Leserstimmen zu
Das blaue Wunder

Frauke Bagusche

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Einfach und verständlich

Von: Curryfee

04.08.2019

Frauke Bagusche hat etwas ganz wunderbares und besonderes erschaffen, nämlich ein Buch das so extrem gut über das Meer aufklärt ohne dabei langweilig oder zu wissenschaftlich zu werden. Sie gibt einfach und verständlich Antworten auf Fragen, die wir uns alle bestimmt schon mal irgendwann gestellt haben wie z.B. Warum leuchtet das Meer nachts? Wie kommunizieren Fische? Warum das Meer für uns so besonders ist... Um einem all dies richtig zu erklären nutzt sie einen Mix aus wissenschaftlichen Erkenntnissen und eigenen Erfahrungen und begründet damit auch warum wir Menschen so eine besondere Beziehung zum Meer haben. Unter anderem finden aber auch weitere wichtige Themen Platz, wie die Verschmutzung der Meere und was wir dagegen machen können mit guten Lösungsansätzen und Forschungsergebnissen zur Rettung unserer Ozeane. Sie stellt einem auch viele einzigartige Lebewesen vor, wer sie sind, wo sie Leben und taucht mit uns wortwörtlich in die Tiefen der See und steckt einen mit ihrer Begeisterung gerade zu an. Durch einen sehr leichten, flüssigen Schreibstil, taucht man richtig ab und hat das Gefühl mittendrin im bunten Leben der Meeresbewohner zu stecken. Es werden also viele biologische Zusammenhänge und wissenschaftliche Fakten auf bildliche Art und Weise erklärt. Die Kapitel sind in einer angenehmen Länge gehalten und gut gegliedert. So dass man wirklich Stück für Stück tiefer ins Meer abtaucht. In der Mitte befindet sich zudem ein 24-seitiger Bildteil, der einzigartige Fotos zeigt auf die in den Kapiteln immer wieder hingewiesen wird. Dieses Buch ist faszinierend aber auch erschreckend zugleich, weil es einem die Augen auf eine so verständliche Art öffnet, die tief ins Herz geht.

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So spannend wie ein Sachbuch sein kann

Von: SoStein

04.08.2019

"Wir Menschen beschützen nur das, was wir lieben. Wir lieben nur das, was wir verstehen, und wir verstehen nur das, was uns gelehrt wird." Zitiert Frauke Bagusche den Umweltschützer Baba Dioum auf S. 16 ihres Buches "Das blaue Wunder". Und genau das macht sich die Autorin hier zum Ziel. In einer Zeit in der sich die Öffentlichkeit wieder mehr und mehr mit dem Schutz unserer Umwelt und dem Umgang mit unseren Ressourcen beschäftigt, braucht es Menschen wie sie, die uns Unbekanntes und Komplexes auf einfache Weise zugänglich machen. Mit angenehmer, auch für Laien verständlicher, bildhafter Sprache beschreibt sie verschiedene Lebewesen und Phänomene unserer Ozeane. Viele persönliche Erlebnisse und moderne Metaphern lockern den Stil auf und erleichtern den Lesefluss. In einem letzten Abschnitt "Das blaue Wunder in Gefahr" schildert Frauke Bagusche dann deutlich und klar wodurch unsere Meere und somit auch die gesamte Erde und alle Lebewesen bedroht sind und welche Möglichkeiten es gibt unsere Ozeane zu schützen. Das gesamte Werk ist als Appell zu verstehen, die Schönheit, aber vor allem den Nutzen unserer Meere und ihrer Ökosysteme zu erkennen und aktiv zu werden, um diese zu schützen. Das Buch besticht mit einer hochwertigen Optik und Haptik, wundervollen Bildern und ist dazu noch Klimaneutral gedruckt. Es ist ein rundum gelungenes Sachbuch und ist empfehlenswert für jedermann.

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Bereits auf den ersten Seiten spürt man Frauke Bagusches Leidenschaft für ihre Arbeit und das Meer. In wirklich jedem Kapitel werden wissenswerte und spannende Informationen über das Leben im Meer anschaulich beschrieben. Die Informationen reichen vom Kleinstlebewesen bis hin zum Wal. Ich habe so viel Neues gelernt, dass ich das Buch bzw. einzelne Kapitel mit Sicherheit erneut lesen werde. Mein Blick auf das Meer hat sich stark verändert, da Frauke Bagusches Leidenschaft und Faszination ansteckend wirken. Bei meinem nächsten Besuch am Meer werde ich mit Sicherheit häufig an das "Blaue Wunder" denken.

