Leserstimmen zu
Der Outsider

Stephen King

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€ 26,00 [D] inkl. MwSt. | € 26,80 [A] | CHF 36,50* (* empf. VK-Preis)

•REZENSION • ˚‧º·❄️‧º·˚ Rezensionsexemplar: Der Outsider Verlag: @heyne ˚‧º·❄️‧º·˚ Klappentext: Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also? Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand. ˚‧º·❄️‧º·˚ Meine Meinung: Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und wurde alles andere als enttäuscht. Ich liebe die Bücher von Stephen King einfach und auch dieser neue Stil gefällt mir sehr gut. Es war durchweg spannend und man hat mit den Charakteren mitgefiebert und gerätselt. Am besten hat mir die Anderson Familie gefallen und vor allem die Wandlung die Ralph werden des Buches vollzogen hat. Der Showdown war düster und spannend und absolut nervenaufreibend. Ich freue mich schon auf sein nächstes Meisterwerk 🖤 ˚‧º·❄️‧º·˚ 5/5 Sternen

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Ist ein Mensch imstande, sich an zwei verschiedenen Orten gleichzeitig aufzuhalten? Dieser schwierigen Frage, geht Detective Ralph Anderson nach, der in Stephen Kings ‚Der Outsider‘ im Mittelpunkt steht. In der fiktiven US-amerikanischen Stadt Flint City wird ein äußerst grausamer Mord an einem Jungen begangen. Überraschenderweise ist der Mörder Terry Maitland, den jeder in der Stadt kennt und von dem niemand gedacht hätte, dass er zu solch einer brutalen Tat überhaupt fähig ist. Und obwohl Zeugenaussagen und Beweise gegen Terry sprechen und seine Schuld beweisen, gibt es eine Ungereimtheit, die alles infrage stellt. Paradoxerweise war der Mörder am Tag des Verbrechens an zwei Orten anwesend. Ich wollte ‚Der Outsider‘ lesen, weil mich der Klappentext überzeugt hatte und ich wissen musste, wer für den rätselhaften Mord verantwortlich ist. Die Gestaltung des Covers gefällt mir, weil sie zum Inhalt passt. Meiner Meinung nach hat die dunkle Gestalt mit den leuchtenden Augen etwas Geheimnisvolles und Faszinierendes an sich. Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt, die über einen Titel und ein Datum verfügen. Jedes Kapitel ist wiederum in mehreren kurzen Kapiteln gegliedert. Die Handlung spielt sich innerhalb weniger Tage ab, nämlich vom 14. bis zum 27. Juli. Besonders fesselnd war für mich der Anfang des Buches, da es hier viel Widersprüchliches gibt, das mich verwirrte, aber auch faszinierte. Zu Beginn gibt es mehrere Zeugenaussagen, die die Schuld des Täters beweisen. Im Mittelpunkt stehen die Ermittlungen, die nach der Festnahme des Mörders beginnen. „Das Universum hat kein Ende.“ - Zitat Verblüffend war für mich, dass obwohl ich früh ahnen konnte, worauf das Ganze hinauslaufen wird, ich das Buch trotzdem spannend fand. Obwohl ich wusste, was Detective Anderson herausfinden würde, hat es mich vor allem interessiert, wie er es machen und wie er damit umgehen würde. Die Tatsache, dass sein innerer Konflikt bei mir an erster Stelle stand und nicht das Mystische, das mich eigentlich an solchen Geschichten immer fasziniert, war für mich eine Premiere. Darüber hinaus imponierte es mir, dass es viele Figuren gab, die für reichlich Abwechslung sorgten. Ein großer Minuspunkt ist trotz allem, dass mir das Ende zu abrupt erschien. Dafür dass King die Geschichte vorher so sorgfältig und durchdacht aufgebaut hat, war der Schluss zu gehetzt. ‚Der Outsider‘ kann nicht eindeutig einem Genre zugeordnet werden, da er Kriminal- und Horrorelemente beinhaltet. Einige Stellen fand ich zwar etwas unheimlich, wirklich furchteinflößend waren sie aber nicht. Eine gewisse politische Note lässt sich auf indirektem Weg erkennen. Einen wichtigen Hinweis möchte ich noch in Bezug auf Kings ‚Mr. Mercedes‘-Trilogie aussprechen. Diejenigen, die sie bereits gelesen und gemocht haben, erwartet eine Überraschung in ‚Der Outsider‘. Für alle andere besteht jedoch Spoiler-Gefahr, sodass ich empfehle, die Trilogie vor ‚Der Outsider‘ zu lesen. Fazit ‚Der Outsider‘ fing aus meiner Sicht spannend und fesselnd an. Die bedrohliche und mystische Atmosphäre zog mich sofort in den Bann. Das Buch gefiel mir sehr gut, bis das Ende zwar nicht alles, aber doch einiges kaputt gemacht hat. Das Problem wurde meiner Meinung nach zu schnell und krampfhaft gelöst. In meinen Augen wollte der Schluss einfach nicht richtig zu dem passen, was vorher in dem Buch geschehen ist.

