Leserstimmen zu
Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre

Maria Nikolai

Die Schokoladen-Saga (2)

(33)
(15)
(2)
(1)
(0)
€ 10,00 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Die goldenen Zwanziger in Stuttgart: Beinahe zwanzig Jahre nach den, dem Leser bekannten Ereignisse, beginnt nun der zweite Teil. Judith und Victor sind immer noch ein glückliches Paar, mittlerweile haben sie zwei Kinder, Martin und Viktoria und leben nach wie vor in der Degerlocher Villa, von Victor liebevoll Schokoladenvilla genannt. Karl ist seit einigen Jahren mit in der Geschäftsführung der Schokoladenfabrik tätig, Anton dagegen hat seine eigene Klavierfabrik eröffnet. Doch die Familie wächst weiter, denn nach dem Tod von Victors Vater kommt dessen Tochter und die Halbschwester von Victor, Serafina nach Stuttgart. Leider ist Serafina momentan sehr verängstigt, da jemand von ihr Fotografien angefertigt hat, die sie vernichten könnten und damit erpresst. Aber sie lernt am Stuttgarter Bahnhof die Französin Lilou kennen, der sie sich schließlich anvertraut und bei ihr großen Rückhalt erfährt. Doch auch in der Familie wird sie herzlich aufgenommen und sofort als ein vollwertiges Mitglied der Familie anerkannt. Leider entwickeln sich die Dinge nicht so gut wie erhofft und die Familie muss schließlich nicht nur um ihre Schokoladenfabrik bangen... Maria Nikolai hat es auch in diesem zweiten Teil geschafft, ihre Leserschaft zu fesseln. Ihr Schreibstil ist immer an die jeweilige Zeit angepasst, in der das Buch spielt und nimmt den Leser so noch tiefer in diese Epoche mit. Ihre Personen sind realistisch und keine ihrer Handlungen wirkt konstruiert. Durch die klare Einteilung in Kapitel mit genauen Zeit- und Ortsangaben kommt es zu keinerlei Verwirrung. Auch die Personenübersicht am Ende des Buches hilft, sich einen Überblick zu verschaffen. Ebenfalls sehr gut gelungen ist die Übernahme von realen Personen dieser Zeit in die Handlung. Mir hat das Buch von der ersten Seite an sehr gut gefallen! Es ist bestens geeignet für Leser wie mich, die die geschichtlichen Hintergründe ebenso interessieren wie eine spannende Geschichte.

Lesen Sie weiter

Gutes Buch, tolles Cover. Man muss den ersten Band nicht gelesen haben, da zu (fast) jeder Person Rückblicke auftauchen. Dadurch kann man sich sehr gut in die Personen hinein versetzen. Das Buch lässt sich gut lesen, doch bis ca zur Mitte des Buches fand ich es nicht besonders spannend was die Romantik und die Sabotage der Fabrik angeht. Es zieht sich so dahin.... Trotzdem habe ich es bis zum Schluss gelesen um heraus zufinden: Finden Serafina und Anton doch noch zueinander? Wer ist/sind der/die Erpresser und wieso das ganze? Was wird aus der Fabrik? Wird der Saboteur gefasst?

Lesen Sie weiter

Zum Inhalt: Das Jahr 1926. Die junge Serafina Rheinberger wird nach dem Tod ihres Vaters von ihrem Halbbruder Victor in der Schokoladenvilla in Degerloch aufgenommen. Aber sie quält eine Sache, die sie bisher mit niemandem geteilt hat. Sie lebt sich schnell ein und schließt Freundschaften. Dennoch ist sie nicht vollkommen glücklich, da sie Schatten der Vergangenheit immer wieder einholen... Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, dass Buch lässt sich nur schwer aus der Hand legen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Serafina. Diese wirkt sympathisch und zugleich geheimnisvoll, was due Spannung des Romans ausmacht. In diesem zweiten Band passieren einfach Dinge die man nicht erwartet, es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Man lernt einzelne Familienmitglieder kennen und taucht tief in die Familienbande ein. Eine gelungene zweite Fortsetzung.

Lesen Sie weiter

...

Von: Nici

04.11.2019

ein wirklich spannender Roman :) köstliche unterhaltung. Und zwar vom Anfang bis zum Schluss! Nicht nur, dass wir die Familiengeschichten rund um die Rothmanns und deren Schokoladenfabrik weiter verfolgen und hautnah miterleben dürfen, sondern auch die Zeit der goldenen 20er -Jahre ist bestens inszeniert und beschrieben...

Lesen Sie weiter

Ein tolles Buch

Von: Glöckchen

04.11.2019

Für mich mal etwas anderes, aber ich dachte warum nicht. Man kann wunderbar in die Zeit der 20er-Jahre eintauchen, ich fühlte mich wirklich ein wenig mitgerissen und hatte das recht dicke Buch sehr schnell durchgelesen. Ein Buch mit angenehm lockerem Schreibstil und eine sehr schöne Geschichte als Teil 2 eines Romans. Ich bin wirklich positiv überrascht. Übrigens finde ich auch den Einband toll.

