Leserstimmen zu
Schweige still

Michael Robotham

Cyrus Haven (1)

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-diese Rezension basiert auf ein Rezensionsexemplar und dafür wurde ich nicht bezahlt- Titel: "Schweige still" Autor: Michael Robotham Verlag: Goldmann Seitenzahl: 512 Cover: Das Cover ist sehr anziehend, und man hinterfragt automatisch ob es sich mit dem Inhalt deckt. Schreibstil: Ich habe schon einige Bücher von Herrn Robotham gelesen und ja ich muss es zugeben ich mag seinen Stil. Flüssig, jugendlich und oft nicht jugendfrei, und er bringt es auf dem Punkt und umschreibt Dinge nicht in 50 Sätzen. Die Charaktere sind sehr stark, Evie die quasi ein niemand ist und keine Identität hat und Cyrus, der seine Vergangenheit nicht ganz verarbeitet hat. Inhalt: Seine Kindheit birgt ein schweres Trauma, sein Leben hat er dem Kampf gegen das Verbrechen gewidmet: Der Psychologe Cyrus Haven berät die Polizei bei der Aufklärung von Gewaltverbrechen. Während er einen brutalen Mordfall untersucht, lernt Cyrus Evie Cormac kennen. Evie, die als Kind aus den Fängen eines Entführers gerettet wurde, ist zu einer hochintelligenten, aber unberechenbaren jungen Frau herangewachsen. Und verfügt über ein untrügliches Gespür dafür, wenn jemand lügt. Als Cyrus‘ Ermittlungen sich zuspitzen, bringt sie damit nicht nur sich selbst in tödliche Gefahr … Meinung: Ich kann hier eine ganz klare Leseempfehlung geben. Die Bücher von Michael Robotham sind in ganzer Linie extrem, extrem geprägt von bestimmten Themen. Hier geht es um Missbrauch, Inzests und nach der Suche der eigenen Identität. Schon bei Beginn des ersten Kapitels wurde mir klar das Buch wird in kürzester Zeit inhaliert und so war es auch, denn der Spannungsaufbau ist so unfassbar gut, dass man es gar nicht weglegen konnte. Der Handlungsablauf ist mega gut, alles ist so gut recherchiert, dass keine Zweifel aufkommen, dass es nicht so passiert sein könnte. Ganz besonders bewegte mich die Geschichte von Evie. Wenn man sich vorstellt, dass sie ganz alleine Wochenlang in einem Geheimzimmer war. Sie musste sich grausame Dinge mitansehen und mit ihr geschahen ebenfalls grausame Dinge…Als sie gefunden wurde, wusste man nicht wie sie heißt, wie alt sie war und woher sie kommt. Sie bekam von dem Gericht eine neue Identität und wurde von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht. Bis sie schließlich in eine Anstalt für schwer gestörte kam und dort lernte sie Cyrus kennen. Von da an schien es besser zu laufen. Ich hoffe das man noch mehr über Evie erfahren wird. Mein Fazit, ein sehr starker Auftakt eine grandiosen Reihe.

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Inhalt: Die 15 jährige Jodie Sheehan wird ermordet aufgefunden. Jodie wurde von einer Brücke gestoßen, vergewaltigt und ihre Leiche anschließend versteckt. Sie war eine hochtalentierte Eiskunstläuferin, die aus einer guten Familie stammte. Der Psychologe Cyrus Haven wird gebeten die Polizei bei den Ermittlungen zu unterstützen, da diese absolut im Dunklen tappt. Gleichzeitig muss Cyrus die junge Evie Cormac begutachten. Evie ist rund um 18 Jahre als und lebt als staatliches Mündel in einem Heim. Nun möchte Evie die Volljährigkeit und eigenständig leben. Da niemand Evies wirkliches Alter kennt, braucht sie dieses Gutachten. Sie wurde sechs Jahre zu vor aus einer Gefangenschaft befreit, doch Evie schweigt über ihren Namen, ihre Herkunft und die Umstände ihrer Entführung. Aber das, was sie erzählt, führt Cyrus zu seinem eigenen Kindheitstrauma .... Fazit: Anfangs habe ich mich etwas schwer getan, dass Robotham hier einen neuen Ermittler einführt. Ich trenne mich so schwer von "alten Reihen". Doch nach wenigen Seiten war ich von diesem neuen, unkonventionellen Ermittler sehr angetan. Cyrus Haven hat zwar ein schweres Trauma, stürzt aber nicht egozentrisch, als seelisches Wrack, durch den Krimi, sondern ist klug, besonnen und nachvollziehbar. Evie und Cyrus erzählen in eigenen Kapiteln, so ist es einfach Beide isoliert kennen zu lernen. "Schweige still" ist eines von den Büchern, die man liest und liest und das Buch bewegt sich förmlich von alleine fort. Dadurch, das es wenig Kulissenwechsel gibt und Cyrus und Evie sich eher in einem Kammerspiel bewegen, ensteht zwischendrin der Eindruck, als würde nichts passieren, aber der Eindruck täuscht, die Geschichte bewegt sich stetig fort und lässt den Protagonisten den Raum sich zu entfalten. Der Mord an Jodie trat für mich eigentlich in den Hintergrund, für mich war die Beziehung zwischen Evie und Cyrus, sowie Evies Fall das Wichtigere. "Schweige still" ist eine gelungene Einführung des neuen Ermittlers und macht Lust auf die Fortsetzung Cyrus Haven Reihe.

