Leserstimmen zu
Das rote Adressbuch

Sofia Lundberg

(62)
(7)
(0)
(0)
(0)
€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Das rote Adressbuch ist ein Buch, welches auf den ersten Blick so unscheinbar auf mich wirkte, dass ich erst durch andere Leser darauf aufmerksam geworden bin und so meine Neugier weckte. Und so begann ich, in die Welt der 96 jährigen betagten Doris einzutauchen, die einen nachhaltigen Eindruck mit ihrer Geschichte in mir hinterlassen hat... Doris Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Da ist die Gegenwart, in der wir als Leser Doris mit ihren stolzen 96 Jahren kennenlernen. Sofia Lundberger erzeugt so bereits am Anfang des Buches eine sensible Stimmung, die mir direkt ein Gefühl dafür vermittelt hat, wie sich diese betagte Dame fühlen muss. Eine einsame Wohnung, in der der regelmäßig erscheinende Pflegedienst eine kurze Ablenkung vom Alltag schafft, die wöchentlichen Anrufe ihrer Großnichte, die sie mit besonders großer Freude erwartet und die vielen restlichen Stunden, die sie in großer Einsamkeit verbringt. Doris schwelgt sehr oft in Erinnerungen, die sie ihrem roten Adressbuch zu verdanken hat. Ein Buch mit mit vielen gelebten Leben, die mittlerweile fast alle von ihr geggangen sind. Und so blättert Doris durch das Adressbuch und erzählt aus ihrer Vergangenheit, die mit dem frühen Tod ihres geliebten Vaters begonnen hat und weiter verlief mit all den Menschen, die sie auf ihrem Lebensweg, ob kurz oder lang, begleitet haben. Es ist nicht nur Doris bewegendes Leben, was mich an die Zeilen fesselte, sondern auch die Umsetzung der Autorin, dass alle geliebten Menschen aus dem roten Adressbuch zu einer Geschichte zusammengefügt worden sind, die in mir als Leser nie das Gefühl erzeugten, dass zeitliche Lücken in der Erzählung entstanden wären. Und so folgte ich der starken Doris durch ein schwieriges Leben über mehrere Kontingente, in dem sogar zeitweise der Krieg vorherrschte und alles sehr schwierig gestaltete. Ein Leben mit vielen schönen Momenten, die mir ein Lächeln ins Gesicht zauberten aber auch sehr vielen traurigen Szenen, die mir die Trageweite ihrer Handlungen erst so richtig bewusst machen. Es ist ein Buch über eine starke und mutige Frau, die am Ende doch noch einmal das große Glück erfahren durfte. Mein Fazit: Das rote Adressbuch ist in meinen Augen nicht nur ein sehr emotionales Werk über eine bewegende Geschichte einer alten Frau, sondern es war für mich so viel mehr. Es hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Über unser System und den Umgang mit der älteren Bevölkerung. Die Einsamkeit vieler älterer Menschen und das daraus resultierende Gefühl, meinen Mitmenschen noch mehr an Aufmerksamkeit zu schenken. Sofias Lundberg Buch wird mich noch eine lange Zeit in meinen Gedanken begleiten. Ein bewegendes Werk, welches mein Herz berührt hat und in mir immer wieder die Frage der letzten Seite des Buches in Erinnerung ruft. „Hast du in deinem bisherigen Leben genug geliebt?“

