Leserstimmen zu
Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre

Maria Nikolai

Die Schokoladen-Saga (2)

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Eine Familiensaga so recht nach meinem Geschmack

Von: Domics Pinnwand

10.12.2019

Ein würdiger Nachfolger zum ersten Band, würde ich sagen! Und obwohl fast alle Figuren aus Band 1 wieder auftauchen, liegt der Fokus doch eher auf den neu eingeführten Charakteren wie Serafina, der kleinen Viktoria oder Lilou. Die kleine Viktoria und ihre Freundin Tilda übernehmen so ein bissle die Rolle, die die Zwillinge in Band 1 gespielt haben, auch wenn die mehr angestellt haben. Aber auch die (Liebes)Geschichten der mittlerweile erwachsenen Zwillinge wird weitererzählt - wie sie ihre Partnerinnen kennenlernen und ihren Platz im Berufsleben finden. Ich fand die Geschichte gut erzählt, spannend und durchaus so, dass ich gespannt darauf bin, was im dritten Teil passieren wird. Da Frau Nikolai den Ersten Weltkrieg ausgespart hat, würde ich fast vermuten, dass sie es mit dem Zweiten Weltkrieg genauso machen wird und das Teil 3 dann in den Nachkriegsjahren beginnen wird, so ab 1945/46 ungefähr. Vermutlich wird sich die Geschichte dann auf Viktoria und Tilda konzentrieren, und auch Tildas Vater Robert dürfte wieder eine Rolle spielen. Ich bin schon sehr gespannt und kann Dir das Hörbuch wirklich empfehlen! Es liest wieder Beate Himmelstoß, deren "Schwäbisch" ich nicht wirklich gelungen finde - hört sich für mich eher nach Aschaffenburg an und nicht nach Stuttgart. Aber ich bin ja auch eine "Reigschmeckte" und kann das nicht wirklich beurteilen. Mich hat es auf alle Fälle nicht gestört.