Lesen Sie weiter

Goldene Jahre

Von: Goldschimmer

03.11.2019

Die Schokoladenvilla Goldene Jahre ist die Fortsetzung des ersten Romans von Maria Nikolai. Ich habe den ersten Teil der Trilogie nicht gelesen aber das macht gar nichts,man kommt sofort in die Familiengeschichte der Rothmanns hinein! Es ist wunderbar, wie die Schriftstellerin es schafft, mich als Leser, in das Jahr 1926 nach Stuttgart zu versetzen. Der Roman handelt von der Fabrikantenfamilie Rothmann, die ein erfolgreiches Schokoladenimperium besitzen und Serafina, die als Halbschwester von Victor Rothmann zu ihm in das Familienanwesen "Die Schokoladenvilla" zieht. Es ist kein typischer Liebesroman sondern noch dazu überraschend spannend! Diesen historischen Roman kann ich nur weiterempfehlen! Das Buchcover ist mir persönlich zwar etwas zu romantisch gestaltet aber die Idee mit dem Pralinenrezept finde ich sehr hübsch!

Lesen Sie weiter

Goldene Lesestunden

Von: Laura

03.11.2019

Im zweiten Teil der Trilogie um Maria Nikolais Schokoladenvilla verschlägt es die Berlinerin Serafina Rheinberger nach dem Tod ihres Vaters zu ihrem Halbbruder Victor nach Stuttgart. Durch die herzliche Aufnahme in die Familie findet sie dort schnell ihren Platz. Victors Schwager Karl nimmt sich besonders viel Zeit für Serafina, stellt ihr die Vergnügungen der neuen Zeit vor und umwirbt sie hartnäckig. Serafina hat sich jedoch in Karls Zwillingsbruder Anton verliebt, der allerdings gerade dabei ist, sich mit einer anderen zu verloben. Das ist nicht Serafinas einzige Sorge: Auf der Suche nach ihrer verschwundenen Mutter ist sie in Berlin in moralisch fragwürdige Kreise geraten und wird nun von Unbekannten erpresst. Sie vertraut sich der Tänzerin Lilou an, die sie in Stuttgart kennenlernt und die ihr ihre Unterstützung zusichert. Gleichzeitig wird die Schokoladenfabrik von Sabotagen heimgesucht und die Existenz der Familie Rothmann steht von jetzt auf gleich auf Messers Schneide. „Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre“ ist ein sehr lesenswerter und unterhaltsamer Roman, in dem die Geschichten mehrerer Personen miteinander verknüpft sind. Dabei gelingt es der Autorin, neben den fiktiven Charakteren auch immer wieder reale Menschen in die Handlung einzubauen, was mich darüber staunen lässt, wie viel Recherchearbeit und Liebe zum Detail in diesem Buch stecken. Man kann wunderbar in die damalige Zeit eintauchen: Zum einen spürt man, dass die Menschen noch vom Ersten Weltkrieg und dessen Folgen geprägt sind, zum anderen lernt man die Neuerungen und gesellschaftlichen Umbrüche der 20er Jahre kennen. Mit ihrer Wortwahl passt die Autorin etliche Ausdrücke an die betreffende Zeit an, was ihrem flüssigen Schreibstil aber keinen Abbruch tut. Die Protagonisten sind allesamt sehr sympathische Personen, die einem schnell ans Herz wachsen, allen voran Serafina und ihre neue Freundin Lilou. Da die Autorin tiefe Einblicke in das Gefühlsleben ihrer Charaktere gibt, kann man sehr gut in die Geschichte eintauchen und mit den Figuren mitfiebern. Im Epilog wird man bündig über den weiteren Werdegang der Hauptpersonen informiert, sodass kein offenes Ende entsteht. Das gefällt mir persönlich ganz gut. Was mir auch gefällt, ist die Aufmachung des Buches: Das Cover ist sehr hochwertig mit Prägungen und dezenten Glitzereffekten gestaltet und wirkt durch seine Farben passend zum Titel fast golden. Im vorderen Umschlag findet man ein Rezept aus der Schokoladenwerkstatt und im hinteren Teil gibt es einen Anhang mit Erläuterungen zur Historie und den Charakteren sowie ein Glossar. Außerdem ist eine Leseprobe des ersten Trilogieteils angefügt. Insgesamt mag ich den Roman sehr gerne und kann ihn wärmstens weiterempfehlen. Wer auf der Suche nach einer angenehmen und zugleich spannenden Lektüre ist, wird hier fündig. Man kann die Geschichte im Übrigen auch ohne Kenntnis von Band Eins gut lesen, da sie ca. zwanzig Jahre danach spielt und in sich abgeschlossen ist. Ich persönlich mag aber die anderen Teile nicht missen und freue mich auf die Fortsetzung der Schokoladenvilla.

Lesen Sie weiter

Sehr interessant

Von: hillu

03.11.2019

Der 2. Teil der Reihe spielt in Stuttgart um 1926. Im Zentrum der Handlung steht Serafina, die zu ihrem Bruder in die Schokoladenvilla zieht. Die Familie ist für ihre feinsten Kreationen aus leckerer Schokolade bekannt. Sarafina verliebt sich, aber ihre Liebe ist dabei sich zu verloben und dann gibt es auch noch Unruhen im Unternehmen. Ich fand den Roman enorm spannend und aufregend. Eine schöne Familiensaga, die sich um die leckerste Nascherei überhaupt dreht. Der Schreibstil ist angenehm und die Figuren sind stark und haben Tiefe. Ich habe mich wunderbar unterhalten und kann das Buch nur empfehlen.

Lesen Sie weiter