Lesen Sie weiter

Wo fange ich an? Ich habe es bereits mit meinem Titel ausgedrückt, dieses Buch ist mein Highlight. Dieses Buch ist alles und noch viel mehr. Das rote Adressbuch kam zufällig zu mir und doch muss es Bestimmung sein. Es ist ein Buch, das in keinem Regal stehen wird. Es ist ein Buch, über dessen Seiten ich immer wieder streicheln möchte, weil es mich so berührt hat. Es ist ein Buch, das uns erinnert, dass das Leben so viel mehr ist. Es ist ein Buch, dass mir jetzt beim Tippen noch Tränen über die Wangen rennen lässt. Es berührt und geht unter die Haut, denn es zeigt uns, wie viel mehr Leben ist. Mehr als diese Hetze durch den Alltag, mehr als Oberflächlichkeit und es beweist, wahre Liebe endet nie. Beginnen möchte ich mit einem Zitat: ""Ich wünsche dir von allem genug", flüsterte sie mir ins Ohr."Genug Sonne, die Licht in deine Tage bringt, genug Regen, damit du die Sonne schätzen kannst, genug Glück, das deine Seele stärkt, genug Schmerz, damit du aich die kleinen Freuden des Lebens genießen kannst, und genug Begegnungen, damit du Abschiede besser verkraftest." (S. 46) Die Geschichte von Doris spielt in Schweden zu Beginn des letzten Jahrhunderts, als Leser gelangt man mit ihr nach Paris, reist über den Ozean nach Amerika. Am Ende zurück in Schweden. Immer ist sie irgendwie am falschen Ort und doch macht sie das Beste daraus. Trotzdem ist sie glücklich, glücklich dieses Leben gehabt zu haben und erinnert sich an all die Menschen, denen sie begegnen durfte. Denn sie ist die Letzte: " Jahrelang waren Beerdigungen die einzigen Feierlichkeiten, an denen ich teilgenommen habe. Jetzt finden nicht einmal mehr die statt. Ich werde mich wohl langsam mit meiner eigenen beschäftigen müssen."......"Was für eine Musik wünschen Sie sich denn?" "Jazz. Ich liebe Jazz." Doris lächelt. " Ich wünsche mir, dass fröhlicher Jazz gespielt wird. Damit die Gäste wissen, dass es der alten Schrulle dort oben im Himmel gut geht, weil sie endlich ihre alten Freunde wiedersieht."( S. 84) Doris wird nicht allein sterben, es gibt jemanden,der für sie nach Schweden reist und der sich für sie auf die Suche macht. Auf die Suche nach Antworten. Doris hat immer wieder aufgeschrieben, was in ihrem Leben passierte, sie hat alte Briefe gesammelt und gibt diese und ihr altes Adressbuch in liebevolle Hände. Aber Doris erinnert diesen Menschen auch daran, dass es nur dieses eine Leben gibt. Ermutigt, Träume anzupacken und so endet dieses wunderbare Buch mit den Worten: "Hast du genug geliebt?" Meine Hände werden dieses buch immer wieder suchen und bestimmte Seiten aufschlagen lassen. Meine Gedanken werden oft Doris ihre Worte hören! Danke, danke Sofia Lundberg für Tränen an einem Sonntag Mittag! Absolutes Lesehighlight und absolute Empfehlung!

