Leserstimmen zu
Love to share – Liebe ist die halbe Miete

Beth O'Leary

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Cover: Das Cover hat mich nicht wirklich angesprochen. Der Titel nimmt mit großen, rot und pinken Buchstaben den meisten Platz ein. Rot und Pink nebeneinander ist eine sehr mutige Kombi, in diesem Fall gefällt es mir allerdings ganz gut. Außerdem kann man auf dem Cover noch die beiden Hauptcharaktere, Tiffy und Leon, erkennen. Die rosa Wirbeln, die sich um den Titel schlängeln, verstehe ich nicht wirklich. Generell hat das ganze Cover wenig mit der Story zu tun. Bei so einem interessanen Konzept hätte man viele Designs machen können. Dieses hier hätte zu vielen Geschichten passen können. Vergleicht doch mal die englische Version mit der deutschen... Das englische Cover hat viel mehr Charakter und man kann erahnen, um was es in dem Buch geht. Um ehrlich zu sein, finde ich das deutsche langweilig und unkreativ. Allerdings soll man ein Buch ja nie nach dem Cover beurteilen. Charaktere: Tiffy: sticht sofort mit ihrer bunten und mutig kombinierten Kleidung heraus. Sie hat einen Job als Lektorin, für den sie viel zu wenig bezahlt bekommt. Momentan arbeitet sie an einem Häckelbuch. Sie braucht eine neue Wohnung, weil sie von ihrem Ex wegkommen will. Tiffy kann viel reden, backt gerne und hat einige gute Freunde. Leon: ist das Gegenteil von Tiffy, schüchtern und sparsam mit seinen Worten. Er arbeitet Nachtschichten in einem Krankenhaus, dort freundet er sich mit vielen Patienten an und tut dem ein oder anderen sogar Gefallen. Zum Beispiel sucht er nach einem lang verschollenen Freund eines Patienten. Die Nebencharaktere waren auch alle besonders und einzigartig. Am Anfang war es etwas schwer Tiffys Freunde auseinanderzuhalten und die ganzen Namen zu behalten. Setting: Das Buch spielt in London, wobei man dank den Hauptcharakteren verschiedene Aspekt der Stadt vorgestellt bekommt. Tiffy genießt das Nachtleben, geht gerne mit Freunden etwas trinken oder ist auf verschiedenen Ausflügen wegen ihrer Arbeit. Leon ist die meiste Zeit daheim, aber an den Wochenenden reist er durch ganz England, um den Freund des Patienten zu finden. Allerdings spielt das Setting in diesem Buch keine große Rolle. Es geht eher um die Beziehungen der Charaktere und wie sie mit ihren Problemen umgehen. Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Sicht beider Charaktere erzählt. Es ist selten, dass man in einem Buch den Schreibstil der zwei Charaktere unterscheiden kann. Ich freue mich immer wahnsinnig, wenn das der Fall ist. Bei Love to share ist der Unterschied extrem. Tiffy beschreibt alles detailreich, ihre Nachrichten sind viel länger als Leons und sie endet diese immer mit "xx". Leon ist am Anfang viel zurückhaltender und höflicher. Seine Nachrichten sind kurz und weniger persönlich, außerdem beendet er sie mit "Leon" ohne Küsschen. Außerdem fällt an seiner Erzählweise sofort auf, dass er kaum Personalpronomen benutzt. Seine Sätze sind einfach aufgebaut und lesen sich eher wie Stichworte. Man weiß also immer wessen Kapitel man gerade liest. Meinung: Was mich etwas gestört hat, ist die Offenheit der Charaktere (außer Leon). Warum erzählt Tiffy ihm sofort von ihrem Ex und ihren anderen Problemen? Ich habe mich einfach damit abgefunden, dass das ihre Art ist damit umzugehen. Aber warum hat es dann so lange gedauert, bis sie sich professionelle Hilfe geholt hat? Ein anderes Beispiel dafür ist Richie, Leons Bruder, der im Gefängnis sitzt. Gleich beim ersten Telefonat mit Tiffy wollte er ihr seine ganze Geschichte erzählen... Man muss auch erwähnen, dass das Buch sehr viele verschiedene Storylines hat. Da gibt es Leons Suche nach alten Freund eines Patienten, Richies Geschichte und Verhandlung, wie Tiffy über ihren Ex hinwegkommt, die Erfolgsstory eines Häckelbuches... Das Buch ist also sicher nicht langweilig. Dennoch bin ich mir nicht ganz sicher, ob mir das gefallen hat. Einerseits bleibt das Buch so spannend und abwechslungsreich, andererseits kann man sich nicht auf einen Strang der Geschichte konzentrieren. Da muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er das mögen wird oder nicht. Und jetzt kommt der Grund, warum ich das Buch so liebe. Es geht um zwei junge Erwachsene, die versuchen sich ein Leben aufzubauen und zum ersten Mal mit Erwachsenenprobleme umgehen müssen. Allerdings ist es nicht so wie in New Adult, der Fokus liegt nicht auf Sex und sexueller Spannung. Love to share fühlte sich für mich einfach nach einer perfekten Mischung zwischen Jugendbuch und Erwachsenenbuch an! Ich möchte unbedingt mehr solcher Bücher lesen, also wenn ihre Empfehlungen habt, schreibt es mir. Fazit: Ich mag das Buch. Es hat wunderbare Charaktere, die gut miteinander harmonieren, und doch das Gegenteil voneinander sind. Man weiß immer, wer gerade was schreibt, da der Erzählstil der Protagonisten so unterschiedlich ist. Es gibt auch kleine Sachen, die ich zu bemängeln habe, wie das Cover oder, dass keine Storyline im Vordergrund steht. Love to share, Liebe ist die halbe Miete von Beth O'Leary ist für mich ein gelungenes Buch für Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene! 4 Sterne von mir.