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Der Fall scheint glasklar zu sein: Die schwer geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen liegt im Stadtwald. Dort finden sich viele und deutliche Tatortspuren und es gibt viele Augenzeugen. Alles deutet auf den augenscheinlich normalen Bürger der Stadt hin Terry Maitland. Er ist ein beliebter Englischlehrer, engagierter Coach der Jugendbaseballmannschaft, glücklich verheiratet und hat zwei kleine Töchter. Aufgrund der schwerwiegenden Beweislage und seiner persönlichen Gefühle lässt Detective Ralph Anderson den Verdächtigen vor aller Augen sofort verhaften. Doch alles soll anders kommen: Mailtand hat ein wasserdichtes Alibi, jedoch hat Anderson eindeutige DNA-Beweise. Wie war es Maitland möglich, an zwei Orten zugleich zu sein? Ist er wirklich so ein unmenschliches Monster? Die Wahrheit hat viele Facetten und bringt die Menschen an die Grenzen ihres Verstandes. Meine Meinung Von Kings letztem Roman Sleeping Beauties war ich wirklich sehr enttäuscht, da es ein langatmiges Werk ohne wirkliche Handlung und Spannung ist. Daher war ich in Bezug auf den neuen Roman Der Outsider anfangs sehr skeptisch, bis mich die Geschichte von der ersten Seite an völlig in ihren Bann geschlagen hat. King erschafft in seinem neuen Werk mal wieder eine komplexe Welt voller Leben und Morden, die dem "Meister des Horrors" mehr als gerecht wird. In Der Outsider kombiniert King das, von ihm in den letzten Jahren begeistert geschriebene, Genre des Krimis mit seiner alten Vorliebe für den übersinnlichen Horror. Diese neue Ausrichtung von dem Autor hat mir bereits bei der Mr. Mercedes-Reihe unglaublich gut gefallen und es sei angedeutet, dass King mal wieder Überschneidungen mit seinen anderen Werken mit einbaut. Ich konnte von dem neuen Horror-Krimi-Roman gar nicht genug bekommen und habe mich immer wieder und wieder festgelesen. Die Geschichte wird aus den unterschiedlichsten Perspektiven verschiedener Charaktere geschildert und baut dadurch eine unglaubliche Geschwindigkeit und Spannung in der Handlung auf. King lässt einen kaum eine Seite zu Atem kommen und schon geschieht das nächste schockierende Ereignis. Allein die Beschreibung des brutalen Mordes haben mich bis jetzt nicht mehr losgelassen. Genau wie der Gedanke an die Hintergründe und die Auflösung der Tat, die in einem packenden Finale endet, das irgendwie doch auch Mitgefühl in mir auslöst. Die Charaktere sind wie immer sehr authentisch beschrieben und King überzeugt natürlich mit seinem herausragend bildlichen und mitreißenden Schreibstil. Es gibt viele unerwartete Wendungen bis die Ermittler auf der richtigen Spur sind, die eine Auflösung liefert, die nicht ganz unerwartet kam, aber unglaublich gut in das Konzept der Geschichte passt. Fazit Der Outsider von Stephen King ist ein packender Horror-Krimi, der Spannung von der ersten bis zur letzten Seite bietet und mir unglaublich gut gefallen hat. King schafft es mal wieder eine realistische Welt mit authentischen Charakteren zu gestalten, die durch die Hölle gehen müssen und dabei dem nackten Grauen ins Antlitz sehen. Diese Reise ins Grauen des menschlichen und übernatürlichen Bösen hat mich nicht mehr losgelassen. Daher kann ich euch den neuen King endlich mal wieder hocherfreut weiterempfehlen.

