Leserstimmen zu
Deutschland verdummt

Michael Winterhoff

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Ein aufrüttelndes Buch!

Von: Schatzi78

09.07.2019

Das Búch »Deutschland verdummt« ist nun das vierte Buch, das ich von Michael Winterhoff gelesen habe. Genauso wie in seinen Büchern »Warum unsere Kinder Tyrannen werden« , »Tyrannen müssen nicht sein« und »Persönlichkeiten statt Tyrannen« redet er wieder Klartext. Er hält der Gesellschaft, der Schule, den Kitas, den Erziehern, den Pädagogen, der Politik, etc. den Spiegel vor. Er zeichnet ein schonungsloses Bild unseres Bildungssystem, dass ich genauso wahrnehme. In seiner ihm eigenen Art liefert er eine umfassende Analyse dieser Katastrophe. Dabei bleibt er sich immer treu, denn ermahnt nicht nur, sondern er bietet auch konkrete Lösungsvorschläge und Wege aus dieser Misere an. Es müsste mehr Winterhoffs in unserer Gesellschaft geben, dann ginge in unserem Land auch endlich wieder etwas voran. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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„Deutschland verdummt“ - dieser Titel mutet polemisch an, aber beim Lesen erweist sich das Buch als recht differenziert. Es wird das erschreckende Bild einer Gesellschaft gezeichnet, die von einem Extrem ins andere verfällt: die alte rigide, herrische Methode Kinder zu bilden und die seit ca. 20 Jahren existierende pädagogische Spielwiese, auf denen sich seither sogenannte Bildungspolitiker austoben; von einer Legislaturperiode bis zur nächsten immer Neues ausprobierend. Verlierer: zunächst alle, die diese Veränderungen mit der Brechstange von heute auf morgen umsetzen müssen und natürlich vor allem die Heranwachsenden, die – wie Winterhoff es gut beschreibt - aufgrund der Verhinderung vom Durchwandern aller dem Alter angemessenen psychologischen Entwicklungsstufen mit daraus resultierender entsprechender Neigung zu ständiger und sofortiger Bedürfnisorientierung – nicht mehr lebenstüchtig genug werden können, um die Zukunft gut tragend mitgestalten zu können. Da die meisten Eltern „dauerhaft überreizt und gestresst sind“, erkennen sie nicht mehr, was ihre Kinder wirklich brauchen und derart bedürftig werden diese Kinder eingeschult in ein Schulsystem, in dem Lehrer sich zunächst um die soziale und emotionale Stabilisierung vieler Schüler*innen kümmern müssten, damit diese überhaupt unterrichtsfähig werden, was an einem solchen Lernort nicht im nötigen Umfang leistbar ist. In vielen Interviews lässt Winterhoff Betroffene zu Wort kommen . Winterhoff selbst entwickelt fünf wichtige Forderungen, um in der heutige Bildungslandschaft ein wieder tragfähiges Konzept zu etablieren: 1. Endlich die Dinge beim Namen nennen 2. Wieder auf Bindung und Beziehung setzen 3. Ein Gesamtkonzept für die Kindergärten und Schulen 4. Schluss mit der Sparpolitik im Bildungswesen 5. Keine Digitalisierung in Kindergärten und Grundschulen Sicher gibt es den einen oder anderen Punkt, über den sich streiten lässt, aber insgesamt bringt das Buch die Misere gut auf den Punkt und bietet eben auch Lösungsvorschläge Da sich das Buch nicht staubtrocken, sondern recht fließend lesen lässt hoffe ich, dass es nicht nur von im Bildungsalltag Betroffenen gelesen wird, sondern auch insbesondere von den Menschen, die Rahmenbedingungen schaffen für Bildungsorte.

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Lesenswertes Buch

Von: Karina Höfs

06.07.2019

Das Buch verspricht eine "Reise" in die Bildungslandschaft Deutschlands. Leider wird im Buch deutlich, wo Schwachstellen liegen, wie Lehrer, Eltern und Schüler das deutsche Bildungssystem sehen und auch wenn bei mir die Schulzeit schon ein wenig zurück liegt, erkenne ich die ein oder andere Sache wieder. Viel verändert hat sich leider nicht. Für jeden, der einen anderen Blick auf unser Bildungssystem werfen will, kann ich das Buch nur empfehlen. Es gibt kein Fach-Chinesisch, was es dem Leser einfach macht, den Inhalten zu folgen.

