Leserstimmen zu
Westwall

Benedikt Gollhardt

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Die junge Polizeischülerin Julia erfüllt sich mit der Wahl ihres Berufes einen lang ersehnten Traum. Mit ihrem Vater Wolfgang, der mittlerweile an den Rollstuhl gefesselt ist und auf die Hilfe von Julia angewiesen ist, hat sie ihr Leben in einer Hippiekommune verbracht, behütet und abgeschottet von den Gefahren der Großstadt. Eines Tages lernt die junge Frau scheinbar zufällig Nick kennen und fühlt sich gleich zu ihm hingezogen. Doch Nick hat ein dunkles Geheimnis, das Julia nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht entdeckt. Ein riesiges Hakenkreuz-Tattoo bedeckt Nicks Rücken. Und plötzlich überschlagen sich alptraumhafte Ereignisse, Julias Leben gerät aus den Fugen und sie weiß nicht, wem sie noch trauen kann… Meine Meinung: „Westwall“ ist das Thriller-Debüt des Radio- und Fernsehjournalisten Benedikt Gollhardt. Gekonnt lässt er in seinem fesselnden Debüt die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen und greift zudem ein hochaktuelles und politisches Thema auf. Schon der Prolog zu Beginn wirft viele Fragen auf und macht neugierig auf mehr. Benedikt Gollhardt präsentiert eine undurchschaubare und rätselhafte Geschichte. Nicht nur die Protagonistin Julia, auch der Leser weiß nicht, wer ist gut und wer ist böse, welcher der Charaktere steht mit wem im Zusammenhang, wem kann man trauen, wer spielt ein falsches Spiel? Nach zahlreichen Wendungen und Spurwechseln werden alle Geheimnisse langsam und Stück für Stück aufgelöst und es kommt zu einem nervenaufreibenden Schlussakt. Auch wenn der Autor überwiegend auf turbulente Actionszenen und Blutvergießen verzichtet, die Geschehnisse, Entwicklungen und Geheimnisse die im Laufe der Geschichte zutage treten, sind schockierend und erschreckend genug und bieten Spannung und nervenzerreißende Anspannung. Der Autor erzählt die Geschichte rasant und mit angenehm klarem Schreibstil. Das Setting im Wald, der Westwall und viele andere Szenen werden bildhaft und sehr atmosphärisch beschrieben. Neben Julia als Hauptprotagonistin, gibt es noch zahlreiche andere Charaktere, die alle ihren Platz in diesem ausgereiften Plot verdient haben. Obwohl manche der Figuren nur Nebenrollen bekleiden, besitzt jeder Charakter einen gewissen Tiefgang, ist jeder für sich mit seinem Wesen und Eigenschaften etwas Besonderes. Das hat mir sehr gut gefallen. Mein Fazit: Jedes Buch, dass sich in irgendeiner Form mit dem Nationalsozialismus beschäftigt ist wichtig, damit man die Brisanz dieser Thematik nie aus den Augen verliert. In seinem Thriller-Debüt „Westwall“ vereint Benedikt Gollhardt eine erschreckend aktuelle Problematik mit packender und kurzweiliger Unterhaltung. Zudem greift er mit der Einbeziehung des Westwalls ein Stück deutscher Geschichte auf. Das auf 630 km verteilte militärische Verteidigungssystem verlief entlang der Westgrenze des Deutschen Reiches und wurde von Zwangsarbeitern unter der Aufsicht der deutschen Wehrmacht erbaut. Ein interessantes, abwechslungsreiches, gut recherchiertes und wirklich spannendes, aber auch nachdenklich stimmendes Buch, dessen Lektüre ich nur empfehlen kann.

