Leserstimmen zu
Die Schokoladenvilla

Maria Nikolai

Die Schokoladen-Saga (1)

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Dass das Buch etwas für mich sein könnte, habe ich ja schon geahnt - historische Romane, die so um die Jahrhundertwende zum 20ten Jahrhundert spielen und in denen starke Frauen eine große Rolle spielen, mag ich ja eh gern. Und wie erwartet hat mir die Geschichte rund um Judith, die älteste Tochter des Schokoladenfabrikanten Rothmann aus Stuttgart und ihre Familie sehr gut gefallen. Super, dass da eine Trilogie geplant ist, ich freue mich schon auf die weiteren Bücher, in denen man dann wahrscheinlich mitbekommen wird, was aus den übermütigen und immer zu Streichen aufgelegten Zwillingsbrüdern Karl und Anton werden wird. Ich fand es auch schön, dass das Buch hier "in der Nähe" spielt, auch wenn ich mich in Stuttgart nicht wirklich gut auskenne. Aber häufig spielen solche historischen Romane ja in Berlin oder vielleicht noch Hamburg oder München, nicht hier bei uns "in der Provinz" (oha, jetzt werden mich alle Stuttgarter hauen...) Auch die Vorleserin macht ihre Sache sehr ordentlich - allerdings muss ich mal recherchieren, ob sie vielleicht aus Hessen oder Rheinlandpfalz kommt. Wenn sie versuchte, mit schwäbischem Dialekt zu sprechen, hörte sich das für mich eher nach jemanden aus Aschaffenburg oder Mainz an. Das war aber eher eine Marginalie und hat mich nicht wirklich gestört. ETA: Beate Himmelstoß (toller Name, oder?) ist in der Nähe von München geboren und aufgewachsen, war also nix mit Aschaffenburg... Naja, macht nix, ich finde, sie liest wirklich ordentlich. Kurzum: Ich kann Dir das Hörbuch wirklich empfehlen und würde unterschreiben, dass es Dir gefallen könnte, wenn Du die Clifton-Saga von Archer gemocht hast. Bei letzterer bin ich allerdings nach Band 3 ausgestiegen, das war irgendwie nicht mehr meins. Und Anne Jacobs kenne ich nicht - da sollte ich vielleicht mal schauen, was die so geschrieben hat.....

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Die Schololadenvilla

Von: Schnatti

03.12.2018

Tolles Buch, auch einfach mal so einige Zeilen für Zwischendurch! Zu dieser Zeit sehr aktuelle Themen aufgegriffen und sehr bewegend. Das Buch handelt um 2 willensstarke Frauen die Fluch und Segen in einem Familienunternehmen haben. Die Leidenschaft zu Schokolade und der Leibe zu einem Mann bringt Marina in viele Schwierigkeiten. Ich konnte mich wirklich gut in die Geschichte hineinversetzen.

