leben habe ich ich so empfunden, weder davor noch danach.” Laurie lebt mit ihrer Mitbewohnerin und gleichzeitig besten Freundin in einer WG in London. Gemeinsam suchen sie ein ganzes Jahr lang nach diesem “Busboy” in den Laurie sich unsterblich verliebt hat. Sie kann an nichts anderes mehr denken. Ein Jahr später an einem Dezembertag trifft sie ihren Busboy wieder, doch für sie bricht eine kleine Welt zusammen, denn er ist der neue Freund von Sarah. Für Laurie ist klar, sie muss den Busboy namens Jack abhacken, denn er ist nun an Sarahs Seite und für Laurie unereichbar. Sie behält ihr kleines Geheimnis für sich. Trotz ihrer Gefühle für Jack, die sie nie ganz abschalten kann, schaffen es beiden eine tiefe und innige Freundschaft aufzubauen. Alle drei gemeinsam durchleben viele Höhen und Tiefen doch kann das alles gut gehen? Mein Fazit zu diesem Buch: Ich würde behaupten “Instagram” bzw “bookstagram” verbindet denn eigentlich bin ich so gar kein Fan von Büchern dieser Art. Doch durch Instagram habe ich mich dann doch entschieden, dieses Buch zu lesen und was soll ich sagen: Josie Silver hat mich von der ersten Seite in den Bann von Laurie und Jack gezogen und konnte dieses Buch zeitweise nicht aus der Hand legen. Eine wirklich schöne Liebesgeschichte, die man nicht unbedingt im Dezember lesen muss, sondern auch zwischendurch, wenn man etwas fürs Herz braucht und ein wenig dahin schmelzen möchte.

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Design: Das Cover hatte es mir sofort angetan. Das Paar, der Sternenhimmel, die Schrift, in der der Titel verfasst ist und die Silhouette der Stadt – all das wirkt so stimmungsvoll und schön. Natürlich sieht es dem Cover von einigen Liebesromanen sehr ähnlich, was ich aber nicht schlecht finde. Ich stehe auf diese Art von Cover und verbinde sie auch mit äußerst gefühlvollen Geschichten. Was auch hier der Fall ist. Die Geschichte hält, was das Cover verspricht. Ein paar Sekunden entscheiden alles Laurie ist gerade auf der Heimfahrt in einem übervollen Bus, als sie ihn sieht. Jack, in den sie sich augenblicklich verliebt und er sich in sie. Doch er zögert und damit verpassen beide die Gelegenheit. Sie sucht ihn ein Jahr lang überall in London, findet ihn aber erst, als ihre beste Freundin und Mitbewohnerin Sarah ihren neuen Freund vorstellt. Ausgerechnet Jack ist Sarahs Traummann. Und da Laurie ihr nicht das Herz brechen will, schweigt sie. Auch Jack schweigt – und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Laurie und Jack. Bei beiden merkt man die Qualen und Zerrissenheit an: die Gefühle füreinander, das schlechte Gewissen allen anderen gegenüber und die Gewissheit, dass es einfach nicht sein darf. Beide sind auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Und bei dieser Suche ist der Leser hautnah mit dabei. Laurie und Sarah Dabei lernen wir beide auch richtig gut kennen. Laurie ist an sich eine sehr ruhige und bedachte Person. Die Menschen in ihrem Umfeld sind ihr wichtig. Sie möchte Journalistin werden und lernt Sarah während ihres Studiums kennen, als sie zufällig beide in die gleiche Wohnung einziehen. Beide sind sofort beste Freundinnen und so will Sarah ihr natürlich auch dabei helfen, den sogenannten Bus-Boy zu finden. Für Laurie ist Sarah somit ein wahnsinnig wichtiger Mensch, weshalb sie sich auch dagegen entscheidet, ihr die Wahrheit über Jack zu sagen. Die Freundschaft zwischen den beiden finde ich so wahnsinnig inspirierend. Sie haben viele Insider und können eigentlich immer aufeinander zählen. Mir hat diese Freundschaft wahnsinnig gut gefallen, aber es hat alles natürlich auch komplizierter gemacht. Laurie fand es nicht schön, ihre beste Freundin anzulügen und Geheimnisse vor ihr zu haben. So sind mir beide auch wahnsinnig ans Herz