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Normalerweise lese ich kaum Thriller. Aber der Titel sprach mich sofort an, denn 2017 war ich selbst im Ostwall. - Eine unglaubliche Erfahrung, die man machen sollte! ;) Daher wollt ich unbedingt mehr über den Westwall erfahren. Da kam dieser Roman natürlich gerade recht! ;) Es gibt Bücher, die, wenn man einmal zu lesen begonnen hat, kaum mehr aus der Hand legen kann. Dazu zählt der Roman definitiv dazu! Die Protagonistin Julia macht eine Ausbildung bei der Polizei. Zufällig trifft sie auf Nick - doch hätte sie vorher geahnt, was sich mit dieser Begegnung alles in Bewegung setzt - hätte sie ihn wohl besser direkt links liegen lassen... Ich möchte gar nicht so viel über den Inhalt des Buches verraten. Auf alle Fälle gibt es aber eine Lese-Empfehlung von mir! Der Autor schafft es, jeden der Charaktere so authentisch darzustellen, dass man direkt mitten im Geschehen steckt. Die detaillierten Hintergrundbeschreibungen, lassen alles wunderbar miteinander harmonieren. Sehr gespannt bin ich darauf, ob es wirklich eine Fortsetzung geben - oder ein Film daraus gedreht wird! Ich täte mich auf alle Fälle darauf freuen!

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Spannender Thriller

Von: buchleserin

23.05.2019

Mit seinem Debütroman ist Benedikt Gollhardt ein wirklich spannender Thriller gelungen. Der Schreibstil gefällt mir, angenehm leicht zu lesen. Die Handlung hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Polizeischülerin Julia lernt einen Typen namens Nick kennen. Sie findet heraus, dass es nicht sein richtiger Name ist und nach einer zusammen verbrachten Nacht entdeckt sie ein riesengroßes Hakenkreuz-Tattoo auf seinem Rücken und ist entsetzt. Wer ist dieser Typ wirklich? Ihr Vater scheint auch etwas zu verheimlichen. Er erzählt fast nichts von der Vergangenheit oder von ihrer Mutter. Interessante Charaktere und eine spannende Handlung. Ich wollte genau wie Julia, wissen worum es hier eigentlich geht. Was hat Nick mit dieser Terroristin zu tun und was weiß Julias Vater? Aber auch andere Charaktere haben Geheimnisse. Wem kann Julia trauen? Ein Handlungsort ist der lange Westwall, das alte Verteidigungssystem aus dem Zweiten Weltkrieg. Hinten im Buch findet man noch ein paar Infos dazu, die ich ganz interessant finde. Mir hat das Buch gefallen und bekommt von mir eine Leseempfehlung.

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Westwall

Von: Manuela Hahn

17.05.2019

ie Polizeischülerin Julia verliebt sich in Nick den sie zufällig in der Bahn kennen lernt, nach einer gemeinsamen Nacht entdeckt sie nicht nur ein riesiges Hakenkreuz auf seinem Rücken, sie erfährt das er ihr einen falschen Namen genannt hat. Nick, der es mit der Wahrheit nicht genau nimmt. Wolfgang versucht vergeblich die Vergangenheit vor seiner Tochter Julia zu verbergen Ira führt eine Gruppe Jugendlicher, die niemand vermisst, tief in den Wald zu einem alten Forsthaus. Ausbilder Hauptkommissar Roosen versucht seine Schüler zu schützen, besonders Julia liegt ihm am Herzen. Ein Ein Verfassungsschützer dem die Fäden, die er fest in der Hand zu halten glaubt entgleiten. Das sind nur einige der Protagonisten in Benedikt Gollhardts Debütroman Westwall, es gibt natürlich noch mehr und jeder von ihnen hätte das Zeug zum Hauptprotagonisten, aber der Autor hat sich entschlossen Julia zu wählen. Die junge Frau tut sich nach einer sorgenfreien Kindheit und Jugend in einer Bauwagensiedlung, ein klein wenig schwer mit einem *normalen* und geregelten Leben als Polizeschülerin, aber das ist es was sie will und was sie liebt. Ihr Leben verläuft in ruhigen und vorgezeichneten Bahnen. Bis zu dem Tag an dem sie Nick kennen lernt und alles aus den Fugen gerät, sie gerät in den Focus des Verfassungsschutz. Ich mochte das Buch wirklich, es beleuchtet ein hochaktuelles Thema. Neonazis Jedes Buch, das das Problem das Neonationalismus anspricht, ist meiner Meinung nach ein wichtiges Buch und wenn es das auf unterhaltsame Weise tut, wie Westwall, und damit Menschen erreicht die sich sonst nicht mit Politik auseinandersetzen, um so besser. Gollhardt bedient sich aller Klischees die man sich denken kann, die irren Nazis, fehlgeleitete Kinder, ein kiffender Althippie, der väterliche Vorgesetzte und und und, aber er setzt diese Klischees geschickt ein, sie bilden das Grundgerüst für die vielen Wendungen in der Geschichte, sie erklären das eine oder andere Geheimnis. Und Geheimnisse gibt es viele. Besonders gut gelungen sind dem Autor die Orts- und Personenbeschreibungen, ohne das er sich in zu vielen Details verliert, schaffte er es mir klare Bilder in den Kopf zu setzen. Westwall bekommt eine klare Leseempfehlung.

