Leserstimmen zu
Die unbewohnbare Erde

David Wallace-Wells

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Das Sachbuch „Die unbewohnbare Erde“ von David Wallace-Wells handelt von den Auswirkungen des Klimawandels auf unseren Planeten. Der Autor schafft es, die Folgen der Erderwärmung sowohl sachlich fundiert als auch fesselnd darzustellen. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass Wallace-Wells zunächst viele Studienergebnisse von den unterschiedlichsten Klimaforschern zitiert und Referenzen angibt. Trotz der recht plakativen Wiedergabe der Fülle an Informationen ist das Buch verständlich und angenehm lesbar. Seine eigene Meinung ist in diesem ersten Bereich nicht präsent, dies ist bemerkenswert, da ich mir als Leser zunächst eine eigene fundierte Meinung bilden konnte, ohne durch die subjektive Meinung des Autoren beeinflusst zu werden. Das Buch beinhaltet ein eher pessimistisches Zukunftsbild, die Prognosen sind zutiefst erschreckend und schockierend und gleichen eher den Szenarien eines dystopischen Romanes! Einige Male musste ich das Buch weglegen. Unglücklicherweise könnte diese Zukunft bald eintreten und so schürt das Sachbuch völlig berechtigt Angst. Der Autor möchte uns „wachrütteln“ und uns über den Ernst der Lage informieren. So fordert das Buch jeden Leser zum Engagement auf. Doch trotzdem lässt David Wallace-Wells noch Raum für Hoffnung, denn er schildert, wie die Erderwärmung durch ein Umdenken zwar nicht mehr völlig abgewendet werden kann, aber doch noch abgefedert werden könnte. Besonders bedeutungsschwer ist die Tatsache, dass das Buch klimaneutral produziert wurde, das legitimiert meines Erachtens auch den etwas höheren Preis. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jeder dieses Buch gelesen haben sollte, um die Dringlichkeit des Themas zu begreifen.

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David Wallace-Wells beschreibt in seinem Buch die jetzige und möglicherweise daraus folgende Situation für diesen, unseren Planeten Erde, wenn die Erderwärmung fortschreitet. Wie die Menschen mit offenen Augen ihre eigene Auslöschung verursachen könnten, wenn nicht endlich Taten folgen. Dies belegt er mit sämtliche bis heute erschienenen Studien und Analysen. Beim ersten Lesen wurde ich erst nicht so warm mit der Schreibweise. Ich hätte mir manchmal gewünscht, er hätte manche ellenlangen Sätze in 2 oder 3 Sätzen unterbringen können. Daher ist es zeitweise etwas schwierig, dran zu bleiben. Aber das hat sich schnell gelegt, da der Inhalt so interessant ist und einen mitnimmt. David Wallace-Wells belässt es aber nicht nur bei der Beschreibung dessen, was alles schief lief, seit der Mensch sich in Natur und Fauna der Erde einmischt. Er listet auch Lösungen für das Dilemma auf. Nicht seine Lösungen, sondern die schon vorhandenen Lösungsvorschläge von Wissenschaftlern. Das alles beschreibt er aber nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern sehr pragmatisch und faktenreich. Auch interessant fand ich, wie er die Situation der Erderwärmung anhand verschiedener Schlagwörter untersuchte: Konsum, Wirtschaft, Technologie, Fortschritt und Ethik. Dieses Buch kann man nicht wie einen Roman lesen. Es unterhält einen nicht und lenkt einen auch nicht ab. Der Inhalt ist nicht einfach und nicht bequem. Beim Lesen musste ich oft Pausen machen, um mir das Gelesene nochmals durch den Kopf gehen zu lassen und darüber nachzudenken. Ich wünsche mir, dass dieses Buch noch viele Leser zum Nachdenken anregt und vielleicht manche Menschen zum Handeln verführt. Also alles in allem: Ein sehr interessantes und topaktuelles Buch, das ich wärmstens weiterempfehlen kann.

