Leserstimmen zu
Die Frauen von Salaga

Ayesha Harruna Attah

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Ein fesselnder Roman

Von: Rebecca

11.04.2019

Wenn man mit "Die Frauen von Salaga" begonnen hat, kann man es nicht mehr weglegen. Die fesselnde Geschichte der beiden Frauen Aminah und Wurche, die so verschieden scheinen und doch sich so sehr ähneln, fesselt den Leser von Anfang an und lässt ihn das Buch nicht mehr zur Seite legen. Inspiriert von einem wahren Schicksal schafft es die Autorin, den Leser tief in das Westafrika des 19. Jahrhunderts eintauchen zu lassen. Ich habe bis zuletzt mit den beiden Protagonistinnen mitgefiebert, wohin ihr Weg sie wohl führen wird. Klare Empfehlung!

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Die Frauen von Salaga

Von: Jennifer

10.04.2019

*VORSICHT SPOILER* Der Roman “Die Frauen von Salaga” handelt von zwei jungen Mädchen, der Sklavin Aminah und der Königstochter Wurche, deren Leben sich kreuzen und die sich beide nach Freiheit sehnen. Ich war zu Beginn des Romans wirklich skeptisch, gerade weil ich bei den ganzen mir fremden Begriffen und Namen nicht wirklich durchgeblickt habe, und es schwer war, die Leute auseinander zu halten. Aber sehr schnell konnte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen, so sehr haben mich die Geschichten der beiden Mädchen gefesselt. Aminah zeigt unglaubliche Stärke, als sie und ihre Geschwister gefangen genommen werden, und sie versucht diese und sich selbst zu beschützen. Sie entwickelt sich leider kaum weiter, ist jedoch schon zu Beginn der Geschichte unglaublich erwachsen, und so stört ihre fehlende Entwicklung nicht. Immerhin schafft sie es mit der Zeit, ihre Angst vor Männern zu überwinden und sich sogar in einen zu verlieben. Wurche ist der vielleicht beeindruckendste Charakter, über den ich seit langem gelesen habe. Sie ist eine unglaublich kluge und fortschrittliche Frau, die sich ein Mitspracherecht in den Geschäften ihres Vaters wird, anstatt dessen aber in einer erzwungenen Ehe leben muss. Sie steht in einem ständigen Kampf mit sich selbst, in dem sie zwischen Ihrer Familie und einer möglichen Freiheit wählen muss. Im Laufe der Geschichte entscheidet sie sich für die Freiheit, um dann doch zu Ihrer Familie zurück zu kehren. Beeindruckt hat mich Attahs Roman vor allem wegen seiner Tiefsinnigkeit. Attah geht intensiv auf die Schrecklichkeit der Sklaverei ein, zeigt sowohl schlechte als auch gute Sklavenhalter und lässt Aminah einen weg von Depressionen bis hin zur Freiheit gehen. Gleichzeitig beweist sie dem Leser, dass auch mächtige Frauen Pflichten unterliegen und teilweise kaum freier sind, als ihre Sklaven. Des Weiteren bringt sie den Konflikt zwischen Afrikanern und Europäern, sowie den zwischen Europäern untereinander, ein und macht einem bewusst, wie extrem das Leben der afrikanischen Einwohner sich durch das Auftauchen der Europäischen Einwanderer veränderte. Ich hätte mir eine stärkere Auseinandersetzung mit diesem Thema gewünscht, gerade weil Wurche schließlich eine Affäre mit einem Deutschen beginnt. Doch Attah hat sich so intensiv mit dem Thema Freiheit beschäftigt, dass wenig Platz für die Auseinandersetzung mit der Kolonialisierung blieb. Attah macht einem bewusst, wie wichtig die Freiheit für die seelische Gesundheit des Menschen ist, und hat mich auf jeden Fall nachdenklich gemacht. Ich war erstaunt, wie schnell und abrupt die Geschichte endete, und hätte mich gefreut mehr über den Rest der Geschichte beider Mädchen zu erfahren, jedoch ist es Attah wunderbar gelungen, den Leser nachdenklich und mit dem Wunsch, in andere Ihrer Geschichten einzutauchen. Ich kann diesen Roman jedem, der neue Hoffnung sucht, und sich näher mit den Themen Sklaverei, Freiheit und Feminismus beschäftigen möchte, wärmstens empfehlen. Es ist eine unglaublich tiefgreifende Geschichte, voller Liebe und Hass, Hoffnung und Angst. Das Lesen lohnt sich!

