Leserstimmen zu
Warum Buddhismus wirkt

Robert Wright

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Warum Buddhismus wirkt

Von: Vanessa

12.02.2019

Im Rahmen der Testleser-Aktion las ich das Buch "Warum Buddhismus wirkt", geschrieben von dem Wissenschaftsjournalisten Robert Wright. Meine bisherigen Erfahrungen mit dem Meditieren waren eher negativ. Ich war zu angespannt, konnte mich nicht konzentrieren und war schnell frustriert, weshalb ich mich nie weiter mit dem Thema beschäftigte. Als ich nun dieses Buch entdeckte, wurde mein Interesse am Buddhismus bzw der Praxis der Meditation erneut geweckt. Wright bietet in seinem Buch einen mir verständlicheren Zugang zum Thema. Zunächst erklärt er jedoch, das unsere Sicht auf die Welt bzw die Wirklichkeit in der wir leben verzerrt ist, da wir im Alltag oftmals nur einem Bedürfnis nach dem anderen hinterher jagen, in der Hoffnung, dass wenn alle Bedürfnisse befriedigt sind, auch wir glücklich sind. Das trifft natürlich nie ein, da sich immer neue Bedürfnisse entwickeln. Weiterhin erklärt er, wie man mithilfe von Meditation diese Sicht wieder ein Stück weit klären kann und somit seinen Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge lenken kann. Warum die Methode der Meditation wirkt, erklärt er mithilfe von neuen Erkenntnissen der Neurowissenschaften und Psychologie. Das Buch ist aber trotzdem sehr gut verständlich, da er seine Theorien und Beispiele mit bekannten Metaphern erklärt oder sie mit Situationen aus dem Alltag vergleicht. Dieser theoretischer Zugang zur Meditation hat zwar meine praktischen Erfahrung kaum beeinflusst, woran ich aber selber schuld bin (fehlende Geduld etc.). Trotzdem war das Buch sehr interessant und spannend zu lesen.

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Dieses Buch ist keine leichte Abendlektüre - man braucht Konzentration und die nötige Ruhe, denn dieses Buch regt zum Denken an. Über einen selbst. Über Dinge, über die ich noch nie nachgedacht habe. Der Autor zwingt dem Leser keine Meinung auf - ganz im Gegenteil: mit Beispielen und verschiedene Sichtweisen darauf kann der Leser seine Meinung selbst bilden, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Man selbst bestimmt, wohin die Reise geht. Philosophische Interpretationen werden mit wissenschaftlichen Hinweisen kombiniert und geben eine interessante Mischung ab. Hinzu kommt eine Prise Buddhismus - und zwar nicht nur aus einer Lehre, sondern aus allen. Der Autor erklärt warum Meditation funktioniert und wie sie funktioniert - was er für Fehler und Erfolge gehabt hat, welchen Weg er gegangen ist. Schwer ist diese Lektüre jedoch nicht - der Auto versteht, mit Alltagsbeispielen das Interesse zu wecken. Angefangen mit einer berühmten Szene aus Matrix. ;) Durch dieses Buch habe ich mein eigenes Stück Wahrheit gefunden und sehe viele Dinge in einer anderen Sichtweise. Auch wenn ich noch viel üben muss, um richtig meditieren zu können, gibt mir dieses Buch die nötige Motivation, um diesen Weg weiter zu gehen. Wer etwas lernen möchte und an anderen Sichtweisen interessiert ist, liegt mit diesem Buch goldrichtig. Viel Spaß beim Lesen!

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Super für Einsteiger

Von: Flohnely

12.02.2019

Für Einsteiger in die Welt des Buddhismus ist dieses Buch ein super einstieg. Es ist alles leicht erklärt auch mit Humor. Ich selber habe schon einiges über dieses Thema gelesen und hatte auch Bücher die für den Einstieg angepriesen wurden aber dennoch sehr komplex waren und daher eher abschrecken, dies ist hier devinitiv nicht der Fall.

