Leserstimmen zu
Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl

Katharina Zweig

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Katharina Zweig widmet sich in ihrem Buch >>Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl<< einem Thema, das nicht für jeden interessant scheint. Dennoch begegnen uns Algorithmen im Alltag öfter als manch einer vielleicht denkt. Der Titel lässt es verraten, es ist ein Versuch, dem Thema einem größeren Publikum auf etwas lockere Art und Weise näher zu bringen. Die Autorin ist – und bleibt – dabei allerdings ganz Wissenschaftlerin. Und das ist es was das Buch ausmacht! Das Buch ist aufgebaut, wie eine wissenschaftliche Abhandlung. Der Leser wird von der Autorin abgeholt, an die Hand genommen und strukturiert aufgeklärt. Sie erklärt Begriffe und Zusammenhänge für jeden leichtverständlich und nachvollziehbar. Dabei ist es keineswegs eine trockene Wissenschaftsarbeit, die nur von anderen Wissenschaftlern verstanden werden kann. Sie bemüht sich alles sehr anschaulich darzustellen und kleine niedliche Roboterbilder hier und da, fassen das geschriebene noch einmal zum Resümieren zusammen. Kein steifes Sachbuch, sondern mit viel wissenschaftlicher Leidenschaft und Liebe zur Wissensvermittlung geschrieben. Es macht neugierig, mehr zu entdecken von unserer Welt und sich seinem eigenen Entdeckergeist hinzugeben.

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Anspruchsvoll und interessant

Von: Felix S.

08.01.2020

Es handelt sich hierbei um ein sehr interessantes Buch mit aktuellen Aspekten und Denkanstößen. Zugleich ist es jedoch auch sehr anspruchsvoll zu lesen. Außerdem beinhaltet es einige anschauliche Grafiken.

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Das Buch ist gut verständlich geschrieben, was es zu einer tollen Lektüre gemacht. Hat mir Mut gemacht mich mehr mit Internet/Computer Themen auseinander zu setzten.

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„Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl“ gibt einen grundsoliden Überblick über die technischen Hintergründe und Funktionsweisen von Algorithmen, sowie die ethischen Aspekte, die es dabei zu berücksichtigen gibt. Zahlreiche Diagramme und Karikaturen tragen hierbei zum besseren Verständnis der Inhalte bei oder dienen als Visualisierung von Sachverhalten, die in Textform übermäßig kompliziert wirken. Die Autorin setzt dabei kaum Technik-Kenntnisse voraus und holt somit alle Leser auf deren Wissensebene ab. Mir persönlich ist aufgefallen, dass es dadurch hin und wieder zu Wechseln zwischen sehr einfachen Grundbegriffen und fortgeschrittenen Prozessen kommt, die dem Leser viel Aufmerksamkeit abverlangen – in der einen Sekunde nickt man noch eifrig mit und fliegt nur so über die Zeilen und im nächsten Moment steckt man plötzlich mitten in einem Absatz fest und merkt, dass man schon drei Sätze zuvor mental ausgestiegen ist (da hilft halt nur nochmal lesen…). Das kann manchmal auch etwas frustrierend sein – hier legt man das Buch gerne mal wieder weg (wohl einer der Gründe, warum ich recht lange gebraucht habe, um es fertig zu lesen). Im Großen und Ganzen lohnt es sich aber trotzdem, sich durchzubeißen. Algorithmen – besonders im ethischen Kontext – sind definitiv ein „Trend-Thema“, mit dem wir in naher Zukunft noch häufiger konfrontiert werden. Dahingehend macht es meiner Ansicht nach durchaus Sinn, sich auch jetzt schon mit den wichtigsten Begriffen und Prozessen bekannt zu machen. Ich würde das Buch also definitiv allen empfehlen, die sich für technische und/oder gesellschaftliche Entwicklungen interessieren und nicht davor zurückschrecken, etwas Neues zu lernen, auch wenn es etwas aufgrund seiner Komplexität etwas mehr Zeit und Konzentration erfordert.