Lesen Sie weiter

“Das rote Adressbuch”, ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein solches Buch gelesen habe. Vielleicht auch noch nie. Ich habe es vier Stunden lang nicht aus der Hand gelegt, bis ich es durch hatte. Ich habe mich nicht bewegt und nichts getrunken. So unglaublich dringend wollte ich wissen, wie es ausgeht. Doris ist 96 Jahre alt und sie lebt alleine. Ihr Highlight des Tages ist der Besuch der Pflegekraft, die ihr lieblos das Mittagessen warm macht und ihr hilft, sich zu waschen. Einmal die Woche skypt sie mit Jenny, ihrer Großnichte. Doris lebt in Schweden und Jenny in den USA. Und nur während der Videotelefonate spürt man ein wenig Leben in der alten Frau. Das rote Adressbuch – das hat sie damals von ihrem Vater bekommen. Heute liegt es auf ihrem Küchentisch in ihrer Wohnung. Und im Laufe ihres Lebens hat sie darin alle Namen der Menschen notiert, die ihr etwas bedeutet haben. Im Guten wie im Schlechten. Fast alle, die sie eingetragen hat, sind bereits tot. Ihre Namen hat sie mit krakeliger Linie durchgestrichen. Doris beschliesst, die Begegnungen ihres Lebens für Jenny aufzuschreiben. Damit ihre Erlebnisse nicht verloren gehen. Und weil sie ihr gerne davon erzählen möchte. Und Doris schreibt ihre Geschichte auf. Von ihrer Kindheit, den Jahren die sie nach Paris, Amerika und England führten. Von der beeindruckenden Frau die sie war. Und vor allem von Allan, der großen Liebe ihres Lebens, den sie nie vergessen hat. Dieser Roman ist so wunderschön geschrieben. Er verwebt die Geschichten der Vergangenheit mit der der Gegenwart. Und er erzählt die Geschichte von wahrer Liebe. Zwischen Mann und Frau, Kind und Eltern, zwischen Geschwistern und eben die von Doris und Jenny. Es geht um das, was wirklich zählt im Leben. Die wirklich wichtige Frage ist “Hast Du genug geliebt?”. Mich hat die Geschichte von Doris tief berührt. Ein wirklich wundervolles Buch. Das ist der erste Roman der Schwedin Sofia Lundberg. Das kann ich gar nicht glauben, denn er ist fantastisch. Von dieser Frau möchte ich unbedingt mehr lesen.

Lesen Sie weiter

Ich mag die Cover- bzw. Umschlaggestaltung wirklich sehr gern. Die rote Hintergrundfarbe, die Vögel und die Beerenzweige harmonisieren wirklich sehr gut miteinander. Autorenname und Buchtitel wirken wie ein großer Aufkleber Insgesamt sehr schön! In diesem Buch geht es um Doris. Doris ist schon sehr alt und ziemlich einsam in ihrer Wohnung in Stockholm. Jetzt erinnert sie sich an ihre bewegte Vergangenheit. Die Personen, die ihr in ihrem Leben begegneten und ihr wichtig waren, hat sie in ihrem roten Adressbuch festgehalten. Dieses hat sie als Kind von ihrem Vater bekommen und seitdem ist es ihr ständiger Begleiter. Nun schreibt sie ihre Erlebnisse für ihre in Amerika lebende Großnichte auf. Der Roman wechselt immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wodurch man die Protagonistin nach und nach kennenlernt. Und Doris' Leben hatte einige Höhen und Tiefen. Manchmal saß ich beim Leben nur kopfschütteltnd da. Nicht, weil ich die Geschichte für unglaubwürdig hielt. Im Gegenteil. Das Leben von Doris ist geprägt von vielen emotionalen Momenten, die die Autorin sehr gut zu Papier gebracht hat. Sofia Lundberg hat einen schönen, klaren und sehr einfühlsamen Schreibstil. Je weiter ich las, umso ergriffener wurde ich. Und am Ende ging nichts mehr: Taschentuchalarm! Die Kapitel sind den einzelnen Personen gewidmet, die Doris auf ihrem Lebensweg trifft, bis sie irgendwann sterben. Da Doris mittlerweile 96 Jahre alt ist, sind das so ziemlich alle. Durch die Erzählungen an ihre Großnichte erweckt Doris sie wieder zum Leben - wenn auch nur in ihren Erinnerungen. Fazit: "Das rote Adressbuch" ist eines jener Bücher, die sich in ein Leserherz schleichen und dort verweilen. Vielleicht reflektiert man auch ein wenig sein eigenes Leben und denkt über verpasste Chancen nach. Der Roman hat mich wirklich sehr berührt und mir mehr als eine Träne entlockt. Lest ihn - Ihr werdet es nicht bereuen!