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Der Outsider – Stephen King Verlag: Heyne Gebundene Ausgabe: 26,00 € Ebook: 19,99 € ISBN: 978-3-453-27184-5 Erscheinungsdatum: 27. August 2018 Genre: Thriller Seiten: 752 Inhalt: Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also? Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand. Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover passt hier gut zur Geschichte und gefällt mir auch relativ gut. Viel zu sehen ist darauf nicht, aber das ist auch nicht nötig. Für mich ist der Name schon ausschlaggebend um dieses Buch mein Eigen nennen zu wollen. Zum Buch: Ich gehe jetzt nicht noch einmal auf den Inhalt des Buches ein, denn der steht ja schon oben und ich könnte es nicht anders beschreiben. Nur kurz etwas dazu. Nachdem die Leiche gefunden wird, denkt man zuerst an einen außergewöhnlich sadistischen Mörder, doch hat dieser einen Doppelgänger? Wie sonst hätte Terry Maitland zur gleichen Zeit an zwei Orten sein? Wir haben hier wieder einmal einen typischen King vor uns, der sich in dem beschreiben und erzählen seiner Charaktere verliert, aber genau das liebe ich so an ihm. Hier lernt man jeden einzelnen näher kennen und versteht wie er denkt und handelt, meistens jedenfalls. Besonders gut haben mir hier Ralph Anderson und Jeannie Anderson gefallen, beide wurden wirklich gut herausgearbeitet. Und besonders Ralph hat eine wahre Wandlung vollzogen. Sowie kamen hier auch alte bekannte wieder zum Vorschein und man wurde an so manch andere Geschichte von ihm erinnert. Was soll ich zum Schreibstil großschreiben, wer Stephen King kennt, weiß dass er ein Meister fürs Detail ist. Hier ist alles sehr flüssig und trotz der über 750 Seiten, ist man schnell durch das Buch durch. Der Fantasie sind hier wieder keine Grenzen gesetzt und wie gesagt, ich musst oft an eine seiner anderen Bücher denken. Die Spannung baute sich hier recht schnell auf, ging es ja gleich zur Sache. Ich habe richtig mitgelitten und mit gefiebert. War es Terry Maitland tatsächlich und was hat es mit dem ominösen Doppelgänger auf sich? Auf wem treffen wir hier alles? Und wer wird am Ende bestraft. Fragen die uns hier alle beantwortet werden/ wurden. Ich würde hier nicht unbedingt sagen das es ein reiner Thriller ist, eher sind hier wieder die typischen Anteile an Fantasy und Horror mit eingefügt. Dies ist nach einiger Zeit wieder einmal ein King wie man ihn kennt. Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Lese – Empfehlung. Diejenigen von euch die noch nichts von Stephen King gelesen haben, sollten sich aber erst einmal an ein dünneres Werk von ihm herantasten. Hier empfehle ich immer ganz gerne Carrie, ein Buch was man gelesen haben muss. So das war es glaube ich auch schon. Wie gesagt ich kann das Buch nur empfehlen und gebe hier 5 von 5 Sternen.

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Ein Buch wo man mitten drinnen ist Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also? Ich liebe Stephen King seine Bücher und auch seine Filme. Von daher hat mich diese Buch sehr neugierig gemacht den vom Klapptext her klingt es schon sehr Spannend. Und so ist es auch,das ganze Buch über war ein Puzzle Spiel im Kopf und wen man gerade dachte so war es und der war es gab es wieder eine Wendung und das nächste Teilchen kam zum Vorschein. Und wie für Stephen King üblich ist es ein ganz anderes Ende als man es als Leser gedacht hat. Und genau dafür liebe ich seine Bücher,es kommen immer wieder Wendungen,neue Geschehnisse dazu und es kommt echt immer ganz anders. Die Charakter sind auch sehr gut beschrieben und auch sehr ausführlich dargestellt und auch Authentisch es sind also keine gekünzelten Figuren aber auch das ist eben Stephen King. Ich muss sagen Ich war richtig im Buch vertieft und wollte es auch gar nicht mehr aus der Hand legen selbst neben dem Kochen beim Herd musste ich weiter lesen. Ich war richtig gefangen in dem Buch ich würde sagen ich hing so von oben herab auf den Geschehnissen so aus der Vogelperspektive.Und ich hatte auch nach langem wieder Kopfkino bei einem Buch so das ich eben mitten drinnen war. Auch schafft es Stephen King wieder in diesem Buch das außergewöhnliche mit dem normalen zu verbinden. So beschäftigt einen immer wieder die Frage wie kann eine Person an zwei Orten gleichzeitig sein?Geht das überhaupt? Ist es wirklich die Person? Also es ist ein Typischer Stephen King Roman mit allem was der Meister des Horrors zubieten hat.

