Leserstimmen zu
Dear Evan Hansen

Val Emmich, Steven Levenson, Benj Pasek, Justin Paul

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"Dear Evan, Hansen" von Val Emmich ist am 2 September 2019 im CBJ Verlag erschienen. Im Bestseller Roman "Dear Evan, Hansen" geht es um den Jungen Evan Hansen der es bisher nicht leicht im Leben hatte, als dann noch Connor in Evans Leben tritt wird alles komplizierter. Denn Connor beschließt auf Grund anfangs unerklärten Gründen sich das Leben zu nehmen. Als die Eltern dann ein Abschiedsbrief mit den Anfangszeilen "Lieber Evan Hansen" finden und Evan darauf ansprechen ,erzählt dieser nicht die Wahrheit und verstrickt sich somit in fatale Lügen. Der Schreibstil von Val Emmich war wirklich etwas besonderes, es hatte gleichzeitig eine Schwere und eine Leichtigkeit, was nicht viele Autoren beherrschen. Ich persönlich habe nicht gemerkt das die Geschichte von einen Musical sein soll und durch dieses Buch werde ich definitiv die Chance ergreifen und dies mir anzusehen, wenn ich jemals die Möglichkeit dazu bietet. Dazu kamen zwischendurch E-Mails oder SMS Chats die zwischendurch etwas frischen Wind in die Geschichte gebracht haben. In meinen Augen war das ein wirklich sehr schönes Buch, was viel zu wenig Menschen kennen, es behandelt sehr viele zeitgerechte Themen die in unserer Gesellschaft leider oft zu kurz kommen (wie zum Beispiel, Depressionen,Selbstmord, Angststörungen und viele weitere) Dem Buch habe ich letztendlich 4 Sterne geben da es für mich etwas gedauert hat das Buch zu beenden und dadurch einfach der Lesefluss darunter gelitten hat. Zu gut erletzt möchte ich einfach sagen, jeder sollte diesen Buch eine Chance geben, denn es gibt einen wirklich trauriges aber realistisches Bild von einen einsamen Jungen der mehr von der Welt mitnehmen möchte, aber leider nicht weiß wie und sein wir mal ehrlich...hat sich nicht jeder mal so gefühlt?

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Nachdem “Dear Evan Hansen” auf Bookstagram so gehypt wurde, musste ich natürlich auch gleich reinschauen. Ich weiß, dass dieses Buch eigentlich ein Musical ist, doch ich habe weder die Lieder gehört noch das Musical gesehen. Deshalb habe ich es wie ein ganz normales Buch behandelt, was es ja nun mal auch ist. Die Handlung an sich ist eigentlich ziemlich typisch YA, finde ich. Es gibt das eine große Missverständnis, das keiner so wirklich aufklärt, sondern eher noch ein bisschen gefördert wird. Dann geht auf einmal alles Berg auf für den Hauptcharakter, er ist beliebt, bekommt von alles Aufmerksamkeit und hat so viele Freunde wie noch nie. Denn zum Schluss die große unfreiwillige Enthüllung und dennoch geht irgendwie alles gut. An sich weicht das Buch kaum von dem Schema ab, aber es wirkt nicht schlecht gemacht. Es macht Spaß die Handlung zu verfolgen, man kann nur schon genau voraussagen was passieren wird. Die Handlung konnte mich also nicht fesseln, wie auch wenn man gefühlt schon weiß wie alles ausgeht. Aber dafür mag ich den Humor in diesem buch sehr. Evan hat eine sehr angenehme Art zu denken. Klingt merkwürdig, ist aber so. Was mir auch sehr gut an dem Buch gefallen hat, war das es noch eine zusätzlich Perspektive gibt, die meiner Meinung nach sehr viel zu der Geschichte beiträgt, leider wurde diese Stimme viel zu selten in dem Buch genutzt. ich hätte gerne mehr von dieser Person gelesen. Der Schreibstil an sich war okay. Nicht besonders gut oder fesselnd, aber auch nicht anstregend zu lesen. Es ist mir durchaus leicht gefallen 50 oder mehr Seiten am Stück zu lesen, aber ich wurde nie in das Buch ein gesogen und habe nie alles um mich herum vergessen während ich dieses Buch gelesen habe. Mein Fazit Das Buch war durchschnittlich. So richtig durchschnittlich. Klar es hat eine tolle Botschaft, aber sonst Sicht kaum etwas heraus was dieses Buch lesenswerter macht als die tausenden anderen Jugendbücher. Ich vermute, dass Fans des Musicals sehr viel mehr Freude daran haben werden, als der Rest.