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Schon allein das Cover ist bei diesem Roman ein Hingucker! Diese winterliche Atmosphäre mit dem Schnee, der sogar in das Cover geprägt ist. Das Motiv sprach mich direkt an – gerade weil ich direkt die Assoziation zu „Downton Abbey“ oder „Die Tuchvilla“ hatte. Und wir haben hier tatsächlich genau so ein Setting, was ich so sehr mag: Die frühen 1900er Jahre, ein Herrenhaus, die Sicht der Herrschaften und der Dienerschaft. Schon auf den ersten Seiten fiel mir auf, wie locker und leicht sich das Buch lesen lässt. Es ist so perfekt für einen ruhigen Herbst- oder Winterabend, an dem man in eine andere Welt abtauchen möchte. Mit Judith hatte ich direkt eine Verbindung, sie war so erfrischend und ihre Leidenschaft für Schokolade war wirklich ansteckend! Der gesamte Roman ist sehr unterhaltsam und kurzweilig. Die über 600 Seiten lasen sich fast von selbst und ich wunderte mich selbst, wie schnell ich durch das Buch flog. Ich fand es sehr witzig, dass einige Personen tatsächlich richtig schön schwäbisch sprachen (ja, wir sind hier in Stuttgart!). Das war sehr authentisch. Sowieso fühlte ich mich total in die damalige Zeit versetzt – auch wenn mich das Gefühl beschleicht, dass „Die Schokoladenvilla“ die damalige Zeit etwas zu positiv darstellt. Zu einfach wurden Konflikte und Dramen gelöst. So wie die Situation der Mutter von Judith, die ihren Mann nach einigen Jahren Ehe einfach nur noch abstoßend findet und nach Italien verschwindet. Und das ohne große Auseinandersetzungen. Eigentlich hätte ich einen Skandal erwartet in Stuttgart – doch dort ist es kaum aufgefallen. Durch diese rosarote Sicht der Dinge fehlt dem Roman ein bisschen an Tiefe. Das tat aber keinen Abbruch daran, dass ich mit Judith mitfieberte. Ihr Geschichte ist wahrlich „zu schön um wahr zu sein“ und ich fühlte mich durchweg gut als ich den Roman las. Apropos „gut fühlen“. Wie der Titel schon sagt, spielt Schokolade eine wichtige Rolle. Oft beschreibt die Autorin wie Judith Schokolade herstellt und neue Mixturen und Zusammenstellungen austestet. OH WOW – ich bekam so Lust, selbst davon zu naschen. Also eigentlich hatte ich ständig Hunger beim Lesen – seid gewarnt! Übrigens gibt’s als kleinen Bonus noch zwei Rezepte im Buch, die auch in der Geschichte genannt werden. Muss man direkt austesten! Während der Großteil der Geschichte sehr pulsschonend ist, wird es zum Ende hin sehr turbulent. Großen Respekt an die Autorin, welche super raffinierte Auflösungen sie sich für die Geschichte ausgedacht hat. Es ist wie ein Puzzle, dass sich langsam zusammensetzt und dann ein romantisches Gesamtwerk einer Schokoladenfabrik (oder –Villa) ergibt. Auch berühmte Persönlichkeiten baut die Autorin in die Geschichte ein, und erwähnt am Ende des Buches uach welche historischen Hintergrund ihre Geschichte hat – welche Personen es gab und ab welchem Punkt sie ihre Vorstellungskraft walten lassen hat. Das hat mir echt gut gefallen! Schon vorher wusste ich, dass „Die Schokoladenvilla“ ein Auftakt einer Trilogie sein wird und ehrlich gesagt hatte ich mit einem Cliffhanger am Ende gerechnet. Tatsächlich ist das Ende aber abgeschlossen, sodass man den Roman auch eigenständig lesen kann. Der nächste Band erscheint hoffentlich bald und ich gehe davon aus, dass dann die nächste Generation der Schokoladenvilla die Hauptrolle spielt (oder gar die Brüder von Judith?). Fazit: „Die Schokoladenvilla“ ist ein richtiges Wohlfühlbuch für verregnete Nachmittage. Gemeinsam mit der Protagonistin Judith Rothmann verliert man sich in der Welt der Schokolade und taucht ab in eine süße Geschichte. Mit fehlte ein bisschen Tiefgang und manches Mal hatte ich das Gefühl, dass die damalige Zeit durch eine rosarote Brille gezeigt wurde. Im Großen und Ganzen genoss ich die Geschichte aber sehr und freue mich tierisch auf die zwei weiteren Bände der Saga rund um die Schokoladenvilla.