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Buddhismus ist in unserer Gesellschaft mittlerweile etabliert. Er bietet praktische Wege der komplexer werdenden Welt mit Gelassenheit entgegen zu sehen und ein erfülltes Leben zu leben. Wer skeptisch ist hat es mit dem Verfasser gemeinsam. Robert Wright, ein preisgekrönter Wissenschaftsjournalist, wollte diese Behauptung auch überprüfen. Und machte sich auf den Weg. Er fing an zu meditieren. Wertete die neusten Studien au Medizin und Neurowissenschaft aus und sprach mit Forschern und buddhistischen Lehrern aus aller Welt. Sein Ergebnis: Buddhismus wirkt und trägt in höchstem Maße zu körperlichem und seelischem Wohlergehen bei. Das Buch ist gut unterteilt in Kapiteln. Übersichtlich. Aber vor allem – rasant! Man liest und wird sofort mit gerissen. Das Tempo ist enorm. Die Informationen ein Feuerwerk. Mit dem Mann würde man am liebsten diskutieren. Falls man zu Wort kommt. Denn er ist wirklich begeistert und lässt die Leser teilhaben an den Erkenntnissen. Dazu kommt, er ist ein westlicher Mensch. Also kann er genau die Schwachpunkte in der Denkweise ansprechen. Auch dies geschieht mit Elan und Augenzwinkern. Klar wäre dem hier lebenden Durchschnittsmenschen bequemer eine rote Kapsel zu schlucken. Aber so funktioniert es nicht. Gut ist auch die breit gefächerte Darstellung der buddhistischen Lehre. Er sagt genau, an welchen Stellen er welche Lehre heranzieht. Denn derer gibt es viele. Und das ist auch eine Herausforderung. So viele Informationen müssen erst einmal aufgenommen und überdacht werden. Und dann sortiert und bewertet werden. Obwohl das natürlich auch am Buddhismus vorbei geht. Dies ist auch ein sympathischer Faktor im Gegensatz zu vielen ähnlichen Büchern: Er beschreibt nicht seinen bravourös gefundenen Weg. Sondern er erzählt glaubwürdig von den Schwierigkeiten auf dem Weg. Meditieren auf negative Dinge ist hier nicht so angesagt. Bei den Gedanken bleiben schon eher. Wie schwer es fällt sie loszulassen und doch noch zu einer, im weitesten Sinne, Meditation zu gelangen beschreibt Robert Wright als würde er neben dem Leser sitzen. Alles in allem kein Buch zum einfach so lesen. Aber auch nicht um daraus eine Wissenschaft zu machen. Um ehrlich zu sein ist die angesprochene Zielgruppe nicht eindeutig. Aber es motiviert, regt an zum Nachdenken, gibt jede Menge Impulse und lädt ein nicht locker zu lassen. Auch mit diesem Buch nicht. Es sollte mehrfach in die Hand genommen werden – je nach momentanen Bedürfnissen. Die Literaturliste beträgt 10,5 Seiten. Daraus kann man was machen. Es zeigt auch, wie vielschichtig alles erklärt wird. Gelegentlich werden Beispiele oder Kapitel etwas ausgebreitet. Da kann man weiter blättern. Und Schachtelsätze die gerne einmal über neun Zeilen gehen sind dem Enthusiasmus geschuldet. Wenn Sie Buddhismus machen, mögen, damit liebäugeln oder einen Hänger auf Ihrem Weg haben – ist dies Buch ein schwungvoller Begleiter.