Lesen Sie weiter

Das Buch wurde mir vom Goldmann Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Zum Buch:  Autor: Sofia Lundberg Seiten: 352 Verlag: Heyne Verlag Erscheinungsdatum: 10. September 2018 ISBN: 978-3442314997 Preis: 20,00€ (Hardcover) Zum Inhalt:  Hast du genug geliebt im Leben? Um diese Frage geht es in diesem Buch. Es ist die magische Reise eines Mädchens aus Stockholm, welches wortwörtlich ins Leben geworfen wurde, mit vielen Rückschlägen kämpfen musste und auf der Suche war nach ihrer großen Liebe. Doris, ist bereits 96 Jahre alt und lebt ihr einsames Leben in ihrer Wohnung. Manchmal greift sie nach ihrem roten Adressbuch, dem Buch, welches ihr ihr Vater vor so vielen Jahren geschenkt hatte. Sie sollte dort alle ihre Bekanntschaften eintragen, die ihr auf ihrem Lebensweg begegnen. Nach all den Jahren muss Doris feststellen, dass mittlerweile fast jeder Name durchgestrichen ist und das Wort TOT dahinter geschrieben steht. Sie hat sie alle überlebt. Lediglich ihre Nichte Jenny ist noch am Leben, und die wohnt mehrere Tausend Kilometer entfernt in Amerika. Sie skypen regelmäßig und das gibt ihr Kraft. Doris beginnt ihre Geschichte niederzuschreiben, für Jenny, für die Nachwelt. Sie weiß, dass sie nicht mehr allzu lange zu Leben hat und irgendwem muss sie doch ihre Geschichte erzählen. In abwechselnden Kapiteln erfahren wir alles über Doris' jetziges Leben und ihre Vergangenheit. Mein Fazit:  Ach was soll ich sagen, das Buch war so toll! Ein richtig schöner Schreibstil und  eine wahnsinnig tolle Geschichte! Ich hab Doris so lieb gewonnen in diesen 350 Seiten, dass ich mich gar nicht von ihr trennen wollte! Ihre Vergangenheit, ihre Reisen durch die Welt sind so spannend und interessant! Das Buch ist das erste Werk der Autorin und damit hat sie sich wirklich selbst übertroffen! Nicht zuletzt ist das Cover natürlich ein einziger Traum! Das Buch gibt einem so viel mit fürs Leben. Moralvorstellungen und Lebensweisheiten, die man wirklich gut gebrauchen kann. Ich fand Doris' Geschichte wirklich ergreifend und am Ende hab ich sogar geweint. Und das war seit langen bei keinem Buch der Fall!! 5/5 Sternen!!!!

Lesen Sie weiter

Die Geschichte eines bewegten Lebens!

Von: 13Sarah06 aus Frankfurt am Main

10.10.2018

Doris hat alle Personen, die in ihrem langen Leben eine wichtige Rolle gespielt haben, in ihrem roten Adressbuch festgehalten. Nun an ihrem Lebensabend nimmt sie dieses kleine rote Büchlein zur Hand und schreibt anhand der eingetragenen Personen ihre Lebensgeschichte auf für ihre Nichte Jenny. Dabei begleitet sie der Leser durch viele Jahrzehnte, Länder und Lebenslagen. Dieses Buch hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und es ist seit Langem ein Buch bei dem ich tatsächlich einige Tränen verdrückt habe. Die Kapitel sind unterteilt in die Gegenwart und Abschnitte die sich einzelnen Personen in der Vergangenheit widmen. Geboren in Schweden hat Doris ein wirklich ereignisreiches und bewegtes Leben geführt. Hierbei werden sowohl die schönen und guten Zeiten, als auch die schweren und erschütternden Erlebnisse mit viel Authentizität erzählt. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich wunderbar zu lesen und man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Das Buch ist nicht nur ein romantisches Frauenbuch, wie das Cover vielleicht vermuten lässt, es ist viel mehr als das! Es beinhaltet die wirklich erzählenswerte und bewegende Geschichte von einer beeindruckenden Frau. Mein Fazit ~ Wer dieses Buch nicht liest, verpasst etwas!