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Wir befinden uns im Jahr 1926 – mehr als 20 Jahre sind vergangen, seit Judith Rothmann sich im ersten Teil der Schokoladenvilla für ihre Träume und ihre Zukunft als Leiterin der Schokoladenvilla eingesetzt hat. Judith ist mittlerweile seit mehr als 20 Jahren mit Victor verheiratet und die Schokoladenfabrik läuft sehr gut. Judiths jüngere Zwillingsbrüder haben sich in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt – Anton, der ruhigere, betreibt eine Werkstatt für Klavierbau. Karl, der stürmische leitet neben Judith und Victor die Schokoladenfabrik – hat es aber schwer hier seinen eigenen Weg zu gehen. In dieser Zeit kommt Serafina Rheinberger in der Schokoladenvilla an, die Halbschwester von Victor. Nach dem Tod ihres Vaters soll sie, bis zu ihrer Volljährigkeit bei Victor und Judith bleiben –und kommt so in das Stuttgart der goldenen 1920er Jahre. Doch schon bald legt sich ein dunkler Schleier, sowohl über Serafinas Geschichte, als auch über die Schokoladenfabrik selbst. Sowohl Serafina als auch Judith, werden von ihrer Vergangenheit eingeholt und der Schokoladenfabrik droht der Ruin. Nach dem ersten Band habe ich mich sehr gefreut, direkt wieder in die Schokoladenvilla zurückzukehren. Es wirkt, als wäre ich nie weggewesen. Die meisten Figuren aus dem ersten Teil, und selbst wenn sie nur eine Nebenrolle hatten, werden wieder erwähnt und in irgendeiner Art und Weise in die Geschichte eingebettet. Hier habe ich mich jedes mal gefreut, wenn ich wieder eine Figur erkannt habe. Insbesondere hat mir gefallen, dass die Geschichte um Robert und seine Familie weiter ausgebaut wurde. Diese bildet einen krassen Kontrast zur dem privilegierten Leben von Judith und ihrer Familie. Auch hat mir gefallen, wie die Geschichte der Zwillinge erzählt wurde - immer wieder verbunden durch eine Anekdote aus der Vergangenheit (und damit dem ersten Teil der Schokoladenvilla) die letztendlich die enge Verbundenheit von Zwillingen zeigt. Der Erzählstil hat mir in diesem Buch noch besser gefallen als im ersten Band. Auch in diesem Band wurde die Geschichte wieder aus der Wahrnehmung mehrerer Personen erzählt. Dieses mal fand ich es aber angenehmer zu folgen – vermutlich deshalb, weil die Geschichten und die einzelnen Wahrnehmungen jetzt viel besser miteinander verbunden waren als im ersten Teil. Jeder Blickwinkel –jedes Kapitel fügte sich wie ein zusätzliches Puzzlestück in die Geschichte ein und man hatte einfach Spaß daran, die Geschichte zu lesen und zu erfahren, wie es mit den Personen und ihren Verbindungen weitergeht. Wie auch im ersten Band wird auch hier die fiktive Geschichte verwoben mit historischen Personen, Bauten und Ereignissen. Hier wird insbesondere auch die Zeit der Shows und „Revuegirls“ – im Buch auch besonders durch die Geschichte von Lilou, in den Vordergrund gestellt. Aber auch dieses mal vergisst die Autorin nicht, auch zu zeigen, dass der Roman nach dem Ende des 1. Weltkrieges spielt. Und so werden an verschiedenen Stellen die Grausamkeiten des Krieges zum Thema – sei es durch furchtbare Erinnerungen oder seelische / körperliche Probleme. Und auch die politische Bewegung der Jahre wird, in der Person um Robert, dargestellt. Insgesamt kann ich auch hier sagen – das ist diese Kombination von fiktiver Geschichte und historischem Hintergrund absolut passend fand. Dieses mal wusste ich es aus dem ersten Band ja auch bereits besser und konnte direkt ans Ende des Buches zu der Übersicht und den historischen Hintergründen blättern. Zusammenfassend – was gibt es noch zu sagen. Die Fortsetzung der Schokoladenvilla ist aus meiner Sicht absolut gelungen und für mich sogar noch besser als der erste Teil. Die Kenntnis des ersten Band ist aus meiner Sicht aber auf jeden Fall notwendig um sämtliche Zusammenhänge und Anspielungen verstehen zu können – nur so macht das große Ganze Spaß. Für mich eine 100%ige Leseempfehlung –ich habe dieses Buch geliebt!

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Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre

Von: E. Linde

14.11.2019

Der wunderschön gestaltete Einband verführt einen regelrecht dazu dieses Buch in die Hand zu nehmen. Und beim Blick auf den Klappentext entdeckt man ein Trüffelrezept. Das weckt unweigerlich die Lust auf einen guten Kaffee oder leckeren Tee, etwas Schokoladiges und eine gemütliche ruhige Ecke um sofort mit dem Lesen zu beginnen. Auch wenn man den ersten Teil der Familiensaga von Maria Nikolai nicht gelesen hat, fällt es überhaupt nicht schwer, sich in die Handlung hineinzufinden. Außerdem sind die Personen im Anhang aufgelistet, was sehr praktisch ist, um die Verflechtungen schnell einmal nachvollziehen zu können. Die Autorin versteht es sehr gut ihre Figuren zu charakterisieren und lebendig werden zu lassen. Gut gefällt mir der Exkurs in die Historie der zwanziger Jahre, der ebenfalls - als fabelhafte Ergänzung zum Roman - im Anhang zu finden ist. Er macht deutlich, dass gut recherchiert wurde. Doch das Schönste ist natürlich die Handlung. Maria Nikolai zeichnet eine liebenswerte, moderne und lebenshungrige junge Frau, Serafina, die einerseits Näheres über ihre Mutter in Erfahrung bringen möchte und dabei auf die Hilfe der Französin Lilou hofft. Sie verliebt sich unsterblich in Anton, der sich jedoch mit einer anderen verloben möchte. Und ausserdem hat Serafina auch so ihre Geheimnisse. Die quirlige und sehr selbstbewusste Vicky gefällt mir auch sehr gut. Sie bringt mich durch ihre freundliche und direkte Art so manches Mal zum Schmunzeln. Es wird jedoch nicht nur ein Einblick in die gehobene Gesellschaft vermittelt, sondern man lernt ebenso die anderen sozialen Schichten jener Zeit mit ihren Problemen, Wünschen und Träumen kennen. Die moderne selbständige Frau der 20er Jahre, die ihre Rechte vertritt, bekommt in der Handlung neben der Liebesgeschichte einen gebührenden Platz. Die Art von Maria Nikolai zu schreiben ist einfach umwerfend: leicht, lebendig, spannend und keinesfalls oberflächlich. Ganz nebenbei wird historisches Wissen vermittelt. Insgesamt ist es ein wunderbares und unterhaltsames Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Den 3. Teil dieser Saga werde ich bestimmt nicht ungelesen lassen.