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Zuallererst fand ich die Idee hinter „Love to Share“ total originell: Zwei Personen die sich nicht nur eine Wohnung, sondern auch ein Bett teilen, sich aber nie gleichzeitig in ihrem Zuhause befinden und nur über Notizzettel kommunizieren. Es ist aus zwei Perspektiven geschrieben und es macht Spaß, beide Protagonisten in ihrem Leben zu sehen bevor sie sich begegnen. Nicht nur die Haupt-, auch die Nebencharaktere sind individuell und man bekommt schnell das Gefühl, die Protagonisten zu kennen. Trotz dessen dass der Schreibstil locker und witzig ist und man dadurch schnell in die Geschichte reinfindet, werden auch erste Themen wie psychischer Missbrauch angesprochen. Toll fand ich, wie realistisch der Heilungsprozess und die Thematik angesprochen wurden und sich entwickelt haben. Es wurde nicht plötzlich alles schön und gut, sondern es dauerte und wirkt dadurch sehr authentisch. Zudem hat es hat mir sehr gut gefallen, dass die Begegnung so lange herausgezögert wurde. Die Geschichte ist in einem idealen Tempo vorangeschritten und ist dadurch sehr gelungen. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass Leons Perspektive oft aus halben Sätzen, mehr wie Gedankenflüsse besteht. Da ich aber das Hörbuch und nicht das Buch hatte, konnte man sich schnell daran gewöhnen und es wirkte am Ende stimmig. Ich kann „Love to Share“ definitive für Romantikliebhabern empfehlen. Eine schöne Geschichte die anzuhören definitiv kurzweilig war!

