Leserstimmen zu
Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre

Maria Nikolai

Die Schokoladen-Saga (2)

(36)
(16)
(2)
(1)
(0)
€ 10,00 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Eine mehr als gelungene Fortsetzung!

Von: Hajnal Müller aus Durlangen

25.10.2019

REZENSION DIE SCHOKOLADENVILLA- GOLDENE JAHRE Heute habe ich die letzte Seite gelesen und was soll ich sagen... ein wahnsinnig gut unterhaltender Roman von der ersten bis zur letzten Zeile! Die Schokoladenvilla 2 spielt Mitte der 1920-er Jahre, also den Roaring 20's in Stuttgart und wir erfahren, dass auch hier der Bär ganz schön am Steppen war und auch in der Schwabenmetropole Lust und Laster Einzug hielten. Da nun die meisten Protagonisten aus dem ersten Teil bekannt waren, konnte ich auch direkt in die Geschichte eintauchen und mich voll und ganz auf die faszinierenden neuen Personen, nämlich Serafina und Lilou einlassen, die meiner Meinung nach der Handlung Exotik und Pep verliehen, so dass man nur so durch die Seiten flog. Es war interessant die Wandlung und Weiterentwicklung der Protagonisten, wie z.B. den Zwillingen Karl und Anton zu erleben, die sich von Lausbuben zu komplett unterschiedlichen Männern entwickelt haben, jeder jeweils auf der Suche nach dem eigenen Weg zum Glück und trotz aller Unterschiede doch im tiefsten Inneren miteinander verbunden. Der zweite Teil der Schokoladenvilla ist eine mehr als gelungene Fortsetzung, welche meiner Meinung nach den ersten Teil an Spannung und Tiefe noch toppt. Das in intensiver Recherche erworbene Wissen hat Maria Nikolai gekonnt in die Geschichte eingeflochten und so ganz ausgezeichnet, zum Beispiel durch die Freundschaft von Vicky und Tilda, die Unterschiede zwischen den Gesellschaftsschichten anschaulich vermittelt. Die Schokoladenvilla- Goldene Jahre ist ein in seinem Genre herausragender Roman, den allen ans Herz legen möchte, die Familiensaga mögen und sich während selibiger auch noch ganz nebenbei wirklich interessante geschichtliche Zusammenhänge vermitteln lassen möchten. Zum besseren Verständnis empfehle ich aber zuerst den ersten Teil zu lesen, selbst wenn man dadurch, dass zum ersten Teil Bezug genommen wird, leicht mitkommen würde. Abschließend möchte ich mich beim Penguin-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken und Maria Nikolai zu diesen grandiosen Roman gratulieren! Nun erwarte ich neugierig und gespannt den dritten Teil der Trilogie, der dann in ungemein interessanten und aufwühlenden Zeiten angesiedelt sein wird!

Lesen Sie weiter

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre ist eine Fortsetzung (Band 2), die an den ersten Teil anknüpft und den Leser wieder in ihren Bann zieht. Nicht nur für Schokoladenliebhaber ist das Geschehen in und um die Schokoladenvilla eine spannende und kulinarische Reise in eine andere Welt...

Lesen Sie weiter

Nicht alles Gold was glänzt

Von: Christine Graber

24.10.2019

"Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai ist der zweite Band einer Triologie um ein Schokoladenimperium. Mit zwanzig Jahren verläßt Serafina nach dem Tod ihres Vaters Berlin und zieht nach Stiuttgart zu ihrem Halbbruder. Er besitz ein stattliches Anwesen und ist mit seinem Imperium weit gekommen. Beeindrucken von der Pracht versucht Serafina Fuß zu fassen. Mit vollem Einsatz stürzt sie sich in die verlockende neue Welt, würde sie nicht von einem Geheimnis begleitet. Gleichzeizig wird das Imperium von Intrigen und Sabotagen bedroht. Schon alleine das passende Cover macht Lust auf den Roman. Schlägt man das Buch dann auf, wird man mit einem himmlischen Pralinenrezept überrascht und freut sich auf den Einstieg. Ich habe den ersten Band der Triologie nicht gelesen, hatte aber keine Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Die Autorin Maria Nikolai arbeitet immer wieder kleine Handlungsstränge aus der Vergangenheit mit ein, sodaß man einen guten Durchblick erhält. Ihre flüssige, warme Schreibweise läßt den Leser in die 20er Jahre eintauchen als wäre er mitten drin. Die glaubhaften Protagonisten kann man sich gut vorstellen, wie sie sich dem bunten Leben stellen. Allerdings ist nicht immer alles Gold was glänzt, denn durch die Intrigen und Sabotagen wird ein langsamer Spannungsbogen aufgebaut. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und gebe gerne 4 Sterne.

