Leserstimmen zu
Dark Lake

Sarah Bailey

Detective Gemma Woodstock ermittelt in Australien (1)

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Ich wollte den Thriller eigentlich lesen, weil ich erfahren wollte, wieso die geheimnisvolle Rosalind sterben musste, wenn sie doch so beliebt war und sie eigentlich keine Feinde hatte. Doch leider musste ich mich bei der Lektüre ausführlich mit Gemmas Privatleben beschäftigen und nicht mit Rosalinds und der Aufklärung des Falles. Die Entwicklung der Beziehung von Gemma und Felix mochte ich ebenfalls nicht, weil beide einen Partner haben und ich Dreiecksgeschichten nicht mag. Außerdem mochte ich nicht, dass Gemma viel Alkohol trinkt und darauf meiner Meinung nach nicht genügend eingegangen wird. Hier wurde das Trinken als normal angesehen, und auch nicht weiter begründet. Klischeedenken ohne Ende - der trinkende Kommissar. So jemand besteht kaum den stressigen Polizeialltag und wird auch im Team nicht gerne gesehen. Außerdem verstehe ich unter originellen Figuren etwas anderes. Der oberflächliche Schreibstil hat mich leider während der ganzen Geschichte nicht begeistern können. Weder habe ich als Leserin viel von dem Setting mitbekommen, noch waren die Szenen und die Erzählstimme von Gemma gefühlvoll und mitreißend geschrieben. Leider bekommen die ausufernden Rückblenden und der träge Plot erst am Schluss einigermaßen Sinn, hier wurde massig Potenzial verschenkt. Das viel zu plötzliche Ende war noch das Beste am "Thriller", der für mich keiner war. Denn leider ist hier von "thrill" keine Spur, eher von einem plätschernden Bächlein. Von einer durchgehenden Spannungskurve kann hier also leider nicht die Rede sein. Fazit: Dark Lake ist der erste Teil einer Serie, die ich aber nicht weiter verfolgen werde. Auch bei einem Einführungsband, bei dem die Figuren ausführlich vorgestellt werden, sollte Thriller drin sein, wenn Thriller drin steht.

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Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich wurde aufgrund des Spannung versprechenden Covers darauf aufmerksam. Das erste Kapitel begann auch schon recht spannend und die Ermittlungen begannen. Leider erfährt man sehr viel über Detective Gemmas Privatleben und der eigentliche Fall rückt in den Hintergrund. Das hat mich schnell gelangweilt, da die Polizeiarbeit langsamer voranging. Gegen Ende nahm es wieder etwas Spannung auf,aber alles in allem hat es mich nicht überzeugt. Die Schreibweise ist locker und leicht zu lesen. Fazit: Für mich war es ein Krimi im Mittelfeld, der mich nicht begeistert hat. Ich vergebe 3/5 🌟

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