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Ich lese nicht mehr oft Chick-Lit, weil mir die Geschichten oft zu seicht geworden sind. Hin und wieder kommt es aber dennoch vor, dass ich Lust auf eine kurzweilige, leichte Lektüre habe. Genau das hat dazu geführt, dass ich "Love to share" gehört habe. Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil es von zahlreichen Leser*innen auf meinem Goodreads Newsfeed gepostet wurde. Irgendwie hat mich das Cover und die Grundidee angesprochen und ich dachte, dass die Geschichte sehr amüsant und unterhaltsam klingt. Die beiden Protagonisten Tiffy und Leon werden jeweils von einer weiblichen und einem männlichen Sprecher gesprochen, was mir das Zuhören unglaublich erleichtert hat. So weiss man sofort, aus welcher Perspektive die Story gerade erzählt wird. Das Buch beginnt damit, dass Tiffy gerade erst eine Trennung hinter sich hat und sich deshalb auf Wohnungssuche begibt. Zu ihrem Glück wird sie schnell fündig, denn Leon ist auf der Suchen nach einer Person, die mit ihm seine Wohnung teilen will. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine Wohngemeinschaft im klassischen Sinn, sondern er will seine kleine Wohnung abwechselnd mit einem*einer Mitbewohner*in teilen. Das funktioniert deshalb, weil er als Pfleger in einem Krankenhaus arbeitet und durch seine Nachtschichten nur tagsüber in der Wohnung ist. Tiffy, die einen klassischen 9-to-5 Job hat, darf sich dann jeweils nach Feierabend bis zum nächsten Morgen in der Wohnung aufhalten. So kommt es, dass sich Tiffy und Leon zunächst gar nicht persönlich begegnen, denn selbst die Wohnungsübergabe findet durch Leons Freundin statt, da er selbst arbeiten muss. Als Kommunikationsmittel entdecken die beiden Mitbewohner sehr bald Post-Its, die sie überall in der Wohnung verteilen. Und obwohl Tiffy sich sehr rasch in der Wohnung breit macht, was Leon anfangs ein Dorn im Auge ist, merkt er bald, dass dieses Wohnungsarrangement auch seine Vorteile hat. Durch die Post-Its beginnen die beiden sich allmählich näherzukommen, bis es eines Tages natürlich so kommt, wie es kommen muss: Beide befinden sich plötzlich zum selben Zeitpunkt in der Wohnung und stehen sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber... An dieser Stelle möchte ich nicht mehr verraten, denn der Klappentext verrät bereits, in welche Richtung sich die Story weiterentwickelt. Und selbst wenn er das nicht täte, müsste man kein Sherlock Holmes sein, um zu wissen, was sich zwischen den beiden Protagonisten entwickelt. Und genau da fängt meine Kritik an: Der Plot ist total vorhersehbar. Mir war schon nach den ersten Kapiteln klar, wie die Geschichte ausgehen wird, und genau so war es dann auch. Dadurch wirkt der Plot leider sehr konstruiert. Hinzu kommt, dass das Buch eigentlich sehr wenig Handlung beinhaltet. Die erste Hälfte befasst sich vor allem mit dem Alltag der Protagonisten (der ehrlich gesagt nicht sonderlich fesselnd war) und der Kommunikation zwischen Tiffy und Leon via Post-Its. Letzteres klingt im ersten Moment vielleicht ausgefallen und man hat beim Lesen das Gefühl, dass die beiden Charaktere direkt miteinander kommunizieren und sich so besser kennenlernen, aber wenn man länger darüber nachdenkt, dann haben sich diese Ein-Satz-Konversationen über Wochen hinweggezogen, weil beide jeweils nur einen Post-It pro Tag schreiben konnten. Das macht das Ganze irgendwie überhaupt nicht romantisch, sondern nur langwierig und irgendwie lächerlich. Ausserdem waren die Themen, die die beiden auf den Post-Its besprochen hatten, meistens sehr oberflächlich. Die Autorin versucht den Plot durch Nebenhandlungen aufzupeppen. Zum einen geht es um Leons Bruder, der sich (scheinbar zu Unrecht) im Gefängnis befindet. Dieser ganze Nebenplot fand ich total unglaubwürdig und hat sich nicht wirklich gut in die restliche Handlung eingefügt. Es war mir so, als hätte die Autorin versucht, einen Thriller-artigen Aspekt in das Buch miteinfliessen zu lassen, aber letztendlich war diese Nebenstory einfach nur langweilig (und genauso vorhersehbar wie der Hauptplot). Das Gleiche gilt für den zweiten Nebenplot, der sich um Tiffys Exfreund dreht. Am Ende des Buches überschlagen sich die Ereignisse, scheinbar schockierende Enthüllungen werden offenbart, die bei mir aber nur ein müdes Gähnen entlocken konnten, denn dieser Schlussteil hat sich einmal mehr so gar nicht in die restliche Geschichte eingefügt. Das wirkte alles wie wild zusammengewürfelt und nicht richtig durchdacht - wahrscheinlich ist das dem Umstand geschuldet, dass das Buch nicht wirklich einen roten Faden verfolgt und die Autorin die Leser*innen irgendwie bei der Stange halten musste. Was den Erzählstil angeht, so ist er eher simpel gehalten. Ich hatte erwartet, dass das Buch humorvoll sein würde - allein weil die Grundidee mit der geteilten Wohnung schon irgendwie amüsant klingt. Leider sucht man aber vergeblich nach dem Humor in der Geschichte und alles wird sehr trocken erzählt. Anna Carlsson als Sprecherin für Tiffy hat mir gut gefallen und sie hat in meinen Augen sehr gut zur Art der Protagonstin gepasst. Oliver Wnuk hat mir eher weniger gefallen, seine Stimme war mir irgendwie unsympathisch. Aber das ist einfach Geschmackssache. Ich habe gelesen, dass Leons Kapitel im Buch sehr merkwürdig geschrieben sein sollen, fernab von den Grammatikregeln, die wir kennen. Aus diesem Grund bin ich froh, dass ich das Hörbuch gehört habe, denn so konnte man Leons Erzählungen gut folgen und mir wäre gar nicht aufgefallen, dass seine Erzählung ganz anders, als die von Tiffy ist. Fazit: "Love to Share" ist eine typische Chick-Lit, die vor allem Fans des Genres zu empfehlen ist. Mir war die Story zu platt und zu vorhersehbar. Die Idee mit der geteilten Wohnung fand ich sehr originell, aber leider ist es die Geschichte, die daraus entstanden, leider gar nicht. Man kann sich das Hörbuch für zwischendurch anhören, aber ein zweites Mal würde ich das sicher nicht tun. Dafür war mir die Story zu langweilig. Von mir gibt es deshalb nur 2.5 Sterne für das Buch.