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Meinung: Das Cover finde ich weihnachtlich schön und sehr locker, es besticht durch die fast ausschließlich hellen Farben. Dadurch entsteht ein harmonisches und stimmiges Gesamtbild und auch die Dame gliedert sich perfekt in das Gesamtbild ein. Mir gefällt es sehr gut, dass der Titel farblich herausgehoben wurde und direkt an die verschiedenen Nuancen von Schokolade erinnert. Als ich den Roman das erste Mal in der Hand gehalten habe, war ich sehr positiv überrascht, wie viel Liebe und Details hineingefloßen sind. Sei es die stark aufgedruckte Schrift, welche Struktur besitzt oder kleine, glitzernde Partikel, welche an genau den Stellen eingearbeitet wurden, wo Schnee liegt. Sehr hochwertig verarbeitet und definitv ein Highlight in meinem Bücherregal. Am Ende des Romans befindet sich ein Personenverzeichnis, welches sehr sinnvoll und detailreich ist. Ich finde, dass das ein sehr schönes Detail ist, auch wenn ich es nicht einmal benötigt habe, da die Anzahl der Protagonisten für mich sehr überschaubar ist. Weiterhin gibt es auch eine Auslistung von historisch verbürgten Personen, hier hätte ich es noch schön gefunden, wenn die Geburts- und Sterbejahre vermerkt worden wären. Das lässt sich aber auch leicht über das Internet herausfinden, weshalb ich mich an diesem Punkt nicht sehr gestört habe. Daran folgt dann noch ein Glossar und ein sehr informatives Nachwort, welches einen guten Überblick über verschiedene Themen gegeben hat, die in dem Roman Erwähnung finden. Am Anfang eines jeden neuen Kapitels ist sowohl vermerkt, zu welcher Zeit und an welchem Ort sich die Ereignisse abspielen werden. Dadurch kann man als Leser leicht mitverfolgen, wie viel Zeit mittlerweile seit dem Beginn des Romans vergangen ist. Mir fällt es auch leichter, der Handlung zu folgen und besonders die Entwicklung von Protagonisten mitzuerleben und einzuschätzen. Die Schreibweise fand ich sehr angenehm. Ich konnte den Roman durchweg flüssig und schnell lesen, mir hat es viel Spaß gemacht, in die Welt von Judith, ihrer Familie und ihren Freunden einzutauchen. Einige Dinge waren mir leider zu vorhersehbar und an einigen Stellen wurde doch sehr deutlich gezeigt, was sich dann im weiteren Verlauf ereignen wird. Alle Ereignisse wurden von einem allwissenden Erzähler beschrieben, wobei er in verschiedenen Kapiteln verschiedenen Personen folgt. Sei es Judith oder Victor, Judiths Mutter oder ganz anderen Personen. Damit hatte ich nicht gerechnet, fand aber den vielschichtigen und abwechslungsreichen Einblick sehr angenehm. So wurde die Handlung für mich an keiner Stelle langweilig. Leider muss ich aber auch zugeben, dass ich gerade den Erzählstrang von Judiths Mutter unnötig fand und er für mich nicht recht in die Handlung reinpasst. Es mag eine nette Idee sein, die Handlung durch Beschriebungen von ihrem Kuraufenthalt in Italien aufzulockern. Jedoch gab es keinen richtigen Zusammenhang zu der eigentlichen Handlung in Stuttgart. Als Hauptprotagonistin agiert ganz eindeutig Judith, zusammen mit Victor, der für mich jedoch nicht so stark im Mittelpunkt stand, wie die Fabrikantentochter. Judith war für mich schnell ein angenehmer Charakter, mit dem ich meistens zufrieden war. Ab und an war sie mir etwas zu jugendlich und ungestüm, was sich leider auch im Verlauf des Romans nicht geändert hat. Ansonsten empfand ich sie als sehr sympathisch und freundlich, besonders durch ihre Sturheit und ihren starken Willen hat sich Judith ausgezeichnet. Ich hätte mir von ihr gewünscht, dass sie sich im Verlauf der Handlung mehr entwickelt und reifer wird in ihrer Sichtweise. Allgemein gab es eine interessante Mischung von verschiedenen Charakteren, die teilweise unerwartet auftreten, aber alle sehr gut durchdacht sind und eigenwillig gezeichnet wurden. Keiner war für mich zu stereotyp oder einseitig, viele Nebencharaktere haben für mich sogar eine stärkere Wandlung durchgemacht als Judith. Ich muss sagen, dass ich diese in ihrer Darstellung gelungener finde, als Judith. Bei ihr gibt es für mich noch Verbesserungspotentzial. Ich fand es schade, dass Victors Kindheit, Jugend und auch der Zwischenfall, weshalb er dann schließlich ein Strafgefangener wurde, nur sehr gekürzt wiedergegeben wurden. Aus seiner Geschichte hätte man viel mehr machen können und dies nicht immer nur in wenigen Sätzen abhandeln. Dadurch fiel es mir schwer, Sympathien zu ihm aufzubauen. Fazit: Ein Roman, der im Großen und Ganzen das hält, was er verspricht. Eine interessante Geschichte rund um die Herstellung von Schokolade, verbunden mit historischen Details. Diese Aspekte haben mir auch sehr gut gefallen, auch die Schreibweise fand ich angenehm. Mein größter Kritikpunkt sind die Charaktere, welche nicht ganz ausgefeilt wurden, allen voran Judith und Victor. Hier würde ich mir Verbesserungen wünschen, die sie liebenswerter machen und besser zu den anderen Charakteren passen lässt.