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Schönheit und Schrecken des Meeres

Von: Anna Riedel

04.08.2019

Die Meeresbiologin Frauke Bagusche zeigt uns die Welt unterhalb der Wasseroberfläche. Angefangen beim Sauerstoff produzierenden Plankton bis zu den vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten und dem größten Säugetier, dem Blauwal, habe ich einiges über die Lebensweise und die Besonderheiten der Meeresbewohner erfahren. Die Autorin versucht eine Lanze für den seit dem Kinofilm „ Der weiße Hai“ extrem gefürchteten Fisch zu brechen, indem sie von ihren faszinierenden Taucherlebnissen mit dieser Spezies berichtet. Haben Sie schon einmal vom „Gesang der Fische“ gehört ? Oder von den singenden männlichen Buckelwalen ? Für mich war das völlig neu. Das Kapitel „Sex on the sea“ macht uns mit der unbekannten, gar nicht possierlichen Seite der Seeotter und Adeliepinguine bekannt. Der männliche Seeotter wird als brutaler Liebhaber enttarnt. Der Liebesakt endet nicht selten mit der Verletzung oder sogar dem Tod des Otterweibchens. „Warum ist das Meer salzig ?“ Diese Frage haben mir meine Kinder oft gestellt. Nach der Lektüre des Buches kann ich sie beantworten. Es ist interessant und verständlich geschrieben, die Fotos in der Mitte des Buches veranschaulichen das Geschriebene. Manche Passagen sind für meinen Geschmack etwas zu naturwissenschaftlich geprägt, dies bezieht sich aber nur auf wenige Abschnitte der fünf Kapitel. Das letzte Kapitel befasst sich mit den Themen Umweltverschmutzung und Plastikmüll. Ich frage mich, ob ich künftig lieber keinen Fisch essen sollte. Alles in allem ist dies nicht nur, aber vor allem ein Buch für Menschen, die das Meer lieben. Wir werden erneut darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig der Schutz der Meere und der dort lebenden Tiere und Pflanzen ist.

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Das Wunder

Von: Murat

04.08.2019

Das blaue Wunder unseres Planeten. Der Titel verspricht einiges und teilweise wird das Versprechen auch gehalten. Ich fand die Informationsflut für mich gerade richtig. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es für einige Leser*innen einfach zu viel Information ist. Ich muss nicht jedes Detail oder fast jede Unterart einer Qualle wissen um die Spezies faszinierend zu finden. Das Buch versucht den Spagat zwischen einem wissenschaftlichen Werk und einem Buch, welches die Menschen für die Wunder in unseren Meeren begeistern soll. Leider gelingt der Autorin dies nicht immer. Frau Bagusche schreibt zu Beginn, dass sie schon immer vom Meer fasziniert sei. Diese Liebe und Begeisterung zum Meer spürt man auf jeder Seite. Aber leider schießt sie manchmal über das Ziel hinaus und gibt dem*r Leser*in zu viel von ihrer Begeisterung mit. Aber ich habe mich auf diese Begeisterung eingelassen und ein sehr schönes Buch gelesen. Ich galube, wer sich auch nur ein bisschen für unsere Meere interessiert wird dieses Buch verschlingen.

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Wunder über Wunder

Von: Lotte

04.08.2019

Es gibt noch so viel zu entdecken. "Brütende" Kraken, Glaskopffische, böse Otter... Spannung, Erstaunen, Belustigung aber auch Ernüchterung und Ansporn. All das bietet Frauke Bausche in Ihrem Buch. Und nicht zuletzt gute Unterhaltung.

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Frauke Bagusche " Das blaue Wunder "

Von: Maschu

03.08.2019

Wer mehr über unsere Ozeane erfahren möchte, aber nicht durch Statistiken und komplizierte wissenschaftliche Abhandlungen abgeschreckt werden will, der ist bei Frauke Bagusche gut aufgehoben. Die Autorin versteht es , dem Leser auf unterhaltsame Weise , erstaunliche und interessante Fakten über die Meere - und ihren kleinen und großen Bewohnern - mitzuteilen. So erfährt man z.B das Medusen fast unsterblich sind, und Algen ihr eigenes " Wohlfühlklima" erschaffen. Sehr empfehlenswert.