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Ich muss sagen, dass ich mich echt gefreut habe, als mir dieses Reziexemplar bestätigt wurde, da ich das Buch zuvor schon unzählige Male auf Instagram gesehen hatte, wodurch ich es auch unbedingt lesen wollte. Auch das Cover hat mich mega gut angesprochen, was ein weiterer Grund war, warum ich mich so gefreut hatte. Als ich dann jedoch anfing zu lesen, kam ich am Anfang gar nicht mit dem Schreibstil klar. Ich war einfach irritiert von den vielen Klammern mit Bemerkungen, etc. Dadurch schwand auch meine Lust darauf das Buch zu lesen rapide, weshalb ich auch schon kurz überlegte, ob ich es nicht lieber abbrechen sollte, aber ich habe weitergelesen und irgendwann ging es dann auch einigermaßen, sodass ich schlussendlich doch froh war weitergelesen zu haben. Generell hat mir die Handlung auch gut gefallen, bzw. ich fand die Idee echt cool. Es war wirklich abwechslungsreich und ich habe mich nie langweilen müssen. Allerdings wurde es gegen Ende hin schon etwas langwieriger und schwerer zum Lesen, da auch noch viele Nebenhandlungen hinzukamen, die alles ein wenig erschwert und verkompliziert gemacht haben, sodass es mir teilweise so vorkam, als würden 2 Geschichten auf einmal erzählt werden. Eigentlich dachte ich auch nach dem Lesen des Klappentextes, dass die Wohnungssache das Hauptthema dieses Buches sein wird, doch da lag ich falsch, denn meiner Meinung nach, lag ein deutlicher Schwerpunkt auf der Beziehung, wobei ich viel lieber noch mehr über die Wohnsache erfahren hätte. Stattdessen wurden allerlei Beziehungen thematisiert, die für mich wiederum alles in die Länge gezogen haben. Es waren zwar wirklich wichtige Themen dabei, aber man hätte sich auf eins fokussieren sollen, anstatt alle mit einzubeziehen. Dadurch wurde für mich auch die Spannung um einiges gemindert. Was wiederum toll war, waren die Sichtwechsel zwischen den Protagonisten, dann man dadurch beide Figuren besser verstehen konnte. Wobei ich sagen muss, dass ich es einfacher hatte Tiffys Kapitel zu lesen, als die von Leon. Nichtsdestotrotz waren beide Charaktere echt gut herausgearbeitet und ich habe sie echt lieb gewonnen mit der Zeit. Tiffy hat eine tolle und starke Persönlichkeit, wohingegen Leon sehr einfühlsam und warmherzig ist und es versucht allen recht zu machen.