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Eine fremde Welt...

Von: Cécilia13

10.04.2019

Von der ersten Seite an entführt Ayesha Harruna Attah einen in eine fremde Welt. Beinahe beiläufig erfährt man viel über das Leben der einfachen sowie der reichen Leute, den Sklavenhandel und die politischen Verhältnisse im Westafrika des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Beim Lesen bringen einen immer wieder einzelne Situationen, Diskussionen der Charaktere oder kleine Details dazu, eigene (europäische) Denkmuster zu hinterfragen. Die Handlung des Buches ist zwar nicht besonders überraschend oder ausgefallen, aber dies unterstützt eher die Authentizität der gesamten Geschichte. Eine gelungene Mischung aus Familientragödie, romantischen Verwicklungen, dem Vertrauen auf Freundschafts- und Familienbande und den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Obwohl alles in dieser fremden Welt spielt, kann man sich sehr gut in die Hauptpersonen hineinversetzen: zwei starke junge Frauen, die ihren eigenen Weg gehen wollen. Ein rundum sehr zu empfehlendes Buch!

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Mutige Frauen aus Salaga

Von: Buecherseele79 aus Hochrhein

09.04.2019

Salaga Ende 19. Jahrhunderts. Aminah lebt mit ihren Geschwistern, Müttern und Vater ein ruhiges Leben in einem Dorf, ihr Vater verkauft Schuhe die er selbst herstellt. Ihr Leben ist einfach aber glücklich...doch dies ändert sich schlagartig als der Vater von einer seine Reisen nicht mehr Heim kehrt und Sklavenhändler das Dorf brutal überfallen und Aminah sowie ihre Geschwister ihrer glücklichen Kindheit entreissen.... Wurche lebt ein gehobenes Leben, zusammen mit ihren Brüdern wetteifert sie um die Aufmerksamkeit ihres Vaters Etuto. Wurche möchte mit ihrem Vater die Verhandlungen mit den Verbündeten übernehmen, doch ihr Vater hat andere Pläne mit ihr und somit muss sich Wurche der Zwangsheirat beugen... 2 Frauen, 2 Schicksale und doch werden beide einen gemeinsamen Weg finden.... Die Autorin Ayesha Harruna Attah ist selbst in Ghana geboren und lebt mittlerweile wieder im Senegal. Sie erzählt in diesem Buch „Die Frauen von Salaga“ die Geschichte ihrer Ururgroßmutter. Dass die Autorin sich mit der ganzen Thematik intensiv auseinandergesetzt hat ist alleine an ihrem Schreibstil zu bemerken. Sie schreibt so bilderhaft, so intensiv, so bunt dass ich ständig bunte Bilder vor Augen hatte, die Trommeln gehört habe, ich war auf den verschiedenen Märkten, Pferderennen, Verhandlungen, habe Gerüche und Geräusche vor Augen gehabt. Alleine deswegen lohnt es sich schon dieses Buch zu lesen! Die zwei Protagonisten Wurche und Aminah habe ich beide sofort in mein Herz geschlossen, unterschiedlicher könnten ihre Leben nicht sein, und doch müssen sie sich gewissen Gesetzen, Familien und Traditionen beugen, wirklich frei sind beide nicht. Mit Aminah leidet man starkt mit, die Autorin beschreibt hier sehr deutlich und ungeschönt wie es damals zu Sklavenmärkten kam bzw. wie man diese Sklaven „ für sich gewinnen“ konnte, es war ein lukratives Geschäft. Menschenleben, Schicksale von Familien haben hier nicht interessiert. Wurche ist sehr selbstbewusst und darf zwar einiges als Tochter von einem Stammesanführer aber auch hier wird sehr schnell klar, sie ist immer noch eine Frau und ein König kann nicht auf alle Wünsche seiner Tochter Rücksicht nehmen, auch sie muss sich Familie, Traditionen und Wünschen von anderen Menschen richten. Zwei Welten und doch merkt man als Leser sehr schnell- in gewissen Bereichen sind sie sich erschreckend ähnlich. Auch ein sehr interessanter Aspekt der in diese Geschichte mit einfließt ist die Verhandlungen und Machtverteilungen durch die Kolonialmächte, hier mit Deutschland, England und Frankreich. Jedes Land wollte sich ein Stück von Afrika „erkaufen“, es sich zu Eigenen machen, es beherrschen, mit dem König oder Stammesanführer zusammenarbeiten. Ob dies immer von Vorteil für ein Land, ein Dorf, eine Stadt war wird in diesem Buch auch sehr interessant und gekonnt dargestellt. Dieser Roman bringt einem ein Afrika von früherer Zeit intensiv sehr nahe und besticht durch einen tollen und bilderhaften Schreibstil, mit zwei starken Protagonisten und eine Entwicklung die glaubwürdig und fantastisch beschrieben ist. Mich konnte dieser Roman auf jeden Fall begeistern und ich spreche für dieses Buch eine ganz klare Leseempfehlung aus!