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Die Bildungspolitik am Pranger

Von: Schmittener

04.07.2019

Jedes Buch, das ich bisher von Michael Winterhoff gelesen habe, fand ich lesenswert und informativ. In „Deutschland verdummt“ geht es um die Bildungspolitik in Kindergärten und Schulen in den letzten 20 Jahren. Winterhoff läßt kein gutes Haar an den Neuerungen wie offenen Unterricht, Digitalisierung, Inklusion oder Nachmittagsbetreuung. Schonungslos werden in jedem Kapitel die Fehler unseres Bildungssystem aufgedeckt. Im Anhang finden sich 7 Seiten mit Quellenangaben, die Winterhoffs Thesen untermauern, ebenso wie die zahlreichen Kurzinterview mit Lehrern, Erziehern, Eltern oder gar dem Hausmeister einer Gesamtschule. Man merkt dem Autor sein Bedürfnis an, die Leser wach zu rütteln. Ändert sich nicht etwas, „werden die Zeiten des Friedens und des Wohlstandes bald vorbei sein“ so Winterhoff. Kritiker sehen in dem Werk bloße Panikmache, hysterisch und übertrieben, trotzdem oder vielleicht sogar deshalb, verkauft sich „Deutschland verdummt“ so gut. Von mir eine klare Kaufempfehlung und sei es nur zum mitdiskutieren.

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Ein aufrüttelndes Buch!

Von: Yvonne aus Bonn

04.07.2019

Das Buch »Deutschland verdummt« ist nun das vierte Buch, das ich von Michael Winterhoff gelesen habe. Genauso wie in seinen Büchern »Warum unsere Kinder Tyrannen werden« , »Tyrannen müssen nicht sein« und »Persönlichkeiten statt Tyrannen« redet er wieder Klartext. Er hält der Gesellschaft, der Schule, den Kitas, den Erziehern, den Pädagogen, der Politik, etc. den Spiegel vor. Er zeichnet ein schonungsloses Bild unseres Bildungssystem, dass ich genauso wahrnehme. In seiner ihm eigenen Art liefert er eine umfassende Analyse dieser Katastrophe. Dabei bleibt er sich immer treu, denn ermahnt nicht nur, sondern er bietet auch konkrete Lösungsvorschläge und Wege aus dieser Misere an. Es müsste mehr Winterhoffs in unserer Gesellschaft geben, dann ginge in unserem Land auch endlich wieder etwas voran. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.