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Fast wollte ich diese Geschichte über diese Post-it-Wohngemeinschaft nicht lesen, sie wurde zu oft beworben, fast schon gehypt. Aber dann wurde ich doch neugierig, vor allem weil die Autorin im November Gast an der lit.Love ist. So habe ich die Geschichte doch noch gelesen - zum Glück, sonst hätte ich eine tolle Story verpasst. Tiffy braucht nach der Trennung von Ex-Freund Justin eine neue Wohnung. Sie quasselt viel und ist total liebenswürdig. Die Wohnung mit Leon zu teilen, ist besser als nichts. Für beide ist es total ungewohnt, mit jemandem die Wohnung zu teilen und diese Person nicht zu kennen. Sie kommunizieren miteinander durch Post-it's oder Zettel, die überall in der Wohnung liegen. Irgendwann sind beide neugierig aufeinander, doch sie gehen sich aus dem Weg. Das geht gut, denn Leon arbeitet in einem Hospiz, immer nur nachts. Er ist der ruhige Typ, der kaum redet. Für einen Patienten sucht er dessen grosse Liebe. Für seinen Bruder Ritchie, der womöglich unschuldig im Knast sitzt, hofft er auf eine weitere Anhörung. Leon hat Verständnis für alle, er ist zu gut für diese Welt. Und passt dabei wunderbar zu Tiffy. Tiffy, die als Lektorin bei einem DIY-Verlag arbeitet, merkt langsam, wie sie von ihrem Ex-Freund Justin manipuliert und emotional missbraucht wurde - und immer noch wird. Ihre Freunde Gerty und Mo unterstützen sie, aber Tiffy muss den Absprung von Justin selbst schaffen. Daneben bekommt Tiffy Ritchies Geschichte mit und sorgt sich um ihn. Dies beeindruckt Leon, denn seine Freundin Kay interessiert sich für nichts, Ritchies Schicksal ist ihr egal und sie will auch nicht, dass Leon Tiffy kennenlernt. Beth O'Leary lässt Tiffy und Leon abwechselnd über ihr Leben und wie es ihnen in der neuen und speziellen WG-Situation geht, erzählen. So bekommt der Leser beide Ansichten und die ganze Bandbreite von allen möglichen Emotionen mit. Beides sind tolle Charaktere, die man von Anfang an mag. Aber auch ihre Freunde, die Arbeitskollegen und die Nebenfiguren sind alle treffend gezeichnet. Ich liebe Geschichten, die mit einer ungewöhnlichen Idee aufwarten. Sie sind viel zu selten, aber "Love to Share" ist eine dieser Raritäten. Wenn so eine Story zudem noch so gut umgesetzt wird wie hier, bekommt man wunderbar vergnügliche Lesestunden, die man nicht so schnell vergisst. Gehypt wird der Roman zurecht, wie ich während dem Lesen feststellte. "Love to Share" ist eine total schöne und originelle Liebesgeschichte mit viel Tiefgang, leisem Humor und wunderbaren Charakteren. Fazit: "Love to Share" ist ein grossartiger Liebesroman und schafft es auf meine Liste der Lese-Jahreshighlights! 5 Punkte.