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Salaga Ende 19. Jahrhunderts. Aminah lebt mit ihren Geschwistern, Müttern und Vater ein ruhiges Leben in einem Dorf, ihr Vater verkauft Schuhe die er selbst herstellt. Ihr Leben ist einfach aber glücklich...doch dies ändert sich schlagartig als der Vater von einer seine Reisen nicht mehr Heim kehrt und Sklavenhändler das Dorf brutal überfallen und Aminah sowie ihre Geschwister ihrer glücklichen Kindheit entreissen.... Wurche lebt ein gehobenes Leben, zusammen mit ihren Brüdern wetteifert sie um die Aufmerksamkeit ihres Vaters Etuto. Wurche möchte mit ihrem Vater die Verhandlungen mit den Verbündeten übernehmen, doch ihr Vater hat andere Pläne mit ihr und somit muss sich Wurche der Zwangsheirat beugen... 2 Frauen, 2 Schicksale und doch werden beide einen gemeinsamen Weg finden.... Die Autorin Ayesha Harruna Attah ist selbst in Ghana geboren und lebt mittlerweile wieder im Senegal. Sie erzählt in diesem Buch „Die Frauen von Salaga“ die Geschichte ihrer Ururgroßmutter. Dass die Autorin sich mit der ganzen Thematik intensiv auseinandergesetzt hat ist alleine an ihrem Schreibstil zu bemerken. Sie schreibt so bilderhaft, so intensiv, so bunt dass ich ständig bunte Bilder vor Augen hatte, die Trommeln gehört habe, ich war auf den verschiedenen Märkten, Pferderennen, Verhandlungen, habe Gerüche und Geräusche vor Augen gehabt. Alleine deswegen lohnt es sich schon dieses Buch zu lesen! Die zwei Protagonisten Wurche und Aminah habe ich beide sofort in mein Herz geschlossen, unterschiedlicher könnten ihre Leben nicht sein, und doch müssen sie sich gewissen Gesetzen, Familien und Traditionen beugen, wirklich frei sind beide nicht. Mit Aminah leidet man starkt mit, die Autorin beschreibt hier sehr deutlich und ungeschönt wie es damals zu Sklavenmärkten kam bzw. wie man diese Sklaven „ für sich gewinnen“ konnte, es war ein lukratives Geschäft. Menschenleben, Schicksale von Familien haben hier nicht interessiert. Wurche ist sehr selbstbewusst und darf zwar einiges als Tochter von einem Stammesanführer aber auch hier wird sehr schnell klar, sie ist immer noch eine Frau und ein König kann nicht auf alle Wünsche seiner Tochter Rücksicht nehmen, auch sie muss sich Familie, Traditionen und Wünschen von anderen Menschen richten. Zwei Welten und doch merkt man als Leser sehr schnell- in gewissen Bereichen sind sie sich erschreckend ähnlich. Auch ein sehr interessanter Aspekt der in diese Geschichte mit einfließt ist die Verhandlungen und Machtverteilungen durch die Kolonialmächte, hier mit Deutschland, England und Frankreich. Jedes Land wollte sich ein Stück von Afrika „erkaufen“, es sich zu Eigenen machen, es beherrschen, mit dem König oder Stammesanführer zusammenarbeiten. Ob dies immer von Vorteil für ein Land, ein Dorf, eine Stadt war wird in diesem Buch auch sehr interessant und gekonnt dargestellt. Dieser Roman bringt einem ein Afrika von früherer Zeit intensiv sehr nahe und besticht durch einen tollen und bilderhaften Schreibstil, mit zwei starken Protagonisten und eine Entwicklung die glaubwürdig und fantastisch beschrieben ist. Mich konnte dieser Roman auf jeden Fall begeistern und ich spreche für dieses Buch eine ganz klare Leseempfehlung aus!