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Ein wichtiges Buch

Von: peka07

08.09.2019

Der Klimawandel ist in vollem Gange. Davon war ich längst überzeugt, bevor ich dieses Buch gelesen habe. Allerdings hatte ich nur eine vage Vorstellung davon, warum und wie dieser genau vonstatten geht. Nach der Lektüre bin ich schlauer. David Wallace-Wells hat einen umfassenden Bericht über die Klimakatastrophe geschrieben, den auch ich als blutiger Laie verstehen kann. Die Erde hat sich bereits um 1,1 Grad erwärmt, seit Menschen fossile Energieträger wie Kohle verbrennen. Womit auch die Gründe hierfür genannt sind. Schuld an allem hat das CO², das vor allem wir Menschen auf verschiedene Weise in die Luft gelangen lassen. Das war mir nicht wirklich bewusst. So wusste ich auch nicht, dass gefällte oder abgebrannte Bäume ihr gespeichertes CO² ebenfalls in die Atmosphäre abgeben. Jetzt verstehe ich, wie schlimm der Brand z.B. des Regenwaldes oder dessen Abholzung ist. Eindringlich beschreibt der Autor in jeweils einem Kapitel die möglichen Folgen für den Menschen durch eine fortschreitende Erderwärmung: Hitzetod, Ertrinken, Süßwassermangel, Seuchen, Klimakonflikte, um nur einige zu nennen. Das alles vor dem Hintergrund verschiedener Temperaturanstiege und Zeitspannen. Das Ganze ergänzt er durch eine Vielzahl von Verweisen auf Experten und deren Publikationen. Die Quellenangaben erstrecken sich auf mehr als 60! kleingedruckte Seiten. Auch deshalb macht der Verfasser deutlich, dass über den durch Menschen verursachten Klimawandel bei der Mehrheit der Wissenschaftler große Einigkeit herrscht. Ich möchte dieses Buch vor allem den Leugnern eines solchen Klimawandels ans Herz legen. Wenn man es wirklich durchgearbeitet hat, kann man einfach nicht mehr daran zweifeln! Aber auch als Schullektüre, vielleicht in Auszügen, könnte ich es mir gut vorstellen. Doch eigentlich kann ich es jeder und jedem empfehlen, die/der Interesse an diesem wichtigen Thema hat. Natürlich liest es sich nicht so flüssig wie ein Roman. Gerade am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, manche Aussagen auf Anhieb zu verstehen, besonders bei mangelnder Konzentration. Auch musste ich einige Fachbegriffe nachschlagen. Aber die Mühe lohnt sich. Ich kann jetzt jeder Klimadiskussion folgen oder mich daran beteiligen. Vor allem aber weiß ich, wie wichtig eine Abkehr von unseren vertrauten Lebensgewohnheiten ist. Es muss sich auf vielen Gebieten Entscheidendes ändern, sonst wird es für uns Menschen keine Zukunft auf diesem Planeten geben! Aber Wallace-Wells entlässt uns nicht völlig hoffnungslos. Er vertritt die Meinung, dass die Schäden, die durch den Menschen verursacht wurden, auch von diesem wieder repariert werden können, wenn auch nur bis zu einem gewissen Grade. Lesen!

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Sehr informatives Buch!

Von: JasminXL

08.09.2019

Das Buch liefert jede Menge Fakten und Hintergründe zum Thema Klimawandel, rüttelt den Leser wach und regt zum Nachdenken an!

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Eine Erderwärmung um mindestens 2° Grad kann nicht wegdiskutiert werden, auch wenn dies erst in 30 Jahren oder später so weit sein könnte. Die Anzeichen für den Klimawandel und die daraus resultierende Erderwärmung sind deutlich erkennbar. An den Polen schmelzen die Gletscher und sterben, große Waldflächen brennen weltweit, CO2 Speicher werden vernichtet, Klimaverhältnisse verschieben sich spürbar, der Wasserspiegel steigt. Täglich werden wir mit diesen Katastrophen konfrontiert. Die ständigen Informationen und Diskussionen in den Medien sowie im Internet betrachten doch nur die Spitze des Eisbergs. Auch wenn viele klimatische Ereignisse uns nicht mittelbar betreffen (nach dem Motto: Ist ja nicht in der Nachbarschaft, daher nicht so schlimm) sind wir Menschen verunsichert, meckern über Hitzewellen und die gefühlte Verschiebung von Jahreszeiten. Handlungsbedarf wird nicht gesehen oder betrifft uns nicht und wenn dann sind es nur Tropfen auf dem heißen Stein. Sicher können wir, jeder Einzelne, mit unserem persönlichen Verhalten Veränderungen herbeiführen, aber nur das gesamtheitliche globale Verständnis und Handeln wird vielleicht sichtbare Ergebnisse zeigen, den Wandel aber nicht verhindern. Die Erde steht, wenn auch nicht sofort, vor einem Klimakollaps. Und die Menschheit sorgt sich zu wenig bis gar nicht über den Erhalt des Lebensraums Erde (nach mir die Sintflut im wahrsten Sinne des Wortes). Schlimm, das es so weit kommen muss. Und SCHLIMM ist noch das harmloseste Wort, das in diesem Zusammenhang benutzt wird. Dass die Menschen unter einer derart hohen klimatischen Belastung leiden müssen, weil Politiker, Wirtschaftsbosse aber auch die Gesellschaft die Zeichen des Klimawandels und der damit verbundenen Erderwärmung nicht erkennen können bzw erkennen wollen oder ignorieren, sogar leugnen. Die Wissenschaft hat den Wandel erkannt, erforscht und Daten, Fakten zusammengetragen, Studienergebnisse und Fachartikel veröffentlicht. Aber wer will schon die Wahrheit wissen oder daraus Konsequenzen ziehen? Mit präzisem Blick und analytischem Verstand zeigt David Wallace-Wells in seinem Buch "Die unbewohnbare Erde" die Ursachen und daraus resultierenden Konsequenzen der Erderwärmung auf. Er polarisiert, provoziert aber relativiert auch. Hunderte von Quellen (ausführlich aufgelistet) hat er studiert und analysiert. Seine Schlüsse gezogen und mit journalistischer Akribie Verbindungen hergestellt. Widersprüche werden herausgefiltert und Mythen entzaubert. Ein forderndes, informatives und lesenswertes Sachbuch, journalistisch hervorragend recherchiert, wissenschaftlich geprägt. Einzelne Passagen müssen mehrfach gelesen, um verstanden zu werden. Manchmal auch erst mit Hilfe des Quellenverzeichnisses. Dennoch interessant und spannend. Geht in die Tiefe und zeigt dennoch nicht alle Facetten des Klimawandels auf. Sehr zu empfehlen.