gewachsen. Jacks Zwiespalt Auch Jack ist mit der Situation nicht glücklich, weshalb er es so aussehen lässt, als würde er Laurie nicht erkennen. Auch er fühlt sich nicht wohl dabei, Sarah nichts zu erzählen. Auch hat er immer das Gefühl, nicht gut genug für Sarah zu sein, denn Sarah ist wie ein strahlender Stern im Moderatorenhimmel. Und sie weiß einfach immer, was sie will – und nimmt es sich einfach bzw. bringt die Menschen dazu, es ihr zu geben. Jack gibt sich trotzdem immer Mühe für die Menschen, die er liebt, ist dabei aber einfach hin und her gerissen zwischen der Beziehung zu Sarah und der besonderen Verbindung zu Laurie. Dieser Zwiespalt ist der Autorin wirklich gut gelungen. Nebenpersonen mit viel und wenig Tiefe Aber nicht nur Laurie, Jack und Sarah sind gut gelungen. Die wichtigsten Nebenpersonen haben auch eine gewisse Tiefe, die ebenfalls für Smypathien oder Antipathien sorgt. Dabei wird aber meist zwischen Nebenpersonen unterschieden, die nur ein oder zweimal auftauchen oder immer wieder präsent sind. Es wirkt wie aus dem wahren Leben. Manche lernt man nur oberflächlich kennen, berühren uns nur kurz, andere aber bleiben einem im Gedächtnis, laufen einem immer wieder über den Weg und zeigen dabei verschiedene Facetten von sich. Ein toller Punkt, meiner Meinung nach! Jahr um Jahr Die Geschichte spielt über mehrere Jahre hinweg, was mir auch sehr gefallen hat. So werden wir Zeugen davon, wie Laurie, Jack und Sarah immer erwachsener werden, ihren Weg im Leben gehen und gute sowie schlechte Erfahrungen treffen. Bei allen dreien läuft es komplett unterschiedlich und natürlich nicht immer gut. Der Schreibstil ist dabei einfach wahnsinnig leicht, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Die Geschichte hat einen angenehmen Spannungsbogen, der vor allem am Ende ganz schön gespannt wird. Immer wieder gibt es Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat und unsere Protagonisten erfahren viel Leid, aber auch einige Freuden. Die Geschichte schenkt viele unvergessliche Momente, authentische Gefühle und liebenswerte Protagonisten. Fazit Ich hab dieses Buch von der ersten bis zu letzten Seite geliebt. Die Charaktere wirken authentisch und echt, die Geschichte hat einen angenehmen Verlauf, der wie aus dem Leben gegriffen wirkt und die Gefühle sind sehr real geschildert. Für mich ist dieses Buch eins meiner Highlights in diesem Jahr. Daher bekommt es 5 von 5 Sterne!

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Handlung: In diesem Hörbuch geht es um eine komplizierte Dreiecksbeziehung zwischen Laurie, Sarah und Jack. Laurie verliebt sich auf den ersten Blick in Jack, als sie in an einer Bushaltestelle sieht. Jedoch schafft er es nicht mehr rechtzeitig in den Bus und sie sehen sich lange Zeit nicht. Laurie beste Freundin Sarah stellt ihr dann auf ihrer Weihnachtsparty ein Jahr später ihren neuen Freund vor  und siehe da, es ist Jack. Er und Laurie erinneren sich noch lebhaft an ihre erste Begegnung, wollen aber Sarah, die davon nichts weiß, nicht verletzen. Allerdings kann Laurie Jack nie ganz loslassen... Wie war's? Ich fand die Geschichte sehr gut gelesen. Merete Brettschneider, die auch schon Marie Grevenbroich bei den drei !!! gesprochen hat, hat die Gefühle von Laurie sehr gut rübergebracht. Ihre Stimme passt zu Lauries oft kitschigen und romantischen Vorstellungen echt gut. Zu Jack hätte meiner Meinung nach ein Sprecher gehört, der etwas mehr seine Gefühle rüberbringen kann und eine etwas höhere Stimme hat, aber ansonsten hat Elmar Bürger auch gut vorgelesen. Ein großer Kritikpunkt ist jedoch, dass die Geschichte sehr vorhersehbar war. Fazit: Die Sprecher waren gut gewählt, hätten aber teils besser vorlesen können. Zudem war die Geschichte sehr vorhersehbar, wobei die Story sehr schön war.