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Die Frauen von Salaga erzählt lebhaft die Geschichte von Aminah und Wurche, die zwar aus komplett unterschiedlichen Lebensverhältnissen stammen, aber in ihren Schicksalen verbunden sind. Man könnte meinen, eine Königstochter und ein typisch bürgerliches Mädchen vereint in ihrem Heimatland Ghana nicht viel, doch wie die Cuts zwischen den Kapiteln kleiner werden, desto mehr erfährt der Leser von ihren Gemeinsamkeiten. Das Buch zeigt Frauen als starke Persönlichkeiten, die sich nicht durch Geschlechterrollen, Herrschaft, Religion, sexueller Belästigung oder Ehe einengen lassen, sondern aus ihren (sehr unterschiedlichen) "Sklavenlagern" ausbrechen können. Durch genaue Beschreibungen, landestypische Wörter und Gedanken der Protagonisten, versetzt das Buch den Leser in die Körper der zwei Mädchen und lässt sie ihr Schicksal miterleben. Nebenbei lernt man, durch das Kennenlernen der Frauen, auch ihre Kultur und ihre Religionen (Islam und Glaube an Otienu) kennen. Außerdem ist man dauerhaft dazu angehalten sein Leben und bestimmte Sitten und Normen (wie die Stellung der Frau) zu hinterfragen und wird von neuen Werten geprägt. Auch wenn das Leben dieser Frauen von der tragischen Geschichte Ayesha Harruna Attahs Ururgroßmutter inspiriert ist, vermittelt es schlussendlich Hoffnung und eine neue Wertschätzung des Lebens.

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absolut lesenswert

Von: TinaB

06.04.2019

Selten hat mich ein Buch so berührt, erschüttert und nachdenklich gemacht. Ich war total gefesselt und habe bis tief in die Nacht gelesen und auch jetzt lässt mich die Geschichte noch immer nicht los. Ayesha Harruna Attah hat einen flüssigen und bildhaften Schreibstil, das machte das Lesen sehr angenehm. Man spürte sehr deutlich, das ihr das Thema Sklaverei und die Freiheit an sich am Herzen liegt. Die historischen Details wirkten authentisch und gut recherchiert. Die Erzählperspektive wechselt stetig zwischen den beiden Hauptprotagonisten Aminah und Wurche, was mir wirklich gut gefiel. Beide wirkten auf mich facettenreich, authentisch und sympathisch und ihre Handlungen waren für mich gut nachvollziehbar und schlüssig. Ich hatte eine tolle Lesezeit und habe dieses Buch auf keinem Fall zum letzten Mal gelesen. Über eine Fortsetzung würde ich mich freuen. Von Wurche und Aminah gibt es sicher noch einiges zu berichten.