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Auf „Dear Evan Hansen“ war ich sehr gespannt und habe mich gefreut, als ich das Buch endlich in meinen Händen halten konnte. Das Cover wurde schön gestaltet und auch der Klappentext konnte mein Interesse wecken. Die Geschichte zog mich auch einige hundert Seiten in ihren Bann, jedoch ließ die Spannung im Verlauf leider nach. Der Schreibstil ist angenehm und die Sätze sind sehr flüssig zu lesen, die Handlung wurde interessant aufgebaut und auch die Charaktere wurden sympathisch beschrieben. Dennoch konnte mich die Geschichte nicht begeistern, weil mir etwas an dem Buch gefehlt hat. Leider konnte mich der Text nicht so berühren wie erhofft. Gerne hätte ich mir gewünscht, dass die Geschichte meine Emotionen mehr weckt, aber leider ist es nicht passiert. Vielleicht lag es an meinen hohen Erwartungen, die ich durch die vielen positiven Rückmeldungen entwickelt habe. Leider wurde ich ein wenig enttäuscht, auch wenn das Buch nicht schlecht ist, sondern mir nur die entscheidenden Feinheiten gefehlt haben. Deswegen vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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Buchhandlung O. A. Augustiniok

Von: Johanna Weis aus Waldkirch

09.09.2019

"Das ich, das ich bin, ist nicht mehr das ich, das ich war"... Ein Buch, das es schaft, mithilfe einer sehr bizarren Situation- eine Situation, die wohl den weigsten von uns im echten Leben passiert- eine Verstrickung zwischen Selbstzweifeln, den Erwartungen anderer und der alltäglichen Härte des Lebens zu schaffen, die all die Ängste und Zweifel des eigenen Lebens relektiert. Sowohl der grandiose Schreibstil als auch die verschiedenen Charakteren, die das komplexe geflecht -das Leben- erst so richtig schön verwirrend und anstrengend erscheinen lassen, machen "Dar Evan Hansen" so einmalig, ergreifend und nachvollziehbar. Das Lesen dieses Buches gibt einem wahrhaftig ein neues "Ich"!

