Leserstimmen zu
Die Schokoladenvilla

Maria Nikolai

Die Schokoladen-Saga (1)

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Das Cover: Das Cover zeigt eine Frau zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, eine winterliche Landschaft und im Hintergrund eine Villa, die Schokoladenvilla. Die zurückhaltenden Farben, der Titel und der Klappentext präsentieren das Buch in sich stimmig und harmonisch. Das Gesamtpaket verführte mich sofort, das Buch unbedingt lesen zu wollen. Der Inhalt (Achtung: Spoiler!): Die Familiensaga beginnt in Stuttgart 1903. Als Tochter eines Schokoladenfabrikanten führt Judith Rothmann ein exklusives Leben in der Villa ihrer Familie. Ihr ganzes Streben ist darauf ausgerichtet Schokolade herzustellen und neue Ideen auszuprobieren. Doch ihr Vater hat andere Pläne und arrangiert eine für die Schokoladenfabrik vorteilhafte Ehe mit einem Mann, den sie auf keinen Fall lieben kann. Zum selben Zeitpunkt kommt Victor nach Stuttgart. Er will sich eine neue Existenz aufbauen. Meine Meinung: Eigentlich wollte ich vorab nur kurz aus Neugierde reinlesen. Das Problem? Ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Die Autorin schreibt in einer leicht verständlichen, vielseitigen und flüssigen Sprache. Auf wunderbare Weise hat sie die Umgangssprache dieser Zeit eingebaut. Die Schauplätze und die dazugehörende Zeitgeschichte sind so gut recherchiert, dass ich gerne und tief eingetaucht bin. Die Figuren habe ich alle aufgrund ihrer Stimmigkeit und den glaubhaften Charakteren, in ihrer jeweils zugewiesenen Rolle geliebt. Sie sind alle ausdrucksstark und lassen mich als Leserin durch die perfekten Perspektivwechsel tief in ihre Seele blicken. Außerdem treiben die wunderbaren, zahlreichen Dialoge und Handlungen der Protagonisten, die Geschichte auf hohem Spannungsbogen voran. Fazit: Eine mitreißende Familiensaga, die mich in das spannende Jahrhundert entführt hat. Ich durfte teilhaben an den Sorgen und Nöten der Menschen und konnte auch eine Liebesgeschichte genießen. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und freue mich auf den zweiten Band. Dieses Buch werde ich meinen Lieblingsbüchern 2018 zufügen. Es bekommt natürlich meine ausdrückliche Leseempfehlung. Friedericke von „friederickes Bücherblog“

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Mein absolutes Lieblingsbuch

Von: Kerstin S. aus Frankfurt

20.10.2018

Tolle Geschichte, sehr ansprechender Schreibstil, faszinierender Einblick in die Welt um 1900. Man erlebt mit den Personen, wie die Welt damals so war. Absolute Lese-, Kauf- und Schenkempfehlung am besten mit einer kleinen Schokoüberraschung.

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Ich freute mich gleich wegen zwei Dingen auf diesen Roman: wegen der Schokolade und wegen Stuttgart ("Heimatnähe). Es handelt sich um den ersten Teil einer Trilogie und Familiensaga rund um die Schokoladenfabrik Rothmann im Jahre 1903. Die Sprache ist sehr leicht und der Zeit um 1900 angepasst. Der Leser erfährt viel über das Leben und die Sitten dieser Zeit und die Geschichte Stuttgarts, die Arbeit in der Schokoladenfabrik ist gut recherchiert. Die Hauptprotagonistin ist Judith, die Tochter des Hauses. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz und sie erlebt viele Höhen und Tiefen und ich litt mit ihr mit. Die Autorin schaffte es, mich über die gesamte Zeit gut zu unterhalten. Das Cover finde ich wunderschön und es passt optimal zur Zeit und zum Inhalt des Romans. Fazit: Eine unterhaltsame Lektüre, die zum Abtauchen mit einer heissen Schokolade einlädt. Ich vergebe 4/5 🌟