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Ein sehr kraftvolles, überwältigendes und gleichzeitig besorgniserregendes Buch über ein Thema, das ich nicht mehr aus dem Kopf bekomme. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, bin ich schockiert über den unvorstellbaren Kreislauf, den die Erderwärmung anstößt. David Wallace-Wells beschreibt die Schlussfolgerungen sowie die Folgeerscheinungen des Klimawandels. Er erläutert Gefahrenszenarien und deren Kettenreaktionen. Beispielsweise klimatische Rückkopplungen durch Waldbrände oder schrumpfende Eisberge, die das Sonnenlicht weniger reflektieren und die durch das schmelzende Eis frühere Krankheiten hervorbringen können. Es wird das Ausmaß des Meeresspiegelanstiegs verdeutlicht sowie der Egoismus der Menschheit aufgezeigt und welche Auswirkungen der Klimawandel auf die seelische Gesundheit hat. Durch die anhaltende Weltuntergangsstimmung sowie die sehr langen Sätze voller Fakten habe ich mich beim Lesen etwas schwer getan. Der Autor lässt bewusst Panik empfinden, denn die Menschen stellen sich blind, müssen aber Verantwortung übernehmen. Für mich als 21-Jährige eine Pflichtlektüre, denn wir sind die erste Generation, die es betrifft und die letzte, die etwas ändern kann.

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Augenöffnend!

Von: Laura

08.09.2019

Dieses Buch hat mich sehr gefesselt. Eine wirklich interessante Auseinandersetzung mit dem Thema der Erderwärmung und des Klimawandels. Besonders hat mir gefallen, dass die Quellen angegeben waren, aus denen der Autor die Informationen gezogen hat, die er in diesem Buch übersichtlich und verständlich dargestellt hat. Auch wenn man angesichts der Lage unseres Planeten verzweifeln könnte, schafft es David Wallace-Wells, Hoffnung zu geben, dass noch nicht alles verloren ist und jeder dazu beitragen kann, unsere schöne Erde zu retten.

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"Die unbewohnbare Erde" beschreibt auf eine sachliche und gleichzeitig schockierende Weise die Auswirkungen des Klimawandels. Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit diesem Thema und war ehrlich schockiert, wie viel ich dennoch nicht mitbekomme. Aufgrund dessen und der Art des Buches, welches offensichtlich kein Roman ist, war es teilweise etwas schleppend zu lesen. Doch auch wenn es etwas Zeit in Anspruch nimmt, denke ich, sollte man, wenn man sich für das Thema Klimawandel interessiert oder vielleicht gerade wenn nicht, das Buch lesen, um sich wirklich bewusst zu machen, wie die Situation aussieht. Ich fand es interessant zu sehen, wie der Autor es geschafft hat, alles dennoch nicht völlig hoffnungs- und trostlos aussehen zu lassen. Die Unterkapitel bzw. der Hauptteil laden definitiv dazu ein, daran zu verzweifeln. Die verwendeten Informationen sind gut recherchiert und vermerkt.

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