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Das Buch habe ich netterweise vom Verlag über das Bloggerportal als Hörbuch zur Verfügung gestellt bekommen und ich habe mich riesig darüber gefreut. Ich bin vor allem durch die Leserunde von Tami und Jessy (Melody of Books) auf das Buch aufmerksam geworden und wollte es dann auch unbedingt lesen. Leon kann sich die Wohnung nicht mehr alleine leisten und beschließt einen Untermieter zu suchen, dabei stößt er auf Tiffy die einen großen Bonus mitbringt: Die beiden arbeiten genau zu den entgegengesetzten Uhrzeiten, hießt sie laufen sich in der Wohnung nicht über den weg. Stattdessen hinterlassen sie sich auf allen erdenklichen Plätzen in der Wohnung post it's. Über diese Post it's lernen die beiden sich mehr oder weniger kennen und kommen sich auch näher, so weit es eben über Papier geht. Das alles gefällt aber der Freundin von Leon überhaupt nicht und sie geht auf die Barrikaden. Leider komme ich erste jetzt dazu die Rezension zu verfassen, das Buch hatte ich schon Anfang Juli gehört, habe mir aber fleißig Notizen gemacht damit ich noch weiß was ich in der Rezension schreiben wollte. Ich habe den Schreibstil sehr genossen und auch die Sprecherin des Hörbuchs war sehr angenehm. Ich habe das Buch glaube ich an zwei Tagen durchgehört und das ist bei mir in den letzen Monaten eine Seltenheit geworden. Das Hörbuch hat mich unter anderem in Barcelona begleitet, dadurch habe ich noch mal andere Gefühle wenn ich an das Buch denke. Die Richtung in die Geschichte ging kannte ich so noch nicht und irgendwie dann wieder doch. Das mit der Untermiete kennt man schon aus anderen diversen Romanen aber das mit den Post it's war neu und hat irgendwie das Buch zu was ganz besonderem gemacht. Ich habe jede dieser Post it Nachrichten geliebt und es war unglaublich süß so die Protagonisten besser kenne zu lernen als auf dem herkömmlichen Weg. Eine locker leichte Lektüre für zwischendurch, wo auch das Hörbuch echt empfehelnswert ist. ★ ★ ★ ★ Sterne von 5 möglichen Sternen

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Wow!

Von: Nadiatestet

05.09.2019

Ich möchte bitte so einen Mitbewohner wie Luca haben. Er ist so liebevoll und sympathisch. Ich habe ihn von Anfang an gemocht. Tiffy natürlich auch. Sie kümmert sich so gut um alles und verpflegt ihn. Die Kommunikation über die kleinen Post-Its hat mir am besten gefallen. <3 Ich habe mir regelrecht vorgestellt, wie die ganze Wohnung gepflastert mit den kleinen gelben Zettelchen ist. Das Cover passt perfekt dazu und gefällt mir sehr gut. Die Sprecherin hat es super flüssig erzählt und ich werde es mir auf jeden Fall noch einige Male anhören.

