Leserstimmen zu
Die unbewohnbare Erde

David Wallace-Wells

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Man kann den Ärger beim Lesen spüren, den Autor David Wallace-Wells in „DIE UNBEWOHNBARE ERDE“ auf rund 300 Seiten zu Papier gebracht hat. Er selbst sei kein Umweltschützer oder Naturliebhaber, aber die Beunruhigung vor dem, was kommt, war Anlass genug ,das Buch zu schreiben: Ein Meeresspiegel, der weit über 20 Meter des jetzigen liegen wird; weite Teile der Erde, die unbewohnbar sein werden; hiesige Ernteausfälle. Die Liste setzt Wallace-Wells beliebig fort, immer auf die aktuellen Forschungsergebnisse gestützt. Es werden mit dem Buch besonders die Personen viel Freude haben, die sich kritisch gegenüber dem momentanen politischen Trend positionieren, den menschgemachten Klimawandel zu leugnen. Der Autor zeichnet sehr bildhaft das Szenario, was uns die nächsten Jahrzehnte erwarten wird und nimmt einem so die Möglichkeit, die Vorboten des sich anbahnenden Unheils zu leugnen. Ein paar Mankos bleiben aber auch bei so einem Buch nicht aus. Die gesamte Thematik um den Klimawandel ist sehr komplex und so schafft es der Autor leider nicht, das Buch sinnig zu strukturieren. Viele Fakten liest man mehrmals in unterschiedlichen Kapiteln oder sie widersprechen sich, wie zum Beispiel bei der Angabe, um wie viel Grad sich die Erde bis 2100 erwärmen wird. 2°C, 3,8°C oder doch weit über 4°C? Nichtsdestotrotz ist die Richtung der Reise klar: Wir sind dabei, unsere überstrapazierte Erde ins Chaos zu stürzen und den nachfolgenden Generationen ein Leben aufzubürden, was sich keiner von uns wünschen würde. Und genau das schafft Wallace-Wells zu vermitteln.

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David Wallace-Wells schafft es in seinem Werk „Die unbewohnbare Erde – Leben nach der Erderwärmung“, eines der brisantesten Themen unserer Zeit – den Klimawandel – dem Leser in leicht verständlicher und dennoch fachwissenschaftlicher Sprache näher zu bringen. Untermauert werden seine Darstellungen stets durch wissenschaftliche Belege, welche im Anhang zur weiteren Vertiefung der Thematik ausführlich aufgeführt sind. Das Lesen des Buches verschafft dem Laien, aber auch Personen vom Fach einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und verdeutlicht die Vielzahl an möglichen Folgen für uns Erdbewohner. Viele Zusammenhänge werden plötzlich klar erkenn- und nachvollziehbar, über welche man vorher niemals nachgedacht hätte oder es gar überhaupt wagte, einen Bezug zum Klimawandel herzustellen. Trotz der katastrophalen Zukunft, auf welche unser Planet zuzusteuern scheint, gibt David Wallace-Wells dem Leser jedoch auch Mut und regt zum (gemeinsamen) Handeln an. Ein aufrüttelndes Werk, das sich trotz der schwierigen Thematik sehr gut lesen lässt und den Leser zum Nachdenken – und hoffentlich Umdenken oder zumindest Reflektieren des eigenen Handelns – anregt!

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David Wallace-Wells hat hier in seinem Buch unglaublich, massenhaft Fakten, Vermutungen und Thesen zusammengetragen. Er veranschaulicht, mit Quellen belegt, die Zukunft von uns und unseren Nachkommen auf absolut erschreckende Weise. Das Buch ist sehr leicht verständlich, in Kapiteln unterteilt, jedoch schonungslos geschrieben und ich konnte es nur seitenweise lesen. Denn die Beklemmungen, die ausgelöst wurden, empfand ich geradezu als beängstigend. Doch in der Tat gehört es zu den Büchern, die sich ein jeder / eine jede tunlichst bald zu Gemüte führen sollte. So wäre zumindest meine Empfehlung. Ich habe den Einblick in "Die unbewohnbare Erde" bewusst knapp gehalten, und zwar aus einem ganz simplen Grund. Um nicht abzuschrecken, sondern, so hoffe ich inständig, Interesse zu wecken. Ein Interesse, das uns alle angeht!

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Ein Buch, aktueller denn je nach dem heißen Sommer 2019 – die Erderwärmung, was wird kommen? In dem Buch "Die unbewohnbare Erde" präsentiert Wallace-Wells das größte Problem, das uns allen schon längst bekannt sein sollte: die Erwärmung unserer Erde. Mithilfe von neuen Erkenntnissen und guten Literaturquellen stellt der Autor die Folgen der Erderwärmung für uns und für unsere Kinder dar. Es ist wirklich erschreckend. Die heute schon spürbaren und die schlimmstmöglichen Folgen der Klimaerwärmung sind das Thema des Journalisten David Wallace-Wells in diesem spektakulären Report. Wie kann und wird das Leben auf der Erde in nur 40, 50, 60 Jahren aussehen? Sicher ist: Heutige Teenager und Kinder werden noch erleben, wie sich die Bedingungen für die Menschheit auf der Erde dramatisch verschlechtern, sie werden erleben, wie sie in Teilen unbewohnbar wird. Wallace-Wells macht die vielen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die die Mehrheit der Menschen oft gar nicht erreichen, begreifbar, ja fühlbar. Und am Ende steht die drängende Frage: Haben wir überhaupt noch eine Chance, das Unheil abzuwenden? Ein polarisierendes, aufrüttelndes und fesselndes Debattenbuch zu einem Thema, das der Menschheit zunehmend unter den Nägeln brennt. Ich fand die Sprache des Autors sehr gut, vielleicht etwas zu gehoben. Es gab keine Wiederholungen. Er redet nicht um den heißen Brei herum. Er zeigt uns die Fakten. Das Buch schreckt auf, dass es jetzt wirklich an der Zeit ist zu handeln.