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Wow, endlich habe ich ein Buch des Autors Michael Robotham gelesen. Ich weiß schon gar nicht mehr wie lange das auf meiner persönlichen Agenda gestanden hat. 2020 wird wohl das Jahr des „Nachholens“ für mich, worauf ich mich schon sehr freue, wenn ich ehrlich bin. Aber fangen wir mal mit dem neuesten Thriller bzw. Psychothriller von Michael Robotham an, welcher zugleich der Start einer neuen Reihe zu sein scheint. Da dies mein erstes Buch des Autors ist, habe ich keinerlei Vergleichsmöglichkeiten zu seinen bereits erschienenen Werken (die Joe O‘ Loughlin Reihe). Der Einstieg in die Story wird einem sehr einfach gemacht. Man lernt sofort die beiden Hauptprotagonisten Cyrus und Evie kennen. Jeder bekommt seine eigenen Kapitel mit eigener Perspektive, was mir in diesem Fall gefallen hat. Irgendwie kann man dadurch zu beiden eine ganz gewisse Beziehung aufbauen und versteht die Handlungen der Charaktere besser. Die Erzählweise hat der Geschichte und der Charakterentwicklung gut getan. Denn die zu erzählende Geschichte kommt irgendwie ganz leise daher und lässt sich dennoch unglaublich gut lesen. Man folgt den Szenen im Kopf wie einem Film und das hat mir wirklich sehr gut gefallen, da ich mich dadurch gut unterhalten gefühlt habe. Trotzdem hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass gar nicht so viel passiert, obwohl im Grunde einiges passiert. Das ist etwas schwierig zu erklären. Aber es gibt so Bücher, die kommen genau damit gut aus. So auch „Schweige still“. Cyrus und Evie sind mir nicht immer sympathisch gewesen, dennoch haben sie auf ihre ganz eigene Art eine gewisse Anziehungskraft des Lesers gegenüber. Auch über das Ende hinaus, möchte ich wissen wie es für die beiden weitergeht und was sie in Zukunft noch erleben und meistern müssen. Der Schreibstil von Michael Robotham ist klasse. Er versteht es die Szenerie so aufzubauen, dass man sich alles bildlich vorstellen kann. Auch die Schwächen und Stärken der Menschen wurden nachvollziehbar dargestellt. Für meinen Geschmack hätte es wirklich etwas spannender sein können und auch das Ende war keine Überraschung, aber wie bereits erwähnt, konnte mich dieses Buch irgendwie trotzdem unterhalten. Die Deklarierung als Psychothriller erschließt sich mir in diesem Fall allerdings nicht, da es sich für mich höchstens wie ein reiner Thriller gelesen hat. Ich kann mir vorstellen, dass er bereits spannendere Thriller/Psychothriller geschrieben hat, aber sein Talent für das Schreiben ist nicht von der Hand zu weisen. Für mich steht fest, dass ich definitiv an dieser begonnenen Reihe dranbleiben und mir seine Erstlingswerke für ein besseres Urteil zulegen werde. Fazit: Ich bin gespannt wie es mit diesem ungleichen Team weitergeht.

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Michael Robothams neuer Krimi “Schweige still” mit dem Psychologen Cyrus Haven und der jungen Evie Cormac ist eigentlich ein ganz klassischer whodunit – wären da nicht seine beiden neuen und etwas ungewöhnlichen, sympathischen Protagonisten. Beide haben ihre Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen: Der Psychologe Cyrus fand als Kind seine vom älteren Bruder ermordete Familie vor, und Evie musste bei ihrer Entführung schlimme Dinge erleben. Das harte Schicksal der beiden birgt Potential für eine interessante und spannende Zusammenarbeit. In ihrem ersten Fall geht es um die Ermordung einer jungen Schülerin, die auf dem besten Weg war, zur gefeierten Eisprinzessin zu werden. Und es geht um ehrgeizige Eltern, eifersüchtige Freundinnen und heimliche Lover. Robotham switcht in seiner gut inszenierten Story immer wieder zwischen den Perspektiven seiner beiden Figuren hin und her. Und auch wenn manche Passagen etwa arg dramatisch und emotional daherkommen, ist “Schweige still” ein guter Auftakt, der Lust auf mehr macht.