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Klappentext: Immer mehr Menschen meditieren. Und auch die Lehre des Buddha hat schon lange die Mitte unserer Gesellschaft erreicht. Woran das liegt? Ganz einfach: Buddhismus wirkt! Denn er bietet praktische Wege, um in einer immer komplexer werdenden Welt die Dinge klar zu sehen und gelassen und erfüllt zu leben. Skeptisch? Das war Robert Wright auch. Dann begann der preisgekrönte Journalist der Sache auf den Grund zu gehen. Er fing an zu meditieren. Er wertete die neuesten Studien aus Medizin und Neurowissenschaft aus. Er sprach mit Forschern und buddhistischen Lehrern aus aller Welt. Und er stellte zweifelsfrei fest: Der Buddhismus trägt in höchstem Maße zu unserem körperlichen und seelischen Wohlergehen bei. Und jeder Interessierte kann hier und heute davon profitieren. Ich habe mich sehr auf das Lesen dieses Buches gefreut und dass der Autor gleich zu Beginn mit dem Film „Matrix“ als Beispiel für Illusion einstieg, fand ich überaus sympathisch! Zudem beschreibt er seine eigenen Erfahrungen als Meditierender während einer Meditationsklausur, was mich sehr neugierig gemacht hat dies selbst einmal zu versuchen. Doch leider verflog meine anfängliche Euphorie sehr schnell. Ab Kapitel 3 wird das Buch nämlich sehr wissenschaftlich und theoretisch und damit konnte ich nicht mehr ganz so viel anfangen. Ab Kapitel 5, das Kapitel über das „Nicht-Ich“, habe ich die Seiten teils nur noch grob überflogen weil ich Wrights Gedanken und Ausführungen einfach nicht mehr folgen konnte. Leider habe ich das Buch dann nach der Hälfte abgebrochen. Es fehlte mir einfach die Energie es weiter zu lesen. Ich tue mir mit Wrights Schreibstil sehr schwer. Er wiederholt zwar viel, aber es hat bei mir nicht zu besserem Verständnis beigetragen. Ich bin davon ausgegangen dass er ein Buch über Buddhismus und Meditation geschrieben hat, aber es ist eher eine wissenschaftliche Analyse des Buddhismus. Meditation kam für meinen Geschmack viel zu kurz. Es ist auf keinen Fall ein schlechtes Buch! Man merkt dass Wright sich überaus akribisch mit Buddhismus auseinander gesetzt hat und sehr viel und sehr genau darüber recherchiert hat. Bestimmt werde ich auch noch zu Ende lese, aber jetzt brauche ich ein Pause davon. Ein Satz des Dalai Lama hat mich jedoch sehr begeistert. Ich weiß zwar nicht ob er es wert ist dieses Buch zu lesen, aber er ist es wert hier zitiert zu werden: „Versuchen Sie das, was Sie vom Buddhismus lernen, nicht dazu zu benutzen, ein besserer Buddhist zu werden; benutzen Sie es um ein besserer ‚Was auch immer Sie schon sind‘ zu werden.“

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naja mir wars leider nix

Von: James

11.02.2019

Hallo zusammen, ich habe das Buch mehrfach begonnen, aber ich komme leider mit seinem Schreibstil nicht zurecht ..es ist mir zu viel Gedöns um die eigentlichen Aussagen. Man hätte das alles kürzer und knapper fassen können. Mir persönlich wars leider nichts. Sorry.

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Kathi

Von: Kathi

11.02.2019

Im großen und ganzen gibt das Buch einige interessant Denkanstöße und lässt einen gerne über sich selber schmunzeln. Allerdings ist dieses Buch nicht zum abschalten gedacht. Die Sprache ist sehr hochgestochen und die Formulierung doch eher kompliziert. Oft hatte ich das Gefühl der Autor versucht zu zeigen wie gut er mit Worten umgehen kann. Allerdings ist ihm gut gelungen sich an den Buddhismus wissenschaftlich anzunähern und dessen Praktiken zu erklären. Auch wenn nicht jeder der beschrieben „wissenschaftlichen“ Fakten, aus meiner biologischen Sicht, so ganz korrekt sind. Das sind aber eher kleinere ungereimtheiten die der Gesamtheit nicht im Wege steht. Mit etwas Zeit und konzentration, kann man aus diesem Buch für sich und den Alltag etwas mitnehmen.

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Rundherum gelungen

Von: Kompetenz-Coach

10.02.2019

Der Autor Robert Wright hat sich dem Thema Buddhismus und wie er wirkt in erfrischend und humorvoller Weise genähert. Daneben fließen Sachverstand, Auseinandersetzung mit dem Thema in wissenschaftlicher Form und persönliche Erfahrung in der richtigen Dosis ein. Hier liegt ein Erfahrungsbericht gepaart mit fundierten Fakten in unterhaltender und ansprechender Schreibweise vor. Auch der Einstieg mit einem bekannten Film (Titel wird nicht verraten) ist genial. Zudem stellt der Autor einige Fakten zum Thema Buddhismus - wie ich meine - auf die richtigen Beine. Wohltuend beim Lesen ist auch das vollständige Fehlen von esoterischen Termini. Stattdessen finden sich im Anhang buddhistische Wahrheiten und eine Erklärung zur Terminologie. Genau deshalb macht das vorliegende Buch richtig Lust, sich mit dem Buddhismus und Meditation näher zu beschäftigen. Aus meiner Sicht für alle interessierten Menschen, die offen sind für eine etwas andere Sicht auf die Welt und dabei mit beiden Beinen im Alltag bleiben wollen.

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