Leserstimmen zu
Neuschnee

Lucy Foley

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Spannender Thriller

Von: TZ

13.01.2020

Das Buch besticht bereits durch sein Cover, das erahnen lässt, dass sich darin eine spannende Geschichte verbringt. Die Geschichte lässt sich gut lesen. Zu Beginn wird der Leser in den Hintergrund der handelnden Personen eingeführt, was zwar einigen Platz in Anspruch nimmt, aber für den Fortgang der Geschichte hilfreich ist. Die richtige Spannung kommt am Ende des Buches auf, sodass man bis zuletzt gespannt bleibt. Allerdings wäre es besser gewesen, wenn bereits früher mehr Spannung in die Geschichte eingeflossen wäre, sodass das Buch nicht alle volle fünf Sterne von mir erhält.

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Man benötigt viel Ruhe zum Lesen

Von: Ralf B.

12.01.2020

In Neuschnee geht es um eine Gruppe von alten Freunden, dich sich treffen, an alte Zeiten erinnern und einfach eine schöne Zeit verbringen möchten. Dieses mal geht es an einem abgelegenen Ort, der von Doug und Heather bewirtschaftet wird. Nach und nach kommt heraus, dass in der Gruppe nicht alles so in Ordnung ist, wie es scheint. Das Buch erzählt die Geschichte aus der Sicht von verschiedenen Personen. Mal sind es die Sicht und die Gedanken von Heather, mal von Doug, Katie, Emma oder Miranda, die man liest. So erfährt man jede Menge Details aus der Vergangenheit der Reisegruppe und den Beziehungen untereinander. Dazu springen die einzelnen Sichtweisen noch in der Zeit einige Tage vor und zurück. Obwohl die einzelnen Sichtweisen in einem gut zu lesendem Schreibstil verfasst sind, machen genau diese und die genannten Zeitsprünge dieses Buch doch recht schwer zu lesen. Die komplette erste Hälfte des Buches dreht sich um die Hintergrundinfos, bevor es endlich auf die im zweiten Satz des Klappentextes angekündigte Jagd geht. Man benötigt viel Ruhe und eine gute Auffassungsgabe, um das alles unter einen Hut zu bringen und bis dahin eine halbwegs zusammenhängende Geschichte zu erleben. Nimmt man sich die Zeit und schafft es, erlebt man einen spannenden Thriller. Zum zwischendurch lesen, würde ich das Buch allerdings nicht empfehlen. Daran wird man eher nicht so viel Spaß haben.

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Ich war sehr gespannt auf diesen Thriller - sowohl Cover und Titel als auch der Klappentext haben mich zu 100% angesprochen. Leider wurden meine Erwartungen an das Buch beim Lesen nicht vollständig erfüllt. Die Geschichte an sich und die Idee finde ich super- auch der Spannungsbogen war von Anfang bis zum Ende gegeben und die Atmosphäre auf der eingeschnitten Hütte hat perfekt gepasst. Allerdings konnte ich der Handlung nur schwer folgen. Die vielen verschiedenen Personen in deren Gedanken man eingetaucht ist (insbesondere auch bei den Angestellten, die auf den ersten Blick ja komplett Außenstehende waren) - auf verschiedenen Zeitebenen, machten für mich die Lektüre extrem anstrengend und haben dazu geführt, dass trotz der spannenden Geschichte, meine Leselust stetig abgenommen hat. Für all diejenigen, denen solche vielfach verstrickten Erzählweisen aber nichts ausmachen und die einen spannenden Thriller in einzigartiger Atmosphäre suchen, kann ich dieses Buch aber auf jeden Fall empfehlen.

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Der etwas andere Thriller

Von: Beatrix

12.01.2020

Wie jedes Jahr feiert eine Clique aus "alten" Uni-Zeiten den Jahreswechsel gemeinsam. Jedes Jahr an einem anderen Ort, von einer anderen Person der 9 Personen umfassenden Gruppe organisiert. In diesem Jahr hat Emma die Planungen übernommen und so geht es in die schottischen Highlands, in eine abgelegene Berghütte. Allein die Gastgeber sowie zwei isländische Gäste sind anwesend. Jeder dieser Personen hat sein eigenes kleines bzw. großes Geheimnis. Schon während der Anreise mit dem Zug fällt auf, dass die gute Stimmung nicht so recht aufkommen will und eine unterschwellige Spannung ist zu spüren. Fünf unterschiedliche Charaktere erzählen abwechselnd die Erlebnisse aus ihrer Sicht und so bekommt man einen Einblick aus den unterschiedlichen Perspektiven. Die Handlung spielt in unterschiedlichen Zeitebenen und so geben die Erzähler zugleich auch immer einen Einblick in die Vergangenheit. Es kommt wie es kommen muss, Silvester eskaliert schließlich die Situation und es gibt eine Leiche. Zugeschneit und abgeschnitten von der Außenwelt müssen die Protagonisten warten, bis die es Wetterlage zulässt und Hilfe kommen kann. Bis dahin bleibt offen, ob es ein Unfall oder Mord war.... Der Spannungsbogen baut sich langsam nach und nach, von Seite zu Seite auf, so dass man das Buch immer schwer aus der Hand legen kann. Zu Beginn etwas skeptisch, war ich doch dann zunehmend gefesselt. Am Ende geht dann leider alles ziemlich schnell und der Fall wird aufgeklärt. Im Großen und Ganzen ein sehr gutes Buch, welches mal ohne viel Blut und vielen Toten auskommt. Eine Lektüre, die ich uneingeschränkt empfehlen kann, wenn man sich mal auf etwas Neues einlassen kann.

