Leserstimmen zu
Deutschland verdummt

Michael Winterhoff

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Ich fand das Buch teilweise interessant, besonder die Interviews mit Lehrern, trotzdem finde ich es ein bisschen tendenziell. Ich verstehe, dass der Autor seine eigene Meinung darstellt, trotzdem fühle ich mich durch seine Argumentation nicht ganz überzeugt. Es liest sich auch langsam wegen mehrerer Wiederholungen, die keine neuen Argumente bringen.

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Lesenswert!

Von: Leandra

24.06.2019

Die Buch ist für alle interessant, die sich mit dem Thema Bildung auseinandersetzen wollen. Es werden die negative Entwicklungen beispielhaft dargelegt und mögliche Wege der Veränderung dargestellt!

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Gelungenes Buch

Von: MissLeah

24.06.2019

Ich habe das Buch erst angelesen, finde es aber jetzt schon sehr interessant. Da ich selber Erzieherin bin kann ich die angesprochenen Punkte nachvollziehen und auch bestätigen. Inhaltlich ist das Buch super. Der Schreibstil ist ebenfalls super, man kann das Buch ohne Probleme "weglesen", da der Schreibstil sehr flüssig und einfach gehalten ist. Eindeutige Empfehlung für alle, die sich für das Thema interessieren.

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Dr. Michael Winterhoff, seines Zeichens Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, schildert eindrucksvoll, wie das kompetenzorientierte deutsche Bildungssystem junge Erwachsene hervorbringt, die den Anforderungen des Arbeitslebens nicht gewachsen sind. Seine Ausführungen beruhen auf Erkenntnissen aus der Entwicklungspsychologie, die insbesondere für Eltern interessant sein werden. Zum Inhalt sei soviel verraten: Der zunächst etwas reißerisch wirkende Titel entpuppt sich nach Lektüre dieses Buches als traurige Realität. Das Buch sollte eigentlich eine Pflichtlektüre für all jene werden, die innerhalb der einzelnen Bundesländer mit bildungspolitischen Belangen betraut werden... Dr. Winterhoff hat einen angenehmen, leicht lesbaren Schreibstil; besonders haben mir auch die von ihm selbst geführten Interviews mit Lehrern und Erziehern gefallen, die den Ernst der Lage noch verdeutlichen. Alles in allem: Ein lesenswertes, aber auch schockierendes Buch, das Augen öffnet!

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Ich habe das Buch gelesen, sowie 5 andere Familienmitglieder zwischen 19 Studium und 84 Lehrer in Rente über Referendar und 5-Fächer Mutter. Wir leben in einer Kleinstadt und sehen viele der angesprochenen Probleme auch bei uns in den letzten Jahren sich verstärken. Das Buch lieferte dafür eine gute Grundlage neue Blickwinkel zu betrachten. Es ist tatsächlich erschreckend welche Erfahrungen dieser Psychologe beschreibt. Ich sehe elter und Großeltern wieder mehr in der Pflicht und die Politik dies zu ermöglichen. So individuell wie die Bedürfnisse jeder Familie so vielfältig müssten die Lösungen aussehen. Ich fand das Buch toll geschrieben, es ist leicht zu lesen und zeigt auf, dass es nicht überall so ist, wie hinter der eigenen Haustüre. Wer ein hochwissenschaftliches Fachbuch erwartet wird enttäuscht sein, wer einfach interessiert ist und sich mit der Thematik beschäftigt/beschäftigen möchte. Von uns aus: Kaufempfehlung!

