Leserstimmen zu
Der Outsider

Stephen King

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Zum Inhalt: In Flint City wird eine übel zugerichtete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Die örtliche Polizei ist sich aufgrund von Augenzeugenberichten und den sichergestellten Spuren sicher, dass Terry Maitland der Täter ist und verhaftet ihn. Dieser kann zwar ein Alibi vorweisen, doch kommen bei weiteren Ermittlungen auch immer mehr Ungereimtheiten zutage. Kann Terry Maitland wirklich an zwei verschiedenen Orten gleichzeitig gewesen sein? War er zu dieser furchtbaren Tat fähig…? Meine Meinung: Es war unglaublich spannend. Ich konnte „Der Outsider" nicht aus der Hand legen, weil ich so gerne wissen wollte, wo dieser Thriller hinführt und ich habe mit an der Schuld des Verdächtigen gezweifelt. Aufgebaut ist das Buch gut, die Perspektiven wechseln sich ab und auch der Stil ist der jeweiligen Person angepasst. Allerdings habe ich in diesem Buch kaum eine Bindung zu den Charakteren aufgebaut, da es wenige genaue Beschreibungen gab, also keine tiefgründigen Einblicke in ihre Persönlichkeiten. Das war aber auch für den Verlauf nicht unbedingt notwendig, da dieser Thriller für mich sehr von seiner Spannung gelebt hat. Das Buch legt es nicht darauf an, dass die Figuren einem gefallen müssen, es geht sehr viel mehr um die Story an sich. Einzig das Ende hat mich etwas enttäuscht. Für meine Erwartungen, die aufgebaut wurden, hat Stephen King eine außergewöhnliche Lösung gefunden. Doch die letzten Seiten waren dann doch ,,nur‘‘ das Ende eines Krimis und diese außergewöhnliche Lösung wurde irgendwie doch in einen recht gewöhnlichen Kontext gepackt. Hier hätte ein Cliffhanger oder ein spannendes letztes Kapitel sehr gut gepasst. Alles in allem ein spannender Thriller, den man nicht weg legen kann, der für meine Auffassung am Ende jedoch etwas von seiner Spannung und ,,Exotik‘‘ verliert. 4/5 Sterne Viel Spaß beim Lesen, eure Jessi

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Ich bin eigentlich schon generell ein King Fan und musste natürlich deshalb auch zu diesem Buch hier greifen... und ich wurde keineswegs enttäuscht! Stephen King hat mit dem Buch 'Der Outsider' wieder einen spannenden Thriller erschaffen, bei dem man wieder so einiges hinterfragt. Wie kann einer nicht der Mörder sein, obwohl so viel dafür spricht? Und obwohl das Buch mit seinen über 700 Seiten ein wirklicher Schinken ist, kam keinerlei Langeweile auf, ich war echt gespannt wie es weitergeht! Die Charaktere waren richtig gut ausgearbeitet, Terry war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte nicht glauben, dass er der Mörder sein sollte. Er hätte auch keinerlei Motiv gehabt. Mit Anderson musste ich dagegen warm werden, denn meiner Meinung nach hat er Terry viel zu schnell und überstürzt verhaftet und keine Gedanken daran verschwendet, dass Terry nicht der Mörder sein könnte. Doch mit der Zeit hat er seinen Fehler eingesehen und wollte nur noch, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Und dabei hat er wirklich alles erdenklich Mögliche getan. Ein wirklich perfekter und typischer Thriller-King, bei dem alle Fragen am Ende gelöst werden, selbst wenn diese Feststellung für manche schwer zu akzeptieren ist. Definitiv eine klare Empfehlung von meiner Seite!