Lesen Sie weiter

Inhalt: Doris ist 96 und lebt allein in einer Wohnung in Stockholm. Täglich kommt eine Pflegerin, die sie sie ziemlich lieblos versorgt. Ansonsten sind die einzigen Lichtblicke in ihrem Leben die Gespräche über Skype mit ihrer Großnichte Jenny, die mit ihrer Familie in San Francisco lebt. Doris beginnt anhand der Einträge in ihrem roten Adressbuch, das sie als Zehnjährige von ihrem Vater zum Geburtstag geschenkt bekommen hat und seitdem wie einen Schatz hütet, für Jenny ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Ihre Reise der Erinnerungen geht von Schweden nach Paris, New York, England und zurück nach Schweden. In Gedanken ist sie immer bei dem Mann, den sie nie vergessen konnte… Meine Meinung: Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart berichtet Sofia Lundberg von der alten und vereinsamten Doris, die trotz ihrer körperlichen Gebrechen allein in ihrer Wohnung lebt. Alle Verwandten und Freunde, deren Namen sie in ihrem Adressbuch notiert hat, sind inzwischen gestorben. Ihr ist nur noch ihre Großnichte Jenny geblieben, doch die wohnt weit weg in San Francisco. Doris möchte Jenny, sozusagen als Erbe, ihre bewegte Lebensgeschichte hinterlassen und beginnt, anhand der Namen in ihrem Adressbuch, sich zu erinnern und zu schreiben. In Rückblicken wird Doris Vergangenheit, die Menschen, die ihr Leben geprägt haben, sowie ihre schönen und schlimmen Erlebnisse, wieder lebendig. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist klar, einfach und sehr schnell zu lesen. Gerade die Kapitel in der Vergangenheit werden relativ kurz und ohne überflüssige Beschreibungen erzählt. Schon nach kurzer Zeit war ich so von dem Buch gefesselt, dass ich es nur zwischendurch ungern weggelegt habe. Jenny und Doris haben mir beide gut gefallen. Doris hat trotz ihrer Situation ihren Humor nicht verloren und Jenny zeigt der alten Dame ihre Liebe und Zuneigung ganz deutlich. Vor allem die Geschehnisse in der Gegenwart haben mich sehr berührt. Die gebrechliche und einsame Doris, die außer Jenny niemanden mehr hat, tat mir unglaublich leid. Das Ende ist zwar unglaubwürdig und konstruiert, rundet aber die Geschichte sehr schön ab und hat mir deshalb gut gefallen. Fazit: „Das rote Adressbuch“ ist ein berührender und schöner Roman, den ich sehr gerne gelesen habe. Vielleicht bringt die Geschichte von Doris ja Einzelne dazu, sich etwas mehr um einsame ältere Menschen zu kümmern.

Lesen Sie weiter

Mit Tiefgang

Von: HexeLilli aus Heemsen

05.10.2018

Ein wunderbarer Roman über das Leben, die Freundschaft und die Liebe. Trotz des hübschen Einbandes hätte ich das Buch ohne vorablesen sicher nicht in die Hand genommen. Zu ihrem 10. Geburtstag bekommt Doris von ihrem Vater ein rotes Adressbuch. Hier soll sie alle Menschen eintragen, die ihr in ihrem Leben wichtig sind. Leider endet ihre Kindheit drei Jahre später, als der Vater stirbt und sie selber für ihren Lebensunterhalt sorgen muss. Jetzt ist sie 96 Jahre und Doris erinnert sich an die Personen aus ihrem Adressbuch. Sie beginnt ihre Lebensgeschichte für ihre Großnichte Jenny, die in Amerika lebt, zu schreiben. Die Kapitel spielten in der Gegenwart und der Vergangenheit. Sie wurden sehr gefühlvoll geschrieben. Das Buch hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen. Die arme Doris´ im hohen Alter hilflos und einsam und trotzdem zufrieden. Der Roman hat mir sehr gut gefallen und ich kann ihn nur empfehlen.

Lesen Sie weiter