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IT für Einsteiger

Von: mathias

04.01.2020

Katharina Zweig erklärt in ihrem Buch "Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl" die Grundlagen der Informationstechnologie. Dabei beginnt sie damit, zu beschreiben, was überhaupt dazu geführt hat, dass eine IT benötigt wird und wie diese auf der Basis dann entwickelt wurde. Um diese recht abstrakten Zusammenhänge für den unwissenden Leser greifbarer zu machen, arbeitet die Autorin stark mit Bildern und anderen Methoden zur besseren Darstellung. Ein Detail, das mich hier stört, ist die geschlechterneutrale Sprache, die hier verwendet wird. So stolperte ich häufiger über Begriffe wie "Informatiker:innen" und machte hier intuitiv eine Pause, was den Lesefluss verschlechterte. Im Hauptteil fokussiert sich Zweig auf die Auswirkungen von verschiedenen Algorithmen und erklärt, wie sich diese positiv und negativ auf die Menschen auswirken können. Mir gefällt, dass sie in diesem Zusammenhang auch verstärkt den Begriff der Ethik diskutiert, da dieses Thema in der öffentlichen Diskussion derzeit ebenfalls einen hohen Stellenwert hat. Insgesamt fühle ich mich nach der Lektüre des Buches ausreichend informiert, um mir meine eigene Meinung zu dem Thema bilden zu können.

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Echt lesenswert!

Von: Denise

24.12.2019

Durch das Buch ,, Ein Algorithmus hat kein Taktgefühl " von Katharina Zweig bekommt man einen Einblick, wie Suchmaschinen, die uns tagtäglich im Alltag begleiten, arbeiten. Der Autorin gelingt es, auch nicht computeraffinen Lesern, die Abläufe gut verständlich zu erklären. Durch ihr Fachwissen gepaart mit einer leicht verständlichen Sprache, schafft sie es Wissen zu vermitteln, so dass der Leser beginnt zu verstehen wie Programme arbeiten und welchem Zweck sie dienen.

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Der witzige Titel sollte einen nicht verleiten lassen, aberes ist ein Sachbuch. Die Autorin Katharina Zweig studierte erst Biologie und anschließend Informatik, da sie während ihres ersten Studiums dazu verführt worden ist, sich umfassend mit größeren Mengen an Daten auseinander zusetzen und dann ihre eigentliche Leidenschaft entdeckt hat, Data Analyse. Grundsätzlich erklärt die Autorin erstmal, was ist Künstliche Intelligenz, was ist ein Algorithmus, was machen Suchmaschinen richtig und woher kommen Fake News, welche klassischen Fehler wurden wo gemacht. Gibt es zu mathematischen Korellationen auch automatisch inhaltliche Verknüpfungen, ein Beispiel war, mögen Menschen, die den Film "Pretty Woman" gut fanden auch autmatisch "Star Wars". Wo sollte man die Ethik miteinbeziehen, beziehungsweise wo wird der Mensch ersetzt und wo ist er dringend notwendig. Diese spannenden Fragestellungen erklärt die Autorin profund und hat auch sehr realistische und interessante Zahlenbeispiele zu bieten. Am Ende hat man sein eigenes Wissen zu dem Thema auf jeden Fall eingenordet und aufgefrischt. Sicherlich zur Auflockerung geeignet, aber nicht immer so richtig witzig, waren die Zeichnungen. Außerdem war es auch schwer längere Passagen am Stück zu lesen, auch wenn es gut aufbereitet und übersichtlich erklärt war, das liegt aber wahrscheinlich mehr am Inhalt, als an der Schreibweise.

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schwer gefallen

Von: Beate

23.12.2019

Also ich bin mit dem Buch kaum fertig geworden. Allein das "Vorwort" war ewig und für mich viel zu lange. Die Bilder, die das ganze etwas auflockern sollen, finde ich auch nicht gerade gelungen. Was ich gut fand, waren die Beispiele, was ist ein Algorithmus etc. Durch die Beispiele wurden die Begriffe anschaulich und fassbar. Die Erklärungen sind anschaulich erklärt, da ich aber meist im Bett lese, war es teilweise doch etwas anstrengend. Manchmal habe ich die Seiten zwar mit den Augen, aber ohne Gehirn gelesen und musste ein zweites Mal drüber. Mein Tipp ist also, diese Buch nicht als Bettlektüre sondern im wachen Zustand zu lesen. Dann ist es auf jeden Fall interessant und auch lehrreich.

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