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Schon oft gesehen und nun auch gelesen, reihe ich mich zu denen ein, die mit viel Spannung an dieses Buch herangingen. Doch konnte es mich überzeugen? Ich sage mal na ja, denn irgendwie wollte die Idee zum Buch nicht so richtig bei mir zünden.  Schon von außen war ich etwas gespaltener Meinung, obwohl ich wusste, wie das Buch aussah, denn ich hätte mir schon gewünscht, dass man sie im Stile der vorangegangen Neuauflagen gestalten würde. Ihnen nun wieder andere Formate und Schreibstile zu verpassen ist gerade für mich als liebevolle Regalgestalterin schon irgendwie schade.  Kommen wir aber nun zum Inhalt, welcher gerade zu Anfang eine sehr ergreifende Stimmung aufbringen konnte. Dies lag besonders daran, das man den größten Teil aus Akten erlesen konnte, was ich seit "Carrie" sehr zu schätzen gelernt habe. Hier wird dann auch die Art des Falles verraten mit welchem wir uns schließlich beschäftigen. Zu diesem möchte ich nur sagen, das er wirklich sehr brutal war, zumal es sich bei dem Opfer um ein Kind handelte. Aber selbst einem Erwachsenen würde ich das nicht wünschen. Ein Täter war schnell gefunden, doch Unstimmigkeiten zeugen davon das hier etwas nicht passt.  Ab hier nimmt die Story rasant an Fahrt auf, wobei die Geschichte aus den verschiedensten Charakteren erleben darf. Zum Glück ist ein der großen Stärken von King, der selbst dutzende Personen einbauen kann ohne das man sich auch nur einen nicht merken könnte. Von Kindern bis zu älteren Herrschaften ist alles dabei und noch immer habe ich sie im Kopf und könnte sagen, wer sie waren. Dabei wurde explizit auf zu viele Details verzichtet, was ich zudem sehr zu schätzen weiß, da dies eine Menge kaputt machen können. Man konzentrierte sich ganz auf die Dinge, die dem Leser helfen, sich in dieser Buchwelt zurechtzufinden. Dazu noch ein wenig die eigene Fantasie einsetzen und das Kopfkino läuft förmlich von selbst.  Einen Vorteil erhalten übrigens diejenigen, welche die Reihe um Bill Hodges gelesen haben, da im Buch eine sehr vertraute Person auftaucht und in diesem Fall mit ermittelt. Ich freute mich sehr auf deren Einspannung, zumal sie eine hervorragende Leistung vollbrachte.  Das Wichtigste am Buch war wohl der Outsider selbst, welcher diesmal kein frei erfundenes Wesen darstellte, sondern eine unheimliche Sagengestalt, welche weltweit verschiedene Formen hat. Das war genau das, was ich nicht erwartet hatte. Ich freute mich auf ein unbekanntes Wesen, welches den Gedankensprüngen, dieses genialen Autors entstammte und nicht auf ein mir bekanntes. So begann schließlich meine Lesefreude etwas abzukühlen. Dies wurde auch nicht besser, da mir zum einen die Entdeckung dieses Ungetüms zu eigentümlich vorkam und schließlich damit endete, wie es an weiteren Schandtaten gehindert werden sollte. Gerade zu letzteren fehlten mir erhebliche Informationen. Sehr schade, denn sonst waren die Ausführungen zu Wesen immer sehr klar.  Schließlich war es, aber der letzte Abschnitt, der mich doch etwas stutzig machte. Denn wer "Sleeping Beauties" gelesen hat, wird sich daran erinnern, dass das Ende mit viel Munition eingeläutet wurde. Tja, Überraschung, denn diesmal war es wieder so. Gepaart mit dem Auffinden des Outsiders, war das Ende für mich eine einzige Enttäuschung. Trotz viel Geschimpfe habe ich es wieder sehr genossen einen King in den Händen zu halten. Bei der Schreibweise schaffte es der Übersetzer, genau den richtigen Flair einzufangen und brachte mich so dazu, das Buch in einem Atemzug zu lesen.  Mein Fazit Ich ging zwar etwas enttäuscht aus dem Buch, erfreute mich aber an der Thematik, die nicht nur spannend war, sondern, mir auch liebgewonnene Personen zurückbrachte. Als Meisterwerk würde ich es nicht betrachten, aber auch nicht als Lektüre für zwischendurch. Dafür gab es einfach zu viele denkwürdige Momente.