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„Wie das Bildungssystem die Zukunft unserer Kinder verbaut“ von Michael Winterhoff  … man könnte gar ergänzen „wie das Bildungssystem die Zukunft unserer Gesellschaft gefährdet!“ Auch durch meine eigenen und die Erfahrung weiterer betroffener Eltern und Lehrer kann ich leider nur bestätigen: Bildung in Deutschland ist seit etwa 2 Jahrzehnten eine reale und wahrnehmbare Katastrophe! Wie Michael Winterhoff messerscharf analysiert: Nicht nur unsere Kinder, auch unsere Gesellschaft nimmt Schaden! Michael Winterhoff zeigt anhand vieler Beispiele (wobei einem manchmal das Lachen im Halse stecken bleiben mag) aus seiner langjährigen Praxis als Kinder- und Jugendpsychiater, aber auch aus vielen Rückmeldungen zu seinen bisherigen Büchern und Vorträgen, was heute in Kitas und Schulen (bis hin zum Studium) falsch läuft. So falsch, dass dies in seinen Augen eine stark negative Auswirkung auf die Zukunft unserer Gesellschaft haben kann. Leidtragende für ihn sind erst einmal unsere Kinder, die man nach der „Verabschiedung“ vom lehrerzentrierten „Frontalunterricht“ sich und ihrer in jungen Jahren eher wenig ausgeprägten objektiven Selbsteinschätzung (vielmehr: deren Selbstüberschätzung) überlässt. Winterhoff belässt es nicht alleine bei einer Bestandsaufnahme und deren Analyse, er zeigt auch konkrete Lösungsansätze. Als dringend erforderliche Maßnahmen fordert er eine groß angelegte Bildungsoffensive: neben der Verabschiedung von Ideologien, einer besseren Ausbildung für Erzieher und Lehrer und einer Einstellung von deutlich mehr Lehrern, auch eine Aufhebung des deutschen Föderalismus in der Bildung. Fazit: Ein sehr interessantes Buch für alle, denen unsere Kinder am Herzen liegen und die fernab von allen ideologisch geprägten öffentlichen Debatten auch einmal einen fundierten Blick hinter die Fassade auf die marode (Bau-)Substanz unseres Bildungssystems wagen möchten.

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Teilweise überzogen

Von: Conny

17.06.2019

Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig. Der Autor hat mit manchen Äußerungen Recht, einiges ist aber auch überzogen und nicht belegt. Man sollte sich seine eigene Meinung bilden und nicht alles glauben, was der Autor von sich gibt.

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Michael Winterhoff lenkt mit seinem Buch die Aufmerksamkeit auf ein immens wichtiges Thema. Denn obwohl die Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie immer größer werden, und heute alle Eltern wie auch Erzieher ohne weiteres Zugang dazu hätten, scheint die Politik wie die öffentlichen Erziehungseinrichtungen von einer Ideologie geblendet, die all dem keine Bedeutung beimisst. Ich habe Michael Winterhoff selbst bei einer Fortbildung für Lehrkräfte erlebt und schon damals gespürt, dass an seinen, wenn auch provokant vorgetragenen Worten, etwas dran ist. Auch die Ideologie und deren Folgen habe ich als damalige Berufsanfängerin schmerzhaft selbst erfahren. Er macht deutlich, dass es sich verheerend auswirkt, wenn Kinder nicht ihrem Alter entsprechend in ihrer Entwicklung gefördert werden. Überforderung und Unterforderung gehen bei dem Konzept des autonomen Lernens und des offenen Unterrichtens Hand in Hand. Das momentan so vielgepriesene kompetenzorientierte Unterrichten entlarvt er als einen Rückschritt in die 50er Jahre. Viele Erwachsene blieben heute auf dem Niveau eines Kleinkindes stehen. Im Hintergrund stehen seine Erfahrungen als Facharzt für Kinder- und Jugendpsychatrie. Ausgehend davon analysiert er das gegenwärtige Erziehungs- und Bildungssystem in Kindergärten und Grundschulen und weist auf zahlreiche Missstände und Fehlentwicklungen hin. Er stellt diese in den Kontext der allgemeinen Bildungsgeschichte, untermalt seine Thesen mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis sowie dazugehörigen Studien und lässt auch andere Menschen anonym zu Wort kommen, die sich im gegenwärtigen Klima nicht trauen, die Wahrheit auszusprechen. Mich hat das Buch aufgerüttelt und erschreckt, auch wenn ich seine Vorbehalte gegenüber Gerald Hüther nicht vollständig teilen kann, weil ich das Gefühl habe, dass deren beider (wenn auch vordergründig sehr unterschiedliche) Kritik an dem gegenwärtigen Bildungssystem ihre jeweilige ganz eigene Berechtigung haben. Dem Autor vielen Dank. Meinem Kind werde ich die Schreibschrift und Rechtschreibung beibringen, wenn die Schule es nicht mehr macht.

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