Leserstimmen zu
Warum Buddhismus wirkt

Robert Wright

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Der Autor will dem Leser durch außergewöhnliche Behauptungen des Buddhismus eine andere Sicht auf die Welt zu eröffnen. Er schildert seine eigenen Erfahrungen mit Meditation und Erleuchtung und verwendet dabei philosophische und wissenschaftliche Erklärungsansätze. Immer wieder berichtet er von seinen Erfahrungen im siebentägigen Retreat, Trainingslager wie er es nennt, bei seiner schweigenden Meditation im ländlichen Massachusetts. Er vergleicht unser bisheriges Leben mit dem des „Neo“ im Film „Matrix“. Das Bisherige wird in Frage gestellt und ersetzt durch die buddhistische Diagnose und deren Sicht auf die Dinge. Doch hier stellt sich die Frage für mich, wenn das Bisherige eine Illusion ist, wie sieht es mit der buddhistischen Betrachtungsweise aus? Ist sie nicht doch auch nur eine Illusion oder einfach nur eine andere Sicht auf die Dinge? Das Ziel der Meditation ist die Erleuchtung nach buddhistischen Traditionen. Einige unserer Verhaltensweisen und Gefühle werden erklärt mit der Evolution. Sie machten zu Zeiten der Jäger und Sammler Sinn, stehen uns heute aber im Wege und sind eher kontraproduktiv und irreführend. Um einfache Sachverhalte darzustellen, verwendet der Autor eine mit Fachbegriffen gespickte Schreibweise und ergießt sich in Wiederholungen, die mein Lesevergnügen etwas schmälerte. Das Buch ist ein Ansatz, die positiven Wirkungen der buddhistischen Meditation dem Leser näher zu bringen. Es zeigt, wie die Meditation das Leben aller aus dem Würgegriff menschlichen Leidens, menschlicher Gier und Grausamkeit befreien könnte und wie sinnvoll es wäre, die Verblendungen, die Entlarvung unserer Illusionen ans Licht zu bringen. Der Autor zitiert den Dalai Lama „man solle den Buddhismus nutzen, um ein besserer „Was auch immer Sie schon sind“ zu werden. Das zumindest hat mich überzeugt, um mich weiter mit diesem Thema zu beschäftigen.

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Der Verfasser, Robert Wright, zeigt uns in seinem Buch das Lebensziel auf: emotional sensibler, glücklicher und friedvoller zu werden, um auf die Dinge in der Welt auf eine freie, glückliche und befriedigende Weise zu reagieren. Meditation wird in allen Facetten beleuchtet, Achtsamkeit und Gefühle werden analysiert. Der Autor vergleicht buddhistisches Denken mit der modernen Psychologie, benutzt dafür eigene Erlebnisse in seinem Leben und erzählt verständlich Schriften von Buddha bzw. Geschichten über ihn. Schön ist das ausführliche Literaturverzeichnis, die weiterführenden Anmerkungen und das Register, mit dem das Buch erschlossen wird. "Das Leben, wie es gewöhnlich gelebt wird, ist eine Art von Illusion, und du kannst nicht wirklich frei sein, bis du die Illusion durchschaust und in das Herz der Dinge siehst."

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speziell

Von: Julia

30.01.2019

Der Autor erklärt den Buddhismus sehr wissenschaftlich. Das hat mir sehr gut gefallen. Jedoch wird es dadurch zu einen Buch, das man nicht nebenbei lesen kann. Die Sätze ziehen sich oft sehr und einfache Sachverhalte werden meist sehr kompliziert erklärt. Außerdem wird vieles wiederholt, was mir persönlich überhaupt nicht gefiel. Sehr gut fand ich, dass der Autor es selbst ausgetestet hat und anfänglich seine Schwierigkeiten hatte mit der Meditation. Seine Beschreibungen waren für mich auch nachvollziehbar, da ich mich selber mit das Thema auseinandersetze. Interessant war auch, dass er viele Verhaltensweisen mit der Evolution vergleicht. Außerdem wertete er viele Studien aus der Neurowissenschaft aus und zog sich buddhistische Lehrer heran. Zusammengefasst, das Buch ist sehr speziell und bestimmt nicht jedermanns Typ. Trotzdem fand ich es sehr spannend, dieses Buch zu lesen.

