Leserstimmen zu
Die unbewohnbare Erde

David Wallace-Wells

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Sehr spannend erläuterte Erörterung über das aktuell interessanteste Thema, das viele interessiert. Viele Jugendliche kämpfen um diese Erde. Ein Muss, dieses Buch zu lesen, aber wirklich zu lesen!

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Absolut empfehlenswert

Von: kytessa70

19.09.2019

Das Ziel des Autors, den Leser auf den Klimawandel und die Erderwärmung hinzuweisen, wurde in jedem Fall erreicht. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, obwohl die Fakten oft sehr erschreckend sind und viel Stoff zum Grübeln geben. Aufrüttelnd dargeboten, brennen sich manche Zahlen ein. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und sehr gut verständlich. Trotzdem beruhen die Fakten auf wissenschaftlichen Studien und sind für Interessierte recherchierbar. Besonders gut hat mir die Unterteilung der Kapitel in einzelne Themen gefallen. So kann sich jeder heraussuchen, mit welchen Schwerpunkten er sich beim Lesen zuerst beschäftigen will. Ich empfehle das Buch jedem, den die Thematik auch nur ansatzweise interessiert.

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Das Thema Klimaerwärmung begegnet uns jeden Tag und ist in aller Munde. Das Buch von David Wallace-Wells veranschaulicht die Problematik aus allen Perspektiven: Er beginnt zusammenfassend die Probleme zu benennen und nimmt sich selbst nicht raus aus der ganzen Misere. Er beschreibt ehrlich, wie man sich anfangs nicht angesprochen fühlt und dann immer mehr anfängt, über sein eigenens Handeln nachzudenken. Wenn er anfängt von all den Naturphänomenen zu berichten, welche sich in den letzten Jahren ereignet haben, wird einem dann auch Angst und Bange ... So zusammengefasst betrachtet man es ja selten. In seinen einzelnen Kapiteln geht er dann auf Hunger, Hitze, Seuchen, Brände uvm ein. Das Buch wirkt gut recherchiert und zusammengefasst. Es liest sich alleine gut, ist aber zum gemeinsamen Lesen nicht geeignet, da die Sätze des Autors manchmal so lang sind, dass man beim Vorlesen selbst schon wieder den Anfang vergessen hat. Alles in allem ein Buch dieser Zeit und eine gute Zusammenfassung. Es sollte vielleicht viel mehr auf diesem Wege publiziert und dargestellt werden, um die eigentliche Tragweite des großen Ganzen begreifbarer zu machen.

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Interessant aber schwierig zu lesen

Von: Steffi Ro

09.09.2019

Interessantes Thema, das von vielen verschiedenen Standpunkten betrachtet wird. Allerdings ist es schwierig zu lesen, da viele Zahlen, Jahreszahlen und weitere Fakten genannt werden.

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„Niemand solltest sich der Hoffnung hingeben, den Klimawandel einfach rückgängig zu machen. Das geht nicht. Er wird uns davonlaufen.“ So schreibt David Wallace-Wells schon auf den ersten Seiten (vgl S.24 / Z.13-15) seines Buches und genau diese Tatsache sticht dem Leser auf nahezu jeder Seite erneut ins Auge. Es ist ein Tatsachenbericht, eine nüchterne Betrachtung der aktuell bekannten Fakten und Forschungsergebnisse. Verschiedene Szenarien, wie die Erde in wenigen Jahrzehnten aussehen könnte, finden hier ihren Platz. Dadurch taugt dieses Buch natürlich weniger als leichte Abendlektüre, was das Lesen jedoch in keinem Fall weniger lohnenswert macht, denn genau durch diese Schwere und Ernsthaftigkeit regt es zum eigenen Reflektieren und hoffentlich auch zum Umdenken an. Besonders gefallen hat mir der Schreibstil des Autors: Er behandelt das Thema auf eine angenehme und nicht übergriffige Art und Weise, sodass dem Leser keine Meinung aufgezwungen wird. Auch der Aufbau kommt einem entgegen: Man muss das Buch nicht zwingend chronologisch durchlesen, weil der Mittelteil des Buches in einzelnen Kapiteln die verschiedensten Folgen der Erderwärmung behandelt: angefangen bei verpesteter Luft bis hin zum Wirtschaftskollaps. Alles in allem also ein rundum zu empfehlendes Buch, um für eine ausführliche Klimawandeldebatte besser gewappnet zu sein!