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Die Geschichte wird aus der Sicht von Aminah und Wurche erzählt, die sich erst später begegnen. Beide leben unterschiedliche Leben, doch träumen letztendlich vom selben: Ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Der Autorin gelingt es die Unterschiede beider Frauen nachvollziehbar darzustellen, sodass sich der Leser schnell in den Leben beider jungen Frauen zurechtfindet. Im Verlauf der Handlung passieren immer wieder überraschende Dinge, die die Geschichte spannend bleiben lassen und den Leser berühren. Beide Frauen werden vom Schicksal gezeichnet. Die verträumte Aminah verliert ihr Zuhause und wird als Sklavin verkauft. Ihre Lage wird gefühlvoll beschrieben und ich habe mit ihr gelitten, weil ihre Geschichte unter die Haut geht. Wurches Leben wirkt auf den ersten Blick perfekt, doch schnell wird dem Leser klar, dass sie es trotz ihres adligen Bluts nicht einfach hat. Sie möchte mitreden, wenn es um Politik geht, doch darf das nicht, weil sie eine Frau ist. Dann wird sie verheiratet und man merkt, wie unglücklich sie das macht. Vor allem, weil sie zuvor sehr selbstbewusst und unabhängig wirkt. Auch ihr Schicksal nimmt den Leser mit, weil sie in einen anderen Mann verliebt ist, aber keine Chance auf eine gemeinsame Zukunft hat. Die Geschichte entwickelt sich in einem guten Tempo. Nichts wird zu schnell erzählt und die Autorin lässt sich Zeit dafür, um die Entwicklungen zu beschreiben. Nicht nur vieles an den äußeren Umständen verändert sich, sondern auch im Inneren der Frauen. Man erkennt bei Aminah und Wurche eine Entwicklung, die realistisch dargestellt wird. Besonders schön finde ich, dass vor allem Aminah trotz dem Leid, das sie erfährt, niemals die Hoffnung verliert, sondern stark bleibt, ohne sich unterkriegen zu lassen. Auf jeden Fall nimmt die Geschichte den Leser mit und berührt. Der Autorin gelingt es, Gefühle zu wecken, sodass man die beiden Frauen gespannt auf ihren Weg begleitet. Während dem Lesen erfährt man auch Zahlreiches zur afrikanischen Kultur, was ich interessant finde. Man merkt hierbei, dass die Autorin weiß, worüber sie schreibt, weil alles glaubwürdig erzählt wird. Dank ihrem anschaulichen Schreibstil kann man sich auch alles gut vorstellen. Etwas, das mir an Die Frauen von Salaga ebenfalls gut gefällt ist die Vielseitigkeit des Buchs. Anfangs dachte ich, dass vielleicht eine Dreiecksgeschichte im Fokus stehen würde, aber dem ist nicht so. Die Liebe wird hier eher im Hintergrund behandelt. Stattdessen stehen die Veränderungen beider Frauen im Fokus und besonders interessant finde ich die politischen Aspekte. So wird zum Beispiel auch das Thema Kolonialisierung stark behandelt und von einer anderen Seite beleuchtet. Das Ende ist nicht vorhersehbar. Es lässt den Leser mit gemischten Gefühlen zurück, weil es kein rundes Happy End ist und eine der beiden Frauen mit Leid zurücklässt. Dennoch verspricht es Hoffnung und wirkt realistisch, weshalb ich es gut gewählt finde. Fazit: Die Geschichte zweier unterschiedlicher Frauen, die den Leser berührt und nicht mehr loslässt.

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