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Stuttgart 1903: Judith Rothmann ist die Tochter eines bekannten Schokoladenfabrikanten und hat sich der Entwicklung neuer Sorten verschrieben. Ihr Traum ist es, später die Fabrik zu übernehmen, aber das ist für ihren Vater undenkbar. Stattdessen soll sie eine (für ihn) vorteilhafte Ehe mit einem ungeliebten Mann eingehen. Ihre Mutter ist hat sich der Ehe mit ihrem Mann gerade durch eine Kur am Gardasee entzogen. Auch sie wurde damals sehr jung verheiratet ohne nach ihrer Meinung gefragt zu werden und leidet an Schwermut (Depressionen). Zur gleichen Zeit will sich der Berliner Victor Rheinberger nach seiner Haftentlassung in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen. Er ist fasziniert von Maschinen jeder Art und steigt so in Rothmanns Fabrik schnell auf. Judith und er wollen zusammen einen neuen Automat entwickeln, in dem exklusive Schokoladentafeln verkauft werden. Dabei kommen sie sich immer näher... „Die Schokoladenvilla“ ist der Auftakt zu einer Trilogie rund um die Schokoladenfabrikantenfamilie Rothmann. Die Handlung wird hauptsächlich von Judith getragen. Sie lebt für die Fabrik und die Schokolade und kann sich nur schwer vorstellen, das alles für einen – dazu noch ungeliebten – Ehemann aufzugeben. So lange ihre Mutter Hélène bei der Kur weilt, muss sie sich zudem um ihre 8jährigen Zwillingsbrüder kümmern, die nur Blödsinn im Kopf haben. Sie ist eine starke, intelligente Frau, aber das interessiert ihren despotischen Vater nicht. Ihm liegt nur das Wohl seiner Firma am Herzen. Judiths Heirat würde neues Kapital in die Firma spülen, welches er dringend braucht. Es ist schon schlimm genug, dass ihm seine Frau immer mehr entgleitet! Hélène wird seit Jahren von einem Arzt zum anderen weitergereicht. Am Gardasee befreit sie sich sprichwörtlich aus ihrem Korsett, den starren Konventionen ihres Standes. Auch das Leben ihrer Kinder interessiert sie nur noch peripher. Victor steht wie Judith für die neue Zeit. Auch sein Vater hatte ein anderes Leben für ihn geplant, dem er sich entzogen hat. Beide wollen sie die Fabrik mit neuen Ideen und Produkten voranbringen. Maria Nikolai hat das Stuttgart dieser Zeit lebendig werden lassen. Die Details zur Entwicklung und Herstellung der verschiedenen Schokoladenprodukte und Automaten waren sehr interessant. Außerdem geht sie auf die Kreation von Emaileschildern und -dosen ein. Sie zeigt sehr deutlich die Unterschiede zwischen den Fabrikanten, ihren Hausangestellten und den Fabrikarbeitern. Die Arbeiterklasse ist zunehmende unzufrieden mit dem herrschenden System und sucht Auswege. Leider war mir die Handlung an einigen Stellen zu vorhersehbar und der Aspekt der Liebesgeschichte zu dominierend. Außerdem hatte ich Probleme mit der Darstellung der Zwillinge, weil die sich m.E. nicht altersgerecht benommen haben.

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Schöne Familiengeschichte

Von: Janina Kubsch aus Siegen

06.10.2018

Judiths Vater ist Inhaber der Schokoladenfabrik Rothmann. Da es finanziell nicht gut um die Fabrik steht, erhofft sich ihr Vater eine Finanzierung der örtlichen Bank. Daher wird Judith ohne ihr Wissen mit dem Sohn des Bankiers verlobt. Judiths Träume drehen sich allerdings nicht um die baldige Hochzeit. Sie möchte in Zukunft die Geschäftsführung der Schokoladenfabrik leiten. Außerdem ist auch der geheimnisvolle, gutaussehende Viktor Rheinberger gerade erst in ihr Leben getreten. Parallel wird die Geschichte um Judiths Mutter erzählt, die zurzeit in Kur weilt. Ihr wird bewusst, wie unglücklich sie in ihrem alten Leben ist und möchte nicht wieder heimkehren. Es handelt sich um eine schöne Familiengeschichte mit vielen Aufs und Abs. Die Streiche der Zwillingsbrüder lockern die Geschickte merklich auf. Durch den lockeren, leichten und flüssigen Schreibstil kann man das Buch sehr gut lesen und kommt von Anfang an in die Geschichte hinein. Einfach empfehlenswert.

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Tolle familiensaga

Von: Stefanie Horny aus Bad Homburg

25.09.2018

Judith Rothmann, die Tochter des Inhabers der Schokoladenfabrik Rothmann, wird von ihrem Vater mit dem Sohn seines Bankiers verlobt. Dieser erhoft sich davon eine Finanzspirtze für seine Schokoladenfabrik. Außerdem "vergisst" er, seine Tochter über seine Pläne zu informieren. Ihr Plan sieht allerdings vor, eines Tages die Leitung der Fabrik zu übernehmen...und dann läuft ihr auch noch der junge, gutaussehende und fürsorgliche Victor Rheinberger über den Weg... Auf der anderen Seite ist ihre Mutter in Kur, die dort merkt, was sie in ihrem festgefahrenen Leben vermisst hat und nicht mehr zurück gehen möchte. Eine gut durchdachte Familiensage, mit vielen Höhen und Tiefen...und zwischendurch einem Schuss Humor durch die Streiche von Judiths Zwillingsbrüdern. Ein Buch, dass ich jedem, der entspannt lesen möchte, ans Herz legen kann.

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Die Schokoladenvilla

Gronaus Buchhandlung, Blanke Str. 18, 31028 Gronau/Leine

Von: Gudrun Hoffmann aus Nordstemmen

06.08.2018

Ich bin begeistert, ein toller Schmöker - nicht nur zur Weihnachtszeit. Habe gerade die letzten Seiten gelesen und freue mich jetzt schon auf die nächsten beiden Bände. Auch bei über 30 Grad im Schatten ist es in einem Rutsch sehr gut zu lesen, auch wenn der Genuss von Schokolade höchstens in Form von Schokoladeneis stattfindet... Herzliche Grüße und vielen Dank Gudrun Hoffmann

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