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Der Psychologe Cyrus Haven wird von einem Freund gebeten die junge Evie Cormac zu begutachten, die junge Frau lebt in einem Heim unter der Obhut des Staates. Evie wurde 6 Jahre zuvor aus den Händen eines Entführers gerettet, ihr richtiger Name ihre Herkunft und ihr Alter sind unbekannt und Evie schweigt beharrlich dazu, doch nun will sie für Volljährig erklärt werden, um auf eigenen Füßen zu stehen. Zeitgleich unterstützt der Psychologe die Polizei bei der Aufklärung eines Mordes an einer 15-jährigen. Ich mochte die Krimis Michael Robothams schon immer, allerdings habe ich irgendwann den Anschluss verloren, wenn Reihen zu lang werden verliere ich zugegebener Maßen auch schon mal die Lust. Dann wurde mit Schweige Still eine neue Reihe um den Psychologen Cyrus Haven angekündigt und der Klappentext weckte meine Neugier. Es gibt zwei Handlungsstränge, einmal das Schicksal Evies, die als Mündel des Staates in einem Heim lebt, die junge Frau ist zwar hochintelligent aber ohne Schulabschluss oder Ausbildung hat sie allein kaum eine Chance auf ein geregeltes Leben, dennoch will sie unabhängig leben. Ihre Herkunft und die Umstände, unter denen sie in die Fänge des Entführers geriet, sind ungeklärt und Evie gibt nichts preis. Als Leser ahnt man ein kleines bisschen mehr, als die Menschen um Evie, nach und nach enthüllt sich eine klein wenig ihres Geheimnisses, ohne das es am Ende vollständig gelüftet wird. Ihr zusammentreffen und der Umgang zwischen ihr und Cyrus, ist das, was das Buch so richtig interessant macht, es deutet sich an das die Beiden sich gegenseitig stützen und gleichzeitig aneinander reiben werden und sicherlich auch aufreiben werden. Auch Cyrus hat unter einem Trauma zu leiden, da war ich zugegeben etwas skeptisch, haben traumatisierte Ermittler in früheren Büchern doch oft noch so sehr unter ihren Problemen zu leiden, welche die laufenden Ermittlungen massiv beeindruckten. Robotham erspart seinen Lesern das bisher, der Leser weiß was geschehen ist und sicher wird das Trauma noch eine größere Rolle spielen aber Robotham haut einem das nicht wie mit einem dicken Knüppel um die Ohren. Dann gibt es ja auch noch den aktuellen Mord an der 15-jährigen Jodie und auch hier fehlt es nicht an Spannung, der Kreis der Verdächtigen und die Anzahl der Motive vergrößert sich im Laufe der Ermittlungen immer mehr. Jedes Mal, wenn ich dachte: Jetzt haben sie ihn, gab es neue Informationen die meine schöne Theorie in Schutt und Asche legten. Ich kann für Schweige still nichts anderes, als eine absolute Leseempfehlung auszusprechen.

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... mit tollen Hauptcharakteren! Sowohl Psychologe Cyrus Haven als auch Evie haben eine Vorgeschichte, die sie in ihrem alltäglichen Handeln beeinflusst- und dann ist da der Mordfall, bei dem Cyrus helfen soll. Ist Evie wirklich ein Truth Wizard und kann erkennen, wenn jemand lügt? Von Anfang bis Ende eine spannende Geschichte, die mich mitgerissen hat!