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Mein allererstes Weihnachtsbuch konnte mich direkt von sich überzeugen. Wenn man dieses Buch beginnt, muss man sich allerdings im Klaren sein, dass das Ende vorhersehbar ist. Auf fast 500 Seiten begleiten wir nämlich Laurie und Jack auf ihrem Weg von der ersten Begegnung bis hin zum Paar. Dieser Weg bringt einige ungeahnte Störfaktoren mit sich die mich auch des Öfteren erschreckt und traurig gemacht haben. Es geht ganz viel um Freundschaft, Liebe, Familie und einen selbst. Was will ich für meine Zukunft? Was muss ich dafür tun? Was muss ich dafür eventuell aufgeben und ist es mir das alles wert? Alle das macht die Geschichte zu einem unglaublich tollen und harmonischen Buch. Sie erstreckt sich über 10 Jahre hinweg und wir lernen die Charaktere sehr gut kennen. Am Besten gefällt mir die Freundschaft zwischen Laurie und ihrer besten Freundin Sarah. Viele Geschehnisse zwischen den beiden erinnern mich an mich selbst und meine beste Freundin, was die Story für mich nochmal ein bisschen emotionaler und schöner gemacht hat. Jack ist eine sehr verschlossene und spontane Person. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass er über seine Handlungen nicht richtig nachdenkt und teilweise auch dumm handelt. Aber auch das ist sehr toll zu lesen gewesen und irgendwie hab ich ihn auch ins Herz geschlossen. Manchmal wollte ich ihn allerdings auch Ohrfeigen! :) Oscar, welchen wir auch im Laufe der Story kennenlernen, ist genau mein Typ! Ich fand ihn super sympathisch und habe ihn direkt ins Herz geschlossen. Mehr will ich zu den Charakteren auch gar nicht sagen, da ich sonst spoilern müsste. Kommen wir also zum Schreibstiel und der Idee. Sowohl den Schreibstiel als auch die Idee fand ich echt schön! Man ist beim Lesen gut vorangekommen und ich habe überdurchschnittlich viele Seiten in der Bahn geschafft. Normalerweise sind es ca. 20-25, hier waren es allerdings gut 30 Seiten. Das hat mich sehr gefreut und natürlich meine Lust auf dieses Buch noch mehr gesteigert. Der Schreibstiel ist sehr einfach gehalten und klar formuliert. Die Kombination zwischen der Thematik und dem Schreibstiel hat das Buch nochmal mehr zu einem "Chilligen Buch" gemacht welches man sehr gut nebenher lesen kann, wenn man privat oder dienstlich den Kopf voll hat. Die Idee und die Umsetzung haben mir auch gut gefallen. Nicht alles spielt im Dezember und in London. Im Laufe der Geschichte befinden wir uns mit Laurie auch mal an anderen Orte und zu verschiedenen Jahreszeiten wieder. Es ist allerdings so, dass die wirklich wichtigen Schlüsselhandlungen immer in der Weihnachtszeit beziehungsweise im Dezember stattfinden. Also im Großen und Ganzen ist es echt ein tolles, locker leichtes Buch, welches man gut im Dezember aber auch zu jeder anderen Jahreszeit lesen kann. Man sollte sich nur bewusst sein, dass es eine Lovestory ist und diese auch vorhersehbar sein kann.