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Spannend bis zur letzten Seite

Von: Soti

21.11.2018

Als ich das Buch das erste mal sah, dachte ich es handelt hauptsächlich von einer Schokoladenfabrik. Dieser Eindruck wurde auf den ersten Seiten zwar bestätigt, jedoch wurde mir schnell klar, dass es sich grösstenteils um das Leben der Hauptfigur Judith dreht. Vorsicht Spoiler! Die Handlung findet Anfang des 20. Jahrhunderts statt, und Judith, die Tochter des Schokoladenfabrikants, versucht mit allen Mitteln aus den alten Traditionen auszubrechen. Im allgemeinen ist es mir leicht gefallen das Buch zu lesen, da der Schreibstil gut gewählt ist und die Charaktere, trotz wechselnden Perspektiven, immer deutlich gemacht wurden. Die Spannung wurde durchs Buch durchgehend bis zum Schluss aufgebaut und das Ende war zwar wie erwartet, aber trotzdem gut. Ich würde dad Buch auf jeden Fall weiter empfehlen, da es sehr schön geschrieben ist.

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Spannendes Buch

Von: Schukkii

19.11.2018

Ich fand das Buch sehr spannend. Allerdings fand ich den Anfang mit dem Wechsel der Erzählperspektive nicht besonders geschickt. Es wirkte am Anfang so abgehackt. Aber nach der Perspektive von Albrecht bin ich gut in das Buch gekommen. Der leichtere Wechsel wurde spannend. Das Buch wurde auch so geschrieben wie ich mir vorstelle das man damals gesprochen hat. Allerdings muss ich gestehen das ich bei einigen Wörtern Onkel Google befragen musste weil ich nicht wusste was gemeint war. Bis auf diese zwei Minuspunkte ist das Buch sehr ansprechend und nachvollziehbar geschrieben. Ich persöhnlich würde dieses Buch weiter empfehlen wenn man einen Einblick in die damalige Zeit erhaschen möchte und sich nebenbei etwas zur Kunst und Kultur aneignen möchte. Außerdem empfand ich das man sich in die Romanfigur gut eindenken konnte.

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Von: S.C. aus Holzminden

18.11.2018

Das Buch hat mich sehr gefesselt. Ich habe es in nur drei Tagen ausgelesen.

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Schokolade und Liebe

Von: MaidyMi

11.11.2018

Lässt sich sehr gut lesen. Die darin enthaltenen Informationen über das damalige Stuttgart sind sehr interessant und informativ, was das Buch nicht nur zu einer Informationsquelle macht, sondern auch eine gewaltige Portion Liebe, gepaart mit Schokolade, hergibt.

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