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Es gibt Geschichten, die mich so vereinnahmen, dass ich alles um mich herum vergesse. Lesepausen werden zur Zerreißprobe. Ich finde nicht eher Ruhe, bis ich die letzte Seite gelesen habe. So ging es mir bei dem neuen Psychothriller von Michael Robotham, der am 27.12.2019 beim Goldmann Verlag erschienen ist. Ich lerne den forensischen Psychologen Cyrus Haven kennen, der selbst ein schweres Kindheitstrauma mit sich herumschleppt. Er hat sich in den Dienst der Verbrechensbekämpfung gestellt und berät die Polizei bei der Aufklärung von Gewaltdelikten. „Jodie Sheehan, fünfzehn Jahre alt, wurde zuletzt gestern Abend beim Feuerwerk bei den Clifton Playing Fields gesehen. Ihre Eltern haben sie heute Morgen vermisst gemeldet. Ihre Leiche wurde kurz nach Mittag in einem Waldstück am Silverdale Walk“ gefunden.“ (Auszug aus „Schweige still“) Während Cyrus Haven mitten in den Ermittlungen zum Mord an der jungen Eiskunstläuferin steckt, lernt er Evie Cormac kennen, eine traumatisierte junge Frau, die vor sechs Jahren in einer geheimen Kammer verdreckt und halb verhungert aufgefunden wurde. Damals nannte man sie Angel Face. Cyrus ist von der Evie fasziniert, denn sie hat ein untrügliches Gespür dafür, wenn jemand lügt. Obwohl Evie Cyrus Haven bei seinen Mordermittlungen unterstützt, ist und bleibt sie unberechenbar. Eine tickende Zeitbombe, die nicht nur sich selbst in tödliche Gefahr bringt. Michael Robotham ist für mich ein herausragender Erzähler. Sein Thriller ist einzigartig mit interessanten psychologischen Fakten bestückt. Der Autor schafft es, mit großem Einfühlungsvermögen seine traumatisierten Charaktere nah an seine Leserschaft heranzubringen. Ich blicke in kranke Seelen, versuche sie in ihrem Handeln zu verstehen, entwickle Sympathien für sie. Vor meinem geistigen Auge entwickele ich Bilder. Es fühlt sich an, als sei ich ihnen tatsächlich begegnet. Cyrus Haven ist ein starker Typ. Einerseits wirkt er auf mich ausgeglichen und mutig. Andererseits zeigt er Schwächen, was ihn für mich noch sympathischer macht. Ich finde es klasse, wie er sich Evie annimmt und auf sie eingeht. Evie ist speziell. Ich mag sie. Sie verleiht dem Buch das gewisse Etwas. Robotham bedient sich kurzer Kapitel und lebendiger Dialoge. Außerdem lässt er seine Akteure wechselseitig in der Ich-Perspektive zu Wort kommen. Das bringt hohes Tempo in die Handlung. Die Ermittlungen zum Mord an der jungen Eiskunstläuferin gestalten sich schwierig. Ich rätsele mit, versuche dem Täter auf die Spur zukommen. Aber Michael Robotham macht es mir nicht leicht. Er schickt mich auf falsche Fährten und baut interessante Wendungen ein. Mein Gedankenkarussell läuft auf Hochtouren. Schließlich entlädt sich die Spannung in einem dramatischen Finale mit Überraschungen. Am Ende bleiben einige Fragen offen und ich hoffe auf einen neuen Fall für Cyrus Haven. Was für ein Pageturner! Ein Muss für alle Thrillerfans. Lesen!!!

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Evie Cormac lebt in einem Heim für psychisch auffällige Jugendliche. Sie wurde als Kind von einem Mann festgehalten und erst mit 11 Jahren gerettet. Sie vertraut niemandem und hat so ihre Probleme. Als sie Cyrus Haven kennenlernt, der sie bei sich aufnimmt, muss sie erst einmal Vertrauen lernen. Doch auch Cyrus ist nicht ohne Vergangenheit und so dauert es eine Weile bis sich die beiden zusammenraufen. Zumal Cyrus noch in einem Mordfall ermittelt, der es in sich hat. Da ich die O’Loughlin-Reihe von Robotham sehr gerne mag, war ich etwas angespannt, ob ich auch seine neue Serie mögen können würde. Aber ich war gleich von der ersten Seite an im Buch drin. Robotham schreibt flüssig und anschaulich und ich hatte sofort einen Draht zu den Charakteren. Auch die Handlung ist interessant und spannend geschrieben. Evie wirkt sehr geheimnisvoll, das macht den Leser neugierig und man hofft, bald mehr zu erfahren. Auch Cyrus ist ein guter Protagonist, auch er hat in der Vergangenheit einiges mitgemacht, was im Laufe des Buches ans Licht kommt. Durch Evies besondere Gabe bekommt die Handlung noch einen weiteren spannenden Touch, ohne dass es übersinnlich wirkt, das hätte mir sonst nämlich nicht gefallen. „Schweige still“ ist der Auftakt zu einer neuen Serie von Michael Robotham, die ich sehr gerne weiterverfolgen werde. Nicht zuletzt, um zu erfahren, was es mit Evie genau auf sich hat.

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