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Dear Evan Hansen ist ein ganz besonderes Buch, dass auf traurige, teils aber auch humorvolle Weise viele wichtige Themen der Gesellschaft aufgreift. Einsamkeit, Depressionen, Selbstmord, Verlust, Trauer, das Gefühl nicht Verstanden zu werden, Lügen, Zusammenhalt, aber auch die Hoffnung, sowie der Mut sich Hilfe zu holen sind wichtige Themen in diesem Buch. Evan Hansen ist einsam, er hat das Gefühl nirgendwo dazuzugehören, hat keine wirklichen Freunde und auch seine Familie nimmt sich nicht wirklich Zeit für ihn. Seit einer Weile besucht er einen Therapeuten, der ihn dazu bringt jeden Tag einen Brief an sich selbst zu schreiben, in dem er erklärt warum heute ein guter Tag wird. Als er einen dieser Briefe in der Schule für seine Therapiesitzung ausdruckt, gerät dieser in die Hände von Connor, der ebenfalls ein Außenseiter ist und bei den meisten nur als „der mit dem Aggressionsproblem“ bekannt ist. Als er sieht, dass Evan über seine Schwester Zoe geschrieben hat wird er wütend und stürmt mit dem Brief davon. Dadurch gerät Evan in eine schwierige Situation, denn als Connor sich an diesem Nachmittag das Leben nimmt und seine Eltern den Brief bei ihm finden, halten alle Evan plötzlich für Connors heimlichen besten Freund. Immer mehr verstrickt er sich in seine Lügen, denn plötzlich ist er nicht mehr unsichtbar, gehört dazu, wird von seinem Schwarm wahrgenommen und hat eine Aufgabe – Connor ein Andenken zu schaffen. Das Buch ist hauptsächlich aus Evans Perspektive geschrieben, ab und an erfährt der Leser aber auch mehr über Connor, der als „Geist“ die Geschehnisse nach seinem Tod beobachtet, wodurch auch Connors Beweggründe klarer werden. Auch wenn über dem Buch natürlich ein trauriger Schatten liegt, konnte es mich immer wieder durch die absurden Situationen und Evans ganz besonderen Humor zum Lachen bringen. Zu Beginn des Buches erfährt der Leser zunächst viel über Evans Alltag als Außenseiter in der Schule, aber auch über seine Familie. Sein Vater hat eine neue Frau und weitere Kinder, um die er sich kümmern muss und seine Mutter ist kaum zu Hause, da sie viel Arbeiten muss um die Rechnungen zu zahlen. In diesem Abschnitt konnte ich mich wirklich gut in ihn reinversetzen und habe die ersten hundert Seiten direkt verschlungen. Als sich Evan im Mittelteil immer mehr in seinen Lügen verstrickt fand ich es teils lustig, teils aber auch etwas zu sehr in die Länge gezogen, angenehm war aber die Art und Weise, wie Evan sich charakterlich weiterentwickelt. Auf den letzten 100 Seiten ist dann schließlich nochmal wirklich was passiert, sodass mich das Buch wieder vollends packen konnte und ich es nicht mehr zur Seite legen konnte. Dear Evan Hansen ist ein tiefgründiger und emotionaler Roman, der mich gleichzeitig zum Lachen aber auch zum Weinen gebracht hat und aufzeigt, was eine Lüge für Auswirkungen auf das Leben haben kann, was es für eine Person ausmachen kann, plötzlich wahrgenommen zu werden und wie wichtig es ist Fehler auch mal eingestehen zu können. Insgesamt gebe ich dem Buch daher 4.5 Sterne.

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Sincerely, Me

Von: Ro_Ke

05.09.2019

Meine Meinung: „Ich weiß nicht mal, ob ich Einfluss auf das gegenwärtige Ich habe. Aber es ist alles, was ich habe. Wahrscheinlich sollte ich es nicht bekämpfen.“ Ich bin ein großer Fan des zugrunde liegenden Broadway Musicals und habe mich sehr gefreut, dieses als adaptierten Jugendroman in den Händen halten zu dürfen. Durch seine behandelnden Themen, wie Selbstzweifel/-findung, Mobbing oder ganz allgemeine Bereiche, die mit dem „Erwachsenwerden“ einhergehen, ist es perfekt geeignet, um eine breitere jugendliche Zielgruppe zu erreichen und bewegen. In den Fokus rückt natürlich der titelgebende Protagonist Evan Hansen, zu dem mir der Zugang sehr leicht gemacht wurde. Seine Gedankenwelt wird von den Autoren sehr offen und mit viel Feinsinn transportiert und ich fühlte mich dadurch mit sehr authentischen Gefühlen/Problemen konfrontiert, die mein Interesse wecken konnten. Im Handlungsverlauf, bei dem es durch eine „Notlüge“ zu einer Spirale aus gleichermaßen berührenden und humorvollen Verkettungen kommt, lassen sich sehr schnell diverse emotionale Anknüpfungspunkte bzw. Möglichkeiten finden, um sich mit Figuren/Konflikten zu identifizieren. Begleitet haben mich beim Lesen die bekannten Motive des Musicals und ich bin restlos begeistert von der Umsetzung, deren sehr berührende Message direkt den Weg ins Herz findet. Fazit: Die Adaption des Broadway Musicals überzeugt ebenfalls durch eine sehr gelungene Kompostion aus ernsten und humorvollen „Melodien“.

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Buchhandlung Beidek OHG

Von: Susanne Grundler aus Müllheim

04.09.2019

Toll geschrieben, mit vielen tragisch-komischen Situationen und einem sehr liebenswerten Helden. Hat wirklich großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.

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Buchhandlung Decius GmbH

Von: Andrea Reimann aus Winsen

03.09.2019

Eine sehr berührende, zum Teil amüsante Verwandlung eines Einzelgängers zu einem sehr beliebten Mitschüler! Sehr emotionale Verwicklung! Lohnenswert!

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