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Inhaltsangabe: Als Tiffy von ihrem Ex-Freund Justin aus der gemeinsamen Wohnung rausgeschmissen wird, braucht sie so schnell wie möglich eine neue Bleibe. Doch damit beginnen neben ihrem Liebeskummer auch schon die Probleme: In London sind die Mietpreise entweder so erschreckend hoch oder die noch freien Unterkünfte in einem katastrophalen und nahezu gesundheitsgefährdenden Zustand. Hinzu kommt noch, dass die Mittzwanzigerin als Juniorlektorin eines kleinen Bastel- und DIY-Verlages kaum etwas verdient und ihr Gehalt somit nur für das Allernötigste ausreicht. Zur selben Zeit kämpft auch Leon mit finanziellen Problemen. Sein jüngerer Bruder Richie sitzt derzeit im Gefängnis und braucht dringend Geld für einen guten Anwalt. So kommt dem 27-jährigen die ungewöhnliche Idee, seine kleine Einzimmerwohnung samt Mobiliar stundenweise unterzuvermieten um Richie unterstützen zu können. Da Leon täglich seine Nachtschichten auf der Palliativstation absolviert und an den Wochenenden bei seiner Freundin Kay lebt, bietet er für diese Zeit seine leerstehende Wohnung über ein Zeitungsinserat an. Diese auffallende Annonce sticht Tiffy sofort ins Auge und weckt ihr Interesse. Sofort nimmt sie mit dem Inserenten Kontakt auf und vereinbart mit dem Unbekannten einen Besichtigungstermin. Nicht Leon, sondern seine Freundin Kay übernimmt die vereinbarte Wohnungsvermietung und wickelt die Angelegenheit mit Tiffy ab. Sie unterstützt zwar ihren Freund widerwillig, hält aber nichts von dessen Idee. Nachdem Tiffy den Mietvertrag unterzeichnet hat, bringt sie in Leon's geordnete Wohnung ihren eigenen Charme ein. Die bunten Farben und Dekoideen der Juniorlektorin gefallen dem jungen Mitbewohner überhaupt nicht. Da sich die beiden jedoch nie persönlich begegnen, beginnen Tiffy und Leon sich über Post-it-Botschaften zu verständigen. Was anfangs mit völlig belanglosen Notizen startet, endet mit einer richtigen "Brief-Freundschaft". Dies soll sich schon bald ändern, als Tiffy eines Tages zu früh nach Hause kommt und Leon zum ersten Mal persönlich begegnet. Sofort verspüren sie eine tiefe Verbundenheit und plötzlich gerät die Welt der beiden ins Wanken... Eigene Meinung: "LOVE TO SHARE" ist der Debüt-Roman von Beth O'Leary. Dieses Buch wurde bereits in 35 Ländern veröffentlicht und ist derzeit in aller Munde. Protagonistin ist zum einen Tiffy, die durch ihre quirlige, schillernde und kindliche Art einem Paradiesvogel gleicht. Durch ihr Faible für Selbstgemachtes unterstreicht sie ihre peppige Persönlichkeit. Und zum anderen ist da der 27-jährige Leon. Er ist ein ruhiger, introvertierter junger Mann, der die Situationen nüchtern betrachtet und somit hin- und wieder auf den Leser unnahbar wirkt. Diese beiden ungleichen Personen teilen sich ab sofort eine Einzimmerwohnung, genauer gesagt sogar das Bett, wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten. Dass dies auf Dauer aber nicht gut gehen kann, ahnt der Leser bereits im Vorfeld. Dies sorgt natürlich für viele amüsante Szenen und aberwitzige Dialoge. Zu Beginn empfand ich das Buch schwierig zu lesen, denn ich hatte etwas Anlaufschwierigkeiten den Einstieg in die Geschichte zu finden. Doch nach und nach nahm die Handlung rasant fahrt auf und die Seiten flogen nur noch so dahin. Der Schreibstil der Autorin ist etwas ungewohnt, doch genau das ist der Kick in diesem Buch. Beth O'Leary behandelt zwei aktuelle Themen: Freundschaften und die große Liebe. Die beiden Sparten bieten einen großen Spielraum für weitere Handlungsstränge an, die die junge Schriftstellerin ausnützt um dem Buch eine gewisse Tiefe zu verleihen. An manchen Stellen war es mir aber ein wenig zu viel des Guten. Fazit: Ein witziger Roman für zwischendurch. Er beinhaltet viele aktuelle Themen die unterhaltsam sind, dennoch wurde das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft. Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

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