Lesen Sie weiter

Das Cover für das zweite Buch der Schokoladen- Saga passt perfekt zum ersten Band. Im Prinzip sieht man das gleiche Bild, doch schaut man nun auf eine viel offenere Schokoladenvilla. Das Laub der Bäume unterstütz mit seiner herbstlichen Färbung den Goldcharakter des Buches. Die junge Frau im Vordergrund könnte Serefina sein, die als Hauptfigur im zweiten Roman fungiert. Bei fast 17 Stunden Hörzeit habe ich dem Buch gute zwei Wochen eingeräumt. Doch ich konnte von der Geschichte nicht genug bekommen. So war ich schon nach wenigen Tagen mit dem Hören fertig. Die Stimme von Beate Himmelstoß begleitete mich bei der Weihnachtsbastelei für meinen nächsten Markt. Für mich passt die Sprecherin mit ihrer einzigartigen Stimmer sehr gut zu einem historischen Roman. Durch ihre passende Verwendung von Dialekten und Akzenten werden die Charaktere zum Leben erweckt. Besonders schön fand ich die eher männlich anmutende Stimme von Lilu mit ihrem französischen Akzent. Ich musste da immer ein wenig schmunzeln. So flog die Zeit nur so an mir vorbei und plötzlich war es mitten in der Nacht und ich saß immer noch andächtig in meinem Bastelkeller. Die Zeit hatte ich komplett vergessen. Mit den goldenen Jahren entführt mich Maria Nikolai in die zwanziger Jahre. Der größte Teil der Geschichte spielt in Stuttgart rund um die Schokoladenvilla. Lieb gewonnene Charaktere aus dem ersten Buch tauchen wieder auf. So kann ich das Leben von Judith und Viktor weiter verfolgen. Auch die kleinen Brüder Anton und Karl von Judith sind wieder mit dabei. Inzwischen sind sie zu erwachsenen Männern herangereift. Das zweite Buch der Schokoladenvilla ist ein eigenständiger Roman und kann ohne Wissen aus dem ersten Buch gelesen werden. Die Charaktere werden ausreichend beschrieben, um dem Verlauf der Geschichte gut folgen zu können. Doch ist bei einer Reihe natürlich die Entwicklung der Personen einfach schön zu verfolgen. So waren Anton und Karl im ersten Band gerade mal 8 Jahre alt. Nun sind sie mit ihren 30 Jahren lange erwachsen und versuchen auf eigenen Beinen zu stehen. Sehr schön finde ich wie unterschiedlich und gleich die Zwillingsbrüder doch sind. So ist es nicht sehr verwunderlich, dass Serafina an beiden jungen Männern gefallen findet. Doch für wen wird sie sich entscheiden? „Die Schokoladenvilla- Goldene Jahre“ ist geprägt von der musikalischen Ader der Familie und natürlich der Rothmann Schokolade. Ich konnte das Buch natürlich nicht ohne Schokolade hören. Kurz habe ich überlegt, mir auch passend zum Hörbuch eine Würzschokolade zu machen. Doch hatte ich nicht die passenden Zutaten im Haus. So gab es für die Stimmung zur Schokolade einfach ein bisschen Glühwein. Mich hat die Geschichte der Familien Rheinberger und Rothmann wieder ganz in ihren Bann gezogen. Ich bin abgetaucht in das Stuttgart der zwanziger Jahre und fand es faszinierend wie nach und nach die Veränderungen der Zeit auch in der Schokoladenvilla Einzug halten. Ich bin nun gespannt, wie die Geschichte im dritten Buch weiter gehen wird. Wir dürfen und bestimmt über neue Erdenbürger freuen, aber zeitlich könnte es auch sehr schwierig für die Fabrik werden. Ich lass mich überraschen. Für mich war das Hörbuch ein voller Genuss. Es war ein spannender Ausflug in die zwanziger Jahre mit all ihren Höhen und Tiefen. Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es ist ein dicker Schmöker, der dir viele schöne Lesestunden oder Hörmomente beschert. Ich liebe diese langen ungekürzten Hörbücher, dabei kann ich immer so schön die Zeit vergessen.

Lesen Sie weiter

Zeitzeuge, ohne langweilig zu sein

Von: Ebbi

21.10.2019

Das Buch besticht zunächst durch ein wunderschönes Cover, welches Lust aufs Lesen macht. Vom Inhalt wird man ebenfalls nicht enttäuscht. Man wird Zeuge einer Epoche, ohne dass das Buch langweilig wird. Eine sehr schöne Fortsetzung des ersten Bandes der Trilogie. Absolute Kaufempfehlung, auch für diejenigen die den ersten Teil nicht gelesen haben.