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Ein unfassbar gut recherchiertes, hoch informatives, sehr gut lesbares Buch. Der Autor David Wallace-Wells beschreibt und analysiert nicht nur einzelne Folgen des Klimawandels, sondern setzt die vielfältigen, katastrophalen Auswirkungen auch in Zusammenhang miteinander. So wird deutlich, dass die Problematik des Klimawandels so viel mehr als nur eine Häufung von Hitzewellen, Unwettern, einem steigenden Meeresspiegel und abstrakte Bedrohung fremder Länder darstellt. Stattdessen wird dem Leser durch die Betrachtung des Gesamtbildes bewusst, dass die existentielle Bedrohung durch den Klimawandel die Weltbevölkerung in ihrer Gänze betrifft. Ja, dieses Buch macht Angst – aber das muss es, um unsere Ignoranz (sei aus Absicht oder Selbstschutz) zu durchbrechen! Einerseits führt Wallace-Wells uns auf erschreckende Weise unsere (mögliche) Zukunft deutlich vor Augen, andererseits verliert er auch nicht die Hoffnung darauf und den Mut dafür, was die Menschen noch erreichen / retten könnten. Das Resümee des Buches findet sich für mich in folgendem Auszug (S. 254): "Wenn wir zulassen, dass die Erde sich weiter aufheizt und uns mit aller Kraft bestraft, mit der wir sie gefüttert haben, liegt das daran, dass wir uns dafür entschieden haben – und gemeinsam den Pfad in Richtung Selbstmord beschreiten. Wenn wir das abwenden, liegt es daran, dass wir bewusst einen anderen Weg eingeschlagen haben und fortbestehen." Dem ist aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen.

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"Die unbewohnbare Erde" sollte jedem, der den Klimawandel leugnet, als Pflichtlektüre an die Hand gegeben werden. Allerdings werden diese Menschen das Buch nicht lesen. David Wallace-Wells polarisiert mit diesem Werk und sein Versuch, damit ernsthafte Debatten anzuregen, ist meiner Meinung nach mehr als gelungen. Ich finde seinen Schreibstil gut strukturiert und jedem möglichem Schreckensszenario ist ein eigenes gut recherchiertes Kapitel gewidmet. Allerdings empfinde ich einige "Szenarien" sehr überspitzt, was jedoch im Zuge dieses wirklich weltumspannenden Themas nicht schlimm ist. Ich hoffe sehr, dass dieses Buch nicht nur als Fiktion angesehen wird und es viele Menschen zum Umdenken und entsprechendem Handeln bringt.

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In der heutigen Zeit kommt man um das Thema Klimawandel nicht mehr herum. Ich war sehr neugierig auf das Buch. Der Titel klingt ja nicht gerade hoffnungsvoll und auch viele Stellen in dem Buch sind beklemmend. Gut recherchiert erklärt David Wallace-Wells, wie sich die Klimaerwärmung zeigt, manches als Einzelfall (bis jetzt), manches erschreckend oft und mit gewaltiger Stärke. Das Buch lässt mich als Leser zurück mit dem Anliegen, noch mehr darauf zu achten, was ich tue, was ich einkaufe, esse und wie ich meine Freizeit gestalte. Und es lässt auch einen Hoffnungsschimmer da, der Mut macht, weiter etwas für uns und unsere Kinder und Enkelkinder zu tun, damit sie ein Leben auf einer bewohnbaren Erde leben können.

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