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Stephen King is back. Seit ich zwei Bücher von ihm gelesen habe, kann ich nicht mehr aufhören. Er hat mich sozusagen komplett in seinen Bann gezogen. Sein Schreibstil ist einfach total besonders und erschreckend zugleich. Und auch in diesem Buch hat er es geschafft mich wieder vollkommen in die Story hineinzuversetzen. Das Cover ist für mich sehr ansprechend. Es ist sehr mysteriös und man möchte dahinter steigen, was es damit auf sich hat. Wie oben schon gesagt, der Schreibstil war wieder grandios. Der Autor schafft es einfach immer wieder, ohne große Ausschmückungen und ohne großartige Beschreibungen das Buch am Laufen zu halten. Man fühlt als Leser mit, das ist ganz klar. Es kommt keine Langeweile auf, was ja bei einem Thriller/Krimi ja auch ein entscheidender Fakt ist. Der erste Teil des Buches befasst sich mit Vernehmungen und Verhaftungen, was sich alles ein wenig zieht. Es kommen DNA Proben und Fingerabdrücke, die eigentlich den "Täter" schon eindeutig identifizieren. Im Laufe des Buches allerdings bröckeln diese Beweise und man kann nicht mehr so wirklich eindeutig sagen, ob die "Beweise" denn auch stimmen. Die Charaktere waren natürlich wieder typisch Stephen King. Ich mochte den Detektive Anderson nicht so wirklich. Allerdings kommt auch eine bekannte Figur drin vor, die einige schon aus seiner Mr Mercedes Reihe kennen dürften. Die beiden Figuren vereint hat mir dann ganz gut gefallen und hat mir auch das Lesen vereinfacht. Im zweiten Teil des Buches geht es dann zur Sache und es war einfach total spannend und ich war wieder richtig gefesselt. Man hat ja auch gewisse Erwartungen an den Autoren, wenn man seine früheren Werke kennt und liebt. Er hat sie mit diesem Buch auf jeden Fall erfühlt. Teilweise war die Geschichte so absurd und erdhenkend, dass es schon wieder genial war. Ich möchte euch an der Stelle auch noch gar nicht so viel verraten, bloß lest dieses Buch! Es lohnt sich. Ein krasses Buch, was auch den Leser mit auf ein spannendes und nervenauftreibendes Abenteuer mitnimmt.

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Fast wie in alten Zeiten

Von: Marias Bücherbox aus Steinbach-Hallenberg

24.01.2019

Mit „Outsider“ nimmt Stephen King den Leser mit auf die Reise in eine Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Das Cover finde ich ziemlich ansprechend gestaltet. Es wirkt nicht überladen und weckt die Interesse des Lesers, einen Blick ins Buch zu werfen. Der Schreibstil des Autors ist gewohnt angenehm und authentisch. Stephen King schafft es immer wieder, ohne große Ausschmückungen eine Situation so zu beschreiben, dass vor dem geistigen Auge des Lesers ein lebhaftes, detailreiches Bild entsteht. Ehrlich gesagt habe ich bereits beim Lesen des Klappentextes meine ersten Theorien zu dem sogenannten „Outsider“ und dem Verlauf der Geschichte angestellt, die sich später auch bewahrheitet haben. Dennoch kam keine Langeweile auf und ich konnte trotzdem an der ein oder anderen Stelle im Buch überrascht werden. Der erste Teil des Buches konzentriert sich im Wesentlichen auf die Verhaftung und Vernehmung von Terry Maitland, der offensichtlich einen kleinen Jungen auf bestialische Art und Weise ermordet hat. Mehrere Zeugenaussagen, Fingerabdrücke und DNA-Proben – alles deutet daraufhin, dass der beliebte Coach der Mörder ist. Im Laufe des Buches tauchen jedoch immer wieder Ungereimtheiten auf, welche die vermeintliche glasklare Beweiskette bröckeln lassen und Detective Ralph Anderson muss einsehen, dass der Mörder des kleinen Jungen vielleicht ein Wesen ist, dass Jenseits von Andersons Weltbild existiert und dieses komplett auf den Kopf stellen könnte. Am Anfang des Buches war ich überhaupt kein Fan von Detective Anderson. Er hat mit seiner überstürzten Verhaftung von Maitland einen großen Fehler begangen und lange Zeit an Terrys Schuld festgehalten. Nach und nach hinterfragt er jedoch ernsthaft das Geschehene und realisiert die Tatsache, dass dieser Mord auf das Konto eines übernatürlichen Wesens geht. Damit bemüht er sich auch wirklich, den Fehler wieder gut zu machen, was ihn für mich letztendlich immer sympathischer gemacht hat. Nicht zuletzt lag das wohl auch daran, dass Holly Gibney (bekannt aus Mr. Mercedes) ihn hilft, seine Augen für das Unbekannte und Unerklärliche zu öffnen. Die Konstellation von Anderson und Gibney hat mir sehr gut gefallen und ich würde mich riesig freuen, die beiden Ermittler noch einmal gemeinsam an einem Fall arbeiten zu sehen.