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"Aller Einsamkeit zum Trotz war das Alleinsein allemal besser als das Gefangensein in einer unglücklichen Verbindung." (Seite 191) Stuttgart 1926, die abenteuerlustige Serafina zieht in das Familienanwesen zu ihrem Halbbruder Victor, seiner Frau Judith und deren Tochter Vicky. Die Rothmanns haben sich vollends der Schokoladenherstellung verschrieben, deshalb wird das Anwesen allseits als Schokoladenvilla bezeichnet. Serafina beginnt sich in Stuttgart einzuleben, doch schnell wird sie von ihren Problemen eingeholt, verliebt sich in den bodenständigen Anton Rothmann, welcher gerade im Begriff ist sich mit einer anderen zu verloben. Doch nicht nur hier lauern Schwierigkeiten, auch das Schokoladenimperium wird durch Sabotage bedroht. Zunächst möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass ich den ersten Teil nicht kannte, mich aber dennoch schnell in die Geschichte reinfinden konnte, da die Autorin hin und wieder ein paar Erinnerungsfetzten einfließen ließ. Der Schreibstil ist unaufgeregt und einfach gehalten, was ein leichtes Lesevergnügen verspricht. Sehr anschaulich werden die Charaktere und die detaillierte Umgebung der damaligen Zeit in die Geschichte eingeflochten. Serafina ist die Hauptprotagonistin und ich habe ihre Geschichte mit Spannung verfolgt. Ich mochte ihren Charakter sehr gerne. Aber ich muss sagen mir ist auch der unangepasste und leichtlebige Karl Rothmann sehr ans Herz gewachsen. Gut gefallen hat mir, dass jeder Protagonist seine Eigenarten hatte und eine eigene Geschichte. Die Charaktere hatten Tiefe und waren mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet, sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere. Die Storyline ist spannend mit einigen Längen, was aber gut zu dem Stil der Autorin passt. Der Perspektivenwechseln verspricht eine abwechslungsreiche Geschichte, verknüpft mit Krimielementen, historischen Elementen und natürlich ein paar Liebesgeschichten. Eine spannende Familiensaga rund um Stuttgart und die Schokoladenherstellung. Während des Lesens merkt man deutlich, dass die Geschichte gut recherchiert und durchdacht wurde mit viel Liebe zum Detail. Interessant war auch das Thema Frauenrechte, das eine Frau jetzt arbeiten durfte und nicht mehr nur das Anhängsel ihres Mannes. Auch die Herstellung von Schokolade und die verschiedenen Kreationen nahmen einen großen Teil der Geschichte ein. Zwischen den Zeilen spürte man unverkennbar den Flair der 20er. Achtung! Schokoladensuchtgefahr. Fazit: Bezaubernd, süß und schokoladig Verführerisch, - eine gut durchdachte und leichte Geschichte, die mit warmherzigen Charakteren daherkommt und mit ihrem Charme zu verzaubern weiß. Passend zur Jahreszeit ein kuscheliges Lesevergnügen mit einigen Längen. Randnotiz: Supersüße Idee ein Rezept über Himbeer- Trüffel aus der Schokoladenvilla- Werkstatt beizufügen. ****

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Toller Roman!