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„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor „Westwall“ (Hörbuch) von Benedikt Gollhardt Die junge Polizeischülerin Julia Gerloff lernt zufällig den attraktiven Nick kennen, dieser hilft ihr aus einer brenzligen Situation heraus. Die beiden lernen sich näher kennen und verbringen eine gemeinsame Nacht miteinander. Am nächsten Morgen entdeckt Julia auf dem Rücken von Nick, der schlafend neben ihr liegt, ein Hakenkreuz-Tattoo. Daraufhin wirft sie einen Blick auf seinen Personalausweis und stellt fest, dass Nick sie belogen hat, denn er heißt eigentlich Chris Eisermann. Julia besucht regelmäßig ihren bettlägrigen Vater Wolfgang – einen ausgestiegenen Anarchisten – mit dem sie lange Zeit abgeschieden auf dem Land in einer Bauwagenkolonie gelebt hat. Als Julia ihrem Vater die Geschichte mit Nick erzählt, wird dieser hellhörig und bittet seine Tochter, sie möge auf sich aufzupassen. Vor allem soll sie sich von Nick bzw. Chris fernhalten. Doch Julia ist bereits mitten im Geschehen und möchte die ganze Wahrheit erfahren, denn es passieren nach und nach Ereignisse, die sogar ihre Suspendierung bei der Polizei nach sich ziehen. Ihre Recherchen führen sie zurück in die Vergangenheit ihrer Eltern. Zurück zum Westwall, einem alten Verteidigungssystem aus dem Zweiten Weltkrieg; sie führen sie zu einem alten Haus, welches tief in den menschenleeren Wälder der Eifel verborgen liegt. Dorthin, wo alles begann. Fazit: Benedikt Gollhardt hat mit „Westwall“ seinen Debütroman geschrieben und mich auf eine sehr eindrucksvolle Art und Weise von seiner Geschichte überzeugt. Die geschichtliche Dimension des Westwalles, die sehr gut recherchiert ist, wurde hervorragend in die Erzählung einbaut. Der Autor hält seinen Thriller absolut spannend, sodass es bis zum Schluss nicht klar wird, welche Person, auf welcher Seite steht. Gut und böse verschwimmen immer wieder miteinander. Dabei hat der Autor mit Julia Gerloff nicht nur eine interessante Protagonistin kreiert, auch die anderen Charaktere haben mir ausnahmslos gut gefallen. Julias Vater etwa, der seine Tochter über alles liebt, doch dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit mit sich herumträgt und diese auch vor seiner Tochter geheim halten will. Das Buch lebt zudem von seinen rasanten Wendungen und einem Prolog, der es in sich hat und wo man lange Zeit nicht weiß, wo der Autor uns hinführen will. Natürlich greift Gotthard mit seiner Geschichte ein hochpolitisches und sehr aktuelles Thema auf. Er führt uns zurück in die Vergangenheit des 3. Reiches, gleichzeitig geht es aber auch um die Neonaziszene, oder auch um die Verwirrungen des Verfassungsschutzes von Heute. Uve Teschner schafft es mit seiner Stimme, der Geschichte Leben einzuhauchen. Auch die Protagonisten interpretiert er sehr genau und treffend. Für Krimi- und Thrillerfans eine absolute Empfehlung!!! Besten Dank an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar.