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Ich fand das Buch sehr spannend und interessant! Es hatte meine Aufmerksamkeit von Anfang bis zum Ende! Teilweise waren die Einzelheiten zum Mord zwar schockierend, aber das Buch ist nicht allzu blutrünstig und mich hat es auch nicht verängstigt! Man ist vom Meister ja halt auch einiges gewohnt und weiß, auf was man sich einlässt, wenn man ein Buch von ihm liest! Der ein oder andere Erstleser kann sich allerdings schon an der ein oder anderen Stelle erschrecken und etwas gruseln, aber ich finde, dies hält sich im Rahmen! Das Ende fand ich nicht allzu absurd oder erschreckend! Es war ok für mich, allerdings auch nicht so überraschend, da man heut zu Tage ja Serien wie Supernatural und so weiter schaut und von daher so einiges gewohnt ist! Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, da ich nicht spoilern möchte! Bis zu einem gewissen grad ist es ein guter Krimi mit ein bisschen Übersinnlichkeit gespickt! Eigentlich genau mein Geschmack, da ich nicht so der Horror- Fan bin. Solider Lesegenuß, den man von Stephen King erwartet !

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Was soll ich sagen? Stephen King lässt mich in letzter Zeit leider immer ein wenig sprachlos zurück, was in diesen Fällen leider nicht positiv gemeint ist. Nur die Tatsache, dass ich weiß, dass er wahre Hammerwerke schon auf den Markt hat werfen können, bringt mich dazu seinen Büchern immer und immer wieder neue Chancen zu geben. Beim Outsider habe ich es nicht bereut, wobei ich erwähnen muss, dass sich auch keine wirkliche Freude einstellen wollte. King geht auch in diesem Werk seinen gewohnt grausamen Weg: die Beschreibung des Leichenfundorts beziehungsweise die des Zustands des toten Jungen konnten mir einige Schauer über den Rücken jagen. Das große Rätsel wie jemand zur selben Zeit an verschiedenen Orten sein kann, hat auch mich die ersten Seiten gänzlich am Ball bleiben lassen. Jetzt folgt allerdings mein großes ABER: Die sich doch recht schnell einstellende Lösung ist für King-Leser einfach nur vorhersehbar. Auch die immer mehr auftretenden Parallelen zu Kings Meisterwerk "ES" wurden mit voranschreitender Geschichte immer mehr - nur so viel: Das Ende spielt in einem unterirdischen Tunnelsystem. Hinzu kommt noch, dass der "Showdown" für mich ein bisschen übers Knie gebrochen wirkte. Positives Goodie für Fans: ein Charakter aus der "Mr. Mercedes"-Trilogie steigt gegen Mitte des Buches ein und übernimmt einen wichtigen Part. Fazit: Wenn auch nicht sein bestes Buch, habe ich es nicht bereut, den Outsider gelesen zu haben.