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Tolles Buch für lange Winterabende

Von: Glitzerhuhn

12.01.2020

In diesem Thriller geht es um neun Freunde, die den Jahreswechsel in einer einsamen liegenden Berghütte in Schottland verbringen. sie werden durch heftiges Schneegestöber dort von der Außenwelt abgeschnitten und die Stimmung in der Hütte verschlechtert sich zusehends. Es geht das Gerücht um, das ein Serienmörder herum streift. Und auch die Stimmung unter den Freunden, die sich zwar schon lange kennen, sich aber nur sehr selten sehen ist angespannt. Bereits im ersten Kapitel taucht eine unbekannte Leiche auf. Dieses liegt daran, dass die Autorin mit Zeitsprüngen arbeitet. Das Buch beginnt mit dem 2.01. und blickt mit dem 2. Kapitel auf den 30.12. zurück, wo die Zugfahrt in die Berge beginnt. Die Autorin schafft es gut die einzelnen Charaktere herauszuarbeiten und die Stimmung in den schottischen Highlands einzufangen. Das Buch ist spannend geschrieben, jedoch gefallen mir persönlich die Zeitsprünge nicht so gut. Insgesamt aber ein tolles Buch für lange Winterabende!

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Leider nicht so wie erwartet.

Von: Kathrin

12.01.2020

Man stelle sich eine Gruppe vor die sich schon seit der Schulzeit befreundet ist. Diese planen einen gemeinsamen Ausflug zu einer Berghütte. Es sollte ein aufregender Ausflug werden, jedoch kommt es anders als die Freunde denken. Es gibt einen heftigen Schneesturm und eine Person wird ermordetet aufgefunden. In diesem Thriller wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Außerdem gibt es viele Zeitsprünge. Bei den Protagonisten ist für jeden Charakter etwas vorhanden. Jedoch wird nicht viel aus den Charakter herausgeholt. Die Idee des Buches mit der einsamen Berghütte ist sehr gut gewählt. Jedoch überzeugt mich der Schreibstil nicht. Es kommt irgendwie keine richtige Spannung auf, da es doch sehr in die Länge gezogen ist. Dadurch fehlt es einfach an Spannung. Man hätte deutlich mehr aus der Geschichte rausholen können.

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Spannend

Von: Sabine

12.01.2020

Lucy Foley hat ein sehr interessantes Buch geschrieben. Klar, das Setting ist fast schon ein Garant für einen spannenden Roman. Ein weit von der Zivilisation abgelegenes Gelände, der heftige Schneefall, der die Zufahrtsstraßen absperrt, ein geheimnisvoller Wildhüter, aber nicht weniger rätselhaft: die anderen Mitarbeiter auf der Lodge. Dann die verwöhnten Stadtmenschen, die sich treffen, um Silvester einmal ganz ursprünglich zu feiern. Das ist eine explosive Mischung. Aber Lucy Foley schafft noch mehr. Sie springt hin und her in den Zeitebenen und zwischen den Protagonisten, lässt die Charaktere einzeln zu Wort kommen. Das erhöht die Spannung enorm und verwirrt uns Leser permanent. Mich hat das so sehr an das Buch gefesselt, dass ich es in einem Rutsch durchlesen musste. Besonders prickelnd war, dass Lucy Foley uns über die Identität des Toten bis zum Ende im Unklaren gelassen hat. Da fällt es sogar einem eingefleischten Thrillerleser, wie mir, schwer, irgendwelche Spekulationen zu tätigen. So blieb natürlich auch der Täter eine große Überraschung, ebenso wie das Motiv. Mich hat der Roman schwer beeindruckt und ich wünsche mir, dass die Autorin schon bald mal wieder von sich hören lässt.

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Hervorragender Thriller

Von: Stefan Riesener

11.01.2020

Neun Freunde haben sich für ihre Silvesterfeier in eine einsame Lodge in den schottischen Highlands eingemietet. Außer zwei Angestellten und einem isländischen Pärchen sind sie allein. Kurz nach der Ankunft der Gruppe wird die Lodge eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten. Dann wird eine Person tot aufgefunden. Die Autorin Lucy Foley hat einen nahezu perfekten Thriller abgeliefert. Der Leser erfährt bereits zu Beginn des Buches von dem Tod einer Person. Wer es ist und wie es dazu kam wird dann nach und nach beleuchtet, indem die Handlung beginnend mit der Ankunft der Gruppe erzählt wird. Zudem werden die Ereignisse von unterschiedlichen Personen beschrieben. Zunächst hatte ich Sorge, dass dieser ständige Wechsel die Handlung unübersichtlich mache, was jedoch nicht der Fall ist. Vielmehr passt dieses Stilmittel hervorragend zur Handlung und wird von der Autorin geschickt eingesetzt. Foley hält die Spannung bis zuletzt hoch und schafft es zudem, einen überraschenden und trotzdem nachvollziehbaren Twist am Ende einzubauen. Mich hat das Buch bis zum Ende gefesselt und ist eine echte Empfehlung (nicht nur) für lange Winterabende.

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