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Titel: Der Outsider Autor: Stephen King Verlag: Heyne Seitenanzahl: 752 Seiten Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar! Inhalt/Klappentext: Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also? Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand. (Quelle: Lovelybooks) Mein Fazit: Da ich zwar noch nicht allzu viele Bücher von Stephen King gelesen habe, aber mich bisher alle begeistern konnten, war ich auch schon auf das aktuelle Werk gespannt. Diese Geschichte konnte mich direkt packen und im Nu hatte ich einige Kapitel gelesen. Man rätselt ständig in diesem Verwirrspiel mit und möchte der ganzen Sache auf den Grund gehen. Natürlich bekommt man als Leser immer wieder einige Puzzlestücke serviert, die man zusammensetzt, aber am Ende entwickelt sich doch alles anders als erwartet. Die komplette Geschichte ist für mich in keinster Weise vorhersehbar, umso überraschender ist dann auch natürlich am Ende die Auflösung. Die Charaktere, waren wie bei jedem Stephen King-Buch, wieder sehr gut ausgearbeitet. Man spürt als Leser, dass der Autor sehr viel Wert darauf legt, authentische Charaktere zu erschaffen. Natürlich möchte ich auch den herausragenden Schreibstil von Stephen King erwähnen. Er ist gewohnt flüssig, detailiert und packend. Durch diesen besonderen Schreibstil, merkt man als Leser überhaupt nicht, dass man fast 800 Seiten vor sich hat. "Der Outsider" ist ein richtig toller Pageturner. Für mich ist auch dieses Werk von Stephen King wieder ein absolutes Lesehighlight. Hier und da gab es zwar ein paar Längen, aber trotzdem bin ich von diesem Buch begeistert. Diese Geschichte schockiert, fesselt und erzeugt das ein oder andere Mal Gänsehaut. Genau nach meinem Geschmack. Daher gibt es von mir 4 von 5 Sterne!

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Stephen Kings neuster Roman, Der Outsider, verbindet alles, was man über den Meister des Grauens in Verbindung bringt: eine verzwickte Situation mit einer Prise Übernatürlichem. Stephen King weiß, wie man den Leser bei Laune hält und das spürt man auf jeder einzelnen Seite in diesem fast 800-seitigen Roman. Terry Maitland ist der Coach einer Jugendbaseballmannschaft und wird vor aller Augen seiner Familie und fast der gesamten Stadt, während eines Baseballspiels, festgenommen. Maitlands Alibi sind Wasserdicht, aber Detective Anderson und der Staatsanwalt können oder wollen ihm nicht glauben, denn die DNA-Beweise und Augenzeugenberichte sprechen eindeutig gegen ihn. Doch als sich die Unschuld Maitlands herausstellt, bleiben die Fragen offen, wer für die grausamen Morde verantwortlich ist und wie der Täter es schafft haargenau wie Maitland auszusehen ... Stephen King lässt sich auch in diesem Roman genügend Zeit mit der Einführung der Charaktere, der Umgebung und des eigentlichen Falls und was auf den ersten fast 400 Seiten wie ein unlösbarer Kriminalroman beginnt, lenkt geschickt und mit einem bekannten Gesicht aus der Bill-Hodges-Trilogie, in einen übernatürlichen Roman ab, der auf ganzer Strecke glaubwürdig bleibt, wie es nur Stephen King zu schaffen vermag. Lediglich das Ende lässt mich ein wenig enttäuscht und nüchtern zurück. Aber es ist ja bekannt, dass Stephen Kings Enden so eine Sache für sich sind. Dennoch, im Großen und Ganzen ist Der Outsider ein wahrlich unterhaltender, Gänsehaut erregender und spannender Roman bei dem Stephen King-Fans auf ihre Kosten kommen werden.

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