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Frank Peterson, ein Junge aus der Stadt, wurde auf sehr brutale Weise ermordet. Alles deutet auf Terry hin, den Trainer der Jugendbaseballmannschaft dort. Detective Ralph Anderson lässt ihn in aller Öffentlichkeit verhaften, aber Coach Terry hat ein Alibi. Ein handfestes. Das Cover ist jetzt nicht so direkt meins, aber wenn man es im Zusammenhang mit der Geschichte stellt, auf jeden Fall passend. Der Einstieg hat mir sofort gefallen. Die Art, wie Stephen King an die Sache ran geht. Auf der einen Seite die öffentliche Verhaftung von Terry, im Wechsel mit den Verhören der Zeugen bei der Polizei. Man bekommt direkt einen Einblick in die Ermittlungsarbeit und kann nachvollziehen warum Anderson so gehandelt hat. Natürlich ist dem Leser aber auch von Anfang an klar, dass es nicht so einfach sein kann. Sonst wäre es ja kein King-Roman. ;) Und so baut sich auch für den Detective immer mehr eine Geschichte auf, die nicht so klar auf der Hand liegt, wie zunächst gedacht. Und das macht dann die Spannung aus, finde ich. Außerdem begegnet man im Laufe des Buches noch alten Bekannten wieder. :D Mich fasziniert das ja immer, wie er seine verschiedenen Charaktere sogar über die verschiedenen Bücher hinweg miteinander verbindet. Die Schreibweise ist in bewährter King-Manier. Er nimmt einfach kein Blatt vor den Mund und so ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Jedes noch so kleine Detail, angefangen mit dem Mord an Frank Peterson, wird ausführliche beschrieben und erklärt. Und so kann es manchmal auch schon ein wenig schockierend werden. Was ich immer besonders an Kings Art mag, ist das er immer so kleine Informationen mit einschiebt. Meistens geschieht das in Klammern und man bekommt als Leser das Gefühl eine ganz besondere Info zu erhalten (die nur für mich bestimmt ist). Der Roman baut sich spannend auf und das mysteriöse tut sein Übriges dazu. Allerdings dauert es dann doch länger bis es wirklich zu actionreichen Handlungen kommt. Vorher wird sehr viel ermittelt und geredet. Das war zwar meiner Ansicht auch interessant und ich war sehr gespannt auf die Auflösung, aber erst gegen Ende beginnt dann die eigentliche Jagd nach dem Mörder. Und da sich das dann doch erst im letzten Abschnitt des Buches abspielt, ist diese Jagd, die actionreiche Spannung, dann auch schnell vorbei und das Buch beendet. Das fand ich dann doch etwas schade, obwohl ich jetzt keine Sekunde von dem Buch gelangweilt war. Im Gegenteil, es war sehr gut geschrieben und ich wurde gut unterhalten. Aber vielleicht hätte man dann doch früher mit allem beginnen können. Mein Fazit: Ein Buch, das sich nahtlos in die King-Romane einreiht. Von der Art und Weise, wie das Buch geschrieben wurde enthält es natürlich keine großen Überraschungen, aber ich lese Stephen King einfach gerne und wurde so gut unterhalten. Die Story fand ich auch spannend, obwohl die Action ruhig schon etwas früher hätte starten können. Aber wer Stephen King mag, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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Ich bin ein großer Fan von Stephen Kings Werken und auch "Der Outsider" hat mir wieder sehr gefallen! Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich mitgefiebert und mich stellenweise richtig gegruselt. King schafft es wieder genau das richtige Maß an Übersinnlichem zu erschaffen. Es geschehen unfassbar grausame und gruselige Sachen und manchmal traut man seinen Augen nicht. Mir hat das Spiel mit der Doppelgängerillusion sehr gefallen. Kann es sein, dass man einen Doppelgänger hat, der einen in so eine Situation bringen könnte? Es heißt ja, dass jeder Mensch auf der Welt mindestens ein Ebenbild haben soll. Achtung - Spoiler Der Outsider ist aber mehr als einfach nur ein Doppelgänger. Er ist das Böse in einer wandelbaren Gestalt und nährt sich am Leid und Elend der anderen. Ich mochte es sehr, wie King beginnt. Der Fall scheint ein "normaler" Fall in einer "normalen" Welt zu sein. Furchtbar grausam, aber nicht unmöglich. Die Spuren, die zum Täter führen, die Ermittlungen insgesamt, alles verläuft "normal". Man hat das Gefühl einen normalen Thriller vor sich zu haben. Natürlich ist einem klar, dass es am Ende nicht so einfach sein kann. Es muss irgendwie eine Erklärung dafür geben, dass dieser unbescholtene Bürger, der liebende Familienvater, der überall beliebte Lehrer und Coach, so eine grausame Tat begangen haben soll. Nach und nach kommen Ungereimtheiten und immer mehr übersinnliche Momente hinzu und man merkt, dass man sich mitten in einem Stephen King befindet. Diesen Übergang mochte ich sehr. Und vor allem den Gedanken beim Lesen, dass es bis zu einem gewissen Punkt tatsächlich so hätte passieren können. Es ist nicht unmöglich, dass unschuldige Personen durch ungünstige Umstände in Verdacht geraten. Was würde man machen, wenn man selber in diese Situation kommt? Man leidet mit Maitland und seiner Familie richtig mit und nach und nach begreift man erst, wie viel Elend und Unglück diese Menschen erfahren. Und lange Zeit ist der wahre Täter einfach nicht greifbar und im Grunde wird er das nie richtig. Es ist schon wahnsinn, mit welcher Grausamkeit dieser Outsider auf seine Opfer einwirkt. Er spielt mit ihren Ängsten, mit ihren Schwächen und nutzt alles, um sie sich gefügig zu machen! Und am Ende, wenn einem die Zusammenhänge immer klarer werden, bleibt man schon ein wenig fassunglos zurück. Zu den Charakteren kann ich gar nicht viel sagen. Ralph Anderson ist ein sympathischer, durchschnittler Detective. Gemütlich und eben "normal". Nach seiner öffentlichen Festnahme von Maitland und den weiteren Geschehnissen kommen ihm Zweifel und man merkt, dass sich sein Gewissen regt. Interessanter finde ich Holly Gibney, die etwa ab der zweiten Hälfte des Romans hinzukommt. Sie ist mir im Gedächtnis geblieben mit ihrer Art und ihren kleinen Eigenheiten. Ich fand sie gleich sympathisch und hab sie gern bei ihren Nachforschungen begleitet. Mit ihr bekommt das Übersinnliche langsam einen Namen! Also wieder mal ein Buch, das mich sehr mitgenommen und noch lange beschäftigt hat. Sehr zu empfehlen!

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