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Geheimnisse..

Von: katha.18

14.05.2019

Das Buch behandelt meiner Meinung nach ein aktuelles und wichtiges Thema. Hintergrund Informationen zum Deutschen Reich oder ähnliche, bleiben allerdings aus. 🤔 Die Geschichte ist interessant und läd zum weiterlesen ein. Allerdings hat es mir generell an Spannung gefehlt. Ich wollte zwar wissen wie es weiter geht und welche Gehemnisse ans Tageslicht kommen, so richtig spannend wurde es aber nicht. Vor allem zum Ende hat mir ein Plot Twist oder ähnliches gefehlt, welcher die Geschichte nocheinmal in eine andere Richtung treibt oder etwas unerwartetes passiert.. Das ist aber leider ausgeblieben. 😉 Dennnoch aktuell und lesenwert, Gänsehaut bekommt man allerdinngs nicht! .😅

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In “Westwall” entwickelt Benedikt Gollhardt einen spannenden Thriller, in dessen Mittelpunkt die Polizeischülerin Julia steht. Ihr Schicksal verknüpft der Autor mit einem ebenso brisanten wie aktuellen Thema: der Gefahr von rechts außen und der Verquickung von Neonazis mit staatlichen Behörden. Immer wieder wechselt er die Perspektive zwischen seinen Figuren und ändert dabei unmerklich auch den Charakter seiner Story. Das macht “Westwall” zu einem etwas besonderen Thriller, dessen Spannung trotz eines stellenweise recht fantasievollen Plots bis zum großen Finale anhält. Der Hörbuch- und Synchronsprecher Uve Teschner erzählt Gollhardts Geschichte lebendig und eindrucksvoll.

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Meinung Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Buch, da es wirklich spannend klang und der Klappentext einem Lust auf mehr macht. Der Anfang war etwas verwirrend und ich bin manchmal nicht hinterher gekommen, da viele Personen eingeführt worden und mir ging das alles etwas zu schnell. Außerdem fand ich es am Anfang auch etwas langweilig aber nachdem ich mich richtig ins Buch reingelesen habe, konnte ich es nicht aus der Hand legen. Julia mochte ich sehr und ich habe sie auch am liebsten in diesem Buch begleitet. Ich habe sehr mit ihr mit gefiebert und ihre Vergangenheit war super interessant. Außerdem fand ich es sehr cool, dass Julia eine Polizeischülerin ist. Auch mochte ich ihren Ausbilder, der aber mir ab einem bestimmten Punkt richtig unsympathisch wurde. Ich habe schnell gemerkt, dass man in diesem Buch nicht weiß wem man vertrauen kann und alles ist ziemlich mysteriös. Der Politische Aspekt in diesem Buch ist sehr groß und es behandelt das Thema Rechtsradikalismus. Ich fand es sehr spannend darüber zu lesen und ich finde dies wurde gut im Buch umgesetzt. Wie der Titel schon verrät hat das Buch viel mit dem Westwall, der sich von der Holländischen Grenze bis zur Schweiz zieht. Das Setting rund darum war sehr erstaunlich und die historischen Fakten dazu waren wirklich interessant. ich konnte mir richtig vorstellen mit in diesem Wald zustehen und die Gegend zu erkunden. Die Spannung hat am Anfang etwas gefehlt aber sie hat immer mehr zugenommen und das Ende war der Hammer. Langsam kam dann alles zusammen und alle Intrigen wurden aufgeklärt. Fazit Benedikt Gollhardt hat mich mit seinem Debütthriller begeistert. Wer einen Thriller mit Verrat, Liebe, Intrigen und natürlich Spannung will, kann definitiv zu diesem Buch greifen. Von mir hat Westwall 4 Sterne bekommen und ich bedanke mich beim Penguin Verlag, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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