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Seelenheil

Von: Bibi

30.01.2019

Das Buch gefällt mir ganz gut. Es erklärt mir Dinge vom Buddhismus, die ich noch nicht kannte. Manchmal muss ich aber einen Abschnitt mehrfach lesen, um ihn zu verstehen. Es ist interessant geschrieben, regt zum Nachdenken an und man freut sich auf das nächste Kapitel. Es gibt Erkenntnisse über den Buddhismus weiter und hilft zu einem besseren Verständnis. Auch für Menschen, die den Buddhismus nicht praktizieren, ist es schön zu lesen.

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Prinzipiell ist es ein gutes Buch. Der Anfang ist gut gelungen, mit der Verbildlichung von Matrix. Allerdings wird es dann schwieriger, durch das Buch zu kommen, da es "wirsch" ist. Für mich wurde es gegen Ende etwas langwierig. Alles in allem ein solides Buch, man sollte aber etwas Vorwissen mitbringen.

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Für Männer

Von: Kleeblatt90

26.01.2019

Nun zu meiner Rezension von „Warum Buddhismus wirkt-Die Wissenschaft und Philosophie von Meditation und Erleuchtung“ des Autors Robert Wright. Inhalt des Buches ist die Reise des Autors selbst. Er fing an zu meditieren. Er wertete die neuesten Studien aus Medizin und Neurowissenschaft aus. Er sprach mit Forschern und buddhistischen Lehrern aus aller Welt. Die Grundidee des Buches hat mich angepochten und ist sehr positiv. Auch weil es Gelegenheit gibt den Buddhismus wieder ins rechte Licht zu rücken als die weichgespülte Westversion. Es ist jedoch ein langer, langer Monolog und hat mich vom Schreibstil her weniger angesprochen. Der Autor zieht immer wieder den Film Matrix heran, um Metaphern zu schaffen und Vergleich zu ziehen. Es ist ein roter Faden im Buch, welcher mich aber nicht anspricht. Beim Lesen hab ich öfter gedacht, es wäre sehr für Männer als Geschenkidee geeignet, welche sich mit diesem Thema näher befassen wollen. Bezüglich der Heilwirkung des Buddhismus gibt es auch von Layout her bessere Bücher auf dem Markt. Daher vergebe ich 3 Sterne.

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Warum Buddhismus wirkt?

Von: DustBunny

25.01.2019

Die Motive und Erfahrungen, die der Autor beschreibt sind - wie ich finde - kaum hilfreich, da sie willkürlich und vage erscheinen. Dabei werden teils einfache Sachverhalte unnötigerweise zu Tode erklärt. Ich fand das verwirrend und fragte mich oft: Was will der Autor dem Leser eigentlich mitgeben? Das Niveau ist manchmal ziemlich niedrig: für eher unreflektierte Menschen, die dazu neigen schwarz-weiß zu denken, sich häufiger künstlich aufregen und regelmäßig, unachtsam Fast Food im Stehen verschlingen. Diese werden tatsächlich wertvolle Einsichten finden, wenn nicht gar Erleuchtung. Aber die vielen abstakten, buddhistischen Fachbegriffe - beziehungsweise deren Erläuterungen - dürften dann zu anspruchsvoll sein. Diese sind für Menschen geeignet, die es bereits gewagt haben ihr Denken und Handeln zu hinterfragen oder gar „erfolgreich“ meditieren. Überhaupt geht es hauptsächlich um Meditation - daher sollte der Titel eher "Warum Meditation wirkt" lauten!

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Lesenswert

Von: brigitte bartels

25.01.2019

Der Autor ist ein westlicher Wissenschaftsjournalist, der es m.E. nach sehr gut verstanden hat, den Leser trotz der anspruchsvollen Thematik mitzunehmen auf eine Reise von evolutionsrelevanten Bedingungen bis hin zu den Benefits von Meditation und buddhistischer Philosophie für unser reales Leben. Ihm ist es gut gelungen, den Bogen zu spannen von wissenschaftlichen Erkenntnissen (ungewöhnlicher Einstieg über evolutionsrelevante Fragen sowie der grundlegenden Fragestellung aus dem Film "Matrix) zu dem, was uns Meditation und buddhistische Philosophie für unsere Lebensgestaltung bringen. ...und das auf unterhaltsame, abwechslungsreiche Art und Weise, z.B. durch persönliche Notizen und etlichen Beispielen wissenschaftlicher Studien. Bei diesem Buch stehe ich voll und ganz auch hinter dem Klappentext, der gut über den Inhalt informiert. Ein lesenswertes Buch, auch für Leser, die sich bisher noch nicht an diese Thematik herangetraut haben.

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