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Absolut empfehlenswert

Von: Alexandra Hanneforth

03.08.2019

"Das blaue Wunder" - dieser Titel sagt eigentlich schon alles. Frauke Bagusche lässt den Leser in die faszinierende Welt der Ozeane eintauchen und berichtet so facettenreich, dass man am Ende wirklich diesen Teil unseres Planeten als "Wunder" bezeichnen kann. Man staunt über die Vielfältigkeit der Arten, die Verzahnung der so unterschiedlichen Ökosysteme und die immer wieder verblüffende Andersartigkeit des "Lebens" unter Wasser. Gleich im Vorwort heißt es: „Wir verdanken dem Meer nicht weniger als unsere Existenz, denn der Sauerstoff jedes zweiten Atemzugs wird von marinen Mikroalgen produziert." (S.15) Dies ist nur eine von vielen erstaunlichen Tatsachen, über die der Leser in diesem Buch immer wieder verblüfft sein wird. Der Titel beginnt mit faszinierenden Fakten über das Plankton, das die Autorin zurecht als "heimliche Herrscher der Welt" bezeichnet. Das Plankton macht 95% der marinen Biomasse aus und hat einen gravierenden Einfluss auf das Klima. Man kann kaum glauben, dass in "einem Liter Meerwasser bis zu 10 Milliarden Virenpartikel, 1 Millarde Bakterienzellen, 10 Millionen Phytoplankter und 1000 Zooplankter sein können." (S.19) Man liest von erstaunlichen Quallen, erfährt, wie der Duft des Meeres entsteht und warum die Ostsee weniger salzig schmeckt als das Mittelmeer. Im zweiten Abschnitt berichtet die Autorin von der bunten und vielfältigen "Welt" der Korallenriffe. Wussten Sie, dass es Unterwasserkrankenhäuser gibt? Dass besonders die marinen Organismen der Korallenriffe eine schier unerschöpfliche Fundgrube für Arzneien sind und aus Meeresbewohner gewonnene Substanzen bereits zur Bekämpfung von Krebstumoren eingesetzt werden? Und dass es unter Wasser nicht nur echte Box-Champions gibt, sondern auch Haie, die mit wahren "Supersinnen" ausgestattet sind und Oktopusse, die jedes Chamäleon in den Schatten stellen? Wer bisher glaubte, unter Wasser herrsche weitestgehend Stille, wird durch die Lektüre eines Besseren belehrt. "Von wegen, stumm wie ein Fisch!" Es gibt sogar eine Art, die durch Flatulenzen kommuniziert. Und wer wissen möchte, wie die Disney-Geschichte von "Nemo" korrekt biologisch abgelaufen wäre, wird erstaunt mit dem Kopf schütteln. Weiter geht es zu den scheinbar unendlichen Weiten der Ozeane, mit ihren beeindruckenden, aber auch gefürchteten Jägern. Auf sehr anschauliche Weise macht die Autorin deutlich, weshalb dringend am Image der Haie gearbeitet werden muss. Die Tiefsee ist zwar noch recht unerforscht, trotzdem beschreibt die Autorin, wie es Tieren gelingt, trotz der lebensfeindlichen Bedingungen dort zu leben. Nicht nur die Riesencousins unsere Kellerassel schaffen es ihr eigenes "Licht" zu erzeugen, sondern 76% der Tiefseebewohner haben Startegien entwickelt, nicht in völliger Dunkelheit leben zu müssen. Nachdenklich macht die Autorin, als sie von den "Schätzen" der Tiefsee berichtet, die schon in naher Zukunft gefördert werden sollen, ohne dass die Folgen dieses Eingriffs in das Ökosystem absehbar sind und als sie von Riffen erzählt, die essentiell für das Leben im Meer, über Millionen Jahre entstanden sind und nun innerhalb kürzester Zeit irreparabel durch uns Menschen zerstört werden. Lustig und überraschend wird es in dem Kapitel über das Sexualleben unter Wasser. Man erfährt von niedlichen Tieren, die, wenn es um Sex geht, plötzlich gar nicht mehr so sympathisch sind, liest von "Prostitution am Südpol", "Elefantenrüsselartigen Penissen", gigantischen Hoden und Riesenspermien. Das Schlusskapitel widmet die Autorin den Gefahren, denen die Meere und Ozeane durch uns Menschen ausgesetzt sind. Sie berichtet von den katastrophalen Folgen, die unser Tun für die Meereswelt und letztlich für den gesamten Planeten hat. Bleibt zu wünschen, dass dies Buch möglichst viele Menschen erreicht, um ihnen klar zu machen, wie wertvoll und schützenswert das beschriebene "blaue Wunder" ist. Denn die Ozeane sind nicht nur ein Wunder, sondern auch unsere Lebensgrundlage.

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