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Unbedingt lesen!

Von: Dschude

06.09.2019

Wenn man dieses Buch liest, wird einem tatsächlich Angst und Bange, was unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder angeht. Das Buch scheint sehr gut recherchiert und Thesen werden durch viele Quellenangaben belegt. Ich musste mich tatsächlich zwingen, es zu lesen, bereits bei den ersten Seiten überkam mich das für uns Menschen so typische Denken: "Wenn ich es nicht lese, passiert es nicht"-Gefühl. Genau deswegen sollte es jeder lesen, um sich endlich vor Augen zu führen, welche Auswirkungen die Klimakrise für uns und unsere Erde hat. Trotzdem muss ich sagen, dass ich an sehr wenigen Stellen doch das Gefühl hatte, dass die Aussagen derartig extrem formuliert wurden, dass sie mir als zu übertrieben erschienen. Bei der Beschreibung von Hitzetoden in der Vergangenheit stand in einem Satz zum Beispiel sinngemäß: Es waren 49 Grad in Asien, während in Kanada 50 Menschen starben. Klar, der Satz soll verdeutlichen, dass es überall auf der Welt zu warm war, aber ein direkter Zusammenhang besteht nicht. Auch im weiteren Verlauf wurde nicht erwähnt, wie warm es tatsächlich in Kanada war. Genau solche Sätze empfinde ich dann eher als zu reißerisch. Da solche Sätze aber ganz klar eine Ausnahme und nicht die Regel waren, gibt es eine ganz klare Lese-Empfehlung für das Buch.

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"Die unbewohnbare Erde" von David Wallace-Wells ist ein gut recherchierter Klimabericht. Das zentrale Thema ist die Erderwärmung und ihre Folgen. Am Anfang werden viele Studienergebnisse von den unterschiedlichsten Klimaforschern aneinandergereiht und zitiert. Ein Abschnitt der nach 160 Seiten endet mit den Worten des Autors: "Wenn Sie es bis hierher geschafft haben, sind sie ein tapferer Leser." Besonders dieser Teil ist es, der für mich sehr schwer zu lesen war, aufgrund ständiger Wiederholungen, aber auch teils widersprüchlicher Ergebnisse, die so keine Erklärung finden, sondern einfach nur aneinandergereiht werden ohne jegliche persönliche Wertung. Auf den nächsten hundert Seiten geht der Autor endlich näher auf die Problematik ein und dieser Abschnitt gefiel mir viel besser, da auch die eigene Meinung endlich Platz findet. Das Thema ist ein zentrales, nämlich, wie wird die Menschheit auf die Krise reagieren. Es werden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, wie das aussehen könnte. Die letzten 65 Seiten sind Quellenangaben, was zeigt, dass der Autor seine Recherche recht gründlich gemacht hat. Der Schreibstil ist eher gehoben und journalistisch geprägt. Gut gefallen hat mir, dass das Buch klimaneutral hergestellt wurde, so dass hier auch ein deutliches Statement steht. Das Buch hat bei mir mehr Schrecken als Hoffnung hinterlassen und zeigt, dass es wirklich Zeit ist zu handeln.

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Super Buch

Von: Laula

05.09.2019

Kurz und bündig – tolles Buch, welches ein aktuelles Thema aufgreift und für alle verständlich vermittelt. Für alle zu empfehlen, die sich mit der Thematik beschäftigen (wollen).

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Ein wichtiges Buch für alle, die sich umfassend und vorurteilsfrei über die Erderwärmung und alles, was zu diesem Themenkreis gehört, informieren wollen. Mir hat besonders gut gefallen, dass der Autor die vielen Zahlen, die in den Fakten enthalten sind, gut veranschaulicht, dabei aber nicht in Gemeinplätze und Verallgemeinerungen verfällt. Vermisst habe ich allerdings, die durch den Untertitel – Leben nach der Erderwärmung – suggerierten Antworten auf die aufgeworfenen Fragen, die sich aus den dargelegten wissenschaftlichen Erkenntnisse und zu erwartenden Entwicklungen ergeben. Ebenso hätte ich ein persönliches Statement erwartet. Aber das ist wohl notwendig, wenn es sich um einen objektiven Zustandsbericht und ungeschönten Blick in die Zukunft handeln soll, ohne dafür gleich in ein bestimmtes politisches oder weltanschauliches Lager gesteckt zu werden. Eine Haltung, die hoffentlich viele dazu bringt, dieses Buch zu lesen und sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

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