Lesen Sie weiter

Ein großartiges Buch!

Von: Mareike aus Daaden

21.10.2019

Ich habe lange auf den 2.Band von „Die Schokoladenvilla“ gewartet und war total gespannt, wie es wohl mit der Familie Rothmann und den Rheinbergers weitergeht und muss sagen, dass mir dieses Buch wieder von der ersten- bis zur letzten Seite wahnsinnig gut gefallen hat. Es war spannend, sehr abwechslungsreich, manchmal lustig (Vicky), doch so einige Ereignisse haben mich regelrecht schockiert und fassungslos gemacht. Die Autorin hat die Schauplätze wieder so lebendig beschrieben, sodass ich das Gefühl hatte, selbst dort vor Ort zu sein und am Leben von all den mir liebgewonnenen Personen teilzunehmen. Die Geschichte spielt in Stuttgart im Jahr 1926 und beginnt, als Serafina, die 20-jährige Halbschwester von Victor, nach dem Tod ihres gemeinsamen Vaters, von Berlin nach Stuttgart zieht, um bis zu ihrer Volljährigkeit bei Victor und Judith zu leben. Sie wird dort herzlich aufgenommen, fühlt sich in der Familie vom ersten Tag an so richtig wohl, doch glücklich ist sie nicht, da ein Brief und hauptsächlich Fotos sie sehr belasten, denn sie wird von irgendjemandem erpresst. Sie möchte sich Victor und Judith aber nicht anvertrauen, denn die beiden haben ihre eigenen Sorgen. Immer wieder kommt es zu misteriösen Vorfällen in der Schokoladenmanufaktur. Und eines Tages dann sogar zu einem schlimmen Ereignis... Ich möchte an dieser Stelle hier nicht mehr verraten, denn das alles muss man einfach selbst gelesen haben. Und wer gerne, so wie ich, historische Romane bevorzugt liest, der sollte sich diese Geschichte nicht entgehen lassen. Ich jedenfalls warte nun sehnsüchtig auf den 3.Band und bin sehr gespannt, wie es mit dieser Familien-Saga weitergeht. Ein großes Lob an die Autorin und auch ein herzliches Dankeschön an den Penguin Verlag, der mir dieses fantastische Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Lesen Sie weiter

„Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre“ ist der zweite Band der Schokoladen-Saga um die Stuttgarter Fabrikantenfamilie Rothmann der Autorin Maria Nikolai. Dieser Band beginnt etwa 20 Jahre später als der vorherige Roman. Nachdem Serafinas Vater plötzlich verstorben ist, zieht diese zu ihrem Halbbruder Victor in „Die Schokoladenvilla“. Direkt bei ihrer Ankunft lernt sie Lilou kennen, die für Josephine Baker arbeitet und ihr zu einer guten Freundin wird, die sie und der Folgezeit auch dringend benötigt. Victors Schwager Karl fühlt sich zu Serafina hingezogen, diese hat sich aber in dessen Zwillingsbruder Anton verliebt, der aber bereits vergeben ist. Die Rothmanns haben zeitgleich mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Die Fabrik wird sabotiert. Es ist noch gar nicht lange her, dass ich den vorherigen Band gelesen hatte und somit war ich direkt von der ersten Seite an wieder mitten im Geschehen. Der Schreibstil von Maria Nikolai ist angenehm und lässt sich leicht und flüssig lesen. Sie beschreibt ihre Charaktere detailliert und facettenreich. Neben bekannten liebgewordenen Personen, die sich über die Jahre weiterentwickelt haben, gibt es neue interessante Charaktere, die ebenfalls lebendig und authentisch wirken. Die Handlung ist abwechslungsreich, spannend und romantisch. Man merkt, dass die Autorin die Hintergründe ausgiebig recherchiert hat. Im Nebensatz erhält man Einzelheiten zu historischen Begebenheiten über die wirtschaftliche Lage, Musik, Kunst und Literatur der damaligen Zeit. Sowohl die Örtlichkeiten von Stuttgart als auch die von Berlin werden gut beschrieben, so dass ich alles bildlich vor Augen hatte. Wieder gibt es interessante Einblicke in die Schokoladenfabrik, die Herstellung von Leckereien, die einem beim Lesen Lust auf Süßes machen. Ich habe mich durch das Buch großartig unterhalten gefühlt, eine schöne Mischung aus Romantik und historischen Ereignissen, die mich schon gespannt auf den dritten Band warten lässt.