Von: Kassandra

11.11.2019

Genauso wie der erste Teil der Schokoladentrilogie, spannend bis zum Schluss! Das Cover passt meiner Meinung gut zu jener Zeit und macht richtig Lust, das Buch zu lesen. Die Geschichte greift alle Charaktere des ersten Teiles wieder auf und spielt ihre Geschichte ein paar Jahre später weiter. Man findet sofort einen Bezug zu allen Hauptcharakteren, die alle ihre eigene Geschichte haben. Diese werden abwechselnd in den Kapiteln erzählt und weitergeführt, sodass die Sprünge zwischen den Kapiteln und Geschichten manchmal etwas verwirrend sein können. Der Schreibstil ist fließend und mitreißend. Man merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht und die Seiten so dahin fliegen. Die Spannung wird immer recht hoch gehalten. Die zeitlichen Rahmeninformationen um die Geschichte sind gut recherchiert, wodurch die Geschichte einem ziemlich real vorkommt. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Das Sahnehäubchen ist das Rezept, welches ich schon im ersten Teil richtig toll fand! Alles in allem kann ich das Buch echt weiterempfehlen und bin schon sehr gespannt, wie es im dritten Teil weiter geht!

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Goldener Lesegenuss

Von: Fiore raggaza

11.11.2019

Das Lesen dieser Geschichte versüßt einem nicht nur triste Herbsttage, es nimmt den Leser mit in die 20er Jahre. Obwohl das Buch bereits der zweite Teil einer Trilogie ist, kann man ohne Vorkenntnisse in die Handlung einsteigen. Liebe, Familie, Macht, Intrigen, Politik und viel mehr Themen tragen dazu bei, dass die Handlung spannend ist und den Leser mitreißt. Und ganz nebenbei stellt man sich nur zu gerne vor, wie gut die Schokolade, insbesondere die Pralinen, schmecken könnten. Ich bin gespannt auf Teil No. 3!

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Absolute Empfehlung

Von: Crazy-Girl6789

11.11.2019

Ich muss vorausschicken, dass ich den 1. Teil (noch) nicht gelesen habe, was aber meiner Faszination für die Geschichte keinen Abbruch tat. Spannend finde ich die Verknüpfung von realen und fiktiven Personen; gleichzeitig bekommt man einen guten Eindruck vom Leben in den "Goldenen Zwanzigern", der Weimarer Republik, dem aufkommenden Bauhaus / Deutscher Werkbund und der Weißenhofsiedlung in Stuttgart. Die Geschichte ist flüssig erzählt und trotz eines Umfangs von fast 700 Seiten hat das Buch keine Längen. Es ist definitiv ein Buch für einen grauen Wintersonntag – wenn man erst einmal angefangen hat, wird man das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen. Teilweise erschließt sich die Vorgeschichte während des Lesens, aber dennoch bekommt man Lust, auch den 1. Band zu lesen und ich bin schon neugierig, wie es im 3. und letzten Teil mit dem Schicksal der Familie Rothmann weiter geht.

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In dem zweiten Band der Schokoladenvilla-Triologie handelt es sich um die juge Serafina, die im Jahr 1926 zu ihrem Halbbruder Victor nach Stuttgart in das Familienanwesen zieht, dass die Schokoladenvilla gennant wird. Sie verliebt sich in den jungen Mann Anton, der sich mit einer anderen verloben möchte. Jemand versucht dem Schokoladenimperium zu schaden und Serafina wird von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt. Das Buch hat alles was ich gerne mag, geschichtlichen Hintergrund, Liebesgeschichte, ein bisschen Krimi und Familiengeschichte. Ein spannender Roman, mit vielen Geheimnissen und Intrigen, so wie mit unerwarteten Ereignissen. Man wird durch den detaillierten Schreibstil in eine neue Welt entführt, die man auch ohne den ersten Band verstehen und miterleben kann. Auf jeden fall werde ich den ersten Teil lesen und bin gespannt welche Geschichte mich in dem dritten Teil erwartet.

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