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Wir begleiten in diesem Buch die Protagonisten über mehrere Jahre, wobei jedes Jahr im Dezember, sprich zur (Vor-)weihnachtszeit, etwas Besonderes passiert, was die Handlung wieder in eine andere Richtung treibt. Das hat mir sehr gut gefallen, weil es den Bezug zu Weihnachten und Winter herstellt. Dies war mir wichtig, denn ich hatte mir auch ein weihnachtlich angehauchtes Buch erhofft. Ich wurde nicht enttäuscht. Zudem wechseln die Kapitel zwischen Lauries und Jacks Sicht, was natürlich dazu beiträgt die Beziehungen und Handlungen aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten. Der Roman war weder langatmig noch hat es mir an Spannung gefehlt. Es hat Spaß gemacht ihn zu lesen und die Beziehung der Hauptprotagonisten zu verfolgen.

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Manchmal reicht ein Blickwechsel aus, ein Schicksalsmoment, um deine Welt auf den Kopf zu stellen. Und manchmal ist es eben dieses Schicksal, welches doch so arg grausam sein kann und dann braucht es eine Ewigkeit, bis es wieder zuschlägt. Ich war nie Fan von winterlichen, weihnachtlichen Büchern. Mal ein New Adult Roman hier und da war in Ordnung für mich. Brauchte ich sogar. Aber winterliches? Zu Weihnachten? Ohne mich. Und dann kam Josie Silver mit "Ein Tag im Dezember". Und irgendwie lachte es mich auf seine eigene Art an. Ein Blick. Ein besonderer Moment. Und ich war gefangen. Mein erster Gedanke war, dass dieses Buch zu viel Kitsch enthalten wird, zu vorhersehbar wäre und ich nach der Hälfte die Augen verdrehen würde. Was ich bekommen habe, war: definitiv viel Kitsch (in meinen Augen), eine absolut unfassbar schöne, weihnachtliche Liebesgeschichte und ein Buch, dass eben doch nicht ganz so vorhersehbar war, wie ich dachte. Am Anfang werden wir relativ schnell in die Geschichte geschmissen und direkt am Anfang musste ich direkt über Laurie schmunzeln. Sofern sie mir in den aller ersten Sätzen regelrecht auf den Senkel ging, wurde es mit jedem weiteren Satz... merkwürdiger. Denn es gab einen Moment wo ich dachte: Ach hör auf, sei nicht so nervig, zu zwei Seiten später: Ach verdammt, das sieht dir selber auch ähnlich. Und dann trifft sie Jack. Und dieser Moment. Wie sie Jack trifft. Und warum dieser Schicksalsschlag von nur einer Sekunde zu langen Wartens abhängt, ja... das müsst ihr natürlich selber herausfinden. Mein Gedanke war in diesem Moment einfach nur: Neeeeein, wiesooooo? Es hat nicht lange gedauert, da hatte ich das Buch dann schon durch. Gerade die beiden Sichtweisen von Jack und Laurie haben es so einfach gemacht, dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Man wollte einfach immer direkt zur Sichtweise des anderen kommen. Ja, es hat in meinen Augen viel Kitsch. Und ja, naürlich wird jeder denken: Ach das Buch ist vorhersehbar. ABER: Die Geschichte um Jack und Laurie muss gelesen werden. Sie vermittelt nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte zu Weihnachten, sondern auch so viel mehr. Gerade wenn es um das Thema Freundschaften geht, finde ich, kann dieses Buch echt punkten. Am Ende sitzt man nicht nur wegen der Liebesgeschichte nachdenklich dort, sondern tatsächlich auch wegen den Gedanken: Wie behandel ich meine Freunde? Behandel ich sie gut? Ist mir was entgangen an ihnen? Zu Beginn habe ich also echt gedacht, ich werde das Buch abbrechen. Habe ich nicht. Denn in meinen Augen ist es nicht wirklich vorhersehbar. Bis zum Schluss saß ich vor dem Buch und dachte: Nicht euer Ernst jetzt? Jetzt habe ich natürlich noch mehr Lust auf winterliche Bücher. Ein paar neue sind schon eingezogen und ich bin soooo gespannt.

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