Lesen Sie weiter

Goldene Schokoladenzeiten

Von: dreamworx aus Berlin

20.10.2019

1926 Stuttgart. Nach dem Tod ihres Vaters verlässt die 20-jährige Serafina Berlin und zieht bei ihrem Halbbruder Victor in die „Schokoladenvilla“ in Stuttgart ein, wo Victor, seine Ehefrau Judith und Tochter Vicky sich der jungen Frau annehmen. Schon bald fühlt sich Serafina in der neuen Umgebung wohl, teilt die Begeisterung für Schokoladenköstlichkeiten aus der familieneigenen Manufaktur und hat in Vicky eine Freundin gefunden. Als sie Judiths Brüder, die Zwillinge Karl und Anton kennenlernt, verliebt sich Serafina auf den ersten Blick in Anton. Aber Karl gefällt die junge Frau sehr, was der gespannten Beziehung zu seinem Bruder Anton nicht gerade förderlich ist. Ein Geheimnis, das Serafina plagt, könnte ihr zum Verhängnis werden, wäre da nicht die französische Zufallsbekanntschaft Lilou Roche, die ihr hilft und zu einer echten Freundin wird. Währenddessen kommt es auch in der Schokoladenmanufaktur zu einigen Störungen, die die Familie und das Unternehmen bedrohen… Maria Nikolai hat mit „Die Schokoladenvilla-Goldene Jahre“ den zweiten Band ihrer „Schokoladenvilla-Trilogie“ vorgelegt, der ebenso zu fesseln weiß wie sein Vorgänger. Der Erzählstil ist flüssig, detailreich, bildhaft und gefühlvoll, so dass sich der Leser sich ihm nicht entziehen kann und ab den ersten Zeilen regelrecht an den Seiten klebt, um sich unsichtbar unter die Akteure zu mischen und die Geschicke der Familien Rothmann und Rheinberger erneut zu verfolgen. Kaum hat sich der Leser in der Villa häuslich eingerichtet, geraten die Ereignisse innerhalb der Familie auch schon in Bewegung mit der Ankunft von Serafina. Der Spannungsbogen baut sich gemächlich auf und steigert sich im Verlauf der Handlung immer weiter in die Höhe aufgrund von Intrigen, Geheimnissen und den dramatischen sowie amourösen Entwicklungen der einzelnen Protagonisten, . Die Autorin versteht es sehr geschickt, die 20er Jahre mit ihrem besonderen Flair wiederaufleben zu lassen, den historischen Hintergrund schön mit der Handlung zu verweben und dem Leser einen Blick in die faszinierende Welt der Schokoladenherstellung zu gewähren, die ihm ein dauerhaftes Lechzen nach diesen Köstlichkeiten beschert, während ihm der Duft von Kakao in der Nase kitzelt. Die Autorin macht in ihrer Geschichte auch die Veränderungen in der Gesellschaft deutlich, so war es Frauen möglich, nicht nur Auto zu fahren, sondern sie erlangten zudem mehr Selbständigkeit, indem sie durch Arbeit ihr eigenes Geld verdienten. Tanzshows und das Cabaret waren erfreuliche Ablenkungen vom Alltag, und auch die Musik im Allgemeinen spielte eine große Rolle. Die Menschen genossen ihr Leben nach dem 1. Weltkrieg in vollen Zügen. Die Charaktere wurden weiterentwickelt und liebevoll mit Leben gefüllt, sie wirken durch ihre eigenwilligen Eigenschaften sehr realitätsnah und glaubwürdig. Der Leser fühlt sich in ihrer Mitte wohl und nimmt regen Anteil an ihren Schicksalen. Serafina ist eine aufgeweckte und selbstbewusste junge Frau, die allem gegenüber aufgeschlossen ist und das Leben in sich aufsaugt. Die Französin Lilou Roche hat eine freche Natur, ist im Herzen aber butterweich und sehr hilfsbereit. Karl ist ein unsteter Geist, der noch immer in keinem Beruf Fuß gefasst hat, aber mit seinem Wesen den Frauen den Kopf zu verdrehen weiß. Anton ist zielstrebig und hat sich mit eigenen Händen eine Existenz aufgebaut. Vicky ist eine lebenslustige junge Frau, gutmütig und wie ihre Mutter vom Virus der Schokoladenherstellung infiziert. Aber auch Victor, Judith, Hélène, Georg und Elise machen mit ihren Auftritten die Handlung rundum abwechslungsreich und gelungen. „Die Schokoladenvilla-Goldene Jahre“ ist eine wunderbare Fortsetzung der historischen Familiensaga, der dem Leser nicht nur ein herrliches Kopfkino beschert, sondern auch in alte Zeiten abtauchen lässt und einen Heißhunger auf Schokolade weckt. Absolute Leseempfehlung für ein Goldstück!

Lesen Sie weiter