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Dies ist mein erstes Buch des Autors welches ich gelesen habe und es regt wie ich finde ganz sicher zum diskutieren und zum auseinander setzen ein,was der ein oder andere Mensch sicherlich sehr gerne tun würde oder auch nicht,denn das Buch sagt mir selbst nichts neues und wiederlegt selbst nur das was ich selbst schon dachte und fühlte bzw. noch so empfinde! *Vorsicht könnte Spoiler enthalten* Es ist leider sehr realistisch auch wenn es mich fortlaufend deprimierend und hilflos beim lesen zurück gelassen hat auch wenn es sicherlich hier gute Argumente und Tipps gibt welche der Autor mitten im Text vermittelt, bekommt man hier tatsächlich das Chaotische Bildungssystem noch einmal im vollen Umfang vors Gesicht gehalten und man fragt sich selbst ob und wie ich wirklich was tun und ändern kann,denn Schlussendlich finde ich,sind hier die Politiker und das Schulamt selbst am Hebel bzw. Zug was zu ändern damit es unseren Schulkindern und anschließend dem Lernpersonal gut geht und das Verhältnis von vornherein stimmig und angepasst ist.! Einige Erkenntnisse sind sicherlich richtig dargestellt aber nicht alle im vollen Umfang auf allem oder überall so zu erleben oder zu sehen. Z.B geht meine Tochter auf einer Grundschule und kommt jetzt in die 4 Klasse und in der es keine Kuschel oder Rückzugsräume gibt die einladen zum ausruhen oder Chillen wie es im Buch auch mal erwähnt wird, und auch der Klassenraum ist wie bei mir früher- mit 3 Bankreihen ausgestattet mit einer Regalwand und Schränken für zuviel weitere Utensilien und keinerlei Kuschelecke oder sonst anderen Krimskrams, und in der Klasse gibt es eine feste Sitzordnung! Problematisch finde ich auch diese riesige Klassengröße wie ich es an der Grundschule meiner Tochter sehe-da sind 23 Kinder in der 3. Klasse und kann wie ich finde nur zu Problemen im Schulunterricht führen,denn mit nur einem Klassenlehrer finde ich dies nicht zu stemmen,da gibt es andere Schulen die deutlich schon mehr hinterher sind und bis zu 4 Lehrer/Begleiter in einer Klasse aufzufinden sind. Auch finde ich es sehr schwierig wenn nach verschiedenen Lehrplänen spezifisch auf manche Kinder ausgerichtet unterrichtet wird,wo kein Schulbegleiter bzw. Betreuer an der Seite des Schulkindes ist, denn der Lehrer kann sich auch nach einem "Nachteilsausgleich" sich nicht auf die speziellen Wünsche bzw Angelegenheiten/Bedürfnisse die das Kind aufgrund dessen braucht/hat einrichten und speziell für das Kind da sein,um im vollen Umfang gemeßen,der Stundenanzahl so nur negativ im dauerhaften Verlauf sein kann..... ich könnte jetzt noch so ewig weiter schreiben doch ich konzentriere mich lieber weiter darauf täglich in der Schulzeit schon beim aufstehen bevor der Schultag beginnt mich mit meiber Tochter und auf SIE was dem Schultag betrifft einzustellen,das heißt die Gefühle laufen täglich Achterbahn weil ich mir täglich denke: Hoffe schafft sie den Tag heute ohne "große" Probleme denn als "Autist" muss man so einiges mehr erleben als jeder andere "NORMALE"! Den größten Mist den ich hier noch erwähnen muss ist,wenn es schon um das verkorkste Schulbildungssystem geht ist: Warum und wer hat diese *** VERA -Vergleichsarbeiten erfunden und hält diese für Notwendig und angebracht,denn das ist das schlimmste was man den Kindern neben diesem ganzen Lernstoff extra noch aufprügelt und gezwungener Weise wird der Lernstand mit höheren Klassen verglichen,sprich in der 3 Klasse werden Test vom Stand der 4 Klasse gemacht.....für mich gibt es hier keinerlei Antworten die ich hören würde wollen oder müssen,denn für mich gibt es hier keine plausible Erklärung das dies Notwendig und angebracht ist denn jeder Lernstoff sollte in der Klasse bleiben wie die Kinder selbst auch, auch diesen Flex- Unterricht sollte man abschaffen,denn dieser führt garantiert zu keiner positiven Bildung/Entwicklung.

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einfach nur toll

Von: Buchliebhaber

02.07.2019

In dem Buch von Michael Winterhoff geht es um das Deutsche Bildungssystem, dass mal von allen Seiten betrachtet wird. Die Sichtweisen von Kindern, Eltern und Lehrern werden beleuchtet Ich fand das Buch sehr gut, ich habe selbst die Probleme des Bildungssystems erfahren und konnte mich mit dem Buch sehr gut identifizieren. Die Schreibweise hat mir sehr gut gefallen. Aber auch die Interviews waren sehr gut geführt Das Buch kann ich jedem empfehlen.

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Dieses Buch war das erste Buch, was ich über dieses Thema gelesen habe und ich bin leider etwas enttäuscht. Michael Winterhoff beschäftigt sich hier mit dem deutschen Schulsystem und trifft die Aussag, dass der "offene Unterricht" der Grund für psychische Probleme von Kindern sei und vergleicht es teilweise mit "unterlassener Hilfeleistung". Die gesamte Situation wurde sehr einseitig und für mein Empfinden auch etwas realitätsfern beschrieben. Der von Winterhoff verteufelte "offene Unterricht" wird in der Praxis gar nicht wirklich umgesetzt. Für mich war das Buch leider viel zu subjektiv und hat mir keinen richtigen Eindruck in die Vor- und Nachteile unseres Bildungssystems gegeben.

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