Leserstimmen zu
Das Haus der Verlassenen

Emily Gunnis

(95)
(54)
(13)
(3)
(0)
€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

„In Gedanken sah sie Elvira durch die Tunnel hinaus in die Freiheit der Nacht laufen. In dem Augenblick, als Schwester Faith bei ihr war und ihren Kittel packen wollte, breitete Ivy die Arme aus und sprang.“ (Auszug aus „Das Haus der Verlassenen) Es war im Jahr 1956 als Ivy von ihrem Geliebten Alistair schwanger wird. Dieser bekennt sich allerdings nicht zu ihr und somit schickt man Ivy nach St. Margaret’s in ein Heim für ledige Mütter. Dort muss sie während der Schwangerschaft hart arbeiten und ist den Misshandlungen der Nonnen ausgesetzt. Ivy gibt sich auf, versucht jedoch das Leben eines kleinen Mädchens zu retten. Erst 2017 findet Samantha Harper einen von Ivy’s Briefen an Alistair in der Wohnung ihrer Großeltern. Sam ist Journalistin und wittert eine interessante Story, allerdings fragt sie sich auch, wie der Brief in den Besitz ihres Großvaters gekommen ist. Bei ihren Recherchen erfährt Sam von den unmenschlichen Zuständen in St. Margaret‘s, stößt jedoch auch auf eine Reihe geheimnisvoller Todesfälle. Eine Geschichte, die der alleinerziehenden Mutter zu Herzen geht, zumal auch ihre eigene Familie von den Ereignissen im dunklen Kloster betroffen war. Zunächst beginnt der Roman vielversprechend mit einem dramatischen Prolog. Danach springt die Handlung wechselseitig zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Die ersten hundert Seiten lese ich mit Neugier und Begeisterung. Doch danach wird es ermüdend und von Seite zu Seite verworrener. Ich spüre zwar die Dramatik zwischen den Zeilen, doch bin ich nicht mitten im Geschehen, kann nicht mit den Charakteren fühlen. Letztere schienen mir blass inszeniert. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Der Kernproblem ist ziemlich schnell erzählt und danach fehlen mir die Spannungsmomente. Dabei schreibt die Autorin flüssig. Ihre Sprache ist gut verständlich, die Wortwahl gefällt mir. Emily Gunnis hat für meinen Geschmack zu viele Nebenschauplätze aufgerufen. Am Ende schein mir die Auflösung einiger Details nicht schlüssig. Merkwürdigerweise beschlich mich beim Lesen des Handlungsstrangs aus der Vergangenheit das Gefühl, dass er nicht in den 1950er Jahren spielt, sondern ca. 50 bis 100 Jahre früher. Insgesamt ist „Das Haus der Verlassenen“ ein solider Roman, dem ich ein wenig mehr Gradlinigkeit, Lebendigkeit und Plausibilität gewünscht hätte. Leider für mich nur eine 3 Sterne Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter

Sussex, Die Journalistin Sam findet in der Wohnung ihrer Großmutter einen alten Brief, der sie nicht mehr loslässt. Geschrieben wurde er von Ivy, einem jungen Mädchen, das in den 50er Jahren in einem Heim für ledige Mütter untergebracht wurde und dort schrecklich verzweifelt an ihren Liebsten schrieb. Sams journalistisches Interesse ist natürlich geweckt und sie versucht, mehr über das Heim und das Mädchen herauszufinden. Das Buch fing total spannend und vielversprechend an, eine richtig aufregende Geschichte. Der Leser erfährt in Rückblenden, was sich damals im Heim St. Margaret`s abspielte. Schlimm, was sich dort zugetragen hat und man weiß ja, dass es diese Heime viele Jahre später immer noch gab. Aber irgendwann fand ich die Handlung undurchsichtig, sie wirkt streckenweise extrem konstruiert und zu allem Überfluss wird das Ganze auch noch mit mystischen Elementen gespickt. Meiner Meinung nach hätte die Autorin das Thema besser verarbeiten können, es waren mir einfach zu viele Zufälle und ich fand wenig glaubhaft, was passierte. So begeistert ich zu Anfang gelesen habe, umso mehr musste ich mich zum Ende hin quälen, um das Buch nicht wegzulegen. Mehr als drei Sterne kann ich beim besten Willen nicht vergeben.

Lesen Sie weiter

Die Geschichte ist in verschiedenen Zeitzonen geschrieben und Erzählt die Sicht verschiedener Charaktere. ➕ Der Grundgedanke der Story ist wirklich super. Die Beschreibung des Heimes und die wie mit den Kindern und Schwangeren umgegangen wurde in der damaligen Zeit wurde gut recherchiert ➖ Die vielen Wechsel der Zeitzonen haben mich beim lesen ständig den Faden verlieren lassen . Der Schreibstil war nicht flüssig und hat mich mehr als einmal verwirrt so das ich ein paar mal zurückblättern musste um nochmal zu lesen worum es ging . Das die vielen Charakter nicht näher eingegangen wurden aber doch wichtig für die Story währe, fand ich schade. Ein Buch wo ich mich leider durchgequält habe in der Hoffnung es wird besser

Lesen Sie weiter

Buchhandlung Werber

Von: Stephanie Hank aus Bad Honnef

10.01.2019

Ein spannender Schmöker, den ich in einem Rutsch gelesen habe. Ein trauriges Thema, über das ich bisher nichts wusste und welches ja noch nicht wirklich lange zurückliegt!

Lesen Sie weiter

Buchhandlung Berger

Von: Katrin Berger aus Forst

14.12.2018

Ich fand das Buch stellenweise etwas verwirrend und hatte Schwierigkeiten, die Personen zuzuordnen. Ganz gut fand ich die Idee des Rachefeldzuges. Das gab dem nicht allzu neuen Thema eine unerwartete Wendung.

Lesen Sie weiter